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		<title>steinzeit - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-22T13:03:41Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=874</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-28T14:56:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä23 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  5000 - 1'''  (Große Senke / NW) Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Anzahl der gezeichneten Spitzen'''|| '''Anzahl der Spitzen des Fundplatzes'''|| '''% der Ounanspitzen am Gesamtinventar'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä34 fehlt== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä35 fehlt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=873</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-28T14:08:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Anzahl der gezeichneten Spitzen'''|| '''Anzahl der Spitzen des Fundplatzes'''|| '''% der Ounanspitzen am Gesamtinventar'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä34 fehlt== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä35 fehlt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Fundstellen_in_%C3%84gypten&amp;diff=867</id>
		<title>Fundstellen in Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-21T15:57:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Die ägyptischen Fundgebiete im Vergleich. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ägypten==&lt;br /&gt;
Ägypten, 1.000.000 Quadratkilometer groß, besteht mit Ausnahme des Niltals und des Deltas, aus Wüste. Für diesen Bericht sind die arabische und libysche Wüste, da beide zur Sahara gehörend, von Interesse.&lt;br /&gt;
Außerhalb dieses Rahmens werden lediglich, aus Gründen des Vergleichs, die Fundstellen von Merimde am südwestlichen Deltarand und Badari - Hemamieh am rechten Nilufer in Oberägypten, berücksichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Ende des 19. Jahrhunderts begannen Archäologen sich für steinzeitliche Kulturen in Ägypten zu interessieren, so F. Petrie in Nagada. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen dazu Junker in Merimde, Brunton in Badari und die große Dame der ägyptischen Vor - und Frühgeschichte G. Caton - Thompson in Hemamieh, im Fayum und Anfang der 30er Jahre in den Kharga - Oasen.&lt;br /&gt;
Erwähnt seien auch die frühen Expeditionen Hassanein Beys in den Uweinat von wo er über Felsbilder berichtete und Kemal el Dins, der den Gilf Khebir entdeckte und ebenfalls Malereien im Uweinat fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den älteren Arbeiten soll versucht werden auch die in jüngerer Zeit ausgeführten Forschungen, einschließlich der noch laufenden, in diesen Bericht zu integrieren. &lt;br /&gt;
Zu nennen wären unter anderen die Teams um F. Wendorf und R. Schild im Südostteil der libyschen Wüste, R. Kuper und seine Mannschaft mit den Projekten B.O.S und ACACIA, M. Mc Donald in den Dakhla - Oasen und B.E. Barich mit Kollegen in Farafra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kharga==&lt;br /&gt;
G. Caton – Thomson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G. Caton Thompson beschreibt sechs Fundstellen innerhalb der Khargaregion, auf denen Pfeilspitzen vorkommen.&lt;br /&gt;
Diese sind&lt;br /&gt;
* 1.) K05 Bellaida&lt;br /&gt;
* 2.) K015 Umm ed Dabadib&lt;br /&gt;
* 3.) Ghuata (Qasr El Ghueita )&lt;br /&gt;
* 4.) Gala Hill&lt;br /&gt;
* 5.) Abu Sighwal Pass ( Nagb Umm Sirwal )&lt;br /&gt;
* 6.) Yesba Pass ( Nagb Asyut, Gebel El Yabisa )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) K05 Bellaida'''&lt;br /&gt;
Die Stelle liegt südlich der Gebirgslücke zwischen dem Gebel Teir und dem Gebel Tarif.&lt;br /&gt;
Eine Gesamtwerkzeugmenge von 42 Stücken wurde beobachtet aber nicht weiter bearbeitet und veröffentlicht. Unter den auf Tafel 100 vorgestellten Artefakten befinden sich ein Querschneider F8, eine teilflächig retuschierte Blattspitze, eine D7 - Spitze, eine D19 - Spitze und ein Stück, welches einen Übergang von der rhombischen zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) K015 Umm el Dabadib'''&lt;br /&gt;
Der Fundplatz liegt in einer breiten Gasse der Abu Muharig Dünenkette in den Ausläufern des südliche Abbruchs des libyschen Plateaus.&lt;br /&gt;
74 Werkzeuge, darunter auch Pfeilspitzen, wurden gefunden und nicht weiter klassiert. 21 Pfeilspitzen sind auf Tafel 99 dargestellt, sie zeigen H1 - Spitzen und Übergänge von H1 nach H5 sowie Blattspitzen vollflächig und teilflächig retuschiert vom Typ C1 und C3, eine schlanke D12 - Spitze und Dreieckspitzen der Typen A1 und H7. Ein atypisches, flächig retuschiertes Stück ist die Nr. 13, die wie eine verunglückte Mischung aus C3 und D6 anmutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.) Ghuata ( Qasr El Ghueita )''' &lt;br /&gt;
Der ptolemäische Tempel von Ghuata liegt rund 20 km südlich von Kharga, östlich davon schließt sich eine deflationsgeglättete Depression an.&lt;br /&gt;
Ghuata produzierte 61 Werkzeuge, davon sieben Pfeilspitzen. Gezeichnet sind auf Tafel 95 fünf Exemplare, davon zwei beidseitig flächenretuschierte C3 - Spitzen, eine mit auf beiden Seiten flachen Randretuschen versehene C1 - Spitze, eine asymmetrische H5 - Spitze und eine H - Spitze mit einseitig angedeutetem Stiel, die als abgebrochene Ounanspitze beschrieben ist. Die übrigen auf den Tafeln 94 und 95 gezeigten Stücke weisen epipaläolithische Merkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) Gala hill'''&lt;br /&gt;
22 km südlich von Ghuata liegt innerhalb der Depression ein 124 m hoher Sandsteinhügel mit dem Namen Gala hill. Auf diesem Platz wurden 45 Werkzeuge, davon 13 Pfeilspitzen, gefunden, welche sich unterteilen in 12 Querschneider und eine Ounanspitze. Die restlichen Artefakte sind Klingen, Lamellen, geometrische Mikrolithen sowie weitere epipaläolithische Implemente. Das Inventar erinnert an die Abu Tartur Fundstelle 0002/84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) Abu Sighwal Pass'''&lt;br /&gt;
Die Fundstelle liegt auf dem östlichen Kalksteinplateau nordöstlich des Gebel Umm El Ghanayin in mit terra rossa gefüllten kleinen Senken, ähnlich wie es sich auf dem Abu Tartur Plateau darstellt.&lt;br /&gt;
Die Fundstreuung ergab 67 Werkzeuge davon lediglich zwei Bewehrungen, nämlich Ounanspitzen wie eine auf der Tafel 98 unter Nr. 3 abgebildet ist. Die Tafel zeigt ebenfalls eine Blattspitze unter 2/98, diese wird aber im Inventar nicht aufgeführt. Die übrigen Werkzeuge bestehen hauptsächlich aus Klingen ( 17 Stück ), Lamellen ( 19 Stück ) und geometrischen Mikrolithen wie Dreiecken und einem Segment. Das Ganze mutet epipaläolithisch an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) Yesba Pass'''&lt;br /&gt;
Dieser Pass bildet den nördlichen Zugang zu den Kharga Oasen und ist über 50 km von Kharga Zentrum entfernt. Auch hier liegen Artefaktenkonzentrationen in kleinen, flachen, terra rossa gefüllten Senken.&lt;br /&gt;
Yesba gab 148 Werkzeuge her, davon 66 Pfeilspitzen. Die übrigen Artefakte sind typische epipaläolithische Stücke mit 64 gestumpften Lamellen, Segmenten und Dreiecken. Kerbklingen sowie Quarzartefakte in Form von Kratzern oder meißelartigen Kernen sind ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen sind wie folgt unterteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''Pfeilspitzetyp'''||'''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Querschneider||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ounanspitzen||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lamellenartige Rhombische||25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rhombische||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Atypische||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blattspitzen||26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stielspitzen inkl. I||6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Total'''||'''66'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ounanspitzen kann auch das Exemplar Nr. 16 Tafel 97 gerechnet werden. Die Lamellenartigen entsprechen den Typen H1 ( 15/97 ), H5 ( 9/97 ) und Übergängen von H1 nach H5 ( 13/97 ).&lt;br /&gt;
Rhombische Exemplare sind zwei vorhanden, nämlich die Nr. 21 und Nr. 22 der Tafel 97.&lt;br /&gt;
Die atypische Spitze 8/97, die bis auf den linken Rand auf ihrem Umfang kantenretuschiert erscheint, fällt in die Gruppe H19.&lt;br /&gt;
Nr. 20/97 kann unter I 4 eingeordnet werden. Die Blattspitzen entsprechen den Typen C1 und C3 und das Exemplar 26/97 weist schon nach C6. Die dargestellten Stielspitzen können dem Typ D7 zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den Fundstellen Abu Sighwal und Yesba wurden auf dem Plateau noch 34 Werkzeuge am Gebel Umm El Ghenneiem und 36 Stücke bei Agaba Matana gefunden. Sie bringen keine weiteren Typen und sind auch nicht weiter aufgeschlüsselt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einordnung der beschriebenen und / oder gezeichneten Pfeilspitzen des „ Bedouin &lt;br /&gt;
Microlithic „ von Kharga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''K015'''&lt;br /&gt;
|'''K05'''&lt;br /&gt;
|'''Ghuata'''&lt;br /&gt;
|'''Gala'''&lt;br /&gt;
|'''Sighwal'''&lt;br /&gt;
|'''Yesba'''&lt;br /&gt;
|'''Total'''&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Werkzeuge'''&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|437&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Davon Pfeilspitzen'''&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|117 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|E&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|F&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|G&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|H&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den rund 500 aufgefundenen Werkzeugen sind 437 dokumentiert. Von letzteren sind 115 oder 26,6 % Pfeilspitzen. ( Da die Familie I nicht mitgerechnet wird reduziert sich die Zahl auf 113 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 1'''&lt;br /&gt;
* = A + B + E&lt;br /&gt;
* = 2 + 0 + 3&lt;br /&gt;
* = 5 oder 4,42 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 2''' &lt;br /&gt;
*= C&lt;br /&gt;
*= 31 oder 27,43 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 3'''&lt;br /&gt;
*= D&lt;br /&gt;
*= 11 oder 9,74 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 4''' &lt;br /&gt;
*= F + G + H&lt;br /&gt;
*= 16 + 0 + 50   &lt;br /&gt;
*= 66 oder 58, 41 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den weiter oben behandelten Pfeilspitzen wurden elf große, ausgekehlte Dreieckspitzen gefunden. Wie Tafel III zeigt, handelt es sich unter anderem um ein durchschnittliches Exemplar mit 41 mm Länge und um ein weiteres von 63 mm Länge und einer Kehle von 28 mm Tiefe. Von den elf Exemplaren, 7 wurden in  K0 15 gefunden, 4 stammen von K0 5, weisen 6 eckige Schwingen auf, die übrigen dürften gerundet sein. Schwingen vom Typ A 25 mit nach innen gebogenen, spitzen Schwingenenden wurden von G. Caton Thompson nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''D.L. Holmes'''&lt;br /&gt;
Wie D.L. Holmes in ihrer „ Analysis and comparison of some prehistoric projectile points from Egypt „ schreibt, entdeckte sie im Dezember 1983 in der Umgebung von Kharga 45 Pfeilspitzen verschiedenster Typen, wie sie auch schon von G. Caton - Thompson beschrieben worden sind und von dieser als „ bedouin microlithic „ klassiert wurden. Der Anteil der Pfeilspitzen am Gesamtvolumen der Werkzeuge beträgt 12 %. Zwei Bruchstücke konnten nicht eingeordnet werden. Die Funde stammen von acht verschiedenen Stellen und obwohl das Gebiet mit Umm - el - Dabadib angegeben ist, zählen dazu auch die nordöstlich von Kharga gelegenen Quellhügel K0 8 und K0 6. Der in der Nähe von Umm - el - Dabadib gelegene Fundplatz K0 15 wird nicht erwähnt. Die Entfernung zwischen K0 6 und K015 beträgt rund 40 km. Der Fundplatz K0 10, der ebenfalls zu den acht Stellen gehört, an denen Pfeilspitzen gesammelt wurden, wird von G. Caton - Thompson dem oberen Acheul zugerechnet. Wahrscheinlich ist es hier zu Verwechslungen der Bezeichnungen gekommen. Für die Analyse der Funde und für Vergleiche mit Sammlungen aus dem gleichen Gebiet werden die beiden Fragmente ausgeklammert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 2|| 4,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||15||34,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||16||37,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||10||23,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''43'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weitere Fundbeobachtungen in den Kharga - Oasen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. Wendorf und R. Schild, die 1980 in den Kharga - Oasen gearbeitet haben, erwähnen keine Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Simmon und Mandel dagegen sprechen in ihrem Bericht von 1986 von einigen unregelmäßigen Pfeilspitzen, sowie von Blatt - und Stielspitzen, die Menge dürfte bei 12 - 15 Stücken liegen.&lt;br /&gt;
Die umfangreichste Sammlung aus dem Gebiet von Umm - el - Dabadib und Kharga dürfte von R. Ulbrich und G. Ulbrich stammen. Sie enthält 615 Pfeilspitzen, die sich wie folgt verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 43|| 6,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||184||29,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||283||46,02&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||105||17,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''615'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet und beschrieben sind sie in diesem Bericht auf den Tafeln Ä - U1, Ä - U2, &lt;br /&gt;
Ä - U3 und teilweise auf weiteren Tafeln der Bezeichnung Ä unter den Kürzeln K, D und Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber des Berichts hatte die Gelegenheit einen Teil des oben genannten Gebiets zu begehen, hier der Fundbericht :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundgebiet Nr. 1026/82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten : ( Mittelwerte ) L = 30°25’, B = 25°28’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographie : Rund 10 km nördlich von Kharga erhebt sich der Gebel el Teir, westlich davon liegt mit 451 m die höchste Erhebung der Gegend, der Gebel Tarif und seine nördliche Fortsetzung, der Gebel el Sheikh. 15 km weiter nach Norden schiebt sich das libysche &lt;br /&gt;
Kalksteinplateau in die Kharga - Senke. An seinen Flanken liegen im Nordosten des Fundgebietes die trocken gefallene Oase Ain - el - Labakha und im Nordwesten das Fort Ain - el - Wan ( rund 5 km südlich von Umm - el - Dabadib ). Die weiteren approximativen Begrenzungen des Fundgebietes sind im Osten die Linie Ain - el - Labakha – Gebel el Teir, im Westen der Schnittpunkt der Linien Ain - el - Wan südwärts und Gebel el Teir westwärts. Die Landschaft ist geprägt durch die Dünenketten des Abu Muharig mit Sicheldünen bis zu 50 m Höhe. Die äolische Überformung ist extrem weit fortgeschritten, dennoch haben sich auch Playagebiete, teilweise mit Yardangs durchsetzt, halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdehnung : N – S = 17,5 km, W – O = 10 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung des Fundplatzes : Die meisten Fundstellen sind an Restplayas gebunden aber auch auf Sandsteinuntergrund kommen sekundäre Konzentrationen vor. &lt;br /&gt;
In situ Plätze und Herdstellen sind nicht beobachtet worden, mit Ausnahme einiger in Yardangs in Kopfhöhe eingeschlossener Artefakte ist das Fundmaterial ausnahmslos bewegt worden. K0 15, ein „ bedouin microlithic „ Fundplatz G. Caton - Thompsons südlich von   Ain - el - Wan ist lediglich begangen worden und in seiner vorgefundenen Situation belassen worden, das gleiche gilt für K0 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inventar : 360 Steinartefakte, davon 10 nicht modifizierte, sind aufgesammelt worden. Die 350 Werkzeuge gliedern sich wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeug|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer|| 23|| 6,57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Bohrer||54||15,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Stichel||7||2,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Rückengestumpfte Lamellen||3||0,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Kerben||38||10,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Endretuschen||4||1,14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Geometrische Microlithen||5||1,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Microburin Technik||3||0,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Andere||213||60,85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''350'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe „ Andere „ setzt sich zusammen aus :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeug|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ounanspitzen|| 8|| 2,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Retuschierten Stücken||67||19,14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Side - blow - flakes||8||2,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Pfeilspitzen||80||22,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Zweiflächnern||26||7,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Sonstigen||24||6,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''213'''|| '''60,85'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analysiert man die Pfeilspitzen inklusive der Ounan - Spitzen nach Hugot, so wird folgendes Ergebnis sichtbar :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 5|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||29||33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||31||35,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||22||25,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''87'''|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen vom Typ I, mit einem Exemplar vertreten, werden nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Im Vergleich mit den Analysen der Pfeilspitzen der Abu Tartur Fundplätze 1024/82, 1023/82 und 1017/82 fällt auf, dass das Indiz III des Fundgebietes 1026/82 um rund 20 % bis 30 % höher liegt, ansonsten sind Ähnlichkeiten trotz des unwissenschaftlichen Absammelns durchaus zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten im Gebiet 1026/82 sind nicht weiter vertieft worden und zwar aus zwei Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die Fundplätze sind durch Deflation stark gestört und definierbare Kulturschichten sind nicht gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Entfernung von der Basis Abu Tartur war zu groß und für eine Einzelperson war das schwierige Gelände zu risikoreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich der größenordnungsmäßig unterschiedlichen, von verschiedenen Personen in einer recht großen Zeitspanne gesammelten Pfeilspitzen des „ bedouin microlithic „ ergibt ein interessantes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''G. Caton-Thompson*'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''D. L. Holmes**'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''R. und G. Ulbrich'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1026/82***'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 5|| 4,42|| 2|| 4,65|| 43|| 6,99|| 5|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||31||27,43||15||34,88||184||29,92||29||33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||11||9,74||16||37,21||283||46,02||31||35,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||66||58,41||10||23,26||105||17,07||22||25,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Total|| 113|| 100,00|| 43|| 100,00|| 615|| 100,00|| 87|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Die elf großen, ausgekehlten Dreieckspitzen von K0 5 und K0 15 werden, da von Caton - Thompson eher dem „ peasant neolithic „ zugerechnet, später behandelt.&lt;br /&gt;
* ** Ohne Bruchstücke.&lt;br /&gt;
* *** Eine Pfeilspitze der Familie I ist unberücksichtigt geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine klare Übereinstimmung der Sammlungen Holmes, Ulbrich und 1026 ist nicht von der Hand zu weisen. Gemeinsam ist allen ein geringer Wert des Indiz I, der zwischen rund 5 % und 7 % liegt. Ein Drittel der Spitzen gehört zum Indiz II. Die stärkste Gruppe bilden die gestielten Pfeilspitzen mit rund 35 % bis 46 % und die Gruppe der nicht flächig bearbeiteten Stücke liegt bei rund 17 % bis 25 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ins Bild passen die entsprechenden Zahlen von G. Caton - Thompson. Ihr Fundgebiet erstreckte sich weiter nach Süden und zu den Pässen im Norden, der epipaläolithische Anteil der hier angetroffenen Fundstellen ist höher. G. Caton - Thompson klassiert außerdem die Fundstellen K0 5 und K0 15 als gemischt aus „ bedouin microlithic „ und „ peasant    neolithic „.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den in Abu Tartur gewonnenen Kenntnissen stellen die Oberflächenfunde in dem hier behandelten Raum ein Artefaktengemenge aus den verschiedensten Epochen und Kulturen dar. Dieses wird verständlich durch die Tatsache, dass der Boden in der Khargasenke im Mittel jährlich um 2 mm abgesenkt wird. Bis auf wenige Ausnahmen, K0 15 ist teilweise eine solche, ist von den ursprünglichen Lagerplätzen nichts übrig geblieben. Die Herde sind weggeblasen worden, die Keramik zu Staub zerrieben und die Steinartefakte nach Korngröße gesichtet worden. Das Material ist dermaßen durcheinander gewirbelt, dass es schon wieder homogen erscheint, wie der typologische Vergleich der verschiedenen Sammlungen suggeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Abu Tartur angefertigte Langzeitstudie über die Auswirkung des Windschubes auf prähistorische Artefakte belegt mit eindeutigen Zahlen sowohl Verschiebung als auch Sichtung (bislang unveröffentlicht, aktuell in dieser Internetpräsenz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Tartur==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur El Ghorab Straße zwischen Kharga und Dakhla verläuft die Bruchkante des libyschen Plateaus in westöstlicher Richtung, lediglich die Felsmasse von Abu Tartur schiebt sich nach Süden in die Sandsteinebene vor. Die Bruchkante ist hier, bedingt durch die harten Kurkurschichten mit 550 m höher als die übrigen, bei rund 450 m – 500 m liegenden Partien. Begrenzt wird der Vater der Zipfelmütze, so die Bedeutung von Abu Tartur, im Süden und Osten durch eine mit Zeugenbergen durchsetzte, sandige Ebene der Nubiaschichten, im Westen durch den Wadi Batikh, den Wassermelonen - Fluss und im Norden durch den Wadi Ain Amur. Die mittleren Koordinaten sind 29°30’ – 30°10’ Ost und 25°20’ – 25°40’ Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird unter Abu Tartur vor allem die ungefähr 50 km westlich von Kharga gelegene Phosphatgrube im südöstlichen Bereich des Massivs verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier war der Verfasser, abgesehen von einer früheren, kurzen Intervention im Jahr 1978, von 1982 bis 1987 als Bergingenieur im Auftrag der Societé Francaise d´ Etudes Minieres ( Sofrémines ) tätig. Außerdem ermöglichte die deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Sonderforschungsprogramms eine sechswöchige Visite mit Archäologen des Heinrich Barth - Instituts für Ur - und Frühgeschichte der Universität zu Köln im Herbst 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Freizeit während des Aufenthalts in Ägypten in den Jahren 1982 – 87 wurden im Umkreis von rund 30 km 146 Fundstellen entdeckt, davon 25 größere mit 100 bis 2500 Werkzeugen. Eine detaillierter Bericht liegt vor, eine Kopie befindet sich im Kölner Institut. Eine Veröffentlichung, auch auszugsweise, wurde nicht vorgenommen. Wohl aber wurden Informationen und erkannte Zusammenhänge für Veröffentlichungen unter anderem Namen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedlungsdauer in Abu Tartur reicht vom Epipaläolithikum bis zum ausgehenden Neolithikum falls die wenigen paläolithischen Einzelfunde wie z.B. Aterienspitzen unberücksichtigt bleiben. Das Inventar stammt von der Oberfläche, auf Grabungen ist verzichtet worden, selbst wenn die Überdeckung aus geringmächtigen Lockersedimenten bestand. Spuren späterer Aktivitäten aus historischen Zeiten ist nicht nachgegangen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon im Fundstellenbericht Abu Tartur dargestellt, sind in situ - Plätze in der Sahara äußerst selten. Das Vorhandensein von überdeckenden Ablagerungen stellt keine Garantie für ungestörte Kulturschichten dar. Häufig handelt es sich dabei um umgelagerte äolische Sedimente oder durch Wadis transportiertes Material. In diesen Situationen können sich Artefakte der verschiedensten Zeitalter vom langschmalen Dreieck bis zur schlanken, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze im gleichen ergrabenen Horizont finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einigen der bedeutenderen Fundstellen fehlt die schützende Decke und das heterogene Fundmaterial ist auf die heutige Oberfläche projiziert worden. Zum Glück gibt es aber auch kleinere Konzentrationen, die unvermischt gerade aus ihrer originalen Situation auswittern und die es erlauben das Artefaktengemisch zu entwirren.&lt;br /&gt;
Kleine Fundstellen sind vielfach homogen in Bezug auf die Verwendung von Rohmaterial, die Bearbeitungstechnik und das Typenvorkommen.&lt;br /&gt;
Die Typenvielfalt der Abu Tartur Fundstellen spiegelt sich im Reichtum der Pfeilspitzenformen, wie die Auswertung des Materials einiger der größeren Konzentrationen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Auswertung der Pfeilspitzen - Formen &lt;br /&gt;
Fundplatz 1023/82 : 2462 Werkzeuge davon 44,76 % Pfeilspitzen. Von den 1546 unter Varia ( Tixier 112 ) klassierten Artefakten waren 1071 Pfeilspitzen, dazu kommen 32 Ounanspitzen ( Tixier 107 ), so dass eine Gesamtmenge von 1103 Bewehrungen entsteht. Alter nicht gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Anzahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|%&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz I&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|A + B + E&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|21 + 6 + 6&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|3,02&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz II&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|575&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|52,61&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz III&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|18,57&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz IV&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|F + G + H&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|0 + 5 + 277&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|282&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|25,8&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Total'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''1093'''&lt;br /&gt;
|'''='''&lt;br /&gt;
|'''100'''&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Stücke der Familie I werden nicht berücksichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1005/83 : 897 Werkzeuge davon 43,03 % Pfeilspitzen. Von den 546 unter Varia klassierten Artefakten waren 376 Pfeilspitzen dazu gesellen sich noch zehn Ounanspitzen, so dass sich eine Gesamtmenge von 386 Bewehrungen ergibt. Alter 6420 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 19|| 5,08&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||223||59,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||73||19,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||59||15,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''374'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie I ist mit 12 Stücken vertreten und wird in der Auswertung nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1024/82 : 459 Werkzeuge davon 37,47 % Pfeilspitzen. Von den 322 unter Varia klassierten Werkzeugen waren 169 Pfeilspitzen. Zusammen mit den drei Ounanspitzen wird eine Anzahl von 172 Stücken erreicht. Alter 6620 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 9|| 5,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||123||72,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||20||11,83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||17||10,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''169'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Pfeilspitzen der Familie I sind nicht berücksichtigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1017/82 : 729 Werkzeuge davon 24,42 % Pfeilspitzen. Von den 186 unter Varia klassierten Artefakten waren 125 Pfeilspitzen, hinzu kommen die unter Tixier 107 eingeordneten 53 Ounanspitzen des Fundplatzes, welche allgemein als Bewehrungen gewertet werden. Die Summe aller Pfeilspitzen beträgt demnach 178. Alter 7145 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 6|| 3,39&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||86||48,59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||14||7,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||71||40,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''177'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stück gehört in die Familie I und wird hier nicht gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1004/83 : 628 Werkzeuge davon 21,66 % Pfeilspitzen. Von den 139 unter Varia klassierten Artefakten waren 113 Pfeilspitzen, mit den 23 Ounanspitzen des Fundplatzes ergibt sich eine Gesamtmenge von 136 Stücken. Alter 7590 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 2|| 1,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||24||17,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||6||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||103||76,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''135'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Pfeilspitze der Familie I wird nicht mitgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 0002/84 : 402 Werkzeuge davon 47,51 % Bewehrungen. Die 191 Bewehrungen lassen sich zum größten Teil auf die Tixier Nummern 87 und 92 zurückführen, hinzu kommen weitere Querschneidertypen sowie Pfeilspitzen der Typen H 10 ( Dreieck ), H 1 ( Blatt ), H 5 ( Stiel ) sowie Ounanspitzen ( H 12 ) und Ounan - Harif - Spitzen ( H 14 ). Alter 9120 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 0|| 0,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||3||1,57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||1||0,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||187||97,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''191'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Blattspitzen der Familie C scheinen auf den ersten Blick nicht in den Kontext zu passen, obwohl sie in ihrer Größe und der Art der Flächenretuschierung von Blattspitzen anderer Abu Tartur Fundstellen abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Stielspitze der Familie D ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist flache Randretuschen auf, sie gleicht vom Material und der Technik her der Hybridspitze  ( Tafel Ä 35/14 ), die ebenfalls flache Randretuschen zeigt. Beide Stücke sowie auch die leicht rhombische H 14 Spitze ( Tafel Ä 35/13 ) mit Kantenretuschen an den proximalen Begrenzungslinien können zum kulturellen Inventar gehören. Damit wäre die D – Spitze ein sehr frühes Beispiel einer flächenretuschierten, gestielten Pfeilspitze ( Ä 12/6 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben 0002/84 ist auch der Fundplatz 1072/86 wegen seines homogenen Aspekts hoch interessant. Die auf 7670 +- 50 und 7645 +- 35 BP datierte Fundstelle erscheint weitestgehend unvermischt und wittert in schmalen Windkanälen oder auch Regenrinnen aus, so dass immer wieder in zeitlichen Abständen frische Artefakte gefunden werden können. Durch diese Tatsache erklärt sich das Zustandekommen der Sammlung 1072/02, die von Heiko Riemer durchgeführt wurde und welche neben 17 gestielten Spitzen, 8 Kerbresten und 5 weiteren retuschierten Werkzeugen auch 23 unmodifizierte Klingen und 49 Abschläge, letztere meistens Abfallstücke der Werkzeugproduktion, aufweist. Die erste Sammlung stammt von 1986, dem Jahr der Entdeckung der Fundstelle. Die Zusammenstellung der retuschierten Artefakte umfasst 125 Stücke und sieht wie folgt aus :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''Nr. Tixier'''&lt;br /&gt;
|'''Werkzeug'''&lt;br /&gt;
|'''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|'''%'''&lt;br /&gt;
|'''% der Gruppen'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Einfacher Kratzer auf Abschlag&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Kreisförmiger Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Vorspringender Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|7,1&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Gekerbter Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Kratzer auf gestumpfter Klinge&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Doppelend - Bohrer&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Stichel&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|III&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|Rückengestumpfte Klinge&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|IV&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|Rückengestumpfte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|55&lt;br /&gt;
|Gebogene Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|Bruchstück rückengestumpfte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|8,8&lt;br /&gt;
|VI&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|70&lt;br /&gt;
|Ouchtata Lamelle&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|6,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Gekerbter Abschlag&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|2,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Gezähnter Abschlag&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|Kerbklinge oder Kerblamelle&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|6,4&lt;br /&gt;
|VII&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Gezähnte Klinge oder gezähnte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8 &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|Endretusche&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|VIII&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Durchgehende Retusche&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|37,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Ounanspitze&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|XI&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Verschiedene&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|18,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Total&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die erste Sammlung 16 % an Ounanspitzen und den damit verwandten Artefakten aufweist, steigt der Anteil beim Gesamtinventar ( 1072/86 plus 1072/02 ) auf 21 %.&lt;br /&gt;
Die Ounanspitze ist ursprünglich ein Werkzeug aus dem Epipaläolithikum, wo sie möglicherweise als Bohrer benutzt wurde. Benannt ist sie nach dem Fundort Bir Ounan im südlichen Taoudeni in der Republik Mali. Vorneolithische Vorkommen sind unter anderen Ain Fritissa im südlichen Marokko, Oued Diffel, Bou Nouara und Dakhlat es - Saadane in Algerien und Ténéré im Norden Nigers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Stücke aus der Ostsahara fallen in die Zeit um 7850 BP – 7600 BP ( El Jarar Early Neolithic, Wendorf et al. 2001 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Abu Tartur Fundstelle 1072/86 gehört in diesen Zeitraum. Außer den von Tixier definierten Ounanspitzen finden sich hier in den gleichen Schichten Pfeilspitzen, die eine Bruchfläche am Stielende aufweisen und solche, bei denen Schlagfläche und Bulbus erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind Herkunft und frühes Auftreten dieser Stielspitzen, einmal der „ Abu Tartur Spitze „ und zum anderen der kantenretuschierten Spitze mit modifiziertem Stiel, geklärt. Die Bearbeitung des Stiels dieser nach Hugot als „ H5 „ oder nach Caton - Thompson als „ Ounanien „ zu bezeichnenden Pfeilspitze kann Teile oder die Gesamtheit des Stiels betreffen, es werden sowohl steile als auch flache Retuschen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiele seien genannt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ounanspitze  -  1072  Tafel Ä 33 Nr. 2&lt;br /&gt;
* Abu Tartur Spitze  -  1072 Tafel Ä 33A Nr. 2&lt;br /&gt;
* H5 - Spitze nach Hugot  -  1072 Tafel Ä 33A Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die meisten Artefakte der Fundstelle 1072/86 sind auch diese drei Exemplare aus karamellfarbenem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
Ohne die Sammlung Ulbrich enthält das lithische Gesamtinventar Abu Tarturs 14375 Werkzeuge davon 3173 Pfeilspitzen und Pfeilschneiden, Ounanspitzen nicht inbegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reibschalen, Läufersteine und Hammersteine sind in dieser Auflistung nicht berücksichtigt. Der prozentuale Anteil der Pfeilspitzen für die Gesamtheit der Abu Tartur Fundstellen beträgt 21,06 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Geschossbewehrungen der Sammlung Ulbrich und anderer stehen für eine Auswertung insgesamt 4000 Stücke zur Verfügung, rund 1000 dieser Pfeilspitzen sind durch Zeichnungen im Maßstab 1 : 1 und Kurzbeschreibungen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Fayum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Gertrude Caton-Thompson und Elinor Gardner entdeckten und bearbeiteten Fundstellen liegen am Nordufer des Birket el Qarun, einem Restsee in der Fayum-Depression. Die Seeoberfläche liegt heute 45m unter dem Meeresniveau. Durch die Hochwasser des Nils und durch erhöhte Regenfälle während der holozänen Feuchtperioden hat der See häufiger seine Größe und seine Uferzonen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei Grabungsperioden 1924/25, 1925/26 und 1926/24 bearbeiteten sie zum einen das Fayum B, eine Kultur, die auf mikrolithischen Werkzeugen und der Technik der Kantenretuschierung basierte und die keinerlei Keramik aufwies, zum anderen das Fayum A, welches sämtliche Attribute eines entwickelten Neolithikums aufwies als da sind Ackerbau und Viehzucht, Keramik und flächenretuschierte Steinwerkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist, dass die beiden so unterschiedlichen Kulturen große, flächenretuschierte, ausgekehlte Pfeilspitzen ähnlicher Art hervorgebracht haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Fayum Kulturen wird von F. Braunstein-Sylvestre mit 3910 +- 115 BC, 3860 +- 100 BC und 3210 +- 100 BC angegeben, wobei das älteste Datum dem höchsten Seestand entspricht und das jüngste Datum der heutigen Uferlinie zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Pfeilspitzen-Vorkommen behandelt wie sie in G. Caton-Thompson „The Desert Fayum“ von 1934 dargestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fayum Fundplätze und ihre Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Nr.Werkzeuge|'''| '''Nr.Pfeilspitzen'''|| '''%'''|| '''A1'''|| '''A17'''|| '''A 2'''|| '''C'''|| '''D'''|| '''E'''|| '''I'''|| '''H'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||||'''A18'''||'''A25-A28'''||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||||||'''A13'''||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site K|| 43|| 14|| 32,6|| 5|| -|| -|| 9|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| L Basin Sites|| 121|| 38|| 31,4|| 8|| -|| 7|| 17|| 6|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area L-X|| 116|| 29|| 25,0|| 6|| -|| -|| 18|| 5|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site X|| 113|| 24|| 21,2|| 5|| 1|| 7|| 9|| 2|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area X-V, X-W|| 39|| 10|| 25,6|| -|| -|| 1|| 1|| 8|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site V|| 213|| 105|| 49,3|| 1|| 4|| 25|| 23|| 52|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Areas cii-w, cii-v,v-w|| 90|| 25|| 27,8|| 6|| -|| 14|| 5|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Camp ii Basin|| 651|| 312|| 47,9|| 12|| -|| 30|| 77|| 192|| -|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site Z|| 84|| 20|| 23,8|| -|| 2|| 6|| 12|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Z Basin|| 79|| 60|| 75,9|| 1|| -|| -|| 1|| 53|| 4|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site Zi|| 78|| 11|| 14,1|| 6|| -|| 1|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Lifeh to Qasr Sagha|| 72|| 23|| 31,9|| -|| 4|| 8|| 9|| 2|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site R|| 34|| 13|| 38,2|| 1|| -|| 7|| 5|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| N Basin sites-S|| 44|| 13|| 29,5|| -|| 1|| 2|| 7|| 3|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site T|| 38|| 9|| 23,7|| -|| 2|| 6|| 1|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Areas R-T, S-T|| 18|| 3|| 16,7|| -|| -|| -|| 3|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area T-O|| 15|| 8|| 53,3|| 1|| -|| 3|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site O|| 10|| 2|| 20,0|| 1|| -|| 1|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site N|| 184|| 24|| 13,0|| -|| 6|| 10|| 2|| 6|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| West Dimai Basin|| 95|| 35|| 36,8|| 6|| -|| 11|| 9|| 9|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dimai Dyke Area|| 18|| 4|| 22,2|| 2|| -|| 2|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| D3 Wadi site M|| 67|| 54|| 80,6|| 5|| -|| 28|| 9|| 12|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Southern Area|| 7|| 1|| 14,3|| 1|| -|| -|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| West End Sites|| 100|| 22|| 22,0|| 2|| -|| 10|| 3|| 7|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total (neolithisch und ungewisses Alter'''|| '''2329'''|| '''859'''|| '''36,9'''|| '''69'''|| '''20'''|| '''179'''|| '''228'''|| '''357'''|| '''4'''|| '''2'''|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 1||=|| A+B+E||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||268+0+4||=|| 31,74 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||272||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 2|||| C|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||228||=||26,60 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 3||=|| D|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||357||=||41,66 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 4||=|| F+G+H|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||0||=||0,00 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Stücke fallen in die Familie I, die nicht berücksichtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Pfeilspitzen im Gesamtinventar der Fayum Sammlung Caton-Thompsons liegt bei 36,9 % und ist damit wesentlich höher als bei vergleichbaren Fundstellen. Die Bandbreite liegt zwischen 13 % bei Site N und erreicht 80,6 % bei Site M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zahlen lassen, wie es auch aus den Kommentaren Caton-Thompsons zu den einzelnen Fundstellen hervorgeht, auf ein selektives Absammeln, auf  vorhergehendes Sammeln von Touristen und Plünderern und / oder auf durch Wind und Wasser zusammengetragene Artefaktenkonzentrationen und Sichtung nach Korngrößen schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die typischen, da häufigsten Pfeilspitzenarten in der Caton-Thompson Kollektion sind die Gestielten aus der Familie D. Sie erreichen 41,66 % des Gesamtvolumens und werden gefolgt von A-Spitzen der Gruppen A1, A17, A18, A2, A25 und A26, welche zusammen 31,74 % ergeben. Die Blattspitzen liegen mit 26,60 % auf dem dritten Platz. Pfeilspitzen mit dem Indiz 4, kommen nicht vor bzw. sind nicht in die „neolithische“ Sammlung aufgenommen worden. Selektionen wurden in einigen Fällen vorgenommen z.B. The Z basin levels A.L. 180-160, in anderen nicht z.B. Areas Cii-w, cii-v, v-w and Site V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen gehören zu einen Inventar, welches unter anderen folgende Werkzeuge enthält :&lt;br /&gt;
* Beile, poliert oder retuschiert&lt;br /&gt;
* Beidseitig bearbeitete Messer&lt;br /&gt;
* Sichelblätter&lt;br /&gt;
* Spitzen und Messer, deren Ausgangsmaterial aus gerundeten Flintaggregaten besteht&lt;br /&gt;
* Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
* Hohlbeile&lt;br /&gt;
* Rückengestumpfte Lamellen. Bei einigen Fundstellen werden sie aufgeführt, bei anderen weggelassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig scheint die große Anzahl von stark ausgekehlten Spitzen des Typs A25 zu sein.&lt;br /&gt;
Von den „surface sites“ stammt eine gestielte Großspitze vom Typ D3 (Plate XLII).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der im Fayum gefundenen Pfeilspitzen ist beträchtlich. Neben den frühen Sammlungen von H.W. Seton-Karr und M.C.T. Currell und anderen kommen die vielen für die Archäologie verlorenen Stücke, die in irgendwelchen Schubladen und Vitrinen verstauben.  &lt;br /&gt;
Die Menge der von G. Caton- Thompson beschriebenen Bewehrungen beträgt 859 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nabta Playa und Bir Kiseiba.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen dieser Orte im Süden Ägyptens, westlich des Nils und in der Nähe der sudanesischen Grenze sind eng verbunden mit dem Wirken der „ Combined Prehistoric Expedition „. Diese anfänglich als Rettungsaktion, der durch das steigende Wasser des Assuan Hochdamms gefährdeten prähistorischen Siedlungsplätze, gedachte Aktion ist später weiter nach Osten ausgedehnt worden, um die reichen frühgeschichtlichen Vorkommen von Nabta Playa und Bir Kiseiba zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
Die Expedition war ein Gemeinschaftsunternehmen der Geological Survey of Egypt, der polnischen wissenschaftlichen Akademie Warschau und der Southern Methodist University Dallas.&lt;br /&gt;
Geleitet wurden die archäologischen Arbeiten von Fred Wendorf und Romuald Schild. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen war das frühe Holozän und die damit verbundenen Besiedlungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nabta Playa''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundstellen von El Nabta und der weiteren Umgebung werden von Fred Wendorf, Romuald Schild und ihrer Mitarbeiter in zwei Volumen behandelt.&lt;br /&gt;
Erstens in dem 1980 erschienenem Werk „Prehistory of the Eastern Sahara“, New York Academic Press und zweitens in dem 2001 in New York bei Kluwer Academic / Plenum Publishers erschienenem Band „Holocene Settelement of the Egyptian Sahara. The Archaeology of Nabta Playa“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzentypen sind denen von Bir Kiseiba sehr ähnlich und verteilen sich auf die einzelnen Fundstellen wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Prehistory of the Eastern Sahara :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-3''' Alter 8840 +- 90 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnung der Pfeilspitzen: stemmed points&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl der Spitzen : 28 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 431 Stücken, der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 6,5 %.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden neun Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.39 &lt;br /&gt;
* v – Stielspitze vom Typ H5, der Stiel ist auf der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
* w – breite und grobe H5 - Spitze&lt;br /&gt;
* x – grobe H5-Spitze&lt;br /&gt;
* y-z – rhombische Spitzen vom Typ H2&lt;br /&gt;
* a.a. – Ounanspitze &lt;br /&gt;
* b.b. – Die Spitze weist eine Ähnlichkeit mit dem Typ H3 auf &lt;br /&gt;
* c.c. – H5-Spitze mit querschneidigem distalem Ende, der Stiel ist ventral modifiziert. Das Stück könnte auch unter F14 geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.40&lt;br /&gt;
* c – H19, das Stück entspricht in seiner Silhouette dem Typ E5 bei den flächenretuschierten Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den oben genannten Pfeilspitzen wurden 7 Dreiecke und 18 Trapeze gefunden, die als Bewehrungen hätten dienen können. Vier dieser geometrischen Mikrolithen wurden gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Epipaläolithisch) Alter ca. 8290 +- 80 BP (Eierschale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan-Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl der Spitzen : 12 bei einer Werkzeugmenge von 146 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 8,22 %.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden sechs Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.45&lt;br /&gt;
* k-p kleine Ounanspitzen (H12). Die Trapeze und Dreiecke der Fundstelle könnten auch als Bewehrungen genutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-7'''&lt;br /&gt;
* Von dieser mit aller Wahrscheinlichkeit gemischten Fundstelle wurden 448 retuschierte Werkzeuge aufgesammelt, darunter drei Pfeilspitzen, eine Blattspitze vom Typ H10, eine kleine Ounanspitze (H12) und ein Bruchstück einer flächenretuschierten D1-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Neolithisch)&lt;br /&gt;
* Von den 146 Werkzeugen waren 8,22 % oder 12 Exemplare Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Neolithisch Pits) Von den 312 Werkzeugen waren lediglich 1,3 % oder 4 Stücke gestielte Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-5''' (Neolithisch) Alter 7530 +- 180 Jahre&lt;br /&gt;
* Die Gesamtmenge der Werkzeuge beträgt 223 Stücke, hauptsächlich retuschierte Stücke und gekerbte bzw. gezähnte Stücke. Bohrer sind ebenfalls häufig. Neben Endretuschen, rückengestumpften Lamellen und Kratzern kommen jeweils ein Trapez, ein Krukowski microburin und ein ausgesplittertes Stück vor. &lt;br /&gt;
Die drei schlanken Stielspitzen unterscheiden sich stark von den Exemplaren der älteren Fundstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-8''' (lower layer) Alter : von 7100 BP bis 6700 BP.&lt;br /&gt;
*Von den 395 Werkzeugen sind 10,4 % oder 41 Stücke Pfeilspitzen, die als Nabta points bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um basisretuschierte Dreieckspitzen, die aber auch steile Randretuschen oder Modifikationen des distalen Endes aufweisen können. Sie werden unter H7 und H8 geführt. Ähnliche Artefakte gehören in Kiseiba und Abu Tartur in das mittlere Neolithikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-8''' (upper layer)&lt;br /&gt;
* Die Menge der gefundenen Werkzeuge beträgt 136 Stücke, davon sind 1,47 % oder zwei Exemplare querschneidige Pfeilspitzen. Außerdem wurde eine Ounanspitze (H12) mit stark modifiziertem distalem Ende gezeichnet (Fig. 3.103).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980 veröffentlichen Fundstellenberichte von El Nabta beinhalten 107 Pfeilspitzen. Als gestielt werden 44 Exemplare bezeichnet, 3 sind gestielt und schlank, 12 sind Ounanspitzen und für 41 Stücke wurde der Name „Nabta points“ gewählt. Letztere sind kantenretuschierte Dreieckspitzen der Gruppen H7 und H8. Die übrigen sieben Stücke verteilen sich auf die Gruppen D1, C3, H10, H12 und auf zwei Querschneider der Familie F ohne genauere Bestimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die H10-Spitze Fig. 3.58 m, die als Bewehrung mit spitzbogiger Basis bezeichnet wird. Typologisch identische Formen werden im „Cattle keeper“ als Ounan-Harif-Spitzen angesprochen. (Seite 277, Fig. 12.11.e) und (Seite 303, Fig. 13.3.g.h.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Altersangaben der Fundstellen und der zugehörigen Pfeilspitzentypen&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''in „Prehistory of Eastern Sahara“'''|| '''nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8840+-90 BP|| E-77-3|| 28|| gestielt|| H5, H2, H3, H19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||18 Trapeze, 7 Dreiecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8290+-80 BP|| E-75-6 Epipal.|| 12|| Ounan|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||3 Trapeze, 10 Dreiecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-7|| 4|| Point with ogival base|| H10, H12, D1, C3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Ounan point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Bifacial points||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 Neolith.|| 12|| gestielt|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 Neolith.|| 4|| gestielt|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||pits||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7530+-180 BP|| E-77-5 Neolith.|| 3|| schlank, gestielt|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||1 Trapez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7100-6700 BP|| E-75-8 lower|| 41|| Nabta points|| H7, H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-8 upper|| 3|| Querschneider|| F?, H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Holocene settlement of the Egyptian Sahara. The Archaeology of  Nabta Playa”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6 El Nabta und Al Jerar Village'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' Feature 1/91, 1/90 und IV/91&lt;br /&gt;
* Alter feature 1 : 7600 BP +- 110&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen – 1 Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' Cut 1/90 und Feature 2/90&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 1 Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area B Oberfläche&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 3 Ounanspitzen, 1 atypische Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1''' Al Jerar Phase'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area C'''   Alter : 7536 +- 110 BP&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 4 Ounanspitzen (H12) ?, 3 abrupt kantenretuschierte Blattspitzen (H10) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 3 Exemplare&lt;br /&gt;
* Fig. 8.15 a-H1, d-H2, e-H7 ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area D'''   Alter : 7850 +- 70 BP&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 2 Ounanspitzen (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Areas 1 und 5'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 12, davon 10 Ounanspitzen, eine Blattspitze und eine dreieckige Spitze.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 9 Exemplare&lt;br /&gt;
* Fig. 8.28. f-H5, h-H2, o-H2&lt;br /&gt;
* Fig. 8.29. b-H1, g-H5, h-H5, i-H5&lt;br /&gt;
* Fig. 8.26. l-H10, m-H5, h-(Varia) könnte eine H8-Spitze sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 2'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen, 3 beidseitig flächenretuschierte Spitzen. Von letzteren ist eine Spitze abgebildet Fig. 8.34, zwei sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 3 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen:&lt;br /&gt;
* 4 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
* 1 große Dreieckspitze mit zentraler Kehle Fig. 8.37 die Dimensionen sind 69mm x 27mm x 8mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 3 Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 2 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 4'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 31 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 6 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen (H12), zwei beidseitig flächenretuschierte Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 4 Ounanspitzen (H12) Fig. 8.43. h-k und eine E3-Spitze sowie eine D3-Spitze l und m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 6 Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 5 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 8 Oberfläche und Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen. Das gezeichnete Exemplar (Fig. 8.45 f) stellt eine H5-Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 9'''&lt;br /&gt;
* Außer sechs Ounanspitzen von der Oberfläche produzierte der Fundplatz vier Dreieckspitzen der Gruppen H7 und H8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 10'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 9 Ounanspitzen und 9 Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden vier Exemplare (Fig. 8.50).&lt;br /&gt;
* a.) Dreieckspitze vom Typ H7 (besonders lang).&lt;br /&gt;
* b.) Ist eine H5-Spitze, da eine Verlängerung des Stiels vermutet wird.&lt;br /&gt;
* c.) Dreieckspitze vom Typ H7 (mit gerundetem Übergang vom linken Rand zur Basis).&lt;br /&gt;
* m.)  Ist entweder eine H5- oder eine Abu Tartur-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 11'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 16 „points“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden fünf Exemplare (Fig. 8.53).&lt;br /&gt;
* b.)  Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1&lt;br /&gt;
* d.) Abu Tartur-Spitze (H13)&lt;br /&gt;
* e.) Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1&lt;br /&gt;
* h.) Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1 (besonders lang)&lt;br /&gt;
* j.) Dreieckspitze vom Typ H7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 13'''&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen von der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 14'''&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet : eine H12 oder H13-Spitze (Fig. 8.59 e.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 15 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 8 Ounanspitzen und 7 Spitzen („points“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 16'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen und 4 „points“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden sieben Exemplare (Fig. 8.61)&lt;br /&gt;
* a.) Blattspitze vom Typ H10&lt;br /&gt;
* c.) Abu Tartur-Spitze H13&lt;br /&gt;
* d.) Stielspitze vom Typ H5&lt;br /&gt;
* e.) Stielspitze vom Typ H5&lt;br /&gt;
* f.) Dreieckspitze vom Typ H9&lt;br /&gt;
* j.) Blattspitze vom Typ H4&lt;br /&gt;
* k.) Blattspitze vom Typ H10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstellen E-77-1 und E-94-3'''&lt;br /&gt;
* Zwei neolithische Fundstellen in der Nähe des Gebel Nabta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-1'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 14 Ounanspitzen (Fig. 13.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* f.) Stielspitze vom Typ H12&lt;br /&gt;
* j.) Dieses an anderen Stellen als Ounan-Harif-Spitze bezeichnetes Exemplar kann unter H2 klassiert werden.&lt;br /&gt;
* k.) Die nicht ganz klare Zeichnung lässt eine H5-Spitze vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter werden zwei Spitzen mit gerundeter Basis erwähnt (Fig. 13.6 b) und zwei Dreieckspitzen mit zentraler Kehle vom Typ A2 (Fig. 13.8 k), Die Maße der größeren betragen 54mm x 33mm x 8mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-94-3'''  Alter von 5800 – 6300 BP&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen &lt;br /&gt;
* – 1 Ounanspitze ohne Zeichnung&lt;br /&gt;
* - eine blattförmige Spitze mit halbsteilen Randretuschen vom Typ H10 (Fig. 13.15 c)&lt;br /&gt;
* - eine beidseitig flächenretuschierte Stielspitze vom Typ D1 (Fig. 13.15 d) ferner eine Blattspitze der Familie C und eine zerbrochene Stielspitze der Familie D, beide ohne Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Site E-92-7 Al Jerar Phase und spätes Neolithikum''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-92-7 spätes Neolithikum'''&lt;br /&gt;
* Von 72 Werkzeugen war nur ein Stück eine Ounanspitze (Fig. 9.14 f).&lt;br /&gt;
* Von der Oberfläche wurden zusätzliche Exemplare gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 9.18.&lt;br /&gt;
* a.) – D3-Spitze mit konkavokonvexen Rändern und stark heruntergezogenen Widerhaken.&lt;br /&gt;
* b.) – Blattspitze vom Typ C3 mit vollflächig retuschierter Dorsalseite und teilflächig modifizierter Ventralseite.&lt;br /&gt;
* e.) – Ounanspitze (H12)&lt;br /&gt;
* d.) – große Blattspitze vom Typ C3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Site E-75-8''' Zusatzgrabung auf der Fundstelle aus dem 7. Jahrtausend in Nabta Playa&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 12 Dreieckspitzen, eine zerbrochene Blattspitze (Fig. 10.12), gezeichnet wurden fünf Dreieckspitzen und die Blattspitze.&lt;br /&gt;
* a-d. Dreieckspitzen der Gruppe H7.&lt;br /&gt;
* g.  Wird als Dreieckspitze bezeichnet ist aber sehr atypisch.&lt;br /&gt;
* i. Teilflächig retuschierte Spitze der Gruppe C1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Area A des gleichen Fundplatzes werden drei weitere Dreieckspitzen des Typs H7 und eine teilweise flächig retuschierte D21-Spitze gemeldet (Fig. 11.11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom nördlichen Erweiterungsgraben sind zwei Spitzen gezeichnet Fig. 11.12.&lt;br /&gt;
* a.) Ist eine interessante Dreieckspitze mit konkaver Basis, die Ränder verlaufen im proximalen Bereich nahezu parallel zueinander, im distalen Bereich konvex. Sie ist kantenretuschiert und das distale Ende ist auf der Ventralseite durch flache Retuschen verdünnt. Dieser neue Typ erhält die Bezeichnung H20.&lt;br /&gt;
* b.) Ist eine große Blattspitze der Gruppe H4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Site E-94-2 Spätes Neolithikum von Nabta'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-94-2'''   Alter : von 5260 +- 60 BP (Herd 9) bis 6220 +- 90 BP (Herd 51).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 12.8 zeigt folgende Pfeilspitzen von der Oberfläche.&lt;br /&gt;
* a.) Große Ounanspitze (H12).&lt;br /&gt;
* b.) Leicht asymmetrische D3-Spitze mit nur leicht herabgezogenen Widerhaken.&lt;br /&gt;
* c.) Große C4 Spitze.&lt;br /&gt;
* h.) C3-Spitze, das distale Ende erinnert am linken Rand an C11.&lt;br /&gt;
* j.)  C2-Spitze.&lt;br /&gt;
* l.)  C4-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle E-96-1 Struktur B'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 17.20 zeigt zwei beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
* b) Große Dreieckspitze mit zentraler Kehle vom Typ A2, sie wurde einige Meter entfernt von der Struktur B an der Oberfläche gefunden.&lt;br /&gt;
* e) Stielspitze mit kurzen Widerhaken. Im proximalen Bereich verlaufen die Ränder parallel zueinander. Das distale Ende ist spitzbogenförmig ausgestaltet. Sie kann noch unter D33 geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''In „Holocene settlement“'''|| '''nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7600+-100BP|| E-75-6 F.1|| 1|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 1/19,2/90|| 1|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 B,Oberfläche|| 4|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7536+-110BP|| E-91-1 C|| 7|| Ounan, leaf shaped|| H1,H2,H7,H10 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7850+-70BP|| E-91-1 D|| 2|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 11|| 12|| „points“|| H5,H1,H2,H10,H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A2|| 22|| Ounan, bifacial points|| H12 ?, C3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A3,Oberfläche|| 5|| Ounan, bifacial concave|| H12 ?, A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Base point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A3,Grabung|| 2|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A4|| 31|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A6,Oberfläche|| 8|| Ounan „Pointe“|| H12,E3,D3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A6,Grabung|| 5|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A8|| 19|| Ounan|| H5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A9|| 10|| Ounan, middle|| H12,H7,H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||neolithic points||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 10|| 18|| Ounan „points“|| H5,H7, F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 11|| 16|| „points“|| H1,H13,H7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 13|| 19|| Ounan|| H12 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 14|| 6|| Ounan|| H12 oder H13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 15|| 15|| Ounan „points“|| H12 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 16|| 10|| Ounan „points“|| H10,H13,H5,H9,H4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-77-1|| 18|| Ounan, points with|| H12,H2,H5,H4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||rounded base, points||A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||with concave base||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 5800-6300BP|| E-94-3|| 5|| Ounan, leaf shaped,|| H12 ?,H10,D1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||others||C ?, D ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-92-7|| 5|| Ounan „points“|| H12,D3,C3, F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-8|| 19|| Triangular points|| C1,H20,H4,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||leaf shaped point||H7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||bifacial point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 5260-6220BP|| E-94-2|| 6|| -|| H12,D3,C4,C3,C2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-96-1|| 2|| -|| A2, D33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bir Kiseiba'''  ( F. Wendorf, R. Schild, Ed. A.E. Close 1984 )&lt;br /&gt;
*Die auf den Siedlungsplätzen um Bir Kiseiba gefundenen Pfeilspitzen lassen sich in vier Gruppen einteilen wenn von einem Einzelfund einer großen, ausgekehlten, beidseitig flächenretuschierten Dreieckspitze vom Typ A2 und der Erwähnung einiger weniger flächenretuschierter, kleinformatiger Stücke abgesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 ) Ounan Spitzen''' – hierbei sollte die Definition von J. Tixier Anwendung finden. Einige der besprochenen Bewehrungen entsprechen nicht den Kriterien und werden in andere Gruppen transferiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 ) Kantenretuschierte Dreieckspitzen''' – sie kommen entweder mit geradliniger Basis oder mit konkaver Basis vor.&lt;br /&gt;
Die ersteren werden im weiteren Verlauf unter H7, die zweiten unter H8 geführt. Diese Einteilung wurde für die Fundstellen in Abu Tartur gewählt, wo 50 H7 – Spitzen und 15 H8 – Spitzen klassiert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Exemplar Fig. 6.8 e wird als Bou- Saada- Spitze bezeichnet, diese weisen jedoch nach der Definition Tixiers keine kantenretuschierten Ränder auf. Sie wird unter H8 eingeteilt trotz einer leicht konvexen Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar stimmt die Aussage D.L. Holmes, dass die H7 – Spitze der Columnata- Spitze Tixiers ähnelt, aber ein wichtiger technischer Punkt bleibt unberücksichtigt. Während die Basis der H7 – Spitze abrupt kantenretuschiert ist zeigt die Columnata- Spitze an der Basis auf beiden Seiten flache Druckretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3 ) Querschneider''' – Auf den Fundplätzen vom el- Kortein Typ sind neben den typischen Ounan- Harif- Spitzen ebenfalls geometrische Mikrolithen in Form von Trapezen und Dreiecken gefunden worden. Diese können als mögliche Bewehrungen nicht ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 ) Ounan- Harif- Spitzen.''' – Durch die Art der basalen Modifikationen weisen alle Ounan- Harif- Spitzen eine starke Gemeinsamkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinngemäß schreibt Angela E. Close dazu folgendes :&lt;br /&gt;
... allen Exemplaren dieses Typs ist die Bearbeitung der Basis gemeinsam. Sämtliche Spitzen weisen zwei proximale, schräg verlaufende, konvergierende Endretuschen auf, die geradlinig, konvex oder konkav sein können, so dass die Formen der Basis von gestielt bis eiförmig reichen. Die meisten zeigen flache Retuschen, um die Höhe des Bulbus zu verringern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fred Wendorf und Romnald Schild drücken es so aus :&lt;br /&gt;
... Ounan- Harif- Spitzen sind die charakteristischen Werkzeuge der el Kortein Periode des frühen Neolithikums und sie bilden die größte Gruppe in dieser Werkzeug – Zusammenstellung. Die hier gefundenen 18 Exemplare weisen den typischen Stiel ( stem ) auf, welcher durch zwei sich schneidende basale Endretuschen geformt wird ..... Die beiden basalen Endretuschen können geradlinig sein ( sechs ) oder häufiger eine gerade und eine konvexe aufweisen ( neun ) oder eine gerade und eine konkave ( eine ) oder zwei konkave   ( zwei ) ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Sinne schreibt Hanna Wieckowska :&lt;br /&gt;
„ ... Die an der Oberfläche gefundene Spitze ist untypisch. Sie ist aus tertiärem Hornstein gefertigt mit einem 9 mm langen Heftzapfen (tang) an beiden Rändern herausgearbeitet durch beidseitige, proximale Kerben, sie zeigt ebenfalls flache Retuschen auf der Ventralseite ... „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die ausgegrabenen Stücke wird gesagt - :&lt;br /&gt;
„ .... Sämtliche Stiele sind proximal. Drei werden durch zwei geradlinige, konvergierende Endretuschen gebildet ....&lt;br /&gt;
.... eine hat eine konvexe und eine konkave Endretusche und drei haben zwei konkave Endretuschen. „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen lauten die Ausführungen von K. Morgan Banks im gleichen Volumen sinngemäß :&lt;br /&gt;
„ ... Ounan – Spitzen ( Typ 107 ) – Ounan- Harif- Spitzen sind kleine Abschläge oder Klingen bei denen ein Ende, normalerweise das proximale, so retuschiert ist, dass ein eindeutiger Stiel mit einer oder mehreren konkaven Schultern gebildet wird. Die Schultern können unterschiedlich gut ausgearbeitet sein. Die Stücke können Retuschen an den Rändern aufweisen. Das dem Stiel gegenüberliegende Ende, meistens das distale, ist entweder natürlich zugespitzt oder durch Retuschen modifiziert .... „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Begriff „ Stiel „ im Zusammenhang mit Pfeilspitzen definiert werden sowie die Methoden der Schäftung. Im Prinzip kennen wir vier verschiedene Pfeilspitzen – Basen, die für die Schäftung vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 ) Geradlinige, konvexe und konkave Basen''' wie sie vor allem bei Dreieckspitzen angetroffen werden, seien diese nun flächenretuschiert oder nicht.&lt;br /&gt;
Als Beispiele können genannt werden A1, A18, B1 aber auch F5, F7 sowie H7, H8, H4 und H9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 ) Gekehlte Basen''' wie sie für die Gruppen A2, A13 und A19 und anderer typisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3 ) Konvergierende Linien,''' seien diese geradlinig, konvex, konkav oder gemischt.&lt;br /&gt;
Gerade konvergierende Linien sind bei rhombischen Pfeilspitzen üblich wie bei E1 und E2.&lt;br /&gt;
Konvexe konvergierende Linien bilden die Basen fast aller Blattspitzen. Als Beispiele seien genannt C1, C2, C3.&lt;br /&gt;
Konvergierende, konkave Linien sind anzutreffen bei rhombischen Spitzen ( E5 ) und bei Blattspitzen ( C11 ). &lt;br /&gt;
Gemischte konvergierende Linien wie z.B. konvex – konkav sind selten. In der Familie I ist es die Gruppe 12, welche die Kriterien erfüllt. Die schönsten Beispiele allerdings bieten die Ounan- Harif- Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 ) Der Stiel''' – Der Stiel setzt sich deutlich von einem häufig dreieckigem Körper ab. Auch bei den meisten schlanken, auch blattförmigen Körpern ist der Übergang zum Stiel klar zu erkennen. Beispiele sind D1, D2, D3, D11, D12, D38, D46 und sämtliche übrigen Pfeilspitzen der Familie D sowie H5, H12, H13 und andere bei den nicht flächenretuschierten  Exemplaren.&lt;br /&gt;
Es existieren weniger deutliche Gruppen wie D7 wo ein kleiner, bohrerartiger Stiel angebracht ist oder D44, welche einen Übergang von der Blattspitze zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Ounan- Harif- Spitzen von Bir Kiseiba handelt es sich um Pfeilspitzen, deren Basen durch konvergierende Linien gebildet werden, also in den häufigsten Fällen nicht um gestielte Spitzen. Die kurze und präzise Definition von Angela E. Close ist in diesem Zusammenhang besonders wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Typologie, die besonders die Silhouette zur Bestimmung heranzieht ist es schwierig verschiedenartige Exemplare, wenn sie auch in einer Hinsicht eine Gemeinsamkeit aufweisen und eine kulturelle Einheit bilden, in einer einzigen Gruppe zu führen.&lt;br /&gt;
Da vergleichbare und schon definierte Pfeilspitzen in der algerischen Sahara vorkommen, erhalten die blattförmigen Ounan- Harif- Spitzen die Bezeichnungen H1 und H10. Die unregelmäßigen rhombischen werden unter H2, die regelmäßigen unter H17 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ounan- Harif- Spitzen werden unter der Bezeichnung H14 diejenigen Exemplare geführt, deren basale Retuschen konkav verlaufen oder es verläuft nur eine konkav aber sie bildet mit dem gegenüberliegendem proximalen Randabschnitt einen kleinen aber deutlichen Stiel.&lt;br /&gt;
Sollte trotz konkaver Basisretuschen ein abgesetzter Stiel nicht erkennbar sein, wird das Exemplar unter H19 abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen von Bir Kiseiba sind auf die einzelnen Fundstellen wie folgt verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 1'''  Alter : 8210 +- 70 BP auf Straußeneischale &lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan – Harif.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 8 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 247 Stücken, der Anteil der Pfeilspitzen an der Gesamtmenge beträgt 3,24 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden 4 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 5.6. z  Das Stück ist eine kurze und breite Ounan- Spitze mit atypischem distalem Ende. Die Ränder laufen nicht zu einer natürlichen Spitze zusammen sondern das distale Ende wird durch eine schräg verlaufende Schneide gebildet, welche die Wirkungsweise eines Querschneiders hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 5.8.&lt;br /&gt;
* i – rhombische Spitze vom Typ H17&lt;br /&gt;
* j – typische H2 - Spitze&lt;br /&gt;
* k – breite H5 - Spitze mit Ähnlichkeit zur Ounanspitze aber die Bohrerspitze fehlt am Stielende und das distale Ende ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fundstelle wurden ebenfalls 2 Trapeze und 4 Dreiecke beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 2'''  Alter : 7610 +- 70 BP, 7780 +- 130 BP, 8130 +- 100 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan ( 8 ) und Bou – Saada ( 1 ).&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 9 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 887 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen an der Gesamtmenge beträgt 1,02 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden vier Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 6.8.&lt;br /&gt;
* d – H5 - Spitze mit abgebrochenem Stiel.&lt;br /&gt;
* e – H8 - Spitze mit abgerundeter linker Schwinge.&lt;br /&gt;
* f - g – kleine Ounanspitze, H12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 6'''  Alter 7170 +- 80 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : kantenretuschierte Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 19 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 577 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 3,29 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden 8 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.6.&lt;br /&gt;
* i - m – kantenretuschierte Dreieckspitzen mit geradliniger Basis vom Typ H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.7.&lt;br /&gt;
* r - s – kantenretuschierte Dreieckspitzen mit geradliniger Basis vom Typ H7.&lt;br /&gt;
* t – kantenretuschierte Dreieckspitze mit konkaver Basis vom Typ H8. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.5.&lt;br /&gt;
* zeigt eine große ausgekehlte, beidseitig flächenretuschierte Dreieckspitze vom Typ A2 ( Dim. 49x30x7 ). Das Stück ist ein Irrläufer und gehört nicht in den Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 7'''  Alter 7360 +- 200 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : kantenretuschierte Dreieckspitzen mit konkaver Basis.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 2 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 20 Stücken, der Anteil der  pfeilspitzen beträgt also 10 %. &lt;br /&gt;
* Gezeichnet : keine, beide Spitzen können nach der Beschreibung als H8 – Spitzen identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 1'''  Alter Area C 8020 +- 70 BP und 8020 +- 90 BP.&lt;br /&gt;
* Area C enthält nur eine Pfeilspitze, für area A, die 62 Pfeilspitzen produzierte, sind nur indirekte Altersangaben verfügbar. Sie beruhen auf  Vergleichen mit ähnlichen Plätzen wie E – 77 – 3 ( 8840 +- 90 BP ), E – 75 – 6 ( 9360 +- 70 BP ) und ( 8290 +- 80 BP ) letztere auf  Straußeneischale.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan- Harif- Spitzen, sie stellen bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 817 Stücken 7,76 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 12.11.&lt;br /&gt;
* a – Querschneider vom Typ F14.&lt;br /&gt;
* b – Blattspitze vom Typ H10.&lt;br /&gt;
* c – Sollte das gestumpfte Artefakt eine Pfeilspitze sein, so gehört es unter die Atypischen.&lt;br /&gt;
* d - g – Blattspitzen vom Typ H10.  &lt;br /&gt;
* h – Ounan- Harif- Spitze vom Typ H14. &lt;br /&gt;
* i – Blattspitze vom Typ H1.   					                                   &lt;br /&gt;
* j – Ounan- Harif- Spitze vom Typ H14.&lt;br /&gt;
* k – Spitze vom Typ H2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf E – 80 – 1 wurden ebenfalls 8 Trapeze und 9 Dreiecke gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 2'''  Alter : auf Grund von Beobachtungen auf ähnlichen Fundplätzen wird das Alter auf den Zeitraum von vor 8100 BP bis nach 9000 BP geschätzt.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : gestielte Ounan- Harif- Spitzen.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 18 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 63 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 28,57 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 13.3.&lt;br /&gt;
* f – H2- Spitze.&lt;br /&gt;
* g - i – Blattspitzen vom Typ H10.&lt;br /&gt;
* j – Querschneider vom Typ F14. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurden 5 Trapeze mit den Tixier Nummern 83, 85, 87 und 88 gefunden, die potenzielle Pfeilspitzen- Bewehrungen sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 3'''  Keine Altersangabe&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan- Harif.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 5 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 241 Stücken, dies ergibt einen Anteil von 2,07 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 14.5.&lt;br /&gt;
* a – H2- Spitze.&lt;br /&gt;
* b – H10- Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „ cattle – keepers „ werden insgesamt 125 Pfeilspitzen, davon 8 Ounanspitzen, 94 Ounan- Harif- Spitzen, 22 kantenretuschierte Dreieckspitzen und eine beidseitig flächenretuschierte, große, ausgekehlte Dreieckspitze, vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen 19 Trapeze und 9 Dreiecke, die als Bewehrungen in Frage kommen würden und 5 flächenretuschierte Exemplare. Die Ounan- Harif- Spitzen fallen durch ihre Breite auf, sie sind, legt man die Durchschnittslängen und Breiten zu Grunde, sämtlich aus Abschlägen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis von Breite zu Länge beträgt für den Fundplatz E – 80 – 1 – A  0,47 und für die Fundplätze E – 80 – 2 und E – 80 – 3  0,40. Die Dimensionen variieren :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Länge von 19 – 35 mm ( E – 80 – 1 ), 23 – 31 mm ( E – 80 – 2 ), 26 – 32 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Breite von 8 – 18 mm ( E – 80 – 1 ), 9 – 13 mm ( E – 80 – 2 ), 11 – 12 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Dicke von 1 – 5 mm ( E – 80 – 1 ), 2 – 4 mm ( E – 80 – 2 ), 2 – 4 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittlichen Werte für die 62 Spitzen vom Fundplatz E – 80 – 1 – A  betragen 27,9 x 13,1 x 3,0 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu sind die als Ounanspitzen bezeichneten Bewehrungen von Fundplatz E – 79 – 2 schlanker und aus Lamellen gefertigt. Die Durchschnittswerte liegen bei 37,2 mm Länge und 12,4 mm Breite, die Dicke beträgt 4,3 mm. Das Verhältnis von Breite zu Länge ist wesentlich geringer als bei Ounan- Harif- Spitzen und liegt bei 0,33. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 22 kantenretuschierten Dreieckspitzen, sei nur die Basis oder seien auch die Ränder von den Modifikationen betroffen, unterteilen sich in * H7 – Spitzen mit geradliniger Basis, &lt;br /&gt;
* H8 – Spitzen mit konkaver Basis und in H18 – Spitzen mit konvexer Basis.&lt;br /&gt;
Die Länge der Geschosse reicht von 13 – 25 mm, die Breite von 8 – 18 mm und die Dicke von 2 – 5 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bir Murr I werden vier flächenretuschierte Pfeilspitzen gemeldet, von Bir Murr II lediglich eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Holzkohlen Analyse für Bir Murr I ergab ein C 14 Alter von 6310 +- 70 BP Jahren.&lt;br /&gt;
Zeichnungen sind nicht angefertigt worden. Aus den Beschreibungen geht hervor, dass es sich bei dem Exemplar von Bir Murr II um eine abgebrochene Blattspitze handelt. Die Stücke von Bir Murr I scheinen zwei Stielspitzen der Gruppen D21 und D1 und eine Blattspitze des Typs C4 zu sein. Douglas R. Connor beschreibt das vierte Stück als gestielte, mit Schwingen versehene Spitze mit konvex dreieckigem Körper und einem Stiel, der von der Längsachse mit 30° abweicht. Er bezweifelt die Funktionalität als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist die geringe Pfeilspitzendichte vor allem bei den wenigen spätneolithischen Fundplätzen wie z.B. Bir Murr II, wo eine einzige Pfeilspitze unter 170 Werkzeugen gefunden wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgezeichneten Altersangaben erlauben eine relativ sichere Zuordnung der Pfeilspitzengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''Typen im „cattle-keepers“'''|| '''Typen nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - nach 9000 und|| E - 80 - 2|| 18|| Ounan - Harif|| F13, H2, H16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||vor 8100 BP||||||gestielt||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8210 +- 70 BP|| E - 79 - 1|| 8|| Ounan - Harif|| H2, H5, H12, H17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8020 +- 70 BP|| E - 80 - 1 - C|| 1|| Ounan - Harif|| F14, H1, H2, H14,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||8020 +- 90 BP||||||||H16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - 8290 +- 80 BP bis|| E - 80 - 1 - A|| 62|| Ounan - Harif||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||9360 +- 70 BP||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7610 +- 70 BP|| E - 79 - 2|| 8|| Ounan|| H5, H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7780 +- 130 BP||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8130 +- 110 BP|||| 1|| Bou Saada|| H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7170 +- 80 BP|| E - 79 - 6|| 19|| Kantenretuschierte Dreieckspitzen|| H7, H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||1||Beidseitig flächenretuschierte||A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Dreieckspitze mit konkaver Basis||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7360 +- 200 BP|| E - 79 - 7|| 2|| Kantenretuschierte Dreieckspitzen|| H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - 8100 - 8000 BP|| E - 80 - 3|| 5|| Ounan - Harif|| H2, H10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 6310 +- 70 BP|| Bir Murr I/II|| 5|| Flächenretuschierte Spitzen|| C4, D1, D21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung Nabta und Kiseiba'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südost-Ecke der libyschen oder westlichen Wüste Ägyptens hat ca. 500 Pfeilspitzen hervorgebracht.&lt;br /&gt;
- Da sind zunächst die Ounan-Harif-Spitzen, eine heterogene Gruppe von kantenretuschierten Exemplaren, die die Gemeinsamkeit haben, dass konvergierende Linien die Schäftungszone bilden. Dieses Merkmal teilen sie mit rhombischen und blattförmigen Stücken. Teilweise sind auch Druckretuschen zur Verringerung der Dicke zu beobachten.&lt;br /&gt;
Um eine differenzierte Ansprache zu erlauben, wurden die Ounan-Harif-Spitzen gemäß ihrer Silhouetten in verschiedene Gruppen aufgeteilt.&lt;br /&gt;
* Zwei konvexe, konvergierende Linien - H1 oder H10.&lt;br /&gt;
* Zwei geradlinige, konvergierende Linien - H2 oder H17.&lt;br /&gt;
* Zwei konkave, konvergierende Linien - H19.&lt;br /&gt;
* Gemischte konvergierende Linien mit Bildung eines deutlichen Stielchens - H14.&lt;br /&gt;
* Zwei konvexe, konvergierende Linien und ein querschneidiges distales Ende - F18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ounan-Harif-Spitzen sind typisch für die Zeitspanne von vor 9000 BP bis ca. 8000 BP (E-80-2, E-80-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ounanspitzen sind schon im Kapitel „Abu Tartur“ abgehandelt worden. Die entsprechenden Bewehrungen von Kiseiba und Nabta sind ebenfalls eingeteilt worden in :&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
a.) Ounanspitzen gemäß der Definition Tixiers. Charakteristisch ist das bohrerartig zugespitzte Stielende (hier als H12 eingeordnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b.) „Abu Tartur Spitzen“ weisen ein Stielende auf, welches aus einer mittels der Kerbtechnik herbeigeführten Bruchfläche besteht. Diese Stücke werden mit H13 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c.) Bei den H5-Spitzen ist die Bearbeitung des Stiels weitergehend, sie umfasst flache Retuschen zur Reduzierung des Bulbus und ebensolche zur Abflachung des Stiels auf der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Häufung dieser gestielten Spitzen ist zwischen ca. 7800 BP und 7500 BP zu beobachten. Aber sie können ebenfalls auf Fundstellen mit Daten von über 8000 BP und unter 6000 BP auftreten. Ob sie nun in diesen frühen und späten Epochen hergestellt worden sind oder ob sie durch Vermischung in die Inventare gelangt sind, sei dahingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das mittlere Neolithikum Kiseibas und Nabtas sind kleine, kantenretuschierte Dreieckspitzen, auch Nabtaspitzen genannt, typisch.&lt;br /&gt;
Je nach Ausformung der Basis werden sie mit H7, H8 oder H18 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz E-75-8 (untere Schicht) brachte 41 dieser Spitzen hervor, sein Alter wird mit 7100 – 6700 BP angegeben. 19 Stücke stammen vom auf  7170 BP datiertem Fundplatz       E-79-6. Nach den vorliegenden Daten sind sie in dem Zeitraum von ca. 7500 – 6700 BP anzusiedeln. Parallel zu den kantenretuschierten Dreieckspitzen waren in geringer Menge Blattspitzen gleicher Bearbeitungstechnik im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ca. 6300 BP tauchen für die nächsten tausend Jahre zweiseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen der Gruppen C1, C2, C3, C4 und D1, D3 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle (A2) von den Fundplätzen E-79-6, E-77-1 und &lt;br /&gt;
E-96-1 sind Oberflächenfunde und schlecht einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Querschneider wie Dreiecke, Trapeze und Segmente kommen schon während der frühesten Besiedlungsphasen vor und finden sich auch noch im ausgehenden Neolithikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dakhla==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut, der Hauptort der Dakhla Oasen liegt auf dem Längengrad 29° Ost und auf dem Breitengrad 25°30’ Nord. Von Tineida im Osten zieht sich ein Grüngürtel von rund 100 km Länge mit Unterbrechungen über Balat, Ismant, Mut und El Qasr bis nach Gharb Mawhub. Von dort führt die Teerstraße parallel zu den Dünenketten der großen Sandsee nach Abu Minqar und weiter nach Farafra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts durchforscht Mary M. A. Mc Donald die Oasen. Sie hat die für diesen Bericht relevanten prähistorischen Kulturen des Holozäns wie folgt eingeteilt :&lt;br /&gt;
* 1.) Masara A, B und C mit Altersangaben von 9180 BP (site 194 Masara B) bis 8170 BP (site 166 Masara A).&lt;br /&gt;
* 2.) Bashendi A mit Daten von 8340 BP (site 228 SH) bis 6380 BP (site 228 C1.1). Für diese Phase wurden 25 Altersanalysen erstellt, 22 davon beziehen sich auf ein Gebiet, dass außerhalb der Oasen, südöstlich von diesen am Fuße des Abu Tartur Massivs liegt.&lt;br /&gt;
* 3.) Bashendi B mit Daten von 6480 BP (site 165) bis 4380 BP (site 277).&lt;br /&gt;
* 4.) Sheikh Muftah mit Daten von 8210 BP (site 108) bis 4310 (site 244).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint als ob die verschiedenen frühholozänen Masara Fundstellen A, B und C praktisch gleich alt seien und sich unterscheiden würden durch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Baustrukturen und dem Vorkommen von rückengestumpften Lamellen und Klingen bzw. ihr Fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bashendi A schließt an die frühen Kulturen an und hat um 7000 BP seine größte Ausdehnung, mit kurzer Überlappung folgt Bashendi B mit reichen Vorkommen um ca. 6000 BP. &lt;br /&gt;
Die vier Sheikh Muftah Daten verteilen sich über den gesamten Bashendi Zeitraum und weisen ein erstes Datum im Frühholozän, am Ende der Masara Phase auf. Nach den C14- Daten enden Sheikh Muftah und Bashendi B gegen 4300 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der mir bekannten Literatur erwähnten und dokumentierten Pfeilspitzen verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Phasen und Fundplätze :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Masara Phase.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1.) '''263''' Masara A.   Das Alter, die Menge der Pfeilspitzen und die Gesamtwerkzeugmenge sind nicht angegeben.&lt;br /&gt;
* Zwei Pfeilspitzen sind gezeichnet worden.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitze : Fig. 4.d rough point or arrowhead, Fig. 4.e Ounan- point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 4.d   Interessante, randretuschierte Blattspitze, die im proximalen Bereich am linken und rechten Rand jeweils eine Kerbe aufweist, wie sie später in protodynastischer Zeit bei den D42- Spitzen auftreten. Durch die Kerben wird eine Schäftungszone markiert und ein Stiel angedeutet. Das Artefakt erhält die Bezeichnung H21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 4.e   Wie aus der nicht klaren Zeichnung hervorgeht, handelt es sich entweder um eine H13 Spitze, falls die Modifikationen aus Kantenretuschen bestehen und das Stielende eine Bruchfläche aufweist. Im Falle, dass es sich auf der Dorsalseite um flächige Retuschen handeln sollte, wäre das Exemplar eine H5- Spitze, Auf keinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fall handelt es sich um eine wie von Tixier definierte Ounanspitze (H12), da der Stiel nicht bohrerartig zugespitzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2.) '''300''' Masara C.   Alter : 8220 BP und 8840 BP.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : elf plus Querschneider.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : a-b arrowheads, im Text Ounan points f. trapeze, g. triangle.  &lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden zwei Spitzen und zwei Querschneider, die Gesamtwerkzeugmenge ist nicht angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.a-b   Es handelt sich um Ounan- Harif Spitzen mit der Silhouette H19, Ausgangsmaterial waren möglicherweise Abschläge. Das Exemplar a weist eine starke Randretuschierung auf. Die die Schäftungszone bildenden, als Kerben ausgelegten, konvergierenden Linien sind von der Dorsalseite aus angebracht im Gegensatz zu dem Exemplar b, welches eine alternierende Retuschierung des Stielchens aufweist. Die Ränder sind weniger stark modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichartige Pfeilspitzen werden in Nabta und Abu Tartur angetroffen, sie sind typisch für die El Ghorab Phase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.f   Querschneider vom Typ F2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.g   Querschneider vom Typ F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Angaben und Zeichnungen Fig. 2 und Fig. 4 sind aus „Holocene Prehistory : Interim Report on the 1997 and 1998 Seasons – The Masara sites“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3.) '''308''' Im Text werden 20 kleine Harif- Spitzen von dieser Masara C Fundstelle&lt;br /&gt;
erwähnt, von denen aber weder Zeichnungen noch Beschreibungen existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altersangaben liegen bei 8710 BP und 8810 BP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 4.) '''265''' Von diesem Fundplatz wird eine Serie von kleinen Pfeilspitzen „most with   &lt;br /&gt;
bifacial edge retouch“ gemeldet ohne nähere Präzisionen über Menge und Gruppe der Bewehrungen und ohne exakte Beschreibung der übrigen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter wird mit 8590 BP bzw. 8480 BP angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zusammenfassung kann für die Dakhla Oasen und die Masara Phase von sechs dokumentierten Pfeilspitzen ausgegangen werden. Davon eine H21, eine H13 oder auch H5, eine H19, eine F16 und eine F13.&lt;br /&gt;
Quantitative Angaben existieren für insgesamt elf mögliche H19- Spitzen und 20 Harif- Spitzen. Mit der Serie kleiner, mit flachen Randretuschen versehener Pfeilspitzen und den Querschneidern wäre von einer Gesamtmenge von ca. 50 Bewehrungen auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Bashendi A Phase.'''&lt;br /&gt;
Für die Bashendi A Phase existieren einige Zusammenstellungen von Werkzeugen. Die aufgelisteten Fundstellen befinden sich sämtlich außerhalb des Oasen Grünlandes im Südosten von Dakhla, beiderseits der Straße nach Kharga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) '''387''' Das Alter ist nicht angegeben, die Fundstelle hat 34 kleine, beidseitig      &lt;br /&gt;
flächenretuschierte Bewehrungen mit zwei zugespitzten Enden hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine C1- Spitze wurde gezeichnet (Fig. 4.f). Die nicht gezeichneten Pfeilspitzen dürften den Gruppen C1 und C3 zugeordnet werden können, da sie über zwei Spitzen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) '''228''' Alter : von 8340 BP bis 6380 BP, wobei das frühholozäne Datum wohl &lt;br /&gt;
ausgeklammert werden sollte.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : verschiedene&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 93&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : neun Exemplare (Fig. 3. Sahara 4/1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.a.) Große Dreieckspitze mit zentraler Kehle, die Schwingenanordnung ist asymmetrisch und ergibt den Hybridtyp A2/A27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.b) E1 groß, Fig. 3.c D1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.d) D12 groß, ein nahezu identisches Stück ist von Abu Tartur Fundplatz 1005/83 bekannt (6420 +- 60 BP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.e) D39, Fig. 3. f-g C1, Fig. 3. h.i H5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) '''228''' A site Cluster 1   Alter : 7200 BP bis 6380 BP.&lt;br /&gt;
* Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 11,9% oder 12 Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) '''228''' A Site Combo (Cluster 3 und 4 sowie Mound site).                                                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Vermutung, dass diese Fundstelle identisch mit der schon behandelten Fundstelle 228 ist, da die Anzahl der Pfeilspitzen, der Kerben und der gezähnten Stücke, der Kratzer, der Messer, der retuschierten Stücke und der Meißel gleich ist. Lediglich bei den Bohrern, den Kombinations- Werkzeugen und den Varia bestehen Unterschiede sowie auch in der Gesamtmenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) '''228''' A site Shake Hole. Alter : von 8340 bis 6480 BP.&lt;br /&gt;
* Die Anzahl der Pfeilspitzen beträgt 30. Weitere spezifische Angaben werden nicht gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) '''174''' (30/450-F8-3) Alter : 6900 BP&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 54.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : es gibt sieben Typen wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* a.) Aus Lamellen hergestellte Pfeilspitzen mit beidseitig flächenretuschierte Stielen aber ansonsten durch einseitige Kantenretuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
* b.) Kleine Dreieckspitzen mit konkaver Basis und einigen Kantenretuschen (Bou Saada).&lt;br /&gt;
* c.) Beidseitig flächenretuschierte Stielspitzen.&lt;br /&gt;
* d.) Asymmetrische Spitzen mit Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
* e.) Aus Lamellen hergestellte Blattspitzen mit zwei zugespitzten Enden und mit zweiseitigen Randretuschen.&lt;br /&gt;
* f.) Blattspitzen mit beidseitiger flächiger Retusche.&lt;br /&gt;
* g.) Beidseitig flächenretuschierte Stielspitzen mit Schwingen und Widerhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto Fig. 7.1. in „Neolithic Cultural Units and Adaptations in the Dakhleh Oasis“ zeigt die beschriebenen Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Sie korrespondieren mit den Bezeichnungen :&lt;br /&gt;
* a.) Zwei Exemplare H16.&lt;br /&gt;
* b.) Zwei Exemplare H8.&lt;br /&gt;
* c.) Ein Exemplar D2 und eine rhombische Spitze E2.&lt;br /&gt;
* d.) Die Stücke sind nach dem Foto nicht einzuordnen.&lt;br /&gt;
* e.) Ein Exemplar H5 und ein Exemplar H2.&lt;br /&gt;
* f.) Zwei Exemplare C1.&lt;br /&gt;
* g.) Jeweils ein Exemplar D13 und D49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Fundstelle ist eine 47mm lange Dreieckspitze mit zentraler Kehle von der Oberfläche aufgesammelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Third report on lithic industries in the Dakhleh Oasis“ 1982 sind von weiteren Fundplätzen Pfeilspitzen gezeichnet oder abgelichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine nach Mc Donald 6a Spitze von 32/390-D2-2 was nach Hugot eine H1- Spitze sein würde (Fig. 7.d.).&lt;br /&gt;
Plate XIII zeigt von Fundplatz 31/420-P5-1 vier D26- Spitzen mit treppenförmigen Stiel sowie vier Blattspitzen mit zum Teil gerundeten Basen und beidseitigen flachen Randretuschen, drei Exemplare sind unter H4 und eine unter H1 zu klassieren.&lt;br /&gt;
Plate XV zeigt verschiedene neolithische Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  Foto a. sind eine C1- Spitze, eine gezähnte C6- Spitze und vier C3- Spitzen zu sehen, sie werden als Type 6b bezeichnet.&lt;br /&gt;
Foto b. zeigt ebenfalls Blattspitzen und zwar drei C4- Spitzen, eine gezähnte C6- Spitze, eine ebenfalls gezähnte C9- Spitze mit gerundeter Basis und eine C- Spitze mit einem abgebrochenen Ende. Diese Bewehrungen werden bei Mc Donald unter der Bezeichnung 6c geführt.&lt;br /&gt;
Auf Foto c. sind verschiedenartige Stielspitzen und ein asymmetrisches Stück vorgestellt. Nach Hugot sind es zwei D1- Spitzen, eine D3- Spitze, eine D18- Spitze und zwei D28- Spitzen. Das asymmetrische Exemplar ist eine I3- Spitze. Die Stielspitzen werden in dem Bericht mit 6d. bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto d. zeigt sieben grob flächenretuschierte Blattspitzen, hier 6e genannt, davon drei mit stark gerundeten Basen und eine mit angedeutetem Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewehrungen dieser Art sind von den benachbarten Fundkomplexen wie Lobo, Djara, Eastpans oder Abu Tartur nicht bekannt, es wäre daher interessant das Begleitmaterial und die Fundbedingungen zu kennen.&lt;br /&gt;
Ich würde, ohne sicher zu sein, dieses Stück nicht dem Neolithikum sondern einem späten Aterien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Dakhla- Pfeilspitzen des Bashendi A Komplexes kann nur geschätzt werden. Die Typologien der aufgelisteten Fundplätze ergeben 223 Pfeilspitzen bei 799 Werkzeugen, das sind 27,9 % der Gesamtwerkzeugmenge. Zählt man die Fundstelle 228 und A site Combo als eigenständige Plätze so ergeben sich 316 Bewehrungen bei 1029 Werkzeugen und ein prozentualer Anteil von 30,7.&lt;br /&gt;
Hinzu kommen die 34 dokumentierten Spitzen von Plate XIII und Plate XV, so dass von ca. 350 Bashendi A- Pfeilspitzen ausgegangen werden kann. Würden die hier nicht erwähnten kleineren Fundplätze und die Einzelfunde berücksichtigt, könnte die Gesamtmenge wesentlich größer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Bashendi B Phase'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) '''271''' Alter : 6360 BP und 6280 BP.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den üblichen Blattspitzen der Typen C1, C3 und C4 werden für diese Phase jedoch nicht ausdrücklich für diesen Fundplatz jeweils eine D31- Spitze, eine D25- Spitze und eine D19- Spitze vorgestellt (Sahara 4/1991 Fig. 5.). Eine zeitliche Einordnung dieser Stielspitzen ist daher nur im groben Raster möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) '''385''' Das Alter ist nicht angegeben.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : vier, gezeichnet wurden drei Exemplare, davon zwei beidseitig flächenretuschierte Blattspitzen, eine vom Typ C4 (a.) und eine vom Typ C3 (c.). Die dritte Pfeilspitze (b.) ist vom Typ H1 mit einseitigen flachen Randretuschen. (Holocene Prehistory : Interim Report on the 1999 Season Fig. 4.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind circa 20 Bashendi B Fundstellen angegeben allerdings, mit Ausnahme von 271 und 385, ohne Werkzeug- Auflistung und ohne Angaben der Anzahl der Pfeilspitzen, möglicherweise weil die Fundmenge keine Erstellung von Typologien erlaubten und Pfeilspitzen nur in geringen Mengen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sheikh Muftah Phase.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Sheikh Muftah Fundstelle nämlich 31/420-P6-1 ist typologisch ausgewertet worden. Sie enthält neben den Varia lediglich vier Werkzeuggruppen und keinerlei Bewehrungen. Allerdings werden in „Dakhleh Oasis in Predynastic and Early Dynastic Times“ 2002 zwei Stielspitzen und zwei Querschneider aus der Sheikh Muftah Phase vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 1.&lt;br /&gt;
* j) Zeigt eine langstielige, mit Widerhaken versehene D9- Spitze.&lt;br /&gt;
* k) Ist eine sehr schlanke D19- Spitze.&lt;br /&gt;
*  l-m)   Sind zwei Querschneider vom Typ F13, die zusammen mit dreieckigen Exemplaren der Gruppe F4 auf dem Fundplatz 136 vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Magisterarbeit stellt I. Teubner aus Berlin insgesamt 55 Bewehrungen der Sheikh Muftah Phase vor, davon rund 40 vom Fundplatz 136. Da gute Zeichnungen vorliegen können die Pfeilspitzen wie folgt klassifiziert werden :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Typ'''|| '''Anzahl'''|| '''Fundplatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| D1|| 2|| 135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D2||1||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D3||6||404, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D18||3||105, 135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D19||2||135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F4||10||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F10||20||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F14||2||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||I3||3||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||I9||1||404&lt;br /&gt;
|-|-&lt;br /&gt;
||Nicht identifiziert||5||404, 135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''55'''||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind auch die Pfeilspitzen der Sheikh Muftah Phase nicht sehr häufig. Größere Blattspitzen mit groben Flächenretuschen kommen noch vor aber Stielspitzen, häufig mit Widerhaken und leichter Zähnung sind neben langschmalen trapezförmigen und dreieckigen Querschneidern der Typen F10, F4 und F14 die bevorzugten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl der in den Dakhla Oasen und der Südwestecke des Abu Tartur Massivs durch Zeichnungen und Fotos dokumentierten Pfeilspitzen beträgt für die Masara Plätze sechs Exemplare, Bashendi A ergibt 57 Stücke, Bashendi B sieben Artefakte und Sheikh Muftah 57 Bewehrungen. Zusammengenommen sind es 127 Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Die im Text genannte und zum Teil aufgelistete Menge dürfte bei ca. 426 Exemplaren liegen. Eine genaue zeitliche Zuweisung ist nur für wenige Exemplare möglich z.B. Masara C Fig. 2.a-b zeigt zwei H19- Spitzen mit einem Alter von 8840 BP – 8220 BP. Dieses entspricht dem Alter ähnlicher Ounan-Harif- Spitzen der El Ghorab Phase in Kiseiba oder die Blattspitzen der Gruppen C1, C3 und C4 des Fundplatzes 271 (Bashendi B) deren Alter sehr genau mit 6360 BP bzw. 6280 BP angegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Bashendi A Fundplätze'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundstellen'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''387'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''228'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site cluster 1'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site SH'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site Combo'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''174 30/450-F8-3'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 42,0&lt;br /&gt;
|| 93&lt;br /&gt;
|| 42,9&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 11,9&lt;br /&gt;
|| 30&lt;br /&gt;
|| 14,9&lt;br /&gt;
|| 93&lt;br /&gt;
|| 40,4&lt;br /&gt;
|| 54&lt;br /&gt;
|| 27,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. gezähnte Stücke&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 14,8&lt;br /&gt;
|| 49&lt;br /&gt;
|| 22,6&lt;br /&gt;
|| 45&lt;br /&gt;
|| 44,6&lt;br /&gt;
|| 46&lt;br /&gt;
|| 22,9&lt;br /&gt;
|| 49&lt;br /&gt;
|| 21,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
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|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 15,7&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 18,9&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,5&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|| 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| Varia&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
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|| '''Total'''&lt;br /&gt;
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|| '''230'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''199'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Bashendi B- und Sheikh Muftah- Fundstellen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundstellen'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Bashendi B 271'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Bashendi B 385'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Sheikh Muftah 31/420-P6-1'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
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|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|| 12&lt;br /&gt;
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|| 4&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. gezähnte Stücke&lt;br /&gt;
|| 64&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
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|| Messer&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 4,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Meißel&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
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|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
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|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
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|| Varia&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
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|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''127'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''194'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''164'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Masara- Fundstellen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''85 Masara A'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''263 A Masara A'''&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''300 Masara C'''&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''260 Masara C'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''265 Masara C'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Alter&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8700&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8200&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8600&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8600-8500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuggruppen&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
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|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
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|| N&lt;br /&gt;
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|| N&lt;br /&gt;
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|| I Kratzer&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
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|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
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|| 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| II Bohrer&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
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|| 2&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| III Stichel&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| VI Rück. Lamellen*&lt;br /&gt;
|| 29&lt;br /&gt;
|| 59,2&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| VII Kerben&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 8,2&lt;br /&gt;
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|| 13&lt;br /&gt;
|| 11,6&lt;br /&gt;
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|| 30&lt;br /&gt;
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|| 15&lt;br /&gt;
|| 26,3&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|| VIII Endretuschen&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,5&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 4,7&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| IX Geom. Mikro.**&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 12,2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,8&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 7,5&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 20,9&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,8&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| X Microburin&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
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|| 6&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| XI Verschiedene&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 16,3&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 15,9&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
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|| 66&lt;br /&gt;
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|| '''Total'''&lt;br /&gt;
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|| '''44'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   *   VI   Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
*   ** IX   Geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Merimde beni-Salam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merimde beni-Salam liegt westlich des Rosetta-Arms des Nils auf ehemaligem Wüstenboden. Heute ist das Gebiet zwischen Nil und der Giza-Alexandria Straße für die Landwirtschaft erschlossen worden. Von Kairo sind es ungefähr 60 km in nordwestlicher Richtung.&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Merimde ab 1928 durch die Arbeiten von Hermann Junker, dem Entdecker des ausgedehnten Siedlungsareals.&lt;br /&gt;
Ein Teil der Arbeiten ging jedoch in den Wirren des 2. Weltkriegs verloren und ein endgültiger Bericht wurde nie vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter dieser frühen unterägyptischen, bäuerlichen Niederlassung wird von F. Braunstein-Sylvestre mit 4880 BC bis 4230 BC angegeben. Von den Driesch und Boessneck ( 1985 ) datieren Merimde zwischen 5890 BP und 5440 BP. Breunig ( 1987 ) gibt für die untere Schicht ein Alter von 3940 bis 5840 BP an. Auf der Liste der Radiocarbon Daten der Universität zu Köln ( B.O.S. und ACACIA Projekte ) wird Merimde auf ca. 5900 bis 5600 BP oder auf ca. 4800 bis 4430 BC cal. datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 veröffentlichte Josef Eiwanger seinen Bericht über die „Geschossspitzen aus Merimde“. Die Arbeit stützt sich auf neuere Grabungen, berücksichtigt aber auch das Material und die Vorberichte von H. Junker. Insgesamt werden 61 große Dreieckspitzen der Typen A2, A27, A25 und A28 vorgestellt mit Gewichten von ca. 3g bis ca. 15g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Arbeiten werden ferner Querschneider ohne weitere Spezifikationen und eine Stielspitze mit einem seitlichen Kerbenpaar ( D31 ) aus der Urschicht, sowie eine D33-Spitze mit flachen Randretuschen aus Schicht IV vorgestellt. Von der Oberfläche sind drei weitere Stielspitzen aus den Zeiten H. Junkers bekannt. Letzterer stellt 1928 in seinem Bericht über &lt;br /&gt;
die archäologischen Arbeiten im Westdelta auf Tafel 16 sieben typische „Merimdespitzen“ vor, die er libysche Pfeilspitzen nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Merimde so variieren auch in Abu Tartur und den angrenzenden Gebieten die Gewichte der großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle stark und liegen hier bei ca. 1,9g bis ca. 17,5g. Das Gleiche gilt für die großen Stielspitzen der Typen D3 und D4, die außer in Abu Tartur in der westlichen Wüste äußerst selten gefunden wurden. Aus dem Niltal und der übrigen Sahara liegen nur wenige vergleichbaren Stücke vor. Bekannt ist eine Großspitze aus dem Fayum, eine weitere wurde von H. Junkers in Merimde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke J. Eiwangers überschwere Pfeile aus der deckunggebenden Ufervegetation heraus aus sehr kurzer Distanz auf  große Beutetiere abzuschießen ist einleuchtend. Die einschlägige Forschung geht sicherlich bei Pfeil und Bogen, auch im prähistorischem Kontext nur von einer Fernwaffe aus, was im Prinzip sehr berechtigt ist. In Ausnahmefällen allerdings, wie bei speziellen Jagdtechniken oder aber im Verdrängungskrieg um Weiden und Wasserstellen könnte ein schwerer Pfeil mit kurzer Flugbahn im Kampf Mann gegen Mann von Vorteil sein. Auf  Felsbildern im Tassili sind derartige Szenen bewegt und eindrucksvoll dargestellt aber auch aus Südafrika sind ähnliche Auseinandersetzungen im Bild festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Liste A auf den Seiten 73 und 74 sind die großen, gekehlten Dreieckspitzen, beidseitig flächenretuschiert, aufgeführt.&lt;br /&gt;
34 Stücke, es sind bis auf eine Einzige Oberflächenfunde, wurden von H. Junker ab 1928 publiziert. Die 17 von J. Eiwanger während der Grabungskampagne 1978 gefundene Stücke verteilen sich auf die Oberfläche ( 5 Exemplare ), die Phase IV ( 11 Exemplare ) und die Phase V ( 1 Exemplar ). Weiterhin sind noch 10 Spitzen, sämtlich von der Oberfläche, genannt. Das bekannte Gesamtinventar kann somit in 48 Oberflächen-Fundstücke und 13 aus Schichten stammenden Funden eingeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein Diagramm Abb. 3 gliedert der Autor die Pfeilspitzen in breite ( B ), normale ( N ) und schmale ( S ) Stücke und die Schäftungskehle in tiefe ( T ), normale ( N ) und flache ( F ). Um dieses graphisch sichtbar zu machen, werden in einem Koordinatensystem auf der Ordinate das Verhältnis von Länge zu Breite ( a : b ) und auf der Abszisse das Verhältnis der Länge zwischen Kehlenende und dem distalen Ende zu der Breite der Pfeilspitze in Höhe des Kehlenendes ( A : B ) eingetragen. Die Auswertung der Merimdespitzen ergibt für die ältere Phase IV hauptsächlich breite bis normale Stücke mit flachen bis normalen Kehlen ( BF, NF, NN ). Tief ausgekerbte und schlanke Artefakte sowie die Spitzflügel, wie sie auch aus dem Fayum bekannt sind, kommen in Phase V und einer darüber liegenden erodierten Schicht vor. Besonders die tief ausgekerbten Spitzflügel stellen einen technischen Fortschritt dar, indem sie die Wirkung einer großen Aufpralllänge, gegeben durch die Breite b, bewahren und durch Materialreduzierung das Gewicht senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siwa==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siwa, die Oase im nordwestlichen Ägypten, nahe der libyschen Grenze hat für mich, wahrscheinlich bedingt durch die isolierte Lage oder auch durch das Orakel des Amontempels etwas Mystisches, Geheimnisvolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittelmeer, nach Marsa Matruh sind es, der „Straße“ folgend, rund 300 km. Verbindungen nach Südosten zu den Bahariya Oasen oder nach Osten ins Fayum werden durch abenteuerliche Pisten gewährleistet oder auch nicht, wie schon das frühe Beispiel des Kambyses und seiner Perserarmee zeigt, sie sind nie angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf prähistorische Vorkommen ist das Gebiet von Siwa und den benachbarten Oasen Um el Hiyus, Gara, El Arag und Sitra von Fekri A. Hassan Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und von den B.O.S. Expeditionen (R. Kuper, E. Cziesla) in den 80er Jahren wissenschaftlich untersucht worden.&lt;br /&gt;
Die Hauptbesiedlungsphasen scheinen epipaläolithisch und frühneolithisch gewesen zu sein, bezieht man sich auf das von Fekri A. Hassan vorgestellte Fundmaterial, welches hohe Anteile an Rückenstumpfungen und Meißeln aufweist.&lt;br /&gt;
Die B.O.S. Fundstelle 85/05-4, mit 356 m² etwas größer als weitere Plätze in Sitra, ist gemischt. Sie führt ebenfalls rückengestumpfte Lamellen und Langschmale Dreiecke aber auch einige flächenretuschierte Artefakte jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorkommen von Pfeilspitzen in den Siwa- Oasen beschränken sich auf wenige flächenretuschierte Exemplare. Ounanspitzen sind sehr selten, Ounan-Harif-Spitzen und damit verwandte Stücke werden von Site 75/27 in Gara gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur ergibt sich folgendes Bild :&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Ounan-Harif-Spitzen beträgt sicher zehn, das sind die gezeichneten Exemplare und wahrscheinlich 39, das sind sämtliche Pfeilspitzen der Tafel 5.1 in  „Resources and Subsistence during the Early Holocene at Siwa Oasis, Northern Egypt“ von Fekri A. Hassan und G. Timothy Gross 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Exemplare sind datiert, das Alter von 8219 +- 73 BP fällt zusammen mit dem Ende der El Ghorab Phase im äußersten Südwestzipfel der östlichen Wüste Ägyptens, dort wurden gleichartige Bewehrungen beobachtet.&lt;br /&gt;
Die teilweise flächige Bearbeitung findet durchaus Parallelen in Kiseiba, Nabta und Abu Tartur.&lt;br /&gt;
Auch die Stücke a und d (Fig. 7 Artifacts from Gara Oasis site 75/27) passen gut als frühe flächig retuschierte Stielspitzen in den allgemeinen Rahmen. Ein weiteres Beispiel ist die D21- Spitze von Sitra 85/5 (Abb. 1/3 in Cziesla 98), die in Silhouette und Bearbeitungstechnik der Spitze a site 75/27 sehr ähnlich ist und die in den Zeithorizont um ca. 8200 BP fällt.&lt;br /&gt;
Weitere datierte Exemplare aus Dakhla und Abu Tartur erhärten den Befund, dass flächig retuschierte Stielspitzen am Ausgang des 9. Jahrtausend vereinzelt auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteilung der Pfeilspitzen nach Fundorten innerhalb der Siwa- Oasen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundplatz&lt;br /&gt;
|| Anzahl der&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
gefunden&lt;br /&gt;
|| Anzahl der &lt;br /&gt;
Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
gezeichnet&lt;br /&gt;
|| Alter BP&lt;br /&gt;
des&lt;br /&gt;
Fundplatzes&lt;br /&gt;
|| Klassifikation&lt;br /&gt;
nach Hugot*&lt;br /&gt;
|| Literatur-&lt;br /&gt;
hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/31&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Gara 75/24&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Gara 75/27&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 8219+-73&lt;br /&gt;
|| D1, D21, 2xH1, &lt;br /&gt;
5xH4, 1 Fragment&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 7 a-j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| El Arag 76/4&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| El Arag 76/24A2 &lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/05-4&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D3, D33, H10&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/09&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| H12, H5&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| G1&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/07&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D33&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| ca. 8200&lt;br /&gt;
|| D21 nach 19&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/15&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D18 langstielig&lt;br /&gt;
D44, 2xC1&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.4 f-i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus&lt;br /&gt;
Oberfläche&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 2xD19 langstielig&lt;br /&gt;
C3, D44,&lt;br /&gt;
C Fragment&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.4 a-e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/12&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D44&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.3 b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Siwa Slg. Bates&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D21 schlank&lt;br /&gt;
|| E. Cziesla 98&lt;br /&gt;
Abb. 1/4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 83/11-2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Blattspitzen&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Südl. Des Sitra-&lt;br /&gt;
Sees&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 2xD18&lt;br /&gt;
1xD42&lt;br /&gt;
|| E. Cziesla 98,&lt;br /&gt;
Abb. 1/12, 13, 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Siwa&lt;br /&gt;
ohne weitere&lt;br /&gt;
Präzision&lt;br /&gt;
|| 102&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 11xC4&lt;br /&gt;
11 Ounan-Harif-Spitzen&lt;br /&gt;
der Typen H10 und H14,&lt;br /&gt;
60 Stielspitzen des &lt;br /&gt;
Typs D19 und D18,&lt;br /&gt;
19xC1 oder C3,&lt;br /&gt;
1xE3&lt;br /&gt;
|| Mc. Burney&lt;br /&gt;
1955&lt;br /&gt;
Seiten 254 - 257,&lt;br /&gt;
Fig. 35, 36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''&amp;gt; 163'''&lt;br /&gt;
|| '''50'''&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *&lt;br /&gt;
-Die C4- Spitzen weisen flächige Randretuschen auf, vor allem die Schäftungszonen sind beidseitig modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Schäftungszonen der Ounan- Harif- Spitzen „shanked blades“, wie Mc. Burney sie nennt, sind ebenfalls durch flache, beidseitige Retuschen bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die sehr schlanken Stielspitzen der Gruppen D18 und D19 mit einem Koeffizienten B/L von 0,20 bis 0,35 sind relativ jung. Für Djara werden sie von K. Kindermann bei ca. 6000 BP angesiedelt. („The Holocene Occupation of the Eastern Sahara, Regional Chronologies and Supra- regional Developments in four Areas of the Absolut Desert“ in Gezeiten der Wüste, Herausgeber R. Kuper 2002 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundort&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Um el Hiyus&lt;br /&gt;
a) 75/5 b) 75/31&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Gara&lt;br /&gt;
a) 75/24 b) 75/27&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | El Arag&lt;br /&gt;
a) 76/4 b) 76/24A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 5,8&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 4,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 8,1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 6,8&lt;br /&gt;
|| 32&lt;br /&gt;
|| 6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Meißel&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 15,9&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 28,1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 8,1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 11,4&lt;br /&gt;
|| 88&lt;br /&gt;
|| 17,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte&lt;br /&gt;
Klinge u. Abschläge&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 5,9&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengest. Lamellen&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 53,6&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 14,1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 25,0&lt;br /&gt;
|| 72&lt;br /&gt;
|| 32,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 4,5&lt;br /&gt;
|| 128&lt;br /&gt;
|| 25,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. Zähnungen&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,7&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 7,7&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 27,3&lt;br /&gt;
|| 45&lt;br /&gt;
|| 9,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 10,1&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 12,5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 20,5&lt;br /&gt;
|| 73&lt;br /&gt;
|| 14,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Seitenschaber&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2,9&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 18,8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 11,4&lt;br /&gt;
|| 42&lt;br /&gt;
|| 8,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Endstumpfung&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Spitzen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 5,9&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 6,8&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 4,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Geom. Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,9&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 0,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Zweiflächner&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 4,5&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Andere&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 5,8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''69'''&lt;br /&gt;
|| '''99,8'''&lt;br /&gt;
|| '''64'''&lt;br /&gt;
|| '''100,2'''&lt;br /&gt;
|| '''12'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|| '''221'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''44'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''494'''&lt;br /&gt;
|| '''99,8'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fekri A. Hassan und G. Timothy Gross 1987&lt;br /&gt;
Table 5.1 Tool classes from Holocene Sites in the Siwa Oasis Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahariya==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort der Bahariya Oasen, Bawiti, liegt ungefähr 180 km nordöstlich von Farafra entfernt, und von den Pyramiden in Giza sind es rund 370 km in südwestlicher Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stahlwerke von Heluan werden über eine Eisenbahnstrecke mit dem Eisenerz der Gruben von Bahariya versorgt. Die submarine Exhalations- Lagerstätte deckt den ägyptischen Inlandbedarf.&lt;br /&gt;
Der wunderschöne Rosengarten in der Iron-Mine-City dürfte der einzige in der westlichen Wüste sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung holozäner Besiedlung scheint nicht weit fortgeschritten zu sein. Lediglich Fekri A. Hassan erwähnt einige einseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen an einigen Plätzen in „Archaeological explorations at Bahariya Oasis and the Western Delta“1979. Angaben zur Silhouette der Bewehrungen sind nicht gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Farafra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farafra liegt rund 500 km in nordwestlicher Richtung von den Kharga Oasen entfernt, falls der Weg über Mut genommen wird. Von Giza über Bawiti sind es ca. 550 km nach Südwesten. Kleiner als die Kharga und Dakhla Oasen hatte sich Farafra lange Zeit seine Ursprünglichkeit bewahrt. Gerne erinnere ich mich an die Gastfreundlichkeit und den herrlichen Garten des Homda, Bürgermeister würden wir ihn nennen. Dieser kühle, schattige Platz hat ein wenig von dem Paradies, wie es im Koran beschrieben ist, ohne die Jungfrauen allerdings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon sehr früh im Holozän brachte die Region um Farafra pflanzliche Taxa hervor, wie z.B. Sorhum sp., Getaria, Brachiaria, Panicum und Echinochloa colona. Auch Schaf und Ziege sind sehr früh vertreten wie Daten von 7251 +- 67 BP und 7110 +- 50 BP belegen.&lt;br /&gt;
Obwohl Behausungsstrukturen ausgegraben worden sind, ist bislang sehr wenig Töpferware gefunden worden. (Ein Bruchstück von site HV – 2).&lt;br /&gt;
Verbunden mit den archäologischen Aktivitäten sind die Namen von Barbara E. Barich, Fekri A. Hassan, A.G. Fahmy, A. Gautier, G. Lucarini und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Auswertung des lithischen Inventars noch nicht abgeschlossen ist, sollen hier lediglich die bis jetzt veröffentlichen Pfeilspitzen behandelt werden. So werden in „Archaeology of  Farafra Oasis (Western Desert Egypt) A Survey of the most recent Research“ von B.E. Barich und G. Lucarini folgende Bewehrungen vorgestellt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 7''' Farafra Oasis, Hidden Valley Village, Lithic industry. Drei Blattspitzen, davon ein Exemplar C6 mit vollständiger, beidseitiger Flächenretuschierung, zwei Exemplare vom Typ C3 mit einseitiger, vollständiger Flächenretuschierung, die Ventralseite weist eine teilflächige Retuschierung auf.&lt;br /&gt;
Eine H13- Spitze mit leichten Retuschen am linken, distalen Rand. Gezeichnet sind weiter gekerbte und gezähnte Stücke mit den obligatorischen harten Kantenretuschen sowie ein Schaber und ein Messer mit flachen Randretuschen. Der Zeithorizont ist ca. 7100 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 8''' Farafra Oasis, Hidden Valley Area, Late neolithic bifacial artifacts. Zeigt drei Blattspitzen der Gruppen C1 und C3 wovon eine beidseitig flächenretuschiert ist, die zwei anderen sind auf der Ventralseite lediglich in der Schäftungszone flächig bearbeitet.&lt;br /&gt;
Weiterhin wurden gezeichnet ein side-blow-flake, drei Messer und ein Schaber- Kratzer. Diese Werkzeuge haben ein Alter von 5950 BP Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klärungsbedarf besteht für die Ounan-Arif-Spitzen vom spätneolithischen Fundplatz Sheikh el- Obeiyid und für eine weitere typisch beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze, welche an den Ounan-Arif Typ erinnert und welche auf  „Playa I“ in der Rajih Region auf einem Platz mit Klingenindustrie gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebel Kamil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebel Kamil ist nach der Beschreibung von Joachim Hahn, dessen Bekanntschaft ich in Abu Tartur machen durfte, ein konischer Hügel, der sich rund 100 m über die umgehenden Dünenfelder erhebt und so eine weithin sichtbare Landmarke bildet. Er liegt südsüdöstlich des Gilf Khebir in der Nähe der ägyptisch- sudanesischen Grenze.&lt;br /&gt;
In seinem Artikel „Neolithic Settlement Patterns in the Gebel Kamil Area, Southwest Egypt“ beschreibt J. Hahn neolithische Fundplätze, von denen einige Pfeilspitzen aufweisen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''83/28''' ist eine der größten Fundstellen der Gegend, als mögliche Bewehrungen kommen Segmente, Trapeze und Dreiecke in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''83/28-1'''  ist eine datierte Fundstelle mit Altersangaben von ca. 4300 BP bis 4600 BP. Auch hier sind die Pfeilspitzen- Bewehrungen auf Querschneider wie Trapeze, Dreiecke und eventuell Segmente beschränkt. Gezeichnet wurden drei Dreiecke, zwei Trapeze und vierzehn Segmente. Die Dreiecke entsprechen dem Querschneider Typ F4, die Trapeze den Gruppen F10 und F11. Zum Teil sind die Artefakte sehr klein wie das Dreieck 83/28-1 Nr. 4 mit einer Höhe von 8mm und einer Schneidenlänge von 7mm. Das Trapez 83/28-1 Nr. 9 hat die Höhe von 7mm, die kleine Schneide misst 3mm, die große 7mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''85/67''' ist der dritte Fundplatz von welchem Pfeilspitzen vorgestellt werden. Außer den Querschneidern vom Typ F16, F4, F10 und F14, es sind sieben Exemplare gezeichnet, kommen nicht näher beschriebene zweiseitig flächenretuschierte Spitzen vor, die aber kaum Pfeilspitzen sein dürften, da sie im Zusammenhang mit Handäxten, groben Abschlägen und Levallois- Kernen genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fig. 6 gibt J. Hahn Querschneider für die Fundstellen K25, 85/67 und 85/58 an, Trapeze und Dreiecke für 83/28 und 85/58, Trapeze ohne Dreiecke für 85/67.&lt;br /&gt;
Der Fundkomplex Gebel Kamil wird in den Zeithorizont vom 4. bis zum 6. Jahrtausend BP gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die große Sandsee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Oase Siwa im Norden bis zu den Ausläufern der Sandsteinmasse des Gilf Kebir im Süden erstreckt sich die große Sandsee auf einer Breite von ca. 100 km bis 300 km westlich der libysch- ägyptischen Grenze.&lt;br /&gt;
Die archäologischen Untersuchungen wurden von der Universität Köln und dem Heinrich Barth Institut durchgeführt, sie waren im Besonderen auf die Gebiete um Abu Minqar, Regenfeld, Ain Dalla und die Glasregion konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regenfeld'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regenfeldfundstellen liegen nördlich und südlich des 25. Breitengrads Nord und östlich des 27. Längengrads Ost. Benannt wurde die Region im Jahre 1873 von Gerhard Rolfs wegen der starken Regenfälle, die ihn auf seiner Expedition überraschten. &lt;br /&gt;
Die ältesten Vorkommen, Regenfeld A, weisen ein Alter von über 9000 BP auf und enthalten keinerlei Pfeilspitzen oder geometrische Mikrolithen, die als Bewehrungen angesprochen werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darauffolgende Regenfeld B mit einem Alter von ca. 8700 BP produzierte neben langschmalen Dreiecken und anderen rückengestumpften Artefakten auch eine rückengestumpfte Blattspitze vom Typ H1 und zwei Trapeze mit gestumpfter, leicht gekehlter kleiner Seite, die im gleichaltrigem Kontext auch in Westpans 85/52 gefunden worden sind und die als mögliche Bewehrung die Bezeichnung F20 erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Zeitabschnitt von ca. 8300 BP bis 7800 BP wurden keine Bewehrungen gefunden, langschmale Dreiecke, rückengestumpfte Lamellen und eine Kerbklinge bestimmen das Inventar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngsten Phase, Regenfeld D, von ca. 7700 BP ( 87/2 ) bis 7000 – 6500 BP ( 96/19 ) erscheinen neben klassischen Bewehrungen der Typen F4 und F13 auch flächenretuschierte Artefakte. Dabei handelt es sich unter anderem um große, beidseitig flächenretuschierte Blattspitzen. Zwei dieser Stücke sind gezeichnet worden, eine davon, die Längere, hat die ungefähren Abmessungen L = 78 mm, B = 28 mm und Dicke = 8,3 mm. Diese Dimensionen sind vergleichbar mit denen der großen Blattspitzen von Abu Tartur, welche Längen zwischen 70 mm und 91 mm und Gewichte von 8,7g bis 14,2g aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese können ebenso wie die großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle und die großen Stielspitzen als Pfeilspitzen eingesetzt werden und mit Erfolg von einem Bogen verschossen werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der querschneidigen Bewehrungen von Regenfeld wird auf zehn geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Glasregion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein gezieltes Ausbeuten der Rohstoffquellen, des libyschen Wüstenglases oder Lechatelierit zu erschweren, sind genauere Hinweise auf die Lage der Fundgebiete nicht angegeben.&lt;br /&gt;
Die größte Fundstelle, 81/61, wird auch nach dem Entdecker „Willmanns Camp“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei Schnitten wurden insgesamt 1934 Werkzeuge, davon 250 Mikrolithen, zu Tage gefördert. Die verschiedenen C14- Analysen ergeben Resultate von ca. 8000 BP bis ca. 5700 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächenretuschierte Artefakte sowie Pfeilspitzen fehlen in den Inventaren. Als mögliche Bewehrungen kommen Trapeze und Dreiecke in Frage. Sechs Dreiecke und 21 Trapeze sind gezeichnet worden und fallen unter die Typen F4 und F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ain Dalla'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Rand der großen Sandsee, etwa nördlich von Abu Minqar und nordwestlich von Farafra liegt der Brunnen von Ain Dalla.&lt;br /&gt;
Ein spätneolithischer Fundplatz scheint 85/15 zu sein. Die zwei dort gefundenen Stielspitzen sind sehr schlank und gehören zu den Typen D19 und D49. Die Ränder der D19- Spitze sind sehr leicht konvex ausgebildet, nicht genug um als D18 klassiert zu werden. Die Widerhaken der D49- Spitze sind sehr klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 85/26 mit einem Alter von ca. 8610 BP produzierte eine Ounanspitze vom Typ H12 und auf dem dritten, circa 8460 BP alten Ain Dalla Fundplatz 85/28 – 1 wurden eine  H5- Spitze und zwei Dreieckspitzen vom Typ H7 gefunden. Letztere passen normalerweise nicht zu den vorherrschenden Rückenstumpfungen, die für das Inventar charakteristisch sind, sie sind eher für das mittlere Neolithikum typisch. Die primitive Ausführung könnte sie allerdings dem Fundplatz zugehörig erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Gerara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundstellen von Abu Gerara liegen zwischen Djara im Norden und den Eastpans im Süden, nach Südwesten befinden sich die Vorkommen der Dakhla Oasen und nach Südosten sind es die Plateau- Plätze und Playakonzentrationen von Abu Tartur. Zwischen dem Abu Tartur Massiv und den Abu Gerara Schichtabbrüchen liegen ein mit Kalksteinhügeln durchsetztes Gelände, zwei große Depressionen sowie eine kleine mit dem Fundplatz 00/59, an dessen Exploration ich mitarbeiten konnte. Nördlich der Schichtstufen kommen weitere Kalksteinhügel vor, dann nach rund 25 km geht das Gelände in eine Hamada über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchungen, die zur Zeit von der Kölner Universität durchgeführt werden, sind noch nicht beendet. So werden lediglich einige Fundstellen, von denen schon endgültige Ergebnisse vorliegen, berücksichtigt. In „Abu Gerara : Mid- Holocene sites between Djara and Dakhla Oasis (Egypt)“ Heiko Riemer 2003 wird die Fundstelle 98/5 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''98/5''' Fundstelle im Hügelland nördlich der Schichtstufen. Der Fundplatz ähnelt in seiner Anlage stark den Vorkommen auf dem Abu Tartur Plateau. Ein tief gelegenes Becken ist umrahmt von bis zu elf Metern hohen Hügeln, die einen guten Schutz gegen den Nordwind abgeben. Von den Hügeln laufen Regenrinnen ins Beckentiefste. Dort hat sich ein terra rosa Boden gebildet, der gepanzert durch das Artefaktenmaterial und gehärtet durch erhöhten Phosphateintrag teilweise der Deflation standgehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden 75 retuschierte Werkzeuge geborgen, davon 16 Pfeilspitzen, die mit 21,3 % den größten Anteil stellen, gefolgt von Seitenkratzern und gezähnten Stücken. Weitere Artefakte sind Bohrer, side-blow-flakes, blattartige Messer und Vorstufen dazu, sowie Sichelblätter und Dexel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei C14 Analysen datieren 98/5 auf 6600 Jahre BP. Dies ist einer der nicht zu großen Fundplätze, die ein weitgehend unvermischtes Inventar mit einem bestimmten Alter aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 8'''  zeigt unter anderem zwei Blattspitzen mit teilflächiger Retuschierung. Die Nr. 5 hat eine klassische C3 Silhouette während Nr. 6 eine deutlich gerundete Schäftungszone aufweist aber noch unter C3 geführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die Nr. 7. Im medialen Abschnitt weist das Artefakt nahezu parallel verlaufende Ränder auf, die Schwingen zeigen winzige Widerhaken und der recht lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, das Ende des Stiels ist abgerundet, das distale Ende ist abgebrochen. Derartige Stücke sind aus Djara bekannt, wo einige dieser als D52 bezeichneten Bewehrungen vorkommen. E. Cziesla stellt eine ganz ähnliche Spitze vor, die südlich des Sitra Sees gefunden worden ist (Nr. 14, Abb. 1 in Anmerkungen zu flächenretuschierten Pfeilspitzen 1998). Bei diesem Exemplar ist der Stiel kurz und die Parallelität der Ränder im medialen Abschnitt ist nicht gegeben.&lt;br /&gt;
Die Nr. 8 ist eine D36 Spitze und kommt ebenfalls in einigen Exemplaren in Abu Tartur vor. Eine vergleichbare mit nur einem Kerbenpaar (D31) ist von Eastpans bekannt, eine weitere ist, klassiert unter Bashendi B in „Dakhleh Oasis in Predynastic and Early Dynastic Times“ Fig. 5.d gezeichnet. M. Mc Donald 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eastpans ist ebenfalls eine Großspitze des Typs D3 bekannt, mit stärker ausgeprägten Widerhaken wurde auch in Abu Gerara eine solche aufgesammelt (Site 99/28). Weitere Einzelstücke sind in Dakhla und Djara gefunden worden. Diese Spitzen sind zu vergleichen mit der Serie von gestielten Großspitzen von Abu Tartur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''00/70''' Dieser Fundplatz in der Nähe der großen Dolineneinbrüche nördlich des Abu Tartur Massivs ist nur kurz angefahren worden. Bei dem Inventar handelt es sich um ein im Tiefsten des Siedlungsplatzes zusammengespültes Artefaktengemisch. Ein nördlich am Hang gelegenes Areal mit sehr vielen Herdstellen wurden aus Zeitmangel ignoriert. Ein hastig dort aufgeklaubte Pfeilspitze ist vom Typ C10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==El Karafish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Straße von den Dakhla Oasen nach Abu Minqar liegt auf dem libyschen Plateau El Karafish, eine junge Fundstelle, die von prädynastischer Zeit und auf Grund von Keramikvergleichen bis in die 6. Dynastie reicht. Eine C14- Analyse ergab ein Alter von ca. 4500 BP. Im Keramikmaterial finden sich ebenfalls Claytonringe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Pfeilspitzen wurden geborgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Eine Ounanspitze vom Typ H13, die im Kontext von El Karafish deplaziert wirkt und eher eine typische Bewehrung um 7600 BP darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Eine flächig retuschierte Stielspitze vom Typ D2, wobei die linke Schwinge leicht gerundet erscheint. Dieser Typ taucht in den verschiedensten spätneolithischen Inventaren auf. Die Dorsalseite ist bis auf einen schmalen, zentralen Bereich flächenretuschiert, die Ventralseite weist flache Randretuschen auf, lediglich der Stiel ist vollflächig bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Zum Fundplatz passend ist das dritte Exemplar. Es handelt sich um eine Stielspitze mit kurzem, breitem Stiel und mit parallel zueinander verlaufenden Rändern im proximalen Bereich. Die Ränder weisen eine sehr feine Zähnung auf, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, sind jedoch mit winzigen Widerhäkchen bestückt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, der distale Bereich ist abgebrochen. Da die Silhouette der Pfeilspitze ein Novum darstellt, erhält sie die Bezeichnung D50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art von schlanken, feingezähnten Stielspitzen stellt das Ende einer Entwicklung von tief penetrierenden Bewehrungen dar, welche aus lithischem Material hergestellt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dungul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oase liegt ca. 160 km südwestlich von Assuan am Rande des Kalksteinplateaus, Hester und Hobler haben die dortige prähistorische Kultur untersucht. Nur wenige Pfeilspitzen gehören dem Inventar der „Libyan industry“, deren Alter mit 7900 +-150 BP Jahren angegeben wird (Hester und Hobler 1969). Gezeichnet oder fotografiert sind acht Exemplare, davon sind zwei Querschneider, eine Stielspitze der Familie D, zwei H5 – Spitzen sowie drei Blattspitzen der Familie C. Eine vierte Blattspitze wird im Text erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Badari==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
El Badari liegt am Ostufer des Nils rund 40 km südlich von Asyut und ca. 60 km nördlich von Sohag. Wie Merimde als prähistorische Niederlassung in Unterägypten, so soll El Badari als Beispiel für oberägyptische steinzeitliche Besiedlung im Niltal dienen.&lt;br /&gt;
Beide Fundkomplexe verfügen über größere Mengen von ausgekehlten Dreieckspitzen, so dass ein Vergleich mit entsprechenden Wüstenfundplätzen wie dem Fayum und Abu Tartur möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 veröffentlichten Guy Brunton und G. Caton- Thompson ihren Bericht „The Badarian Civilisation“ wo neben mit Schwingen oder Widerhaken versehenen, dreieckigen Großspitzen auch zwei gestielte Exemplare erwähnt werden.&lt;br /&gt;
Die gezeichneten Stücke können wie folgt eingeteilt werden :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||| A1|| A2|| A17|| A25|| A26|| A28|| C1|| andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 3|| -|| 2|| 1|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 5|| -|| -|| -|| 6|| -|| 2|| 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 6|| -|| -|| -|| 5|| 1|| -|| 4|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVI|| -|| -|| -|| 3|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVII|| -|| -|| -|| 2|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVIII|| 3|| -|| -|| -|| -|| -|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate LVI|| -|| -|| -|| 2|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''3'''|| '''2'''|| '''1'''|| '''22'''|| '''1'''|| '''2'''|| '''6'''|| '''2'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die östliche oder arabische Wüste Ägyptens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streifen zwischen dem Niltal und der Küste des Roten Meeres bildet den östlichen Rand der Sahara. Im Norden zwischen Kairo und Suez ist er ca. 135 km breit, im Süden an der Grenze zum Sudan und zur nubischen Wüste rund 500 km. Die Entfernung entlang des Roten Meeres von Suez bis Halait beträgt über 1000 km. Aus diesem riesigen Gebiet sind nur wenige prähistorische Funde bekannt und dem entsprechend eine geringe Anzahl von Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arabische Wüste war gewiss nicht weniger attraktiv als das Gebiet westlich des Nils. Im Gegenteil, es existierte ein integriertes Wadisystem, welches das Wasser aus dem Gebirge entweder ins Meer oder in den Nil leitete. Das Küstengebirge weist Höhen um 1000 m auf und gelegentlich wird auch die 2000 m Marke überschritten. Die hydrologische Situation dürfte daher vorteilhafter als in der westlichen Wüste gewesen sein. Wenn dennoch weniger Relikte vorgeschichtlicher Kulturen gefunden worden sind, so liegt es wahrscheinlich an dem unwegsamen Gelände. Wer hier etwas außerhalb der wenigen Verbindungsstraßen entdecken will muss gut zu Fuß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fundplatz, der Pfeilspitzen in seinem Inventar aufweist, wurde von P.M. Vermeersch, P. van Peer, J. Moeyerson und Wim van Neer „Tree Shelter“ genannt. Er liegt nordwestlich von Quseir in der Nähe der Phosphatgruben und ist mit dem Geländewagen zu erreichen. &lt;br /&gt;
Vier Holzkohlenproben ergaben Altersstellungen von 6770 +- 60 BP bis 4930 +- 30 BP. Die Geräte, 80 an der Zahl, setzen sich aus gezähnten Stücken, retuschierten Abschlägen, flächig bearbeiteten Stücken, Kerben, einem side-blow-flake und Verschiedenen zusammen.&lt;br /&gt;
Außerdem wurden zwei beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen, ohne weitere Präzisierung, erwähnt. Möglicherweise handelt es sich um Blattspitzen der Familie C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind das Vorhandensein von Asphataria rubens aus dem Niltal und ein side-blow-flake, ein Werkzeug, welches östlich des Nils zu den Raritäten zählt. Publiziert wurde der Bericht im Dezember 2002 in Archéo-Nil. In unmittelbarer Nachbarschaft des „Tree Shelter“ hat das gleiche Autorenteam eine Höhle, genannt Sodmein Cave, untersucht („Neolithic occupation of the Sodmein area, Red Sea Mountains, Egypt“ in Aspects of African Archaeology edited by G. Pwiti and R. Saper 1996).&lt;br /&gt;
Die Altersangaben reichen von 6490 +- 100 BP und 7090 +- 80 BP für die unterste Schicht bis 6320 +- 100 BP und 6360 +- 90 BP für die obere Schicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefundenen Pfeilspitzen sind den Schichten nicht in der Art zugeordnet, dass sie mit einem exakten Alter in Verbindung gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Pfeilspitzen sind gezeichnet worden (Fig. 3 Seite 414).&lt;br /&gt;
* Nr.   2  ist eine asymmetrische, einseitig flächenretuschierte Blattspitze.&lt;br /&gt;
* Nr.   3  ist eine Blattspitze des Typs C1, die Rückseite zeigt lediglich flächige Randretuschen.&lt;br /&gt;
* Nr.   6  ist ein Fragment und gehört möglicherweise zu einer Blattspitze C1, C3 oder zu einer Stielspitze D44.&lt;br /&gt;
* Nr.   7  wie Nr. 6.&lt;br /&gt;
* Nr.   8  ist eine Blattspitze mit beidseitigen flächigen Randretuschen.&lt;br /&gt;
* Nr.   9  ist eine asymmetrische H1- Spitze.&lt;br /&gt;
* Nr. 10  ist eine H1- Spitze, im proximalen Bereich ist sie beidseitig flächenretuschiert auf der Ventralseite ist zusätzlich ein Rand flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
* Nr. 11  ähnlich wie Nr. 10.&lt;br /&gt;
* Nr. 12 und 13  Ounanähnliche Spitzen des Typs H13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Verbindungsstraße Qena im Niltal nach Quseir am Roten Meer berichtet Debono aus der Gegend von Laqueita von zwei Ounanspitzen (Debono, 1951 plate III b) und einigen Querschneidern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ölfördergebiet von Ras Gharib, etwa 25 km von der Küste entfernt, weist Montenant (1986 plate XXXVI) auf Pfeilspitzen in der Nähe des bir Nakhla hin, es Handelt sich um aus Lamellen gearbeitete, kantenretuschierte Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Dittmann weist in seiner Veröffentlichung „Zur Paläogeographie der ägyptischen Eastern Desert“, 1990 auf Pfeilspitzenfunde von Fundplatz B im Gebel Zeit hin. Das Fundgebiet liegt an der Küste des Roten Meeres zwischen Ras Gharib und Hurgada. Gefunden wurden drei Blattspitzen vom Typ C1 und eine D21- Spitze mit abgebrochenem Stiel.&lt;br /&gt;
Aus dem Abri im oberen Wadi Deir im Bereich des Klosters St. Paulus wird ein großes Blattspitzenfragment gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestellten Einzelfunde und Daten lassen lediglich erkennen, dass die östliche oder arabische Wüste ähnlich besiedelt war wie das Gebiet westlich des Nils. Ounanspitzen und andere kantenretuschierte Pfeilspitzen weisen auf ein frühes Neolithikum hin. Über die spätneolithischen Typen C und D bis zu prädynastischen Querschneidern reicht die Formenvielfalt über große Zeiträume.&lt;br /&gt;
Hier liegt ein riesiges Gebiet, lediglich an seinen Rändern angekratzt und wartet auf seine Entdeckung. Künftigen Forschern wird die Arbeit so schnell nicht ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Djara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer multidisziplinären Expedition der Universität Köln hatte der Verfasser im Jahr 2000 Gelegenheit die Fundstellen der Siedlungskammer Djara kennenzulernen.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt 15 km westlich des Abu Muharig Dünengürtels etwas nördlich der Linie Farafra – Asyut. &lt;br /&gt;
Neben einer Reihe von kleinen, oft hochinteressanten Fundstellen, sind drei große Konzentrationen hervorzuheben. Zunächst die Fundstelle 90/1 mit einer wahrscheinlich im Tertiär entstandenen Tropfsteinhöhle als Besonderheit an ihrer südlichen Peripherie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite bedeutende Konzentration ist 98/20 mit einem Inventar, das von rückengestumpften Artefakten bis zu side-blow-flakes reicht.&lt;br /&gt;
Eine weitere Konzentration wird mit 98/4 bezeichnet, sie weist die am weitesten fortgeschrittene Zerstörung durch Deflation auf. Die Playaablagerungen sind bis auf einige flache Hügel, möglicherweise durch Phosphateintrag entstandene Härtlinge, komplett ausgeräumt und die Kalksteinstrukturen, wie sie im Pleistozän vorhanden waren, treten wieder zu Tage. Nur große und schwere Artefakte finden sich auf dem Grund des ehemaligen Siedlungsplatzes. Pfeilspitzen fehlen ebenso wie Mikrolithen und Straußeneischalen. &lt;br /&gt;
Keramik, die auf anderen Stellen in Djara nicht gefunden wurde, ist in einer mit schluffigem Material gefüllten Windfalle entdeckt worden.&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Beschreibung und Auswertung der Funde und Befunde des Gesamtgebietes ist in Arbeit (K. Kindermann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 90/1'''&lt;br /&gt;
Das Gelände ist in mehrere Grabungszonen aufgeteilt worden, die von 90/1 – 1 bis 90/1 – 15 durchnummeriert worden sind. Pfeilspitzen sind an folgenden Stellen gefunden worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 1'''   Alter : 6786 +- 49 BP bis 6448 +- 69 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 12 Pfeilspitzen, acht davon sind gezeichnet worden und zwar : &lt;br /&gt;
Zwei D21- Spitzen, eine D26, eine D44, zwei E2 und jeweils eine H1, Eine H5 und eine H7- Spitze. Drei der flächenretuschierten Pfeilspitzen stammen aus den Herden und können als in situ Funde gelten. Es sind dies eine D21- Spitze, die lediglich als gestielt beschrieben ist, eine E2- Spitze, die als Blattspitze bezeichnet ist und eine D26- Spitze, die als gestielt mit Zähnung deklariert wird (In „Investigations of Mid- Holocene settlement of Djara“ in K. Kindermann 2003).&lt;br /&gt;
Während die flächenretuschierten rhombischen Exemplare und die Stielspitzen gut zu den C14- Werten passen, sind die kantenretuschierten Stücke, ob Blatt- Stiel oder Dreieckspitze eher für frühere Epochen typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 2'''   Alter : 7588 +- 80 BP und 7421 +- 75 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden und gezeichnet wurden fünf Pfeilspitzen. Die kurzen und gedrungenen Exemplare bestehen aus Blattspitzen der Gruppen C3 (2 Stücke) und C4 (1 Stück) sowie einer ebenfalls gedrungenen D2- Spitze mit kurzem, breitem und abgerundetem Stiel. Das fünfte Stück ist ein schwer einzuordnendes Fragment mit flachen Randretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 4''' ohne Altersangabe.&lt;br /&gt;
* Es wurden vier Pfeilspitzen gefunden, gezeichnet wurde keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 6'''   Alter : 6900 +- 50 BP und 6696 +- 94 BP.&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden drei Pfeilspitzen, davon eine Blattspitze C1 und eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 10'''   Alter : 6885 +- 50 BP.&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 19 Pfeilspitzen, darunter zwei H1, zwei C1 und eine D3- Spitze, ferner wurde ein Querschneider vom Typ F4 beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 13'''   Alter : 6713 +- 75 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 36 Pfeilspitzen und zwar von den kantenretuschierten fünf H1, sechs H5 und eine H7- Spitze und von den flächenretuschierten Stücken zehn C1, drei C6 und fünf D1- Spitzen. Dazu kommen noch weitere sechs flächenretuschierte, nicht weiter präzisierte Stücke sowie vier zusätzliche Fragmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 15'''   Von dieser Grabung ist ein Querschneider vom Typ F4 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl der Pfeilspitzen von den Grabungsflächen beträgt 80, davon wurden 15 Exemplare gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Oberfläche 90/1 wurden insgesamt 155 Pfeilspitzen gefunden, davon sind 36 Stücke gezeichnet worden und zwar von den Konzentrationen 1 – 6. Von der Konzentration 7, welche 107 Pfeilspitzen hervorbrachte, sind keine Zeichnungen angefertigt worden.&lt;br /&gt;
Die Konzentration „cluster 7“ liegt im Südwesten von 90/1. Sie wird östlich von einer Wadirinne und westlich von dem Kalkgestein einer steil ansteigenden Hügelkette begrenzt. Der Untergrund besteht aus einem Schwemmfächer aus fein- bis mittelkörnigem Schutt.&lt;br /&gt;
Darin waren neben vielen anderen Artefakten 107 Pfeilspitzen eingelagert. Darunter befinden sich zwei Ounan- Harif- Spitzen mit Schäftungszonen, die von zwei geradlinigen Rändern gebildet werden (Typ H2). Weiter wurden gefunden eine Ounanspitze H12 und 24 H5- Spitzen, eine kantenretuschierte, blattförmige Spitze vom Typ H1 und eine Dreieckspitze vom Typ H7. Hinzu kommen noch acht fragmentierte kantenretuschierte Bewehrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierten Stücke setzen sich zusammen aus 14 beidseitig modifizierten C- Spitzen und 11 einseitig bearbeiteten C- Spitzen. Die gestielten Exemplare gehören sechsmal zu den D3, fünfmal zu den D1 und dreimal zu den D26- Spitzen. Ferner wurden sieben fragmentierte D1- Spitzen und 16 Fragmente von nicht identifizierbaren flächenretuschierten Spitzen gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gelangten die Pfeilspitzen und andere, hier nicht aufgeführte Werkzeuge auf diesen sterilen Schwemmfächer? Sie wurden nicht mit den Sedimenten heruntergespült, wie angenommen werden könnte, da oberhalb keinerlei Kulturspuren zu entdecken sind, sondern sie wurden vom Nordwind in diese Artefaktenfalle geweht. Vergleichbare sekundäre Konzentrationen sind von Abu Tartur bekannt. Der vom Verfasser durchgeführte Langzeitversuch über die Wirkung des Windes auf  steinzeitliche Artefakte in ariden Klimazonen unterstreicht die Beobachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 51 gezeichneten Exemplare von Djara gehören 20 verschiedenen Gruppen an und verteilen sich wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Familie'''|| '''Gruppe'''|| '''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte blattförmige, 17 x C|| C 1|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 2||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 3||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 4||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 6||4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 10||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte gestielte, 14 x D|| D 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 2||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 3||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 21||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 26||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 31||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 44||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte rhombische, 4 x E|| E 2|| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Querschneider, 2 x F|| F 4|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte rundschneidige, 5 x G|| G 1|| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kantenretuschierte, 9 x H|| H 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 4||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 5||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 7||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||| '''Total'''|| '''51 (von 235)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 98/20'''&lt;br /&gt;
* Das Zentrum der Fundstelle wird, wie schon bei 90/1, von einer Restplaya gebildet. Ein im Jahr 2000 durchgeführter Baggerschnitt erreichte das unterliegende Kalkgestein. In der Kontaktzone hatte sich eine Schicht großer Kalzitkristalle gebildet, die später auch an höher gelegenen Stellen, ebenfalls im Kontakt Playa- Kalksteinliegendes, nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
Die Ausbildung großer Kalzitkristalle unter den gegebenen Umständen setzt eine über längere Zeiträume dauernde Anwesenheit von Wasser voraus. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Lebensbedingungen, zumindest die Präsenz von Wasser betreffend, in der Siedlungskammer Djara während der pluvialen Optima wesentlich besser waren als bisher dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefaktenvielfalt ist groß und reicht von Ounan- Harif- Spitzen, Ounanspitzen, langschmalen Dreiecken und anderen rückengestumpften Werkzeugen bis zu side- blow- flakes und flächenretuschierten Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 34 Stücken stellen die Ounan- Harif- Spitzen die größte Gruppe der Bewehrungen, nicht gezählt sind drei weitere Exemplare sowie eine Ounanspitze, die neben einer H1- Spitze und einer H5- Spitze vom Verfasser vor Ort beobachtet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierten Pfeilspitzen, die für 98/20 aufgelistet sind und die zu den C14- Werten von 6430 +- 50 BP und 6365 +- 30 BP passen, sind eine partiell flächenretuschierte C1- Spitze und eine gleichartig modifizierte D1- Spitze. Die beidseitig flächenretuschierten Stücke gehören mit einem Exemplar in die Gruppe C1 und mit zwei Exemplaren in die Gruppe C3. Sieben Stielspitzen sind vom Typ D1, zwei vom Typ D3 und eine ist eine D31- Spitze. Insgesamt sind also 40 rückengestumpfte und 15 flächig bearbeitete Pfeilspitzen im Inventar 98/20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Umgebung des Fundplatzes 98/4'''&lt;br /&gt;
* Wie schon eingangs erwähnt, ist Fundplatz 98/4 durch Deflation stark gestört und leichte Artefakte wie z.B. Pfeilspitzen sind nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In den angrenzenden, etwas besser geschützten Hügeln jedoch finden sich einige interessante Exemplare.&lt;br /&gt;
So liegt nördlich des Komplexes 98/4 die Fundstelle 00/63, die neben einer D52- Spitze, eine D25 und eine C1- Spitze produziert hat.&lt;br /&gt;
Die Fundstelle 00/68, südwestlich von 98/4 gelegen, weist eine Großspitze vom Typ D3 auf (L = ca. 66 mm, B = 35 mm, D = 6 mm) ein seltener Fund auf dem Plateau. Daneben finden sich zwei Ounanspitzen vom Typ H12, zwei D47- Spitzen und eine rhombische E2- Spitze.&lt;br /&gt;
Eine weitere D52- Spitze stammt von der Fundstelle 00/69.&lt;br /&gt;
Der Keramikfundplatz 00/65 weist eine C10- Spitze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit 00/ markierten Fundstellen sind im Rahmen zeitlich sehr begrenzter Suchfahrten entdeckt worden und nicht weiter bearbeitet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Djara weist eine sehr große Palette von Pfeilspitzenformen auf und deckt mit seinen Typen einen Zeitraum von rund 3000 Jahren ab, wie auch die C14 Daten belegen (von 8620 BP bis 5982 BP).&lt;br /&gt;
Mit über 300 gefundenen Exemplaren ist Djara auch mengenmäßig ein bedeutender Fundplatz für Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Abu Ballas Schichtstufenland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Phasen haben die Archäologen der Universität Köln unter Leitung von Rudolf Kuper die Fundstellen von Abu Ballas untersucht.&lt;br /&gt;
Wie auch anderen Orts hat das von den höher gelegenen Einzugsgebieten ablaufende Niederschlagswasser sich in Deflationsmulden sammeln können und so zur Bildung von siltig- tonigen Playas führen können. Zwischen den verschiedenen Überflutungsphasen sind immer wieder äolische Einträge zu beobachten.&lt;br /&gt;
Die Hauptkonzentrationen prähistorischer Besiedlung wurden Eastpans, Mudpans und Westpans genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eastpans   wurden vom Stuttgarter Fotografen Rudolf René Gebhardt während einer seiner zahlreichen Alleinexpeditionen entdeckt.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt ungefähr 90 km südlich der Dakhla Oasen, die beiden größeren Fundstellen wurden mit 95/1 und 95/2 bezeichnet.&lt;br /&gt;
Die epipaläolithischen Konzentrationen 95/1 – 1 und 96/6, letztere mit einem Alter von    8350 +- 55 BP produzierten keine Pfeilspitzen, eine Ausnahme bildet ein asymmetrisches Trapez von 96/6, welches als eine mögliche Bewehrung gelten kann.&lt;br /&gt;
Auch die jüngere, aber ebenfalls noch epipaläolithische Fundstelle 95/1 – 1 mit einem Alter von 7750 +- 150 BP bis 7752 +- 48 BP weist keinerlei Jagdwaffen in Form von Pfeilspitzen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelneolithischen Charakter zeigen einige Artefakte der oberen Schicht der Fundstelle    95/1 – 1, die ein Alter von 7529 +- 48 BP aufweist und damit nur geringfügig jünger ist als die unterliegende epipaläolithische Schicht. Typisch ist eine Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis vom Typ H7 sowie eine kantenretuschierte Spitze mit konkaver Basis vom Typ H20 wie er auch in Nabta auf der Fundstelle E – 75 – 8 vorkommt. Das Auftreten einseitig flächenretuschierter Blattspitzen (2 Fragmente) passt ebenfalls in den Zeitrahmen.&lt;br /&gt;
Der spätneolithische Fundplatz 95/2 ist auf 6170 +- 80 BP bis 6072 +- 36 BP datiert. Die Vielzahl der Mikrolithen lassen auf einen Einfluss aus Süden, das Vorhandensein von Feuerstein, von einem side- blow- flake und von flächenretuschierten Artefakten auf einen Einfluss aus Norden schließen. An Bewehrungen sind vier Trapeze vom Typ F10 und eine D31- Spitze zu nennen, letztere stammt aus der datierten Grabungsschicht, während eine gestielte Großspitze vom Typ D3 von der Oberfläche abgesammelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erstaunlich, dass eine hauptsächlich von der Jagd lebende Gesellschaft, selbst im Spätneolithikum überwiegen Wildtierknochen und stehen einer nur geringen Anzahl von Rind- und Schafsknochen gegenüber, nur eine verschwindende Anzahl von Pfeilspitzen hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch eine interessante Ounanspitze, die der Verfasser im Oktober 2000 an der Oberfläche von 95/1 beobachtet hat. Wie die vor Ort angefertigte Zeichnung zeigt, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine Bewehrung, sondern eher um ein epipaläolithisches Mehrzweck- Werkzeug (Bohrer, Kerbe, retuschiertes Stück).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mudpans''' werden schon 1939 von Bagnold ebenso wie das Vorhandensein prähistorischer Artefakte an diesem Ort erwähnt. Paschur und Braun bestätigen dies 1980. Die Fundstellen liegen südöstlich des Abu Ballas Hügels und südwestlich von Eastpans, der Schichtstufe folgend.&lt;br /&gt;
Da die mir zur Verfügung stehende Dokumentation nicht lückenlos war, werden lediglich die gezeichneten Bewehrungen behandelt. Im Prinzip entsprechen sie in Quantität und Qualität auch den gefundenen Stücken. Kleine, für diese Zusammenstellung aber nicht entscheidende Unterschiede, sind daher möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Trapezen und Dreiecken kommen auch rückengestumpfte Formen, Stichel, Endretuschen, gezähnte Stücke, ausgesplitterte Stücke, Bohrer vom Typ Tixier 16 und andere, und weitere Mikrolithen wie z.B. Segmente vor.&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung der Inventare ist nicht zu erkennen. Eine einzige Pfeilspitze weist Flächenretuschen auf. Es ist eine Stielspitze vom Typ I 9 mit einer rechtwinklig zur Längsachse stehenden Schwinge und einer gerundeten Schwinge vom Typ D21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gezeichnete Bewehrungen (außer Segmenten)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Alter BP'''|| '''Familie'''|| '''Gruppe'''|| '''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/56|| ca. 7000|| || H 1|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||5 x H||H 5||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||H 7||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||19 x F||F 4||9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 11||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/50-1|| ca. 6530|| 1 x H|| H 5|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||bis 5740||28 x F||F 2||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 4||15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 16||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 13||7*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/50-9|| -|| 2 x F|| F 4|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 16||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-1|| ca. 5690|| 10 x F|| F 4|| 3*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-2|| -|| 1 x I|| I 9|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||2 x H||H 5||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||H 9||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||7 x F||F 4||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 14||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-3|| ca. 6700|| 8 x F|| F 4|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-4|| ca. 6320|| 1 x H|| H 7|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||12 x F||F 4||4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/54-1|| -|| 3 x F|| F 2|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 4||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||||| '''Total'''|||| '''99'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Davon ein Exemplar mit flächigen Retuschen in der Schäftungszone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Westpans''' mit seinem Fundplatz 85/52 ist mit einem Alter von 8700 +- 190 BP das älteste epipaläolithische Vorkommen in der Abu Ballas Gegend.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt rund 50 km südwestlich von Mudpans, seine Koordinaten sind 24°7’ Nord und 27°37’ Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben anderen Mikrolithen wurden zwei breite, unregelmäßige Dreiecke und sechs Trapeze, deren kleine Seite eine ausgeprägte Kerbe aufweist, gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugot beschreibt aus Algerien drei Dreiecke, deren durch Kantenretuschen zugespitztes Ende durch eine Schäftungskerbe ersetzt wurde und bezeichnet den Querschneider mit F9. Die Trapeze mit Schäftungskerbe erhalten die Bezeichnung F15.&lt;br /&gt;
Ein vom Verfasser gefundenes Trapez aus dem oberen Capsien von Bir Hameiria, Tunesien, weist ebenfalls eine Schäftungskerbe auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gilf Kebir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der äußerste Südwesten Ägyptens wird durch das über 1000 m hohe Sandsteinplateau des Gilf Kebir geprägt. Die dortigen Sandsteinschichten der Jura- und Kreidezeit sind von tertiärem Vulkanismus durchbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Herstellung steinzeitlicher Artefakte verwandte Material ist vor allem ein quarzitischer Sandstein, der in verschiedenen metamorphen Stadien, Korngrößen, und Farben ansteht. Als weitere Materialien kommen Basalt, Quarzporphyr und im geringem Maß Quarzgerölle, also Kieselsteine und aus den tonigen und siltigen Schichten geringvolumige Chalzedone vor. Diese Chalzedone aus den buntgefärbten Ton- und Siltlinsen der Kharga Schichten bilden den bevorzugten Werkszoff der älteren holozänen Komplexe von Abu Tartur. Noch seltener sind Werkstoffe wie verkieseltes Holz und libysches Wüstenglas aus der großen Sandsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 arbeiten die Archäologen der Universität Köln, zunächst im Rahmen des Projekts B.O.S., später des Projekts ACACIA, im Gilf Kebir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Ausgrabungen im Wadi el Akhdar liegt eine Monographie von Werner Schön vor, im gleichen Volumen bearbeitet Erwin Cziesla den Fundplatz 80/14 (Schön 1996). Im Hinblick auf das Vorhandensein von Pfeilspitzen ist der Wadi el Akhdar als äußerst arm zu bezeichnen. Die 22 aufgelisteten Fundstellen lieferten 2494 Werkzeuge aber nur ca. 48 Bewehrungen in Form von Querschneidern, das macht ca. 2 % der Gesamtwerkzeugmenge aus. Diese dreieckigen und trapezförmigen geometrischen Formen kommen lediglich mit 41 Exemplaren auf der Fundstelle 80/14, mit fünf Exemplaren auf der Fundstelle 81/8 sowie drei relativ sicheren Stücken von der Oberfläche des Fundplatz 81/2 vor. Alle übrigen Plätze sind frei von Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fehlen von Mikrolithen in vielen Inventaren, der schlechte Erhaltungszustand des Knochenmaterials und der geringe Anteil an großen, nicht verrundeten Keramikscherben lässt auf eine starke Zerstörung der Siedlungsplätze durch klimatische Einflüsse schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 80/14''' Alter : die drei Proben von Straußeneischalen ergeben ein Alter von 4210 +- 60 BP, 4300 +- 55 BP und 4500 +- 55 BP. Ein Datum von 4200 +- 1100 BP von einer Holzkohlenprobe kann wegen der hohen Standartabweichung nicht berücksichtigt werden. Von 131 Geräten sind 41 als Pfeilspitzenbewehrungen anzusprechen, das sind 31,3 %. Gezeichnet wurden 34 von 39 Dreieckspitzen, wie sie im Text bezeichnet werden, ein Trapez und eine Trapezspitze.&lt;br /&gt;
Von den gezeichneten Stücken der Tafel 1 sind 24 Exemplare Dreiecke mit geradlinigen Rändern vom Typ Tixier 89, die als Pfeilbewehrung mit F4 bezeichnet sind. Die neun Trapeze, die als Dreiecke eingeordnet sind, gehören zum Typ Tixier 83, als Pfeilspitzenwerden sie unter F10 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dreieck weist konkave Ränder auf, der Typ ist Tixier 92 oder als Pfeilspitze F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trapez Nr. 35 mit längerer kurzer Schneide als die neun oben erwähnten Exemplare gehört ebenfalls zum Typ Tixier 83. Durch seinen eher epipaläolithischen Charakter würde, isoliert betrachtet, ein Gebrauch als Pfeilspitze fraglich erscheinen, im Kontext mit einer Vielzahl von Querschneidern ist jedoch eine Verwendung als Bewehrung möglich. Das Trapez Nr. 40 mit einem leicht konkaven und einem geraden Rand (Tixier 86), welches in Hugots Einteilung als f16 geführt werden könnte, gehört ebenfalls zu den Querschneidern. Fünf Exemplare sind nicht gezeichnet worden, es ist anzunehmen, dass es sich um Dreieckspitzen des Typs F4 handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 81/8''' Holzkohlenproben ergeben ein Alter von 5430 +- 65 BP und 5940 +- 230 BP. Von den 73 Geräten oder ihren Fragmenten sind fünf Stücke oder 6,8 % als Querschneider, sowohl Dreiecke als auch Trapeze, angesprochen worden.&lt;br /&gt;
Ein eindeutiges Trapez, Nr. 23 Tafel 101, ist gezeichnet worden, es stellt eine Bewehrung vom Typ F10 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 81/2''' (Oberfläche)&lt;br /&gt;
Das Alter konnte nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der Werkzeuge beträgt 88 Stücke, davon neun Mikrolithen. Letztere sind aufgegliedert in unregelmäßige Dreiecke (4 Stücke oder 4,5 %), unregelmäßige Trapeze (2 Stücke oder 2,3 %) und drei andere Stücke. Gezeichnet wurden sieben Mikrolithen bzw. Bruchstücke derselben. Bei dem Trapez Nr. 11 Tafel 66 und den Fragmenten Nr. 13 und     Nr. 14 der gleichen Tafel ist eine Nutzung als Pfeilspitzenbewehrung denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteilung der Pfeilspitzen im Wadi el Akhdar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Pfeilspitzen-Typen&lt;br /&gt;
Fundplätze&lt;br /&gt;
|| Querschneider&lt;br /&gt;
ohne&lt;br /&gt;
Spezifikation&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F12&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 80/14&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 24&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| '''41'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/8&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/2 Oberfläche&lt;br /&gt;
|| 2 (+3)&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''3 (+3)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''11 (+3)'''&lt;br /&gt;
|| '''24'''&lt;br /&gt;
|| '''12'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''49 (+3)'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geometrischen Mikrolithen des Wadi el Akhdar sind vergleichsweise klein. Für die Exemplare des Fundplatz 80/14 schwankt die Breite zwischen 7 und 16 mm.&lt;br /&gt;
Die Durchschnittsbreite beträgt 9 mm, die Durchschnittshöhe 10 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wadi Bakht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wadi Bakht liegt ca. 40 km östlich des Wadi el Akhdar und weist gleiche geologische und morphologische Strukturen auf wie letzteres. Trotz ähnlich intensiver Untersuchungen liegt hier keine vergleichbare Veröffentlichung wie für das Wadi el Akhdar (Schön 1996) vor. Beispielhaft seien einige der Wadi Bakht Fundplätze, hier in Bezug auf das Vorkommen von Bewehrungen, vorgestellt. Die Typologien wurden hauptsächlich von Bettina Petrick und Jörg Linstädter zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 3,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 41&lt;br /&gt;
|| 15,71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 52&lt;br /&gt;
|| 19,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 7,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 7,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 96&lt;br /&gt;
|| 36,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 3,45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''261'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mikrolithen befinden sich acht Dreiecke, unter anderem Tix 89, 90 und 95 und fünf kantenretuschierte Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Pfeilbewehrungen werden mit F4 (fünf Stücke) und eventuell mit H7 (fünf Stücke) bezeichnet. Drei Dreiecke sind langschmal ausgebildet und werden hier nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/14 – 1''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 2,10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 3,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 3,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 56&lt;br /&gt;
|| 16,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 68&lt;br /&gt;
|| 20,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 31&lt;br /&gt;
|| 9,31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 3,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 114&lt;br /&gt;
|| 34,23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 6,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''333'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 68 Mikrolithen sind neun Dreiecke und fünf kantenretuschierte Dreieckspitzen, vier der Dreiecke können als Pfeilbewehrungen vom Typ F4 angesprochen werden, die kantenretuschierten Dreieckspitzen fallen eventuell unter H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/14 – 2''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 1,54&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 2,31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 50&lt;br /&gt;
|| 9,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 224&lt;br /&gt;
|| 43,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 84&lt;br /&gt;
|| 16,19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 2,12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 79&lt;br /&gt;
|| 15,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 33&lt;br /&gt;
|| 6,36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''519'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs der 22 Dreiecke unter den Mikrolithen können als Bewehrungen für Pfeilspitzen angesprochen werden und zwar F4 (5 Stücke) und F13 (1 Stück). Die zwölf kantenretuschierten Dreieckspitzen fallen möglicherweise in die Gruppe H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/21 – 1''' - Alter ca. 6060 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 1,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 116&lt;br /&gt;
|| 23,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 91&lt;br /&gt;
|| 18,61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke oder Trapeze&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 4,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nicht geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 99&lt;br /&gt;
|| 20,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 38&lt;br /&gt;
|| 7,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 59&lt;br /&gt;
|| 12,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Fragmente&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 3,89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Schlagsteine&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''489'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 228 Trapezen und Dreiecken, die 46,62 % des Inventars ausmachen, sind 18 Dreiecke und 23 Trapeze gezeichnet worden.&lt;br /&gt;
Die Dreieckbewehrungen setzen sich aus den Typen F4, F12, F13 und F14 zusammen, die Trapeze sind mit den Gruppen F10, F16 und F12 vertreten.&lt;br /&gt;
Sowohl streng symmetrische als auch asymmetrische Formen sind zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/21 – 2'''- Alter ca. 6640 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 25&lt;br /&gt;
|| 17,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 5,04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke oder Trapeze&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nicht geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| 28,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 2,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 7,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 13,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 13,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 3,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Fragmente&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Schlagsteine&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''139'''&lt;br /&gt;
|| '''100,02'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz enthält außer den Segmenten lediglich vier Trapeze und sieben Dreiecke, zehn Stücke wurden gezeichnet. Der Anteil der Querschneider am Gesamtinventar beträgt 7,92 %. Die Bewehrungen fallen in die Gruppen F16, F10, F12 für die Trapeze und F4 und F14 für die Dreiecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/10'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer (Tixier 16)&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte Klinge&lt;br /&gt;
und Abschläge&lt;br /&gt;
|| 58&lt;br /&gt;
|| 27,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte Lamellen&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 15,96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Endretuschen&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 25&lt;br /&gt;
|| 11,74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 43&lt;br /&gt;
|| 20,19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 7,04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 9,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sonstige&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''213'''&lt;br /&gt;
|| '''100,08'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 58 Trapezen und Dreiecken, welche 27,23 % des Inventars ausmachen, können sämtliche Stücke als Bewehrungen angesehen werden, sie gehören den Tixier Gruppen 83, 85 – 89 und 92 an. Gezeichnet wurden sieben Dreiecke der Typen F4 und F14 sowie vierzehn Trapeze der Gruppen F13 und F16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteilung der Querschneider Typen im Wadi Bakht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundplätze&lt;br /&gt;
|| Querschneider&lt;br /&gt;
ohne&lt;br /&gt;
Spezifikation&lt;br /&gt;
|| F16&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F11&lt;br /&gt;
|| F12&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| F14 &lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/10&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| '''58'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/11&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/14 - 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''4'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/14 - 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/21 - 1&lt;br /&gt;
|| 187&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| '''228'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/21 - 2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| '''11'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''225'''&lt;br /&gt;
|| '''18'''&lt;br /&gt;
|| '''29'''&lt;br /&gt;
|| '''9'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''17'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''8'''&lt;br /&gt;
|| '''312'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Maya von Czerniewiez bearbeiteten Fundplätze 82/15 (Alter 5070 +- 60 BP und 5180 +- 60 BP) und 82/24 (Alter 4920 +- 60 BP und 5090 +- 60 BP) enthielten keinerlei Pfeilspitzen- Bewehrungen. Dennoch weist das Wadi Bakht wesentlich mehr Mikrolithen, die als Bewehrungen gedient haben könnten, auf als das Wadi el Akhdar. Diese Tatsache kann ein Anzeichen für bessere Erhaltungsbedingungen der Fundstellen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide von den Archäologen der Universität Köln intensiv untersuchten Wadis aber auch für das Gilf Vorland und das Plateau und wahrscheinlich ebenfalls für die große Zahl der nicht behandelten Wadis gilt folgendes : Die relativ zum Gesamtinventar geringe Anzahl von Pfeilspitzen- Bewehrungen setzt sich fast ausnahmslos aus Querschneidern in Dreieck- und Trapezform zusammen (Tafel Ä24, Ä25).&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden die älteren dreieckigen Mikrospitzen, welche schon an die kantenretuschierten Dreieckspitzen erinnern, wie sie im mittleren Neolithikum in Nabta, Bir Kiseiba und Abu Tartur üblich waren (Tafel Ä26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf eine Stielspitze vom Wadi Sora sind flächenretuschierte Pfeilspitzen aus dem Gilf Kebir nicht beobachtet worden. Das hat zum einen sicherlich kulturelle Gründe aber es sollte nicht vergessen werden, dass der in seiner Struktur nicht homogene, verfestigte Sandstein, aus dem die meisten Artefakte hergestellt worden sind, sich nicht für Flächenretuschen anbietet. Die in der Gesteinsmasse einzementierten Quarzkörner stellen einer Druckretusche zuviel Widerstand entgegen. Es gibt im Gilf Beispiele für flächige Retuschen aus dem Paläolithikum aber bei diesen Artefakten handelt es sich um großvolumige Kernwerkzeuge und nicht um aus Klingen oder Lamellen hergestellte Kleinwerkzeuge. Außerdem sind die paläolithischen Retuschen geschlagen und nicht gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant, bezüglich der Pfeilspitzen, ist die fehlende Weiterentwicklung während der großen Zeitspanne vom Epipaläolithikum bis zum jüngsten Spätneolithikum, wenn davon abgesehen wird, dass die Bewehrungen während der prädynastischen Phasen teilweise kleiner werden und häufig asymmetrische Formen zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Frühen holozänen Besiedlungszeit ist ein Trapez mit gekerbter, kleiner Schneide bekannt, ähnliche Stücke wurden in Westpans und Regenfeld gefunden. Die bis dahin unbekannte Bewehrungsart erhielt die Bezeichnung F15, sie ist zu vergleichen mit F9, einem querschneidigem Dreieck mit Schäftungskerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Minqar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Weg zwischen den Dakhla Oasen und Farafra liegt hart am Rande der großen Sandsee die kleine Oase Abu Minqar. Im Rahmen des B.O.S. Programms der Universität Köln wurde zu Beginn der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts das Gebiet auf prähistorische, holozäne Siedlungsplätze untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf Pfeilspitzen stellen sich die Fundplätze wie folgt dar :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-1 weist zwei recht unterschiedliche C14- Daten auf, einmal 7890 BP und ein älteres von ca. 8620 BP. Neben kleinen, einseitig flächenretuschierten Blattspitzen der Gruppen C1 und C4 und gestielten, kantenretuschierten Exemplaren der Typen H5 und H12 kommen gekerbte und retuschierte Stücke (Tix 74 bis 77 und Tix 105) vor. Ein Besonderer Fund ist ein langgestrecktes Artefakt mit dreieckigem Querschnitt. Das über 140mm lange Stück ist vollständig flächenretuschiert, die Dicke von rund 6mm im medialen Bereich verringert sich zu den bohrerartig ausgebildeten Enden hin. Der Verwendungszweck bleibt rätselhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-2 liefert ebenfalls kleine, einseitig flächig retuschierte Blattspitzen. Es sind die Typen C1, C3, C4 und C6. Daneben gibt es eine gestielte, flächenretuschierte Pfeilspitze der Gruppe D3 und kantenretuschierte Bewehrungen der Typen H4 und H7 sowie Querschneider der Typen F4 und F13. Rückenstumpfungen und langschmale Dreiecke gehören ebenfalls zum Inventar von 81/55-2. Die C14- Daten reichen von 7100 BP über 6390, 6100 bis 4500 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-3 weist vor allem Querschneider auf und zwar der Gruppen F16, F4 und F13. Daneben kommen auch wieder die kleinen, teilweise flächenretuschierten Blattspitzen aber auch vollflächig retuschierte Exemplare vor.&lt;br /&gt;
Das Alter wird mit 6520 BP angegeben. Weitere typische Artefakte sind retuschierte Stücke (Tix 105), Rückenstumpfungen und Bohrer vom Typ Tix 16 (mèche de foret) sowie basisretuschierte Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-5, dessen Alter mit 7260 BP angegeben ist, produzierte sieben Blattspitzen sowohl ganzflächig als auch teilflächig retuschiert. Daneben finden sich zwei Querschneider, drei H5- Stielspitzen und eine teilflächig retuschierte Hybridspitze vom Typ D44, welche den Übergang von der Blatt- zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den im Gebiet aufgelesenen Streufunden gehört neben Blattspitzen der Gruppen C1, C3, C4 und C11 auch eine große, beidseitig flächenretuschierte Stielspitze vom Typ D1 mit geradlinigen bis leicht gewellten Rändern. Der außergewöhnlich breite Stiel wird von konvexen Linien begrenzt und läuft in einer Spitze aus. Das Gewicht des Stückes ist nicht bekannt, aber da die Dicke in der Mitte des Exemplars bereits 10mm beträgt, dürfte es über 20g wiegen und damit eher zu den Stoß- und Wurfspießen gehören. Außerdem ist der Stiel so breit, dass eine Pfeilschäftung nur schwer vorstellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteilung der Pfeilspitzen in Abu Minqar (Lobo)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| C1&lt;br /&gt;
|| C3&lt;br /&gt;
|| C4&lt;br /&gt;
|| C6&lt;br /&gt;
|| C11&lt;br /&gt;
|| C&lt;br /&gt;
|| D3&lt;br /&gt;
|| D44&lt;br /&gt;
|| F16&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| F14&lt;br /&gt;
|| H4&lt;br /&gt;
|| H5&lt;br /&gt;
|| H7&lt;br /&gt;
|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 23&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Streufunde&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|| '''16'''&lt;br /&gt;
|| '''8'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''25'''&lt;br /&gt;
|| '''46'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen der verschiedensten Pfeilspitzen- Typen, die über weite Zeiträume gespannten Altersangaben und die neben den Bewehrungen gefundenen typischen, vielfach rückengestumpften Artefakte lassen eine so starke Durchmischung des Fundgutes vermuten, dass eine Altersbestimmung von Pfeilspitzengruppen in diesem Falle problematisch wäre. Sämtliche 123 in „Lobo“ gefundene Pfeilspitzen sind gezeichnet worden (B.O.S.- Archiv, persönliche Mitteilung Frank Klees).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fundplätze außerhalb des Komplexes „Lobo“ sind in folgender Grafik vorgestellt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| A1&lt;br /&gt;
|| C1&lt;br /&gt;
|| C3&lt;br /&gt;
|| C4&lt;br /&gt;
|| C6&lt;br /&gt;
|| C11&lt;br /&gt;
|| E1&lt;br /&gt;
|| E2&lt;br /&gt;
|| F2&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F11&lt;br /&gt;
|| H5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 83/16&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 83/17-1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/24&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/21&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/28-8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/27&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|| '''17'''&lt;br /&gt;
|| '''7'''&lt;br /&gt;
|| '''4'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Blattspitzen sind die Typen C3 und C11 einseitig flächenretuschiert, das proximale Ende ist häufig auf beiden Seiten modifiziert. Von den C1- Spitzen sind zwei Stücke teilretuschiert.&lt;br /&gt;
Das Alter dieser Bewehrungen liegt, wie auch das der schlanken A1- Spitze, zwischen ca. 6500 BP und 6100 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Gebrauch des Begriffs „Holozän“.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holozän ist ein Terminus aus der historischen Geologie oder Stratigraphie. Das Holozän, früher auch Alluvium genannt, ist die jüngste Stufe der Quatärformation. Es schließt sich an das Pleistozän oder Dilluvium an. Letzteres ist eine abgeschlossene Stufe, welche zwischen dem Pliozän, der jüngsten Erscheinung des Tertiärs, und dem Holozän, der Jetztzeit, angesiedelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also möglich Begriffe wie frühes, mittleres und spätes Pleistozän zu bilden.&lt;br /&gt;
Anders verhält es sich mit dem Holozän, welches erst vor 10000 – 12000 Jahren begann und von dem wir nicht wissen wie lange es dauern wird. Möglicherweise ist es eine zukünftige Eiszeit, welche dieses Erdzeitalter beenden wird. Geologische Zeiträume, und Holozän ist ein solcher, sind im Gegensatz zu historischen, auch ur- und frühgeschichtlichen unvergleichlich groß, Millionen Jahre sind kurze Zeitspannen in der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allenfalls kann also von einem frühen Holozän gesprochen werden, wenn die Zeit, die unmittelbar auf  das Pleistozän folgt, gemeint ist. Gänzlich inkorrekt hingegen sind Wendungen wie mittleres oder spätes Holozän.&lt;br /&gt;
Denkbar wären Formulierungen wie „spätsteinzeitliche Holozänphase“ oder „mittelsteinzeitliche holozäne Feuchtphase“, das sind zwar unförmige Wortgebilde, sie haben aber den Vorteil logisch zu sein. Außerdem vermeiden sie ebenfalls ungeliebte und mit unpraktischen Definitionsansätzen versehene Begriffe wie Neolithikum, Mesolithikum usw..&lt;br /&gt;
Läge die Steinzeit im späten Holozän, wo wären dann Bronze- und Eisenzeit oder gar das Atomzeitalter angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zehnjähriges Kind mit einer statistischen Lebenserwartung von 80 Jahren beschreibt seinen Lebensweg in der Art : „In der Frühphase meines Lebens verbrachte ich meine Zeit hauptsächlich mit Spielen. Dann in der mittleren Lebensphase ging ich in der Grundschule und letztlich, in der Spätphase meines Lebens, wurde ich in die Sexta des hiesigen Gymnasiums aufgenommen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses kleine Beispiel zeigt, dass offene Zeiträume nicht in Früh-, Mittel- und Spätphasen aufgeteilt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Große, gekehlte Dreieckspitzen verschiedener Fundstellen im Vergleich.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen die Pfeilspitzen der Wüstenfundplätze Fayum, Abu Tartur und Kharga untereinander und mit den Bewehrungen der zwei Niltalvorkommen von Merimde und Badari verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gilt es das zeitliche Auftreten der gekehlten Dreieckspitzen in den einzelnen Siedlungsräumen zu klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fayum A wird unterteilt in das ältere Fayumian von 6075 BP bis 5540 BP und das jüngere Moerian von 5410 BP bis 5010 BP.&lt;br /&gt;
( Ginter et al. 1982; Ginter und Kozlowski 1983, 1984, 1986; Dagnan - Ginter et al. 1984; Kozlowski und Ginter 1989 ). Für die gleiche Kultur gibt F. Wendorf 1980 Altersstellungen von 6391 BP, 6064 BP, 5810 BP und 5160 BP an. Ausgehend von der Annahme, dass sämtliche C14 Analysen korrekt durchgeführt worden sind, kann das Fayum A in den Zeitraum von 6391 BP bis 5010 BP gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merimde wird bei von den Driesch und Boessneck 1985 zwischen 5440 BP und 5010 BP datiert. Breunig gibt 1987 für die untere Merimdeschicht Alter von 3940 BP und 5840 BP an. Die Angaben von Derricourt 1971 liegen zwischen 4690 BP und 6250 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die problematische zeitliche Einordnung der Oberflächenfunde von Abu Tartur könnte mit Einschränkungen auf vier C14- Daten basiert werden.&lt;br /&gt;
Das Exemplar Nr. 12 der Tafel Ä2 wurde als einzige gekehlte Dreieckspitze auf dem Fundplatz 1004/83 aufgesammelt. Das Alter des Fundplatzes ist auf 7590 +- 75 BP datiert. Unter anderem führt dieser Komplex auch erste, recht primitiv gestaltete side-blow-flakes. &lt;br /&gt;
Fundplatz 1017/82 mit einem Alter von 7145 +- 40 BP weist vier gekehlte Dreieckspitzen auf und 1024/82, der auf 6620 +- 40 BP datiert ist, drei dieser Exemplare. Eine weitere Datierung mit sieben dreieckigen Großspitzen stammt vom Fundplatz 1005/83 und beträgt  6420 +- 60 BP. &lt;br /&gt;
Andere Fundplätze mit häufigem Auftreten dieser Pfeilspitzengruppe konnten bisher noch nicht datiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielzahl der unterschiedlichsten Datierungen der Fundplätze am Westende der Ausläufer des Abu Tartur Massivs, besonders site 228 und die mögliche Vermischung der Inventare in dieser Zone erlauben keine eindeutige zeitliche Zuweisung der Dreieckspitzen der Dakhla Oasen. Ähnliches gilt für andere einzelne Oberflächenfunde in der westlichen Wüste Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich der frühesten Daten des Fayum A ( 6391 BP ) und Merimdes ( 6250 BP ), Fundstellen, die sich wie auch Abu Tartur durch statistisch auswertbare Mengen von großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle auszeichnen, ergibt ein Bild, welches die gehäufte, Präsenz dieser Bewehrungsart auf den oben genannten Plätzen ab der Mitte des 7. Jahrtausend vor heute suggeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abu Tartur begann die Entwicklung etwa tausend Jahre früher ( 7590 BP ). Ein Ansteigen der Häufigkeit belegen die Stationen 7145 BP und 6620 BP. Die größten Mengen treten in Abu Tartur um 6420 BP auf, kurz vor dem ersten Erscheinen dieses Pfeilspitzentyps im Fayum und in Merimde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft für das Fayum sind die tief ausgekehlten Spitzflügelgeschosse der Gruppe A25, die noch durch zwei gezähnte Exemplare des Typs A26 ergänzt werden. Andere Dreieckspitzen verschiedenster Basisgestaltung sind A1 mit geradliniger Basis, A17 und A18 mit einer durch zwei schräg verlaufende gerade Linien gebildeten Basis oder einer konvexen Basis und die Stücke mit zentraler Kehle mit allen möglichen runden und eckigen Ausgestaltungen der Schwingenenden als da sind A2, A13, A27 u.s.w.&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare zeichnen sich häufig durch eine gewisse Asymmetrie, vor allem die Schwingenenden betreffend, aus ( z.B. Tafel Ä3, 2, 3, 5, 6, 8 und 11 ). Dieses Merkmal wird weder im Fayum noch in Merimde oder Badari angetroffen. Auch das Ansteigen des häufig spachtelförmigen Schwingenendes zum Kehlentiefsten hin ist typisch für Abu Tartur ( z.B. Tafel Ä 4A, 1, 6, 9 und 16 ). Bis auf ein Exemplar der Gruppe A26 kommen Spitzflügelgeschosse im Einzugsgebiet von Abu Tartur nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Merimdespitze“ vom Fundplatz Merimde beni Salam ist eine symmetrisch geformte Dreieckspitze mit geradlinigen bis schwach konvexen Rändern. Die Basis ist mit einer zentralen Kehle ausgestattet, die Schwingenenden verlaufen häufig rechtwinklig zum Rand und sind nach außen leicht abgerundet. Sie entsprechen dem Typ A27 und kommen ebenfalls in geringer Anzahl in Abu Tartur vor. ( Tafel Ä4, 4 ; Tafel Ä2, 2 ). Die feinen morphologischen Unterschiede innerhalb der Gruppe sind von J. Eiwanger beschrieben. Außer den „Merimdespitzen“ kommen in den oberen Schichten und vor allem an der Oberfläche auch die jüngeren Spitzflügelgeschosse, ähnlich denen aus dem Fayum, vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Bewehrungen der wesentlich jüngeren Badarikultur ( 5560 BP – 5030 BP Hassan 1985 ) sind Spitzflügelgeschosse vom Typ A25 aber auch A2, A26 und A28 kommen noch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elf von G. Caton-Thompson in Kharga gefundenen großen Pfeilspitzen mit teils eckigen, teils gerundeten Schwingen sowie die drei von M. Mc Donald erwähnten ausgekehlten Dreieckspitzen östlich von Dakhla können den Typen von Abu Tartur zugesellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die ägyptischen Fundgebiete im Vergleich.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung der Pfeilspitzen Indizes sowie ihre grafische Darstellung sollten ursprünglich nur die Verschiedenheit oder Gleichheit einzelner Kulturen dokumentieren. Unvermischte Inventare ergeben gleichartige Grafiken bei gleicher Kultur, eine andersartige Kultur ergibt eine abweichende Grafik. Auf ähnliche Art können auch Gesamtinventare miteinander verglichen werden.&lt;br /&gt;
Trotz aller Kritik an dieser „französischen Methode“ haben ihre Kritiker bislang nichts anzubieten was effektiver wäre. Es wird lediglich versucht einfache Methoden durch aufwändige Arbeitsweisen zu ersetzen.&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellten Grafiken haben in den meisten Fällen gemischte Inventare als Grundlage, dennoch sind sie äußerst informativ, denn sie zeigen die zeitliche und materielle Entwicklung der einzelnen Populationen auf und sie erlauben Vergleiche mit anderen Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht 1. - 6. sind Fundkomplexe der postulierten Gunstzone. Übersicht 7. - 11. sind Fundkomplexe außerhalb der postulierten Gunstzone. Übersicht 12. - 13. sind Sonderfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Kharga'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 66&lt;br /&gt;
|| 7,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 259&lt;br /&gt;
|| 29,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 341&lt;br /&gt;
|| 39,24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 203&lt;br /&gt;
|| 23,36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''869'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Abu Tartur'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 122&lt;br /&gt;
|| 3,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 1466&lt;br /&gt;
|| 45,70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 597&lt;br /&gt;
|| 18,61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 1023&lt;br /&gt;
|| 31,89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''3208'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Djara 90/1'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 50&lt;br /&gt;
|| 33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 43&lt;br /&gt;
|| 28,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 53&lt;br /&gt;
|| 35,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''150'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Abu Minquar'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 51&lt;br /&gt;
|| 29,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 117&lt;br /&gt;
|| 67,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''173'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Dakhla'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 57&lt;br /&gt;
|| 38,51&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 22&lt;br /&gt;
|| 14,87&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 65&lt;br /&gt;
|| 43,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''148'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6. Djara 98/20'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 20,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| 72,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''55'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7. Mudpans'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 98&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''98'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8. Gilf Kebir'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 346&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''346'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9. Sandsee (Glasregion)'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| ca. 50&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''ca. 50'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''10. 'Kiseiba'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 152&lt;br /&gt;
|| 96,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''157'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11. Nabta'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 3,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 2,13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 350&lt;br /&gt;
|| 93,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''375'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12. Merimde'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 61&lt;br /&gt;
|| 92,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''66'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13. Fayum'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 272&lt;br /&gt;
|| 31,74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 228&lt;br /&gt;
|| 26,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 357&lt;br /&gt;
|| 41,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''857'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abu Tartur - Verteilung der Pfeilspitzenfamilien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 3a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 9120 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7590 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7145 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6620 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6420 BP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''0002 / 84'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''0006 - 0007 / 83'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1004 / 83'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1017 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1023 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1024 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1005 / 83'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| -|| I|| -|| I|| 1,48|| I|| 3,39|| I|| 3,02|| I|| 5,33|| I|| 5,08&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||1,57||II||14,08||II||17,78||II||48,59||II||52,61||II||72,78||II||59,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||0,52||III||9,86||III||4,44||III||7,91||III||18,57||III||11,83||III||19,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||97,91||IV||76,06||IV||76,30||IV||40,11||IV||25,80||IV||10,06||IV||15,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Kharga'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Abu Tartur'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Djara 90 / 1'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Dakhla'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Abu Minqar'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Djara 98 / 20'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 7,60|| I|| 3,80|| I|| 2,67|| I|| 2,70|| I|| 1,73|| I|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||29,80||II||45,70||II||33,33||II||38,51||II||29,48||II||7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||39,24||III||18,61||III||28,67||III||14,87||III||1,16||III||20,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||23,36||IV||31,89||IV||35,33||IV||43,92||IV||67,63||IV||72,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Mudpans'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Gilf kebir'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Glasregion''' &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Kiseiba'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Nabta'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Fayum'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Merimde'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| -|| I|| -|| I|| -|| I|| 0,64|| I|| 1,33|| I|| 31,74|| I|| 92,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||-||II||-||II||-||II||1,27||II||3,20||II||26,60||II||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||-||III||-||III||-||III||1,27||III||2,13||III||41,66||III||3,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||100||IV||100||IV||100||IV||96,82||IV||93,33||IV||-||IV||4,55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter bestimmter Pfeilspitzenformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird die Frage nach dem Alter bestimmter Pfeilspitzenformen gestellt. Um eine zufriedenstellende Antwort geben zu können, werden möglichst große Mengen Bewehrungen mit ausreichenden Altersbestimmungen durch C14 Analysen benötigt.&lt;br /&gt;
Im besprochenem Raum stellt sich die Faktenlage so dar, dass nur ein geringer Anteil der älteren Inventare, von vor 9000 BP bis etwa 7600 BP, in direktem Zusammenhang mit C14 Werten steht. Oft ist die Anzahl der an einer datierten Stelle aufgefundenen Pfeilspitzen klein oder aber eine zeitliche Zuweisung größerer Mengen eines Fundplatzes ist lediglich auf indirektem Wege, durch Vergleiche mit ähnlichen Vorkommen, deren Alter bekannt ist, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jüngeren Fundplätze von ca. 7600 bis ca. 6400 ist die Situation günstiger, da hier Datierungen mit größeren Mengen zusammenfallen, dieses gilt leider nur für Abu Tartur, dürfte aber ausreichen, um allgemeine Strömungen bei der Formgebung von Pfeilspitzen kenntlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 7''' zeigt die Entwicklung von vor 9120 BP bis 6900 BP ohne Wichtung der Menge. Jeder direkt datierte Pfeilspitzenfundplatz ist in dem Diagramm eingezeichnet so z.B. 0002/84 mit 180 Querschneidern aber lediglich zwei Ounan-Harif Spitzen vom Typ H14 ( Tafel Ä35 – 12 und 13 ) und fünf weiteren H- Spitzen. Schon im Frühholozän wurde mit neuen Formen und Techniken experimentiert wie die einseitig flächenretuschierte D1- Spitze ( Tafel Ä12 – 6 ) und die gestielte Hybridspitze ( Tafel 35 – 14 ) zeigen. Experimente sind im Diagramm durch einen Asterix gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den '''Nabta-Fundplatz E-77-3''' liegt eine Datierung vor und eine solide Menge von 28 Ounan-Harif Spitzen und 25 querschneidigen Bewehrungen. Gegenüber der knapp 300 Jahre älteren Fundstelle 0002/84 mit einem Ounan-Harif Anteil von ca. 1 % übersteigt der Anteil der Ounan-Harif Spitzen mit 52,83 % die Menge der Querschneider, die es auf  47,17 % bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dakhla treten ähnliche Querschneider wie in Abu Tartur und größere Mengen von Ounan-Harif Spitzen, hauptsächlich vom Typ H19, auf. Leider sind die Mengen- und Typenangaben für eine Auswertung nicht präzise genug, ferner fehlen exakte, auf  Inventare bezogene Altersangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abu Minqar 81/55-1''' weist um 8620 BP keine Ounan-Harif Spitzen aber erste Ounan- oder ounanähnliche Spitzen auf. Die Menge, fünf Exemplare, ist aber zu gering, um aussagekräftig zu sein. Ein weiteres Datum von 7890 BP könnte im Zusammenhang mit kleinen, einseitig flächenretuschierten Blattspitzen gesehen werden. Aber auch hier ist die Menge ( drei Stücke ) zu gering und das auch noch in einem Fundkontext, welcher unübersichtlich und gestört erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den indirekt datierten Fundplätzen '''E-80-2 und E-80-1-A''' sind insgesamt 80 Ounan-Harif Spitzen und 22 querschneidige Mikrolithen bekannt. Diese größte Menge von in Ägypten gefundenen Ounan-Harif Spitzen sollte in der Betrachtung der Entwicklung der Pfeilspitzentypen nicht fehlen. Das Inventar ist daher in das Diagramm Fig. 7 aufgenommen und arbiträrerweise bei 8500 BP eingetragen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wahl entbehrt nicht ganz der Logik, da das Verhältnis von Ounanspitzen zu Mikrolithen mit der Zeit ansteigt. Während 0002/84 nur 1,10 % Ounan-Harif Spitzen aufweist, steigt der Anteil auf 52,83 % für E-77-3, auf 62,00 % für Dakhla, auf 78,43 % für  E-80-2 und E-80-1-A. Nach 8500 BP sinkt der Anteil der Ounan-Harif Spitzen und die Querschneider laufen in der behandelten Zone aus. Ounanspitzen vom Typ H12 und ähnliche wie H13 und H5 werden zahlreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf 8290 +- 80 BP datierte Nabta Fundplatz '''E-75-6''' Epipal, weist keine Ounan-Harif Spitzen mehr auf, dafür aber immer noch mikrolithische Bewehrungen und Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
Dahingegen werden nur geringfügig später ( 8219 +- 73 BP ) auf dem Fundplatz Gara 75/27 in den Siwa Oasen weiterhin Ounan-Harif Spitzen produziert und Versuche mit flächenretuschierten Stielspitzen angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Ounan-Harif Spitzen wie im äußersten Nordwesten der westlichen Wüste Ägyptens werden zur gleichen Zeit ( 8210 +- 70 BP ) im Südosten in Bir Kiseiba auf dem Fundplatz  E-79-1 hergestellt. Die letzten Ounan-Harif Spitzen erscheinen zwischen 8100 BP und 8020 BP auf den Fundplätzen E-80-3 und E-80-1-C. Der auf 8130 BP datierte Fundplatz E-79-2 führt schon Ounanspitzen, die jüngeren hier gemessenen Daten dürften sich auf  eine Bou Saada Spitze ( H7 ) beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1-C''' von F. Wendorf in die El Jerar Phase von Nabta Playa gestellt, weist zwei Ounanspitzen mit einem Alter von 7850 +- BP auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-79-2''' hatte acht Ounanspitzen um 8130 BP hervorgebracht, zwei jüngere Daten 7780 +- 130 BP und 7610 +- 70 BP könnten im Zusammenhang mit einer Bou Saada Spitze stehen, wie schon weiter oben ausgeführt wurde. Das jüngere Datum ist wahrscheinlicher, das ältere läge rund 200 Jahre vor dem Erscheinen der frühesten kantenretuschierten Dreieckspitzen der Typen H7 und H8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch zwei Holzkohlenproben von verschiedenen Herdstellen datierte Fundstelle '''1072/86''' hat ein Alter von 7670 +- 50 BP respektiverweise von 7645 +- 35 BP. Hier kann von einer intakten Fundschicht mit in situ Material ausgegangen werden. Es wurden 37 Spitzen der Typen H12, H13 und H5 gefunden, also Ounanspitzen und ounanähnliche Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so erstaunlicher ist die Pfeilspitzen Vielfalt des auf 7590 +- 75 BP datierten Fundplatzes '''1004/83''', der neben 47 Spitzen der Gruppen H12, H13 und H5 eine Menge von 15 kantenretuschierten Blattspitzen, zwei flächenretuschierten Dreieckspitzen der Typen A1 und A2, 29 Blattspitzen der Typen C1, C2, C3, C6 und C10 und sechs Stielspitzen der Typen D1, D2 und D3 hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig ist der mit 7588 +- 80 BP und 7421 +- 75 BP datierte Fundplatz Djara 90/1-2, welcher ebenfalls flächenretuschierte Blatt- und Stielspitzen führt. Die Nabta Fundplätze E-77-5 Neolith. ( 7530 +- 180 BP ) und E-91-1-C ( 7536 +- 110 BP ) führen zu dieser Zeit noch Ounanspitzen und kantenretuschierte Blattspitzen. Unsicher ist eine H7 Spitze, ein einzelnes Trapez taucht wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 7360 +- 200 BP werden vom Kiseiba Fundplatz E-79-7 zwei kantenretuschierte Dreieckspitzen des Typs H8 gemeldet, um 7170 +- 80 BP steigt die Anzahl der H7 und H8 Spitzen auf Fundplatz E-79-6 auf 19 Exemplare. Ebenfalls wird eine große, beidseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit zentraler Kehle des Typs A2 gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit, 7145 +- 40 BP, wird auf dem Fundplatz Abu Tartur 1017/82 eine Menge von 178 Pfeilspitzen gezählt darunter 60 Ounan- und ähnliche Spitzen, zehn kantenretuschierte Blattspitzen und von den flächenretuschierten Stücken vier Dreieck-, 86 Blatt- und 14 Stielspitzen. Der Fundplatz ist gemischt und die kantenretuschierten Exemplare dürften älter sein, was durch weitere Datierungen zu klären wäre. Kantenretuschierte Dreieckspitzen wurden nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nabta Fundplatz E-75-8 lower, welcher 41 Pfeilspitzen der Typen H7 und H8 produzierte schwanken die Altersangaben zwischen 7100 BP und 6700 BP. Das ältere Datum scheint für die „Nabtaspitzen“ wahrscheinlicher zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der in der ägyptischen Sahara, also in der westlichen oder libyschen und in der östlichen oder arabischen Wüste gefundenen und wissenschaftlich bearbeiteten Pfeilspitzen dürften bei etwa 7000 bis 8000 Stücken liegen. Die im diesem Bericht berücksichtigten Bewehrungen erreichen eine Zahl von rund 6800 Exemplaren. Zwei Drittel dieser Menge kommen aus einem breiten Streifen um den 26. nördlichen Breitengrad, einer Region, die wie ich meine sowohl Sommerregen aus Süden als auch den noch wichtigeren Winterregen aus Norden regelmäßig erwarten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Landschaftsform reicht die Kernzone der Pfeilspitzenhäufigkeit von Abu Minqar im Westen über Dakhla bis nach Kharga im Osten. Nördlich dieser Linie sind Farafra und Djara sowie Abu Gerara, das nördliche und westliche Abu Tartur Plateau, die geologischen Senken nördlich von Abu Tartur sowie das Gelände nördlich der Kharga Oasen zu nennen, wobei große Gebiete bis heute noch nicht auf prähistorische Vorkommen untersucht worden sind. Südlich der Linie liegen die Eastpans. Das Auffinden weiterer Fundplätze bis zum Breitengrad 25° Nord ist möglich, die Aussicht auf Erfolg ist wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem libyschen Kalksteinplateau und an seinem Fuße konnte auf ausgezeichnetes Rohmaterial zur Herstellung von Werkzeugen zurückgegriffen werden. Einmal auf Jaspis- und Chalzedonknollen aus den Tonlinsen der Khargaschichten, zum anderen auf eozäne Hornsteine, deren Ausbildung von kugelig bis plattig reicht. Es gibt weitere Gesteine, die als Ausgangsmaterial herangezogen worden sind, wie Sandstein, Kalkstein, verkieseltes Holz, Quarz und andere, ihre Verbreitung ist jedoch gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie Fig. 3''' zeigt ähneln sich die Diagramme der einzelnen Fundzonen. Sämtliche Pfeilspitzen- Grundformen wie die flächenretuschierten Dreieck-, Blatt- und Stielspitzen sind neben den kantenretuschierten Exemplaren vorhanden. Bis etwa 7500 BP sind Flächenretuschen die große Ausnahme obwohl mit dieser Technik experimentiert wurde. Nach ca. 7000 BP setzen sich die Flächenretuschen durch, Kantenretuschen werden seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafik zeigt das Indiz IV den Anteil der kantenretuschierten Pfeilspitzen und damit den Anteil älterer Besiedlungsphasen an. &lt;br /&gt;
Diese älteren Pfeilspitzen weisen ein großes Spektrum an Formen auf, es reicht von Ounan- Harif- Spitzen ( H 14, H2, H19 u.a. ) mit den verschieden gestalteten Schäftungszonen über Ounanspitzen ( H12 ), gestielten H5- Spitzen, Dreiecksformen ( H7, H8, H9, H18 ) und Blattspitzen ( H1, H4, H10, H11 ) bis zu Querschneidern ( F2 – F22 ), von denen die frühesten schon vor 9000 BP auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größenordnung und Verteilung der Indize der flächenretuschierten Bewehrungen wird wahrscheinlich durch kulturelle Präferenzen bestimmt. So ist für die Khargaregion die Stielspitze wichtig. Da nahegelegene Abu Tartur und die Dakhla Oasen führen prozentual die meisten Blattspitzen während das Verhältnis von Blatt- zu Stielspitzen in Djara ausgeglichen erscheint. Diese Aussagen sind sehr verlässlich, da sie große Mengen als Basis aufweisen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weniger großen Inventaren genügt ein kleiner Eingriff, um das Gesamtbild zu ändern und eventuell zu verfälschen, so fehlen in Abu Minqar bis auf zwei Stücke die Stielspitzen. Gesetzt den Fall ein „Sammler“ hätte vor der wissenschaftlichen Untersuchung durch F. Klees rund 20 D- Spitzen, weil sie so „schön“ waren, entnommen, so wäre eine Erklärung für das Balkendiagramm gefunden. Zerstörung durch Deflation und kulturelle Verschiedenheit sind natürlich ebenfalls im Bereich des Möglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 4''' zeigt die Zusammensetzung der Pfeilspitzentypen von Fundstellen außerhalb des postulierten Gunstraums südlich und nördlich der Achse Abu Minqar – Kharga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mudpans, die Glasregion in der großen Sandsee und die Fundstellen im Gilf Kebir weisen ausschließlich kantenretuschierte Werkzeuge auf und zwar von den ältesten bis zu den jüngsten Fundstellen. Über tausende von Jahren war der Querschneider die einzige bekannte Bewehrung im südwestlichen Teil der libyschen Wüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den dort lebenden Gesellschaften fehlte die sonst für das Neolithikum so charakteristische Dynamik, die sich in Innovation und Vielfalt dokumentierte. Ganz ähnlich scheinen die Grafiken von Kiseiba und Nabta angelegt zu sein aber die Ähnlichkeit ist nur äußerlich. In diesen Gebieten wurden bevorzugt die älteren holozänen Fundstellen bearbeitet, was sich in dem hohen Anteil an kantenretuschierten Pfeilspitzen niederschlägt. Hier jedoch findet sich die bunte Mischung aus Stiel- Dreieck- und Blattspitzen neben den Querschneidern wieder, wie es in der Gegend um den 25. Breitengrad Nord der Fall war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen bearbeiteten jüngeren Fundplätze weisen, wenn auch in geringer Anzahl, sämtliche Ausbildungstypen flächenretuschierter Pfeilspitzen auf. Gemeinsamkeiten zwischen dem Südostteil der westlichen Wüste und ihrer Südwest- Ecke sind nicht festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Feuerstein liefernden Kalksteinplateaus im Norden Nabtas und im Nordosten Kiseibas darf nicht unterschätzt werden, gab er doch den hier lebenden Populationen einen materiellen und daraus resultierend auch einen technologischen Vorteil gegenüber den im nubischen Sandstein siedelnden Gruppen, deren Rohmaterial hauptsächlich aus verhärtetem Sandstein bestand, der wie schon weiter oben angedeutet nicht das ideale Material für eine Bearbeitung mittels Flächenretuschen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fayum ( Fig. 4 ) zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Dreieckspitzen aus, dennoch liegt der Anteil der Stielspitzen um ca. 10 % höher. Würden die kantenretuschierten Bewehrungen des Fayum B berücksichtigt, so entstünde ein ähnliches Bild wie in den Kharga Oasen allerdings mit höherem Anteil an Dreieckspitzen ( Indiz I ) und einem niedrigerem Prozentsatz von Blattspitzen ( Indiz II ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beeinflussung durch die Fundplatzgruppe 25° N ist durchaus möglich.&lt;br /&gt;
Wie ebenfalls aus Fig. 4 hervorgeht, fehlt den Merimde Fundplätzen die zeitliche Tiefe, da ein Pfeilspitzentyp, die Gruppe A2, mit über 90 % Anteil das Bild beherrscht. Ähnliches gilt für die noch jüngere Badarikultur, die ca. 80 % A2- Spitzen aufweist und rund 16 % Blattspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die ägyptischen Pfeilspitzen der Sahara zahlenmäßig erfasst sind und ihre Typen in einen, wenn auch groben Zeitrahmen gestellt werden konnten, erscheint es mit Einschränkungen möglich, einige Fragen beantworten zu können. Ebenfalls müssen mehrere notwendige Feststellungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
* Über die Hälfte aller in Ägypten gefundenen und ausgewerteten Pfeilspitzen ist in dem Raum von Abu Tartur – Kharga konzentriert.&lt;br /&gt;
* Diese außerordentliche Akkumulation hat während der gesamten holozänen, steinzeitlichen Phase stattgefunden. &lt;br /&gt;
* Die Feldforschung in dem genannten Raum ist bei weitem nicht abgeschlossen. Die Region verfügt über ein gewaltiges Potential.&lt;br /&gt;
* Dichte und dauernde Besiedlung von der El Adam Phase bis zum Auftreten von Clayton Ringen ( Riemer ) setzt klimatische Bedingungen voraus, die nicht im Extrembereich liegen. Eine Ausweitung bisheriger Studien Klima, Fauna und Flora betreffend sowie die Erstellung weiterer C14- Analysen erscheinen angebracht. Auch die Quartärgeologie ist gefragt um eventuelle Fehlinterpretationen zur Klimaentwicklung zu korrigieren und gezielte, lokale Detailuntersuchungen zu betreiben, um die bestehende Diskrepanz zwischen den existierenden Studien und den archäologischen Fakten auszuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die großen Dreieckspitzen mit zentraler Basiskehle dürften nach den heute bekannten und datierten Funden in Abu Tartur entwickelt worden sein. Von hier aus gelangten sie, kann postuliert werden, mit geringer Zeitverschiebung zunächst ins Fayum und dann nach Merimde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fayum entwickelte sich aus den unregelmäßigen und zum Teil noch primitiv anmutenden Pfeilspitzen Abu Tarturs vor allem die elegante A25- Spitze mit nach innen gezogenen Schwingen und tiefen, breiten Kehlen. Dieser Typ verbindet die Wirkung eines breiten Geschosses mit entsprechendem Schusskanal mit einer Gewichtsreduzierung, welche mit einer tiefen und breiten Kehle zusammenhängt.&lt;br /&gt;
Die bevorzugten Typen in Merimde sind A2, A27, A25 und A28. Im Unterschied zu Abu Tartur sind hier die Pfeilspitzen gleichmäßiger und sauber gearbeitet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Erste flächenretuschierte Stielspitzen treten schon im Frühholozän vereinzelt als Experimente, die aber ohne direkte Folgen bleiben, in Gara, Sitra und Abu Tartur auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gara 75/27 produzierte zwei Stielspitzen mit einem Alter von 8219 Jahren, aus Sitra ist eine Stielspitze mit einem Alter von ca. 8200 Jahren bekannt und Abu Tartur weist zwei flächenretuschierte Stielspitzen von Fundplatz 0002/84 mit einem Alter von 9120 Jahren auf, eine dritte von 1023/82 ist nicht datiert, könnte aber nach der Bearbeitungstechnik und der Formgebung ebenfalls dazuzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese frühen, flächenretuschierten Stielspitzen ähneln stark Miniaturausführungen von Aterienspitzen. Eine Beeinflussung durch aufgefundene Paläoartefakte ist nicht von der Hand zu weisen, zumal im Inventar des Fundplatzes 0002/84 eine große Aterienspitze vorhanden ist. Außer den gestielten Exemplaren weisen 0002/84 und 0006/82 auch einige flächige modifizierte Blattspitzen der Gruppen C3 und C9 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie die Fundstellen Abu Tartur 1004/83 und Djara 90/1-2 zeigen, treten fast gleichzeitig ab ca. 7600 BP neben den kantenretuschierten Pfeilspitzen auch regelmäßig solche mit Flächenretuschen auf und zwar neben den Bewehrungen der Familien A, C und D ebenfalls, aber in geringeren Stückzahlen, die der Familien B, E und G auf.&lt;br /&gt;
Von dem oben genannten Zeitpunkt an nehmen die Flächenretuschierten prozentual zu, die Kantenretuschierten nehmen ab ohne aber gänzlich zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Anteil von Dreieck-, Blatt- oder Stielspitzen hängt bei den flächig retuschierten Pfeilspitzen nicht vom Alter des Fundplatzes ab sondern von den Präferenzen der jeweiligen kulturellen Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gruppen, die westlich einer gedachten Linie Siwa – Abu Minquar. Eastpans – Bir Kiseiba – Nabta siedelten waren von den Geschossentwicklungen der Kernzonen abgekoppelt. Sie bringen keine Flächenretuschen hervor, zum Teil auf Grund eines Mangels an geeigneten Rohstoffen, sie verweilen hauptsächlich bei kleinen dreieckigen und trapezförmigen Querschneidern, andere kantenretuschierte Pfeilspitzenfamilien sind selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus der ägyptischen Sahara sind nur wenige C14- Analysen aus holozänen Horizonten bekannt, die ein Alter von über 9000 Jahren aufweisen. Noch geringer ist die Anzahl von Fundstellen diesen Alters mit einem Inventar, welches eine typologische Einordnung zu erstellen erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Datierung stammt von einem Herdplatz westlich des Abu Ballas, sie beträgt  10000 +- 225 BP Jahre weist aber keinerlei lithisches Material auf ( Gabriel 86 ).&lt;br /&gt;
Aus dem Wadi el Akhdar vom Fundplatz 80/7-1 wird ein Alter von 9370 +- 215 BP gemeldet (Schön 96) aber auch hier ist das analysierte Material aus einer geologischen Schicht ohne Artefakte entnommen worden.&lt;br /&gt;
Vom Fundplatz 83/33 wurde eine Keramikscherbe auf 9080 +- 50 BP datiert. Zugehörige Steinartefakte sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H.J. Pachur und H.P. Röper haben in der  „Roten Wüste“ etwa 70 – 100 km südlich von Abu Tartur eine Holzkohlenprobe von einer Herdstelle entnommen, die ein Alter von  9260 +- 370 BP aufweist. Steinartefakte und Keramik sind nicht untersucht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Dakhla sind im Zusammenhang mit der dortigen Masara- Phase einige Daten bekannt. Sie liegen zwischen 9180 BP und 8170 BP für die Masara- Phasen A und B und zwischen 9000 BP und 8500 BP für die Masara- Phase C. Werkzeuge sind in diesem Falle vorhanden, einzelne Stücke stimmen mit einschlägigen Inventaren anderer Fundgebiete überein. Eigene auf Dakhla bezogene und vollständige Inventare sind jedoch erst spät erstellt worden, diese sind mit den Funden des Abu Tartur B zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die C14 Daten der Fundregion Regenfeld in der großen Sandsee. Fundplatz 96/1 mit einem Alter von 9388 +- BP Jahren weist keine signifikanten Geräte auf und 96/20, auf 9040 +- 60 BP datiert, produzierte ähnlich wie die gleich alten Plätze im Südosten der libyschen Wüste Ägyptens hauptsächlich rückengestumpfte Lamellen ohne jedoch vergleichbar vollständige Typologien wie Nabta und Kiseiba zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständige Inventare und Datierungen weisen vier Fundplätze auf. In Bir Kiseiba sind es E-80-4 und E-79-8 mit 423 respektiverweise 374 Werkzeugen, in Nabta lieferte E-77-7  158 Geräte und Abu Tartur 0002/84 hat 402 modifizierte Steinartefakte hervorgebracht. In der Fundplatzbeschreibung von 0002/84 werden diese vier Inventare miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Ostsahara begonnene kulturelle Entwicklung wurde durch die prädynastischen Gruppen im Niltal fortgesetzt. Da der Verfasser das Niltal mit Ausnahme von Merimde und Badari nicht in seine Betrachtungen aufgenommen hat, werden Pfeilspitzentypen wie sie z.B. in Abydos auftreten, nicht berücksichtigt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Fundstellen_in_%C3%84gypten&amp;diff=866</id>
		<title>Fundstellen in Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-21T15:56:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Die ägyptischen Fundgebiete im Vergleich. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Ägypten==&lt;br /&gt;
Ägypten, 1.000.000 Quadratkilometer groß, besteht mit Ausnahme des Niltals und des Deltas, aus Wüste. Für diesen Bericht sind die arabische und libysche Wüste, da beide zur Sahara gehörend, von Interesse.&lt;br /&gt;
Außerhalb dieses Rahmens werden lediglich, aus Gründen des Vergleichs, die Fundstellen von Merimde am südwestlichen Deltarand und Badari - Hemamieh am rechten Nilufer in Oberägypten, berücksichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Ende des 19. Jahrhunderts begannen Archäologen sich für steinzeitliche Kulturen in Ägypten zu interessieren, so F. Petrie in Nagada. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen dazu Junker in Merimde, Brunton in Badari und die große Dame der ägyptischen Vor - und Frühgeschichte G. Caton - Thompson in Hemamieh, im Fayum und Anfang der 30er Jahre in den Kharga - Oasen.&lt;br /&gt;
Erwähnt seien auch die frühen Expeditionen Hassanein Beys in den Uweinat von wo er über Felsbilder berichtete und Kemal el Dins, der den Gilf Khebir entdeckte und ebenfalls Malereien im Uweinat fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den älteren Arbeiten soll versucht werden auch die in jüngerer Zeit ausgeführten Forschungen, einschließlich der noch laufenden, in diesen Bericht zu integrieren. &lt;br /&gt;
Zu nennen wären unter anderen die Teams um F. Wendorf und R. Schild im Südostteil der libyschen Wüste, R. Kuper und seine Mannschaft mit den Projekten B.O.S und ACACIA, M. Mc Donald in den Dakhla - Oasen und B.E. Barich mit Kollegen in Farafra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kharga==&lt;br /&gt;
G. Caton – Thomson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
G. Caton Thompson beschreibt sechs Fundstellen innerhalb der Khargaregion, auf denen Pfeilspitzen vorkommen.&lt;br /&gt;
Diese sind&lt;br /&gt;
* 1.) K05 Bellaida&lt;br /&gt;
* 2.) K015 Umm ed Dabadib&lt;br /&gt;
* 3.) Ghuata (Qasr El Ghueita )&lt;br /&gt;
* 4.) Gala Hill&lt;br /&gt;
* 5.) Abu Sighwal Pass ( Nagb Umm Sirwal )&lt;br /&gt;
* 6.) Yesba Pass ( Nagb Asyut, Gebel El Yabisa )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) K05 Bellaida'''&lt;br /&gt;
Die Stelle liegt südlich der Gebirgslücke zwischen dem Gebel Teir und dem Gebel Tarif.&lt;br /&gt;
Eine Gesamtwerkzeugmenge von 42 Stücken wurde beobachtet aber nicht weiter bearbeitet und veröffentlicht. Unter den auf Tafel 100 vorgestellten Artefakten befinden sich ein Querschneider F8, eine teilflächig retuschierte Blattspitze, eine D7 - Spitze, eine D19 - Spitze und ein Stück, welches einen Übergang von der rhombischen zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) K015 Umm el Dabadib'''&lt;br /&gt;
Der Fundplatz liegt in einer breiten Gasse der Abu Muharig Dünenkette in den Ausläufern des südliche Abbruchs des libyschen Plateaus.&lt;br /&gt;
74 Werkzeuge, darunter auch Pfeilspitzen, wurden gefunden und nicht weiter klassiert. 21 Pfeilspitzen sind auf Tafel 99 dargestellt, sie zeigen H1 - Spitzen und Übergänge von H1 nach H5 sowie Blattspitzen vollflächig und teilflächig retuschiert vom Typ C1 und C3, eine schlanke D12 - Spitze und Dreieckspitzen der Typen A1 und H7. Ein atypisches, flächig retuschiertes Stück ist die Nr. 13, die wie eine verunglückte Mischung aus C3 und D6 anmutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.) Ghuata ( Qasr El Ghueita )''' &lt;br /&gt;
Der ptolemäische Tempel von Ghuata liegt rund 20 km südlich von Kharga, östlich davon schließt sich eine deflationsgeglättete Depression an.&lt;br /&gt;
Ghuata produzierte 61 Werkzeuge, davon sieben Pfeilspitzen. Gezeichnet sind auf Tafel 95 fünf Exemplare, davon zwei beidseitig flächenretuschierte C3 - Spitzen, eine mit auf beiden Seiten flachen Randretuschen versehene C1 - Spitze, eine asymmetrische H5 - Spitze und eine H - Spitze mit einseitig angedeutetem Stiel, die als abgebrochene Ounanspitze beschrieben ist. Die übrigen auf den Tafeln 94 und 95 gezeigten Stücke weisen epipaläolithische Merkmale auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) Gala hill'''&lt;br /&gt;
22 km südlich von Ghuata liegt innerhalb der Depression ein 124 m hoher Sandsteinhügel mit dem Namen Gala hill. Auf diesem Platz wurden 45 Werkzeuge, davon 13 Pfeilspitzen, gefunden, welche sich unterteilen in 12 Querschneider und eine Ounanspitze. Die restlichen Artefakte sind Klingen, Lamellen, geometrische Mikrolithen sowie weitere epipaläolithische Implemente. Das Inventar erinnert an die Abu Tartur Fundstelle 0002/84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) Abu Sighwal Pass'''&lt;br /&gt;
Die Fundstelle liegt auf dem östlichen Kalksteinplateau nordöstlich des Gebel Umm El Ghanayin in mit terra rossa gefüllten kleinen Senken, ähnlich wie es sich auf dem Abu Tartur Plateau darstellt.&lt;br /&gt;
Die Fundstreuung ergab 67 Werkzeuge davon lediglich zwei Bewehrungen, nämlich Ounanspitzen wie eine auf der Tafel 98 unter Nr. 3 abgebildet ist. Die Tafel zeigt ebenfalls eine Blattspitze unter 2/98, diese wird aber im Inventar nicht aufgeführt. Die übrigen Werkzeuge bestehen hauptsächlich aus Klingen ( 17 Stück ), Lamellen ( 19 Stück ) und geometrischen Mikrolithen wie Dreiecken und einem Segment. Das Ganze mutet epipaläolithisch an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) Yesba Pass'''&lt;br /&gt;
Dieser Pass bildet den nördlichen Zugang zu den Kharga Oasen und ist über 50 km von Kharga Zentrum entfernt. Auch hier liegen Artefaktenkonzentrationen in kleinen, flachen, terra rossa gefüllten Senken.&lt;br /&gt;
Yesba gab 148 Werkzeuge her, davon 66 Pfeilspitzen. Die übrigen Artefakte sind typische epipaläolithische Stücke mit 64 gestumpften Lamellen, Segmenten und Dreiecken. Kerbklingen sowie Quarzartefakte in Form von Kratzern oder meißelartigen Kernen sind ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen sind wie folgt unterteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''Pfeilspitzetyp'''||'''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Querschneider||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ounanspitzen||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lamellenartige Rhombische||25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rhombische||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Atypische||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Blattspitzen||26&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stielspitzen inkl. I||6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''Total'''||'''66'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Ounanspitzen kann auch das Exemplar Nr. 16 Tafel 97 gerechnet werden. Die Lamellenartigen entsprechen den Typen H1 ( 15/97 ), H5 ( 9/97 ) und Übergängen von H1 nach H5 ( 13/97 ).&lt;br /&gt;
Rhombische Exemplare sind zwei vorhanden, nämlich die Nr. 21 und Nr. 22 der Tafel 97.&lt;br /&gt;
Die atypische Spitze 8/97, die bis auf den linken Rand auf ihrem Umfang kantenretuschiert erscheint, fällt in die Gruppe H19.&lt;br /&gt;
Nr. 20/97 kann unter I 4 eingeordnet werden. Die Blattspitzen entsprechen den Typen C1 und C3 und das Exemplar 26/97 weist schon nach C6. Die dargestellten Stielspitzen können dem Typ D7 zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den Fundstellen Abu Sighwal und Yesba wurden auf dem Plateau noch 34 Werkzeuge am Gebel Umm El Ghenneiem und 36 Stücke bei Agaba Matana gefunden. Sie bringen keine weiteren Typen und sind auch nicht weiter aufgeschlüsselt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einordnung der beschriebenen und / oder gezeichneten Pfeilspitzen des „ Bedouin &lt;br /&gt;
Microlithic „ von Kharga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''K015'''&lt;br /&gt;
|'''K05'''&lt;br /&gt;
|'''Ghuata'''&lt;br /&gt;
|'''Gala'''&lt;br /&gt;
|'''Sighwal'''&lt;br /&gt;
|'''Yesba'''&lt;br /&gt;
|'''Total'''&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Werkzeuge'''&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|61&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|67&lt;br /&gt;
|148&lt;br /&gt;
|437&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Davon Pfeilspitzen'''&lt;br /&gt;
|21&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|13&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|117 &lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|19&lt;br /&gt;
|31&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|E&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|F&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|G&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|H&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von den rund 500 aufgefundenen Werkzeugen sind 437 dokumentiert. Von letzteren sind 115 oder 26,6 % Pfeilspitzen. ( Da die Familie I nicht mitgerechnet wird reduziert sich die Zahl auf 113 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 1'''&lt;br /&gt;
* = A + B + E&lt;br /&gt;
* = 2 + 0 + 3&lt;br /&gt;
* = 5 oder 4,42 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 2''' &lt;br /&gt;
*= C&lt;br /&gt;
*= 31 oder 27,43 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 3'''&lt;br /&gt;
*= D&lt;br /&gt;
*= 11 oder 9,74 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indiz 4''' &lt;br /&gt;
*= F + G + H&lt;br /&gt;
*= 16 + 0 + 50   &lt;br /&gt;
*= 66 oder 58, 41 % der Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den weiter oben behandelten Pfeilspitzen wurden elf große, ausgekehlte Dreieckspitzen gefunden. Wie Tafel III zeigt, handelt es sich unter anderem um ein durchschnittliches Exemplar mit 41 mm Länge und um ein weiteres von 63 mm Länge und einer Kehle von 28 mm Tiefe. Von den elf Exemplaren, 7 wurden in  K0 15 gefunden, 4 stammen von K0 5, weisen 6 eckige Schwingen auf, die übrigen dürften gerundet sein. Schwingen vom Typ A 25 mit nach innen gebogenen, spitzen Schwingenenden wurden von G. Caton Thompson nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''D.L. Holmes'''&lt;br /&gt;
Wie D.L. Holmes in ihrer „ Analysis and comparison of some prehistoric projectile points from Egypt „ schreibt, entdeckte sie im Dezember 1983 in der Umgebung von Kharga 45 Pfeilspitzen verschiedenster Typen, wie sie auch schon von G. Caton - Thompson beschrieben worden sind und von dieser als „ bedouin microlithic „ klassiert wurden. Der Anteil der Pfeilspitzen am Gesamtvolumen der Werkzeuge beträgt 12 %. Zwei Bruchstücke konnten nicht eingeordnet werden. Die Funde stammen von acht verschiedenen Stellen und obwohl das Gebiet mit Umm - el - Dabadib angegeben ist, zählen dazu auch die nordöstlich von Kharga gelegenen Quellhügel K0 8 und K0 6. Der in der Nähe von Umm - el - Dabadib gelegene Fundplatz K0 15 wird nicht erwähnt. Die Entfernung zwischen K0 6 und K015 beträgt rund 40 km. Der Fundplatz K0 10, der ebenfalls zu den acht Stellen gehört, an denen Pfeilspitzen gesammelt wurden, wird von G. Caton - Thompson dem oberen Acheul zugerechnet. Wahrscheinlich ist es hier zu Verwechslungen der Bezeichnungen gekommen. Für die Analyse der Funde und für Vergleiche mit Sammlungen aus dem gleichen Gebiet werden die beiden Fragmente ausgeklammert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 2|| 4,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||15||34,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||16||37,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||10||23,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''43'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weitere Fundbeobachtungen in den Kharga - Oasen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. Wendorf und R. Schild, die 1980 in den Kharga - Oasen gearbeitet haben, erwähnen keine Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Simmon und Mandel dagegen sprechen in ihrem Bericht von 1986 von einigen unregelmäßigen Pfeilspitzen, sowie von Blatt - und Stielspitzen, die Menge dürfte bei 12 - 15 Stücken liegen.&lt;br /&gt;
Die umfangreichste Sammlung aus dem Gebiet von Umm - el - Dabadib und Kharga dürfte von R. Ulbrich und G. Ulbrich stammen. Sie enthält 615 Pfeilspitzen, die sich wie folgt verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 43|| 6,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||184||29,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||283||46,02&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||105||17,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''615'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet und beschrieben sind sie in diesem Bericht auf den Tafeln Ä - U1, Ä - U2, &lt;br /&gt;
Ä - U3 und teilweise auf weiteren Tafeln der Bezeichnung Ä unter den Kürzeln K, D und Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber des Berichts hatte die Gelegenheit einen Teil des oben genannten Gebiets zu begehen, hier der Fundbericht :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundgebiet Nr. 1026/82&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten : ( Mittelwerte ) L = 30°25’, B = 25°28’&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographie : Rund 10 km nördlich von Kharga erhebt sich der Gebel el Teir, westlich davon liegt mit 451 m die höchste Erhebung der Gegend, der Gebel Tarif und seine nördliche Fortsetzung, der Gebel el Sheikh. 15 km weiter nach Norden schiebt sich das libysche &lt;br /&gt;
Kalksteinplateau in die Kharga - Senke. An seinen Flanken liegen im Nordosten des Fundgebietes die trocken gefallene Oase Ain - el - Labakha und im Nordwesten das Fort Ain - el - Wan ( rund 5 km südlich von Umm - el - Dabadib ). Die weiteren approximativen Begrenzungen des Fundgebietes sind im Osten die Linie Ain - el - Labakha – Gebel el Teir, im Westen der Schnittpunkt der Linien Ain - el - Wan südwärts und Gebel el Teir westwärts. Die Landschaft ist geprägt durch die Dünenketten des Abu Muharig mit Sicheldünen bis zu 50 m Höhe. Die äolische Überformung ist extrem weit fortgeschritten, dennoch haben sich auch Playagebiete, teilweise mit Yardangs durchsetzt, halten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausdehnung : N – S = 17,5 km, W – O = 10 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung des Fundplatzes : Die meisten Fundstellen sind an Restplayas gebunden aber auch auf Sandsteinuntergrund kommen sekundäre Konzentrationen vor. &lt;br /&gt;
In situ Plätze und Herdstellen sind nicht beobachtet worden, mit Ausnahme einiger in Yardangs in Kopfhöhe eingeschlossener Artefakte ist das Fundmaterial ausnahmslos bewegt worden. K0 15, ein „ bedouin microlithic „ Fundplatz G. Caton - Thompsons südlich von   Ain - el - Wan ist lediglich begangen worden und in seiner vorgefundenen Situation belassen worden, das gleiche gilt für K0 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inventar : 360 Steinartefakte, davon 10 nicht modifizierte, sind aufgesammelt worden. Die 350 Werkzeuge gliedern sich wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeug|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer|| 23|| 6,57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Bohrer||54||15,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Stichel||7||2,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Rückengestumpfte Lamellen||3||0,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Kerben||38||10,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Endretuschen||4||1,14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Geometrische Microlithen||5||1,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Microburin Technik||3||0,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Andere||213||60,85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''350'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe „ Andere „ setzt sich zusammen aus :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeug|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ounanspitzen|| 8|| 2,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Retuschierten Stücken||67||19,14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Side - blow - flakes||8||2,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Pfeilspitzen||80||22,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Zweiflächnern||26||7,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||Sonstigen||24||6,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''213'''|| '''60,85'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analysiert man die Pfeilspitzen inklusive der Ounan - Spitzen nach Hugot, so wird folgendes Ergebnis sichtbar :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 5|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||29||33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||31||35,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||22||25,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''87'''|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen vom Typ I, mit einem Exemplar vertreten, werden nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Im Vergleich mit den Analysen der Pfeilspitzen der Abu Tartur Fundplätze 1024/82, 1023/82 und 1017/82 fällt auf, dass das Indiz III des Fundgebietes 1026/82 um rund 20 % bis 30 % höher liegt, ansonsten sind Ähnlichkeiten trotz des unwissenschaftlichen Absammelns durchaus zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten im Gebiet 1026/82 sind nicht weiter vertieft worden und zwar aus zwei Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Die Fundplätze sind durch Deflation stark gestört und definierbare Kulturschichten sind nicht gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Die Entfernung von der Basis Abu Tartur war zu groß und für eine Einzelperson war das schwierige Gelände zu risikoreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich der größenordnungsmäßig unterschiedlichen, von verschiedenen Personen in einer recht großen Zeitspanne gesammelten Pfeilspitzen des „ bedouin microlithic „ ergibt ein interessantes Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''G. Caton-Thompson*'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''D. L. Holmes**'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''R. und G. Ulbrich'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1026/82***'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 5|| 4,42|| 2|| 4,65|| 43|| 6,99|| 5|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||31||27,43||15||34,88||184||29,92||29||33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||11||9,74||16||37,21||283||46,02||31||35,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||66||58,41||10||23,26||105||17,07||22||25,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Total|| 113|| 100,00|| 43|| 100,00|| 615|| 100,00|| 87|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Die elf großen, ausgekehlten Dreieckspitzen von K0 5 und K0 15 werden, da von Caton - Thompson eher dem „ peasant neolithic „ zugerechnet, später behandelt.&lt;br /&gt;
* ** Ohne Bruchstücke.&lt;br /&gt;
* *** Eine Pfeilspitze der Familie I ist unberücksichtigt geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine klare Übereinstimmung der Sammlungen Holmes, Ulbrich und 1026 ist nicht von der Hand zu weisen. Gemeinsam ist allen ein geringer Wert des Indiz I, der zwischen rund 5 % und 7 % liegt. Ein Drittel der Spitzen gehört zum Indiz II. Die stärkste Gruppe bilden die gestielten Pfeilspitzen mit rund 35 % bis 46 % und die Gruppe der nicht flächig bearbeiteten Stücke liegt bei rund 17 % bis 25 %. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ins Bild passen die entsprechenden Zahlen von G. Caton - Thompson. Ihr Fundgebiet erstreckte sich weiter nach Süden und zu den Pässen im Norden, der epipaläolithische Anteil der hier angetroffenen Fundstellen ist höher. G. Caton - Thompson klassiert außerdem die Fundstellen K0 5 und K0 15 als gemischt aus „ bedouin microlithic „ und „ peasant    neolithic „.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den in Abu Tartur gewonnenen Kenntnissen stellen die Oberflächenfunde in dem hier behandelten Raum ein Artefaktengemenge aus den verschiedensten Epochen und Kulturen dar. Dieses wird verständlich durch die Tatsache, dass der Boden in der Khargasenke im Mittel jährlich um 2 mm abgesenkt wird. Bis auf wenige Ausnahmen, K0 15 ist teilweise eine solche, ist von den ursprünglichen Lagerplätzen nichts übrig geblieben. Die Herde sind weggeblasen worden, die Keramik zu Staub zerrieben und die Steinartefakte nach Korngröße gesichtet worden. Das Material ist dermaßen durcheinander gewirbelt, dass es schon wieder homogen erscheint, wie der typologische Vergleich der verschiedenen Sammlungen suggeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine in Abu Tartur angefertigte Langzeitstudie über die Auswirkung des Windschubes auf prähistorische Artefakte belegt mit eindeutigen Zahlen sowohl Verschiebung als auch Sichtung (bislang unveröffentlicht, aktuell in dieser Internetpräsenz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Tartur==   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur El Ghorab Straße zwischen Kharga und Dakhla verläuft die Bruchkante des libyschen Plateaus in westöstlicher Richtung, lediglich die Felsmasse von Abu Tartur schiebt sich nach Süden in die Sandsteinebene vor. Die Bruchkante ist hier, bedingt durch die harten Kurkurschichten mit 550 m höher als die übrigen, bei rund 450 m – 500 m liegenden Partien. Begrenzt wird der Vater der Zipfelmütze, so die Bedeutung von Abu Tartur, im Süden und Osten durch eine mit Zeugenbergen durchsetzte, sandige Ebene der Nubiaschichten, im Westen durch den Wadi Batikh, den Wassermelonen - Fluss und im Norden durch den Wadi Ain Amur. Die mittleren Koordinaten sind 29°30’ – 30°10’ Ost und 25°20’ – 25°40’ Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird unter Abu Tartur vor allem die ungefähr 50 km westlich von Kharga gelegene Phosphatgrube im südöstlichen Bereich des Massivs verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier war der Verfasser, abgesehen von einer früheren, kurzen Intervention im Jahr 1978, von 1982 bis 1987 als Bergingenieur im Auftrag der Societé Francaise d´ Etudes Minieres ( Sofrémines ) tätig. Außerdem ermöglichte die deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen eines Sonderforschungsprogramms eine sechswöchige Visite mit Archäologen des Heinrich Barth - Instituts für Ur - und Frühgeschichte der Universität zu Köln im Herbst 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Freizeit während des Aufenthalts in Ägypten in den Jahren 1982 – 87 wurden im Umkreis von rund 30 km 146 Fundstellen entdeckt, davon 25 größere mit 100 bis 2500 Werkzeugen. Eine detaillierter Bericht liegt vor, eine Kopie befindet sich im Kölner Institut. Eine Veröffentlichung, auch auszugsweise, wurde nicht vorgenommen. Wohl aber wurden Informationen und erkannte Zusammenhänge für Veröffentlichungen unter anderem Namen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedlungsdauer in Abu Tartur reicht vom Epipaläolithikum bis zum ausgehenden Neolithikum falls die wenigen paläolithischen Einzelfunde wie z.B. Aterienspitzen unberücksichtigt bleiben. Das Inventar stammt von der Oberfläche, auf Grabungen ist verzichtet worden, selbst wenn die Überdeckung aus geringmächtigen Lockersedimenten bestand. Spuren späterer Aktivitäten aus historischen Zeiten ist nicht nachgegangen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon im Fundstellenbericht Abu Tartur dargestellt, sind in situ - Plätze in der Sahara äußerst selten. Das Vorhandensein von überdeckenden Ablagerungen stellt keine Garantie für ungestörte Kulturschichten dar. Häufig handelt es sich dabei um umgelagerte äolische Sedimente oder durch Wadis transportiertes Material. In diesen Situationen können sich Artefakte der verschiedensten Zeitalter vom langschmalen Dreieck bis zur schlanken, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze im gleichen ergrabenen Horizont finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einigen der bedeutenderen Fundstellen fehlt die schützende Decke und das heterogene Fundmaterial ist auf die heutige Oberfläche projiziert worden. Zum Glück gibt es aber auch kleinere Konzentrationen, die unvermischt gerade aus ihrer originalen Situation auswittern und die es erlauben das Artefaktengemisch zu entwirren.&lt;br /&gt;
Kleine Fundstellen sind vielfach homogen in Bezug auf die Verwendung von Rohmaterial, die Bearbeitungstechnik und das Typenvorkommen.&lt;br /&gt;
Die Typenvielfalt der Abu Tartur Fundstellen spiegelt sich im Reichtum der Pfeilspitzenformen, wie die Auswertung des Materials einiger der größeren Konzentrationen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statistische Auswertung der Pfeilspitzen - Formen &lt;br /&gt;
Fundplatz 1023/82 : 2462 Werkzeuge davon 44,76 % Pfeilspitzen. Von den 1546 unter Varia ( Tixier 112 ) klassierten Artefakten waren 1071 Pfeilspitzen, dazu kommen 32 Ounanspitzen ( Tixier 107 ), so dass eine Gesamtmenge von 1103 Bewehrungen entsteht. Alter nicht gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Anzahl&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|%&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz I&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|A + B + E&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|21 + 6 + 6&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|33&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|3,02&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz II&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|575&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|52,61&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz III&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|18,57&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Indiz IV&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|F + G + H&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|0 + 5 + 277&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|282&lt;br /&gt;
|=&lt;br /&gt;
|25,8&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|'''Total'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|'''1093'''&lt;br /&gt;
|'''='''&lt;br /&gt;
|'''100'''&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zehn Stücke der Familie I werden nicht berücksichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1005/83 : 897 Werkzeuge davon 43,03 % Pfeilspitzen. Von den 546 unter Varia klassierten Artefakten waren 376 Pfeilspitzen dazu gesellen sich noch zehn Ounanspitzen, so dass sich eine Gesamtmenge von 386 Bewehrungen ergibt. Alter 6420 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 19|| 5,08&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||223||59,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||73||19,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||59||15,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''374'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie I ist mit 12 Stücken vertreten und wird in der Auswertung nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1024/82 : 459 Werkzeuge davon 37,47 % Pfeilspitzen. Von den 322 unter Varia klassierten Werkzeugen waren 169 Pfeilspitzen. Zusammen mit den drei Ounanspitzen wird eine Anzahl von 172 Stücken erreicht. Alter 6620 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 9|| 5,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||123||72,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||20||11,83&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||17||10,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''169'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Pfeilspitzen der Familie I sind nicht berücksichtigt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1017/82 : 729 Werkzeuge davon 24,42 % Pfeilspitzen. Von den 186 unter Varia klassierten Artefakten waren 125 Pfeilspitzen, hinzu kommen die unter Tixier 107 eingeordneten 53 Ounanspitzen des Fundplatzes, welche allgemein als Bewehrungen gewertet werden. Die Summe aller Pfeilspitzen beträgt demnach 178. Alter 7145 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 6|| 3,39&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||86||48,59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||14||7,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||71||40,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''177'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Stück gehört in die Familie I und wird hier nicht gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 1004/83 : 628 Werkzeuge davon 21,66 % Pfeilspitzen. Von den 139 unter Varia klassierten Artefakten waren 113 Pfeilspitzen, mit den 23 Ounanspitzen des Fundplatzes ergibt sich eine Gesamtmenge von 136 Stücken. Alter 7590 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 2|| 1,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||24||17,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||6||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||103||76,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''135'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Pfeilspitze der Familie I wird nicht mitgezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fundplatz 0002/84 : 402 Werkzeuge davon 47,51 % Bewehrungen. Die 191 Bewehrungen lassen sich zum größten Teil auf die Tixier Nummern 87 und 92 zurückführen, hinzu kommen weitere Querschneidertypen sowie Pfeilspitzen der Typen H 10 ( Dreieck ), H 1 ( Blatt ), H 5 ( Stiel ) sowie Ounanspitzen ( H 12 ) und Ounan - Harif - Spitzen ( H 14 ). Alter 9120 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| Anzahl|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 0|| 0,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||3||1,57&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III ||1||0,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||187||97,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''191'''|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Blattspitzen der Familie C scheinen auf den ersten Blick nicht in den Kontext zu passen, obwohl sie in ihrer Größe und der Art der Flächenretuschierung von Blattspitzen anderer Abu Tartur Fundstellen abweichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Stielspitze der Familie D ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist flache Randretuschen auf, sie gleicht vom Material und der Technik her der Hybridspitze  ( Tafel Ä 35/14 ), die ebenfalls flache Randretuschen zeigt. Beide Stücke sowie auch die leicht rhombische H 14 Spitze ( Tafel Ä 35/13 ) mit Kantenretuschen an den proximalen Begrenzungslinien können zum kulturellen Inventar gehören. Damit wäre die D – Spitze ein sehr frühes Beispiel einer flächenretuschierten, gestielten Pfeilspitze ( Ä 12/6 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben 0002/84 ist auch der Fundplatz 1072/86 wegen seines homogenen Aspekts hoch interessant. Die auf 7670 +- 50 und 7645 +- 35 BP datierte Fundstelle erscheint weitestgehend unvermischt und wittert in schmalen Windkanälen oder auch Regenrinnen aus, so dass immer wieder in zeitlichen Abständen frische Artefakte gefunden werden können. Durch diese Tatsache erklärt sich das Zustandekommen der Sammlung 1072/02, die von Heiko Riemer durchgeführt wurde und welche neben 17 gestielten Spitzen, 8 Kerbresten und 5 weiteren retuschierten Werkzeugen auch 23 unmodifizierte Klingen und 49 Abschläge, letztere meistens Abfallstücke der Werkzeugproduktion, aufweist. Die erste Sammlung stammt von 1986, dem Jahr der Entdeckung der Fundstelle. Die Zusammenstellung der retuschierten Artefakte umfasst 125 Stücke und sieht wie folgt aus :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|'''Nr. Tixier'''&lt;br /&gt;
|'''Werkzeug'''&lt;br /&gt;
|'''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|'''%'''&lt;br /&gt;
|'''% der Gruppen'''&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Einfacher Kratzer auf Abschlag&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Kreisförmiger Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Vorspringender Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|7,1&lt;br /&gt;
|I&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Gekerbter Kratzer&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Kratzer auf gestumpfter Klinge&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|Doppelend - Bohrer&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|3,2&lt;br /&gt;
|II&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|Stichel&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|III&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|35&lt;br /&gt;
|Rückengestumpfte Klinge&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|IV&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|45&lt;br /&gt;
|Rückengestumpfte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|55&lt;br /&gt;
|Gebogene Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|66&lt;br /&gt;
|Bruchstück rückengestumpfte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|8,8&lt;br /&gt;
|VI&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|70&lt;br /&gt;
|Ouchtata Lamelle&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|6,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|74&lt;br /&gt;
|Gekerbter Abschlag&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|2,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|75&lt;br /&gt;
|Gezähnter Abschlag&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|76&lt;br /&gt;
|Kerbklinge oder Kerblamelle&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|1,6&lt;br /&gt;
|6,4&lt;br /&gt;
|VII&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|77&lt;br /&gt;
|Gezähnte Klinge oder gezähnte Lamelle&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8 &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|Endretusche&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|0,8&lt;br /&gt;
|VIII&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|105&lt;br /&gt;
|Durchgehende Retusche&lt;br /&gt;
|47&lt;br /&gt;
|37,6&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|107&lt;br /&gt;
|Ounanspitze&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|72&lt;br /&gt;
|XI&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|112&lt;br /&gt;
|Verschiedene&lt;br /&gt;
|23&lt;br /&gt;
|18,4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Total&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|125&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die erste Sammlung 16 % an Ounanspitzen und den damit verwandten Artefakten aufweist, steigt der Anteil beim Gesamtinventar ( 1072/86 plus 1072/02 ) auf 21 %.&lt;br /&gt;
Die Ounanspitze ist ursprünglich ein Werkzeug aus dem Epipaläolithikum, wo sie möglicherweise als Bohrer benutzt wurde. Benannt ist sie nach dem Fundort Bir Ounan im südlichen Taoudeni in der Republik Mali. Vorneolithische Vorkommen sind unter anderen Ain Fritissa im südlichen Marokko, Oued Diffel, Bou Nouara und Dakhlat es - Saadane in Algerien und Ténéré im Norden Nigers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Stücke aus der Ostsahara fallen in die Zeit um 7850 BP – 7600 BP ( El Jarar Early Neolithic, Wendorf et al. 2001 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Abu Tartur Fundstelle 1072/86 gehört in diesen Zeitraum. Außer den von Tixier definierten Ounanspitzen finden sich hier in den gleichen Schichten Pfeilspitzen, die eine Bruchfläche am Stielende aufweisen und solche, bei denen Schlagfläche und Bulbus erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind Herkunft und frühes Auftreten dieser Stielspitzen, einmal der „ Abu Tartur Spitze „ und zum anderen der kantenretuschierten Spitze mit modifiziertem Stiel, geklärt. Die Bearbeitung des Stiels dieser nach Hugot als „ H5 „ oder nach Caton - Thompson als „ Ounanien „ zu bezeichnenden Pfeilspitze kann Teile oder die Gesamtheit des Stiels betreffen, es werden sowohl steile als auch flache Retuschen beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiele seien genannt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ounanspitze  -  1072  Tafel Ä 33 Nr. 2&lt;br /&gt;
* Abu Tartur Spitze  -  1072 Tafel Ä 33A Nr. 2&lt;br /&gt;
* H5 - Spitze nach Hugot  -  1072 Tafel Ä 33A Nr. 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die meisten Artefakte der Fundstelle 1072/86 sind auch diese drei Exemplare aus karamellfarbenem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
Ohne die Sammlung Ulbrich enthält das lithische Gesamtinventar Abu Tarturs 14375 Werkzeuge davon 3173 Pfeilspitzen und Pfeilschneiden, Ounanspitzen nicht inbegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reibschalen, Läufersteine und Hammersteine sind in dieser Auflistung nicht berücksichtigt. Der prozentuale Anteil der Pfeilspitzen für die Gesamtheit der Abu Tartur Fundstellen beträgt 21,06 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Geschossbewehrungen der Sammlung Ulbrich und anderer stehen für eine Auswertung insgesamt 4000 Stücke zur Verfügung, rund 1000 dieser Pfeilspitzen sind durch Zeichnungen im Maßstab 1 : 1 und Kurzbeschreibungen dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Fayum==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Gertrude Caton-Thompson und Elinor Gardner entdeckten und bearbeiteten Fundstellen liegen am Nordufer des Birket el Qarun, einem Restsee in der Fayum-Depression. Die Seeoberfläche liegt heute 45m unter dem Meeresniveau. Durch die Hochwasser des Nils und durch erhöhte Regenfälle während der holozänen Feuchtperioden hat der See häufiger seine Größe und seine Uferzonen verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei Grabungsperioden 1924/25, 1925/26 und 1926/24 bearbeiteten sie zum einen das Fayum B, eine Kultur, die auf mikrolithischen Werkzeugen und der Technik der Kantenretuschierung basierte und die keinerlei Keramik aufwies, zum anderen das Fayum A, welches sämtliche Attribute eines entwickelten Neolithikums aufwies als da sind Ackerbau und Viehzucht, Keramik und flächenretuschierte Steinwerkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist, dass die beiden so unterschiedlichen Kulturen große, flächenretuschierte, ausgekehlte Pfeilspitzen ähnlicher Art hervorgebracht haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Fayum Kulturen wird von F. Braunstein-Sylvestre mit 3910 +- 115 BC, 3860 +- 100 BC und 3210 +- 100 BC angegeben, wobei das älteste Datum dem höchsten Seestand entspricht und das jüngste Datum der heutigen Uferlinie zugeordnet ist.&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Pfeilspitzen-Vorkommen behandelt wie sie in G. Caton-Thompson „The Desert Fayum“ von 1934 dargestellt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fayum Fundplätze und ihre Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Nr.Werkzeuge|'''| '''Nr.Pfeilspitzen'''|| '''%'''|| '''A1'''|| '''A17'''|| '''A 2'''|| '''C'''|| '''D'''|| '''E'''|| '''I'''|| '''H'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||||'''A18'''||'''A25-A28'''||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||||||'''A13'''||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site K|| 43|| 14|| 32,6|| 5|| -|| -|| 9|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| L Basin Sites|| 121|| 38|| 31,4|| 8|| -|| 7|| 17|| 6|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area L-X|| 116|| 29|| 25,0|| 6|| -|| -|| 18|| 5|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site X|| 113|| 24|| 21,2|| 5|| 1|| 7|| 9|| 2|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area X-V, X-W|| 39|| 10|| 25,6|| -|| -|| 1|| 1|| 8|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site V|| 213|| 105|| 49,3|| 1|| 4|| 25|| 23|| 52|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Areas cii-w, cii-v,v-w|| 90|| 25|| 27,8|| 6|| -|| 14|| 5|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Camp ii Basin|| 651|| 312|| 47,9|| 12|| -|| 30|| 77|| 192|| -|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site Z|| 84|| 20|| 23,8|| -|| 2|| 6|| 12|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Z Basin|| 79|| 60|| 75,9|| 1|| -|| -|| 1|| 53|| 4|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site Zi|| 78|| 11|| 14,1|| 6|| -|| 1|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Lifeh to Qasr Sagha|| 72|| 23|| 31,9|| -|| 4|| 8|| 9|| 2|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site R|| 34|| 13|| 38,2|| 1|| -|| 7|| 5|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| N Basin sites-S|| 44|| 13|| 29,5|| -|| 1|| 2|| 7|| 3|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site T|| 38|| 9|| 23,7|| -|| 2|| 6|| 1|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Areas R-T, S-T|| 18|| 3|| 16,7|| -|| -|| -|| 3|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Area T-O|| 15|| 8|| 53,3|| 1|| -|| 3|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site O|| 10|| 2|| 20,0|| 1|| -|| 1|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Site N|| 184|| 24|| 13,0|| -|| 6|| 10|| 2|| 6|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| West Dimai Basin|| 95|| 35|| 36,8|| 6|| -|| 11|| 9|| 9|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dimai Dyke Area|| 18|| 4|| 22,2|| 2|| -|| 2|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| D3 Wadi site M|| 67|| 54|| 80,6|| 5|| -|| 28|| 9|| 12|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Southern Area|| 7|| 1|| 14,3|| 1|| -|| -|| -|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| West End Sites|| 100|| 22|| 22,0|| 2|| -|| 10|| 3|| 7|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total (neolithisch und ungewisses Alter'''|| '''2329'''|| '''859'''|| '''36,9'''|| '''69'''|| '''20'''|| '''179'''|| '''228'''|| '''357'''|| '''4'''|| '''2'''|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 1||=|| A+B+E||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||268+0+4||=|| 31,74 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||272||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 2|||| C|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||228||=||26,60 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 3||=|| D|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||357||=||41,66 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz 4||=|| F+G+H|||| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||=||0||=||0,00 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Stücke fallen in die Familie I, die nicht berücksichtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Pfeilspitzen im Gesamtinventar der Fayum Sammlung Caton-Thompsons liegt bei 36,9 % und ist damit wesentlich höher als bei vergleichbaren Fundstellen. Die Bandbreite liegt zwischen 13 % bei Site N und erreicht 80,6 % bei Site M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zahlen lassen, wie es auch aus den Kommentaren Caton-Thompsons zu den einzelnen Fundstellen hervorgeht, auf ein selektives Absammeln, auf  vorhergehendes Sammeln von Touristen und Plünderern und / oder auf durch Wind und Wasser zusammengetragene Artefaktenkonzentrationen und Sichtung nach Korngrößen schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die typischen, da häufigsten Pfeilspitzenarten in der Caton-Thompson Kollektion sind die Gestielten aus der Familie D. Sie erreichen 41,66 % des Gesamtvolumens und werden gefolgt von A-Spitzen der Gruppen A1, A17, A18, A2, A25 und A26, welche zusammen 31,74 % ergeben. Die Blattspitzen liegen mit 26,60 % auf dem dritten Platz. Pfeilspitzen mit dem Indiz 4, kommen nicht vor bzw. sind nicht in die „neolithische“ Sammlung aufgenommen worden. Selektionen wurden in einigen Fällen vorgenommen z.B. The Z basin levels A.L. 180-160, in anderen nicht z.B. Areas Cii-w, cii-v, v-w and Site V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen gehören zu einen Inventar, welches unter anderen folgende Werkzeuge enthält :&lt;br /&gt;
* Beile, poliert oder retuschiert&lt;br /&gt;
* Beidseitig bearbeitete Messer&lt;br /&gt;
* Sichelblätter&lt;br /&gt;
* Spitzen und Messer, deren Ausgangsmaterial aus gerundeten Flintaggregaten besteht&lt;br /&gt;
* Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
* Hohlbeile&lt;br /&gt;
* Rückengestumpfte Lamellen. Bei einigen Fundstellen werden sie aufgeführt, bei anderen weggelassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzigartig scheint die große Anzahl von stark ausgekehlten Spitzen des Typs A25 zu sein.&lt;br /&gt;
Von den „surface sites“ stammt eine gestielte Großspitze vom Typ D3 (Plate XLII).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der im Fayum gefundenen Pfeilspitzen ist beträchtlich. Neben den frühen Sammlungen von H.W. Seton-Karr und M.C.T. Currell und anderen kommen die vielen für die Archäologie verlorenen Stücke, die in irgendwelchen Schubladen und Vitrinen verstauben.  &lt;br /&gt;
Die Menge der von G. Caton- Thompson beschriebenen Bewehrungen beträgt 859 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nabta Playa und Bir Kiseiba.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen dieser Orte im Süden Ägyptens, westlich des Nils und in der Nähe der sudanesischen Grenze sind eng verbunden mit dem Wirken der „ Combined Prehistoric Expedition „. Diese anfänglich als Rettungsaktion, der durch das steigende Wasser des Assuan Hochdamms gefährdeten prähistorischen Siedlungsplätze, gedachte Aktion ist später weiter nach Osten ausgedehnt worden, um die reichen frühgeschichtlichen Vorkommen von Nabta Playa und Bir Kiseiba zu bearbeiten.&lt;br /&gt;
Die Expedition war ein Gemeinschaftsunternehmen der Geological Survey of Egypt, der polnischen wissenschaftlichen Akademie Warschau und der Southern Methodist University Dallas.&lt;br /&gt;
Geleitet wurden die archäologischen Arbeiten von Fred Wendorf und Romuald Schild. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen war das frühe Holozän und die damit verbundenen Besiedlungsphasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nabta Playa''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundstellen von El Nabta und der weiteren Umgebung werden von Fred Wendorf, Romuald Schild und ihrer Mitarbeiter in zwei Volumen behandelt.&lt;br /&gt;
Erstens in dem 1980 erschienenem Werk „Prehistory of the Eastern Sahara“, New York Academic Press und zweitens in dem 2001 in New York bei Kluwer Academic / Plenum Publishers erschienenem Band „Holocene Settelement of the Egyptian Sahara. The Archaeology of Nabta Playa“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzentypen sind denen von Bir Kiseiba sehr ähnlich und verteilen sich auf die einzelnen Fundstellen wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Prehistory of the Eastern Sahara :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-3''' Alter 8840 +- 90 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnung der Pfeilspitzen: stemmed points&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl der Spitzen : 28 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 431 Stücken, der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 6,5 %.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden neun Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.39 &lt;br /&gt;
* v – Stielspitze vom Typ H5, der Stiel ist auf der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
* w – breite und grobe H5 - Spitze&lt;br /&gt;
* x – grobe H5-Spitze&lt;br /&gt;
* y-z – rhombische Spitzen vom Typ H2&lt;br /&gt;
* a.a. – Ounanspitze &lt;br /&gt;
* b.b. – Die Spitze weist eine Ähnlichkeit mit dem Typ H3 auf &lt;br /&gt;
* c.c. – H5-Spitze mit querschneidigem distalem Ende, der Stiel ist ventral modifiziert. Das Stück könnte auch unter F14 geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.40&lt;br /&gt;
* c – H19, das Stück entspricht in seiner Silhouette dem Typ E5 bei den flächenretuschierten Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den oben genannten Pfeilspitzen wurden 7 Dreiecke und 18 Trapeze gefunden, die als Bewehrungen hätten dienen können. Vier dieser geometrischen Mikrolithen wurden gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Epipaläolithisch) Alter ca. 8290 +- 80 BP (Eierschale)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan-Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl der Spitzen : 12 bei einer Werkzeugmenge von 146 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 8,22 %.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden sechs Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.45&lt;br /&gt;
* k-p kleine Ounanspitzen (H12). Die Trapeze und Dreiecke der Fundstelle könnten auch als Bewehrungen genutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-7'''&lt;br /&gt;
* Von dieser mit aller Wahrscheinlichkeit gemischten Fundstelle wurden 448 retuschierte Werkzeuge aufgesammelt, darunter drei Pfeilspitzen, eine Blattspitze vom Typ H10, eine kleine Ounanspitze (H12) und ein Bruchstück einer flächenretuschierten D1-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Neolithisch)&lt;br /&gt;
* Von den 146 Werkzeugen waren 8,22 % oder 12 Exemplare Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' (Neolithisch Pits) Von den 312 Werkzeugen waren lediglich 1,3 % oder 4 Stücke gestielte Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-5''' (Neolithisch) Alter 7530 +- 180 Jahre&lt;br /&gt;
* Die Gesamtmenge der Werkzeuge beträgt 223 Stücke, hauptsächlich retuschierte Stücke und gekerbte bzw. gezähnte Stücke. Bohrer sind ebenfalls häufig. Neben Endretuschen, rückengestumpften Lamellen und Kratzern kommen jeweils ein Trapez, ein Krukowski microburin und ein ausgesplittertes Stück vor. &lt;br /&gt;
Die drei schlanken Stielspitzen unterscheiden sich stark von den Exemplaren der älteren Fundstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-8''' (lower layer) Alter : von 7100 BP bis 6700 BP.&lt;br /&gt;
*Von den 395 Werkzeugen sind 10,4 % oder 41 Stücke Pfeilspitzen, die als Nabta points bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um basisretuschierte Dreieckspitzen, die aber auch steile Randretuschen oder Modifikationen des distalen Endes aufweisen können. Sie werden unter H7 und H8 geführt. Ähnliche Artefakte gehören in Kiseiba und Abu Tartur in das mittlere Neolithikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-8''' (upper layer)&lt;br /&gt;
* Die Menge der gefundenen Werkzeuge beträgt 136 Stücke, davon sind 1,47 % oder zwei Exemplare querschneidige Pfeilspitzen. Außerdem wurde eine Ounanspitze (H12) mit stark modifiziertem distalem Ende gezeichnet (Fig. 3.103).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980 veröffentlichen Fundstellenberichte von El Nabta beinhalten 107 Pfeilspitzen. Als gestielt werden 44 Exemplare bezeichnet, 3 sind gestielt und schlank, 12 sind Ounanspitzen und für 41 Stücke wurde der Name „Nabta points“ gewählt. Letztere sind kantenretuschierte Dreieckspitzen der Gruppen H7 und H8. Die übrigen sieben Stücke verteilen sich auf die Gruppen D1, C3, H10, H12 und auf zwei Querschneider der Familie F ohne genauere Bestimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die H10-Spitze Fig. 3.58 m, die als Bewehrung mit spitzbogiger Basis bezeichnet wird. Typologisch identische Formen werden im „Cattle keeper“ als Ounan-Harif-Spitzen angesprochen. (Seite 277, Fig. 12.11.e) und (Seite 303, Fig. 13.3.g.h.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Altersangaben der Fundstellen und der zugehörigen Pfeilspitzentypen&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''in „Prehistory of Eastern Sahara“'''|| '''nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8840+-90 BP|| E-77-3|| 28|| gestielt|| H5, H2, H3, H19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||18 Trapeze, 7 Dreiecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8290+-80 BP|| E-75-6 Epipal.|| 12|| Ounan|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||3 Trapeze, 10 Dreiecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-7|| 4|| Point with ogival base|| H10, H12, D1, C3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Ounan point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Bifacial points||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 Neolith.|| 12|| gestielt|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 Neolith.|| 4|| gestielt|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||pits||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7530+-180 BP|| E-77-5 Neolith.|| 3|| schlank, gestielt|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||||1 Trapez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7100-6700 BP|| E-75-8 lower|| 41|| Nabta points|| H7, H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-8 upper|| 3|| Querschneider|| F?, H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus „Holocene settlement of the Egyptian Sahara. The Archaeology of  Nabta Playa”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6 El Nabta und Al Jerar Village'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' Feature 1/91, 1/90 und IV/91&lt;br /&gt;
* Alter feature 1 : 7600 BP +- 110&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen – 1 Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-75-6''' Cut 1/90 und Feature 2/90&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 1 Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area B Oberfläche&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 3 Ounanspitzen, 1 atypische Ounanspitze (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1''' Al Jerar Phase'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area C'''   Alter : 7536 +- 110 BP&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 4 Ounanspitzen (H12) ?, 3 abrupt kantenretuschierte Blattspitzen (H10) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 3 Exemplare&lt;br /&gt;
* Fig. 8.15 a-H1, d-H2, e-H7 ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area D'''   Alter : 7850 +- 70 BP&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 2 Ounanspitzen (H12) ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Areas 1 und 5'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 12, davon 10 Ounanspitzen, eine Blattspitze und eine dreieckige Spitze.&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 9 Exemplare&lt;br /&gt;
* Fig. 8.28. f-H5, h-H2, o-H2&lt;br /&gt;
* Fig. 8.29. b-H1, g-H5, h-H5, i-H5&lt;br /&gt;
* Fig. 8.26. l-H10, m-H5, h-(Varia) könnte eine H8-Spitze sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 2'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen, 3 beidseitig flächenretuschierte Spitzen. Von letzteren ist eine Spitze abgebildet Fig. 8.34, zwei sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 3 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen:&lt;br /&gt;
* 4 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
* 1 große Dreieckspitze mit zentraler Kehle Fig. 8.37 die Dimensionen sind 69mm x 27mm x 8mm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 3 Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 2 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 4'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 31 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 6 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen (H12), zwei beidseitig flächenretuschierte Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden 4 Ounanspitzen (H12) Fig. 8.43. h-k und eine E3-Spitze sowie eine D3-Spitze l und m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 6 Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 5 Ounanspitzen (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 8 Oberfläche und Grabung'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen. Das gezeichnete Exemplar (Fig. 8.45 f) stellt eine H5-Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 9'''&lt;br /&gt;
* Außer sechs Ounanspitzen von der Oberfläche produzierte der Fundplatz vier Dreieckspitzen der Gruppen H7 und H8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 10'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 9 Ounanspitzen und 9 Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden vier Exemplare (Fig. 8.50).&lt;br /&gt;
* a.) Dreieckspitze vom Typ H7 (besonders lang).&lt;br /&gt;
* b.) Ist eine H5-Spitze, da eine Verlängerung des Stiels vermutet wird.&lt;br /&gt;
* c.) Dreieckspitze vom Typ H7 (mit gerundetem Übergang vom linken Rand zur Basis).&lt;br /&gt;
* m.)  Ist entweder eine H5- oder eine Abu Tartur-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 11'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 16 „points“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden fünf Exemplare (Fig. 8.53).&lt;br /&gt;
* b.)  Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1&lt;br /&gt;
* d.) Abu Tartur-Spitze (H13)&lt;br /&gt;
* e.) Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1&lt;br /&gt;
* h.) Kantenretuschierte Blattspitze vom Typ H1 (besonders lang)&lt;br /&gt;
* j.) Dreieckspitze vom Typ H7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 13'''&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen – 19 Ounanspitzen von der Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 14'''&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet : eine H12 oder H13-Spitze (Fig. 8.59 e.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 15 Oberfläche'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 8 Ounanspitzen und 7 Spitzen („points“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1 Area 16'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 6 Ounanspitzen und 4 „points“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gezeichnet wurden sieben Exemplare (Fig. 8.61)&lt;br /&gt;
* a.) Blattspitze vom Typ H10&lt;br /&gt;
* c.) Abu Tartur-Spitze H13&lt;br /&gt;
* d.) Stielspitze vom Typ H5&lt;br /&gt;
* e.) Stielspitze vom Typ H5&lt;br /&gt;
* f.) Dreieckspitze vom Typ H9&lt;br /&gt;
* j.) Blattspitze vom Typ H4&lt;br /&gt;
* k.) Blattspitze vom Typ H10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstellen E-77-1 und E-94-3'''&lt;br /&gt;
* Zwei neolithische Fundstellen in der Nähe des Gebel Nabta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-77-1'''&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 14 Ounanspitzen (Fig. 13.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* f.) Stielspitze vom Typ H12&lt;br /&gt;
* j.) Dieses an anderen Stellen als Ounan-Harif-Spitze bezeichnetes Exemplar kann unter H2 klassiert werden.&lt;br /&gt;
* k.) Die nicht ganz klare Zeichnung lässt eine H5-Spitze vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter werden zwei Spitzen mit gerundeter Basis erwähnt (Fig. 13.6 b) und zwei Dreieckspitzen mit zentraler Kehle vom Typ A2 (Fig. 13.8 k), Die Maße der größeren betragen 54mm x 33mm x 8mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-94-3'''  Alter von 5800 – 6300 BP&lt;br /&gt;
*Pfeilspitzen &lt;br /&gt;
* – 1 Ounanspitze ohne Zeichnung&lt;br /&gt;
* - eine blattförmige Spitze mit halbsteilen Randretuschen vom Typ H10 (Fig. 13.15 c)&lt;br /&gt;
* - eine beidseitig flächenretuschierte Stielspitze vom Typ D1 (Fig. 13.15 d) ferner eine Blattspitze der Familie C und eine zerbrochene Stielspitze der Familie D, beide ohne Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Site E-92-7 Al Jerar Phase und spätes Neolithikum''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-92-7 spätes Neolithikum'''&lt;br /&gt;
* Von 72 Werkzeugen war nur ein Stück eine Ounanspitze (Fig. 9.14 f).&lt;br /&gt;
* Von der Oberfläche wurden zusätzliche Exemplare gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 9.18.&lt;br /&gt;
* a.) – D3-Spitze mit konkavokonvexen Rändern und stark heruntergezogenen Widerhaken.&lt;br /&gt;
* b.) – Blattspitze vom Typ C3 mit vollflächig retuschierter Dorsalseite und teilflächig modifizierter Ventralseite.&lt;br /&gt;
* e.) – Ounanspitze (H12)&lt;br /&gt;
* d.) – große Blattspitze vom Typ C3&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Site E-75-8''' Zusatzgrabung auf der Fundstelle aus dem 7. Jahrtausend in Nabta Playa&lt;br /&gt;
* Pfeilspitzen – 12 Dreieckspitzen, eine zerbrochene Blattspitze (Fig. 10.12), gezeichnet wurden fünf Dreieckspitzen und die Blattspitze.&lt;br /&gt;
* a-d. Dreieckspitzen der Gruppe H7.&lt;br /&gt;
* g.  Wird als Dreieckspitze bezeichnet ist aber sehr atypisch.&lt;br /&gt;
* i. Teilflächig retuschierte Spitze der Gruppe C1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Area A des gleichen Fundplatzes werden drei weitere Dreieckspitzen des Typs H7 und eine teilweise flächig retuschierte D21-Spitze gemeldet (Fig. 11.11).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom nördlichen Erweiterungsgraben sind zwei Spitzen gezeichnet Fig. 11.12.&lt;br /&gt;
* a.) Ist eine interessante Dreieckspitze mit konkaver Basis, die Ränder verlaufen im proximalen Bereich nahezu parallel zueinander, im distalen Bereich konvex. Sie ist kantenretuschiert und das distale Ende ist auf der Ventralseite durch flache Retuschen verdünnt. Dieser neue Typ erhält die Bezeichnung H20.&lt;br /&gt;
* b.) Ist eine große Blattspitze der Gruppe H4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Site E-94-2 Spätes Neolithikum von Nabta'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-94-2'''   Alter : von 5260 +- 60 BP (Herd 9) bis 6220 +- 90 BP (Herd 51).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 12.8 zeigt folgende Pfeilspitzen von der Oberfläche.&lt;br /&gt;
* a.) Große Ounanspitze (H12).&lt;br /&gt;
* b.) Leicht asymmetrische D3-Spitze mit nur leicht herabgezogenen Widerhaken.&lt;br /&gt;
* c.) Große C4 Spitze.&lt;br /&gt;
* h.) C3-Spitze, das distale Ende erinnert am linken Rand an C11.&lt;br /&gt;
* j.)  C2-Spitze.&lt;br /&gt;
* l.)  C4-Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle E-96-1 Struktur B'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 17.20 zeigt zwei beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
* b) Große Dreieckspitze mit zentraler Kehle vom Typ A2, sie wurde einige Meter entfernt von der Struktur B an der Oberfläche gefunden.&lt;br /&gt;
* e) Stielspitze mit kurzen Widerhaken. Im proximalen Bereich verlaufen die Ränder parallel zueinander. Das distale Ende ist spitzbogenförmig ausgestaltet. Sie kann noch unter D33 geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''In „Holocene settlement“'''|| '''nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7600+-100BP|| E-75-6 F.1|| 1|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-6 1/19,2/90|| 1|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 B,Oberfläche|| 4|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7536+-110BP|| E-91-1 C|| 7|| Ounan, leaf shaped|| H1,H2,H7,H10 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7850+-70BP|| E-91-1 D|| 2|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 11|| 12|| „points“|| H5,H1,H2,H10,H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A2|| 22|| Ounan, bifacial points|| H12 ?, C3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A3,Oberfläche|| 5|| Ounan, bifacial concave|| H12 ?, A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Base point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A3,Grabung|| 2|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A4|| 31|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A6,Oberfläche|| 8|| Ounan „Pointe“|| H12,E3,D3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A6,Grabung|| 5|| Ounan|| H12 ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A8|| 19|| Ounan|| H5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 A9|| 10|| Ounan, middle|| H12,H7,H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||neolithic points||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 10|| 18|| Ounan „points“|| H5,H7, F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 11|| 16|| „points“|| H1,H13,H7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 13|| 19|| Ounan|| H12 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 14|| 6|| Ounan|| H12 oder H13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 15|| 15|| Ounan „points“|| H12 ? F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-91-1 Area 16|| 10|| Ounan „points“|| H10,H13,H5,H9,H4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-77-1|| 18|| Ounan, points with|| H12,H2,H5,H4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||rounded base, points||A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||with concave base||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 5800-6300BP|| E-94-3|| 5|| Ounan, leaf shaped,|| H12 ?,H10,D1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||others||C ?, D ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-92-7|| 5|| Ounan „points“|| H12,D3,C3, F5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-75-8|| 19|| Triangular points|| C1,H20,H4,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||leaf shaped point||H7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||bifacial point||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 5260-6220BP|| E-94-2|| 6|| -|| H12,D3,C4,C3,C2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| -|| E-96-1|| 2|| -|| A2, D33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bir Kiseiba'''  ( F. Wendorf, R. Schild, Ed. A.E. Close 1984 )&lt;br /&gt;
*Die auf den Siedlungsplätzen um Bir Kiseiba gefundenen Pfeilspitzen lassen sich in vier Gruppen einteilen wenn von einem Einzelfund einer großen, ausgekehlten, beidseitig flächenretuschierten Dreieckspitze vom Typ A2 und der Erwähnung einiger weniger flächenretuschierter, kleinformatiger Stücke abgesehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 ) Ounan Spitzen''' – hierbei sollte die Definition von J. Tixier Anwendung finden. Einige der besprochenen Bewehrungen entsprechen nicht den Kriterien und werden in andere Gruppen transferiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 ) Kantenretuschierte Dreieckspitzen''' – sie kommen entweder mit geradliniger Basis oder mit konkaver Basis vor.&lt;br /&gt;
Die ersteren werden im weiteren Verlauf unter H7, die zweiten unter H8 geführt. Diese Einteilung wurde für die Fundstellen in Abu Tartur gewählt, wo 50 H7 – Spitzen und 15 H8 – Spitzen klassiert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Exemplar Fig. 6.8 e wird als Bou- Saada- Spitze bezeichnet, diese weisen jedoch nach der Definition Tixiers keine kantenretuschierten Ränder auf. Sie wird unter H8 eingeteilt trotz einer leicht konvexen Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar stimmt die Aussage D.L. Holmes, dass die H7 – Spitze der Columnata- Spitze Tixiers ähnelt, aber ein wichtiger technischer Punkt bleibt unberücksichtigt. Während die Basis der H7 – Spitze abrupt kantenretuschiert ist zeigt die Columnata- Spitze an der Basis auf beiden Seiten flache Druckretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3 ) Querschneider''' – Auf den Fundplätzen vom el- Kortein Typ sind neben den typischen Ounan- Harif- Spitzen ebenfalls geometrische Mikrolithen in Form von Trapezen und Dreiecken gefunden worden. Diese können als mögliche Bewehrungen nicht ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 ) Ounan- Harif- Spitzen.''' – Durch die Art der basalen Modifikationen weisen alle Ounan- Harif- Spitzen eine starke Gemeinsamkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinngemäß schreibt Angela E. Close dazu folgendes :&lt;br /&gt;
... allen Exemplaren dieses Typs ist die Bearbeitung der Basis gemeinsam. Sämtliche Spitzen weisen zwei proximale, schräg verlaufende, konvergierende Endretuschen auf, die geradlinig, konvex oder konkav sein können, so dass die Formen der Basis von gestielt bis eiförmig reichen. Die meisten zeigen flache Retuschen, um die Höhe des Bulbus zu verringern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fred Wendorf und Romnald Schild drücken es so aus :&lt;br /&gt;
... Ounan- Harif- Spitzen sind die charakteristischen Werkzeuge der el Kortein Periode des frühen Neolithikums und sie bilden die größte Gruppe in dieser Werkzeug – Zusammenstellung. Die hier gefundenen 18 Exemplare weisen den typischen Stiel ( stem ) auf, welcher durch zwei sich schneidende basale Endretuschen geformt wird ..... Die beiden basalen Endretuschen können geradlinig sein ( sechs ) oder häufiger eine gerade und eine konvexe aufweisen ( neun ) oder eine gerade und eine konkave ( eine ) oder zwei konkave   ( zwei ) ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Sinne schreibt Hanna Wieckowska :&lt;br /&gt;
„ ... Die an der Oberfläche gefundene Spitze ist untypisch. Sie ist aus tertiärem Hornstein gefertigt mit einem 9 mm langen Heftzapfen (tang) an beiden Rändern herausgearbeitet durch beidseitige, proximale Kerben, sie zeigt ebenfalls flache Retuschen auf der Ventralseite ... „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die ausgegrabenen Stücke wird gesagt - :&lt;br /&gt;
„ .... Sämtliche Stiele sind proximal. Drei werden durch zwei geradlinige, konvergierende Endretuschen gebildet ....&lt;br /&gt;
.... eine hat eine konvexe und eine konkave Endretusche und drei haben zwei konkave Endretuschen. „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen lauten die Ausführungen von K. Morgan Banks im gleichen Volumen sinngemäß :&lt;br /&gt;
„ ... Ounan – Spitzen ( Typ 107 ) – Ounan- Harif- Spitzen sind kleine Abschläge oder Klingen bei denen ein Ende, normalerweise das proximale, so retuschiert ist, dass ein eindeutiger Stiel mit einer oder mehreren konkaven Schultern gebildet wird. Die Schultern können unterschiedlich gut ausgearbeitet sein. Die Stücke können Retuschen an den Rändern aufweisen. Das dem Stiel gegenüberliegende Ende, meistens das distale, ist entweder natürlich zugespitzt oder durch Retuschen modifiziert .... „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte der Begriff „ Stiel „ im Zusammenhang mit Pfeilspitzen definiert werden sowie die Methoden der Schäftung. Im Prinzip kennen wir vier verschiedene Pfeilspitzen – Basen, die für die Schäftung vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1 ) Geradlinige, konvexe und konkave Basen''' wie sie vor allem bei Dreieckspitzen angetroffen werden, seien diese nun flächenretuschiert oder nicht.&lt;br /&gt;
Als Beispiele können genannt werden A1, A18, B1 aber auch F5, F7 sowie H7, H8, H4 und H9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2 ) Gekehlte Basen''' wie sie für die Gruppen A2, A13 und A19 und anderer typisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3 ) Konvergierende Linien,''' seien diese geradlinig, konvex, konkav oder gemischt.&lt;br /&gt;
Gerade konvergierende Linien sind bei rhombischen Pfeilspitzen üblich wie bei E1 und E2.&lt;br /&gt;
Konvexe konvergierende Linien bilden die Basen fast aller Blattspitzen. Als Beispiele seien genannt C1, C2, C3.&lt;br /&gt;
Konvergierende, konkave Linien sind anzutreffen bei rhombischen Spitzen ( E5 ) und bei Blattspitzen ( C11 ). &lt;br /&gt;
Gemischte konvergierende Linien wie z.B. konvex – konkav sind selten. In der Familie I ist es die Gruppe 12, welche die Kriterien erfüllt. Die schönsten Beispiele allerdings bieten die Ounan- Harif- Spitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4 ) Der Stiel''' – Der Stiel setzt sich deutlich von einem häufig dreieckigem Körper ab. Auch bei den meisten schlanken, auch blattförmigen Körpern ist der Übergang zum Stiel klar zu erkennen. Beispiele sind D1, D2, D3, D11, D12, D38, D46 und sämtliche übrigen Pfeilspitzen der Familie D sowie H5, H12, H13 und andere bei den nicht flächenretuschierten  Exemplaren.&lt;br /&gt;
Es existieren weniger deutliche Gruppen wie D7 wo ein kleiner, bohrerartiger Stiel angebracht ist oder D44, welche einen Übergang von der Blattspitze zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle der Ounan- Harif- Spitzen von Bir Kiseiba handelt es sich um Pfeilspitzen, deren Basen durch konvergierende Linien gebildet werden, also in den häufigsten Fällen nicht um gestielte Spitzen. Die kurze und präzise Definition von Angela E. Close ist in diesem Zusammenhang besonders wertvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Typologie, die besonders die Silhouette zur Bestimmung heranzieht ist es schwierig verschiedenartige Exemplare, wenn sie auch in einer Hinsicht eine Gemeinsamkeit aufweisen und eine kulturelle Einheit bilden, in einer einzigen Gruppe zu führen.&lt;br /&gt;
Da vergleichbare und schon definierte Pfeilspitzen in der algerischen Sahara vorkommen, erhalten die blattförmigen Ounan- Harif- Spitzen die Bezeichnungen H1 und H10. Die unregelmäßigen rhombischen werden unter H2, die regelmäßigen unter H17 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ounan- Harif- Spitzen werden unter der Bezeichnung H14 diejenigen Exemplare geführt, deren basale Retuschen konkav verlaufen oder es verläuft nur eine konkav aber sie bildet mit dem gegenüberliegendem proximalen Randabschnitt einen kleinen aber deutlichen Stiel.&lt;br /&gt;
Sollte trotz konkaver Basisretuschen ein abgesetzter Stiel nicht erkennbar sein, wird das Exemplar unter H19 abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen von Bir Kiseiba sind auf die einzelnen Fundstellen wie folgt verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 1'''  Alter : 8210 +- 70 BP auf Straußeneischale &lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan – Harif.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 8 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 247 Stücken, der Anteil der Pfeilspitzen an der Gesamtmenge beträgt 3,24 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden 4 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 5.6. z  Das Stück ist eine kurze und breite Ounan- Spitze mit atypischem distalem Ende. Die Ränder laufen nicht zu einer natürlichen Spitze zusammen sondern das distale Ende wird durch eine schräg verlaufende Schneide gebildet, welche die Wirkungsweise eines Querschneiders hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 5.8.&lt;br /&gt;
* i – rhombische Spitze vom Typ H17&lt;br /&gt;
* j – typische H2 - Spitze&lt;br /&gt;
* k – breite H5 - Spitze mit Ähnlichkeit zur Ounanspitze aber die Bohrerspitze fehlt am Stielende und das distale Ende ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fundstelle wurden ebenfalls 2 Trapeze und 4 Dreiecke beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 2'''  Alter : 7610 +- 70 BP, 7780 +- 130 BP, 8130 +- 100 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan ( 8 ) und Bou – Saada ( 1 ).&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 9 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 887 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen an der Gesamtmenge beträgt 1,02 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden vier Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 6.8.&lt;br /&gt;
* d – H5 - Spitze mit abgebrochenem Stiel.&lt;br /&gt;
* e – H8 - Spitze mit abgerundeter linker Schwinge.&lt;br /&gt;
* f - g – kleine Ounanspitze, H12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 6'''  Alter 7170 +- 80 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : kantenretuschierte Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 19 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 577 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 3,29 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden 8 Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.6.&lt;br /&gt;
* i - m – kantenretuschierte Dreieckspitzen mit geradliniger Basis vom Typ H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.7.&lt;br /&gt;
* r - s – kantenretuschierte Dreieckspitzen mit geradliniger Basis vom Typ H7.&lt;br /&gt;
* t – kantenretuschierte Dreieckspitze mit konkaver Basis vom Typ H8. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 10.5.&lt;br /&gt;
* zeigt eine große ausgekehlte, beidseitig flächenretuschierte Dreieckspitze vom Typ A2 ( Dim. 49x30x7 ). Das Stück ist ein Irrläufer und gehört nicht in den Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 79 – 7'''  Alter 7360 +- 200 BP.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : kantenretuschierte Dreieckspitzen mit konkaver Basis.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 2 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 20 Stücken, der Anteil der  pfeilspitzen beträgt also 10 %. &lt;br /&gt;
* Gezeichnet : keine, beide Spitzen können nach der Beschreibung als H8 – Spitzen identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 1'''  Alter Area C 8020 +- 70 BP und 8020 +- 90 BP.&lt;br /&gt;
* Area C enthält nur eine Pfeilspitze, für area A, die 62 Pfeilspitzen produzierte, sind nur indirekte Altersangaben verfügbar. Sie beruhen auf  Vergleichen mit ähnlichen Plätzen wie E – 77 – 3 ( 8840 +- 90 BP ), E – 75 – 6 ( 9360 +- 70 BP ) und ( 8290 +- 80 BP ) letztere auf  Straußeneischale.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan- Harif- Spitzen, sie stellen bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 817 Stücken 7,76 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 12.11.&lt;br /&gt;
* a – Querschneider vom Typ F14.&lt;br /&gt;
* b – Blattspitze vom Typ H10.&lt;br /&gt;
* c – Sollte das gestumpfte Artefakt eine Pfeilspitze sein, so gehört es unter die Atypischen.&lt;br /&gt;
* d - g – Blattspitzen vom Typ H10.  &lt;br /&gt;
* h – Ounan- Harif- Spitze vom Typ H14. &lt;br /&gt;
* i – Blattspitze vom Typ H1.   					                                   &lt;br /&gt;
* j – Ounan- Harif- Spitze vom Typ H14.&lt;br /&gt;
* k – Spitze vom Typ H2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf E – 80 – 1 wurden ebenfalls 8 Trapeze und 9 Dreiecke gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 2'''  Alter : auf Grund von Beobachtungen auf ähnlichen Fundplätzen wird das Alter auf den Zeitraum von vor 8100 BP bis nach 9000 BP geschätzt.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : gestielte Ounan- Harif- Spitzen.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 18 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 63 Stücken. Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 28,57 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 13.3.&lt;br /&gt;
* f – H2- Spitze.&lt;br /&gt;
* g - i – Blattspitzen vom Typ H10.&lt;br /&gt;
* j – Querschneider vom Typ F14. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurden 5 Trapeze mit den Tixier Nummern 83, 85, 87 und 88 gefunden, die potenzielle Pfeilspitzen- Bewehrungen sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E – 80 – 3'''  Keine Altersangabe&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : Ounan- Harif.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Spitzen : 5 bei einer Gesamtwerkzeugmenge von 241 Stücken, dies ergibt einen Anteil von 2,07 %.&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 14.5.&lt;br /&gt;
* a – H2- Spitze.&lt;br /&gt;
* b – H10- Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „ cattle – keepers „ werden insgesamt 125 Pfeilspitzen, davon 8 Ounanspitzen, 94 Ounan- Harif- Spitzen, 22 kantenretuschierte Dreieckspitzen und eine beidseitig flächenretuschierte, große, ausgekehlte Dreieckspitze, vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen 19 Trapeze und 9 Dreiecke, die als Bewehrungen in Frage kommen würden und 5 flächenretuschierte Exemplare. Die Ounan- Harif- Spitzen fallen durch ihre Breite auf, sie sind, legt man die Durchschnittslängen und Breiten zu Grunde, sämtlich aus Abschlägen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verhältnis von Breite zu Länge beträgt für den Fundplatz E – 80 – 1 – A  0,47 und für die Fundplätze E – 80 – 2 und E – 80 – 3  0,40. Die Dimensionen variieren :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Länge von 19 – 35 mm ( E – 80 – 1 ), 23 – 31 mm ( E – 80 – 2 ), 26 – 32 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Breite von 8 – 18 mm ( E – 80 – 1 ), 9 – 13 mm ( E – 80 – 2 ), 11 – 12 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* für die Dicke von 1 – 5 mm ( E – 80 – 1 ), 2 – 4 mm ( E – 80 – 2 ), 2 – 4 mm ( E – 80 – 3 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittlichen Werte für die 62 Spitzen vom Fundplatz E – 80 – 1 – A  betragen 27,9 x 13,1 x 3,0 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu sind die als Ounanspitzen bezeichneten Bewehrungen von Fundplatz E – 79 – 2 schlanker und aus Lamellen gefertigt. Die Durchschnittswerte liegen bei 37,2 mm Länge und 12,4 mm Breite, die Dicke beträgt 4,3 mm. Das Verhältnis von Breite zu Länge ist wesentlich geringer als bei Ounan- Harif- Spitzen und liegt bei 0,33. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 22 kantenretuschierten Dreieckspitzen, sei nur die Basis oder seien auch die Ränder von den Modifikationen betroffen, unterteilen sich in * H7 – Spitzen mit geradliniger Basis, &lt;br /&gt;
* H8 – Spitzen mit konkaver Basis und in H18 – Spitzen mit konvexer Basis.&lt;br /&gt;
Die Länge der Geschosse reicht von 13 – 25 mm, die Breite von 8 – 18 mm und die Dicke von 2 – 5 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bir Murr I werden vier flächenretuschierte Pfeilspitzen gemeldet, von Bir Murr II lediglich eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Holzkohlen Analyse für Bir Murr I ergab ein C 14 Alter von 6310 +- 70 BP Jahren.&lt;br /&gt;
Zeichnungen sind nicht angefertigt worden. Aus den Beschreibungen geht hervor, dass es sich bei dem Exemplar von Bir Murr II um eine abgebrochene Blattspitze handelt. Die Stücke von Bir Murr I scheinen zwei Stielspitzen der Gruppen D21 und D1 und eine Blattspitze des Typs C4 zu sein. Douglas R. Connor beschreibt das vierte Stück als gestielte, mit Schwingen versehene Spitze mit konvex dreieckigem Körper und einem Stiel, der von der Längsachse mit 30° abweicht. Er bezweifelt die Funktionalität als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist die geringe Pfeilspitzendichte vor allem bei den wenigen spätneolithischen Fundplätzen wie z.B. Bir Murr II, wo eine einzige Pfeilspitze unter 170 Werkzeugen gefunden wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgezeichneten Altersangaben erlauben eine relativ sichere Zuordnung der Pfeilspitzengruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Altersangaben'''|| '''Fundplatz'''|| '''Menge'''|| '''Typen im „cattle-keepers“'''|| '''Typen nach Hugot'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - nach 9000 und|| E - 80 - 2|| 18|| Ounan - Harif|| F13, H2, H16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||vor 8100 BP||||||gestielt||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8210 +- 70 BP|| E - 79 - 1|| 8|| Ounan - Harif|| H2, H5, H12, H17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8020 +- 70 BP|| E - 80 - 1 - C|| 1|| Ounan - Harif|| F14, H1, H2, H14,&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||8020 +- 90 BP||||||||H16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - 8290 +- 80 BP bis|| E - 80 - 1 - A|| 62|| Ounan - Harif||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||9360 +- 70 BP||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7610 +- 70 BP|| E - 79 - 2|| 8|| Ounan|| H5, H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7780 +- 130 BP||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 8130 +- 110 BP|||| 1|| Bou Saada|| H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7170 +- 80 BP|| E - 79 - 6|| 19|| Kantenretuschierte Dreieckspitzen|| H7, H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||1||Beidseitig flächenretuschierte||A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||Dreieckspitze mit konkaver Basis||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 7360 +- 200 BP|| E - 79 - 7|| 2|| Kantenretuschierte Dreieckspitzen|| H8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| - 8100 - 8000 BP|| E - 80 - 3|| 5|| Ounan - Harif|| H2, H10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 6310 +- 70 BP|| Bir Murr I/II|| 5|| Flächenretuschierte Spitzen|| C4, D1, D21&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammenfassung Nabta und Kiseiba'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südost-Ecke der libyschen oder westlichen Wüste Ägyptens hat ca. 500 Pfeilspitzen hervorgebracht.&lt;br /&gt;
- Da sind zunächst die Ounan-Harif-Spitzen, eine heterogene Gruppe von kantenretuschierten Exemplaren, die die Gemeinsamkeit haben, dass konvergierende Linien die Schäftungszone bilden. Dieses Merkmal teilen sie mit rhombischen und blattförmigen Stücken. Teilweise sind auch Druckretuschen zur Verringerung der Dicke zu beobachten.&lt;br /&gt;
Um eine differenzierte Ansprache zu erlauben, wurden die Ounan-Harif-Spitzen gemäß ihrer Silhouetten in verschiedene Gruppen aufgeteilt.&lt;br /&gt;
* Zwei konvexe, konvergierende Linien - H1 oder H10.&lt;br /&gt;
* Zwei geradlinige, konvergierende Linien - H2 oder H17.&lt;br /&gt;
* Zwei konkave, konvergierende Linien - H19.&lt;br /&gt;
* Gemischte konvergierende Linien mit Bildung eines deutlichen Stielchens - H14.&lt;br /&gt;
* Zwei konvexe, konvergierende Linien und ein querschneidiges distales Ende - F18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ounan-Harif-Spitzen sind typisch für die Zeitspanne von vor 9000 BP bis ca. 8000 BP (E-80-2, E-80-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ounanspitzen sind schon im Kapitel „Abu Tartur“ abgehandelt worden. Die entsprechenden Bewehrungen von Kiseiba und Nabta sind ebenfalls eingeteilt worden in :&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
a.) Ounanspitzen gemäß der Definition Tixiers. Charakteristisch ist das bohrerartig zugespitzte Stielende (hier als H12 eingeordnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b.) „Abu Tartur Spitzen“ weisen ein Stielende auf, welches aus einer mittels der Kerbtechnik herbeigeführten Bruchfläche besteht. Diese Stücke werden mit H13 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c.) Bei den H5-Spitzen ist die Bearbeitung des Stiels weitergehend, sie umfasst flache Retuschen zur Reduzierung des Bulbus und ebensolche zur Abflachung des Stiels auf der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Häufung dieser gestielten Spitzen ist zwischen ca. 7800 BP und 7500 BP zu beobachten. Aber sie können ebenfalls auf Fundstellen mit Daten von über 8000 BP und unter 6000 BP auftreten. Ob sie nun in diesen frühen und späten Epochen hergestellt worden sind oder ob sie durch Vermischung in die Inventare gelangt sind, sei dahingestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das mittlere Neolithikum Kiseibas und Nabtas sind kleine, kantenretuschierte Dreieckspitzen, auch Nabtaspitzen genannt, typisch.&lt;br /&gt;
Je nach Ausformung der Basis werden sie mit H7, H8 oder H18 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz E-75-8 (untere Schicht) brachte 41 dieser Spitzen hervor, sein Alter wird mit 7100 – 6700 BP angegeben. 19 Stücke stammen vom auf  7170 BP datiertem Fundplatz       E-79-6. Nach den vorliegenden Daten sind sie in dem Zeitraum von ca. 7500 – 6700 BP anzusiedeln. Parallel zu den kantenretuschierten Dreieckspitzen waren in geringer Menge Blattspitzen gleicher Bearbeitungstechnik im Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab ca. 6300 BP tauchen für die nächsten tausend Jahre zweiseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen der Gruppen C1, C2, C3, C4 und D1, D3 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle (A2) von den Fundplätzen E-79-6, E-77-1 und &lt;br /&gt;
E-96-1 sind Oberflächenfunde und schlecht einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Querschneider wie Dreiecke, Trapeze und Segmente kommen schon während der frühesten Besiedlungsphasen vor und finden sich auch noch im ausgehenden Neolithikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dakhla==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mut, der Hauptort der Dakhla Oasen liegt auf dem Längengrad 29° Ost und auf dem Breitengrad 25°30’ Nord. Von Tineida im Osten zieht sich ein Grüngürtel von rund 100 km Länge mit Unterbrechungen über Balat, Ismant, Mut und El Qasr bis nach Gharb Mawhub. Von dort führt die Teerstraße parallel zu den Dünenketten der großen Sandsee nach Abu Minqar und weiter nach Farafra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts durchforscht Mary M. A. Mc Donald die Oasen. Sie hat die für diesen Bericht relevanten prähistorischen Kulturen des Holozäns wie folgt eingeteilt :&lt;br /&gt;
* 1.) Masara A, B und C mit Altersangaben von 9180 BP (site 194 Masara B) bis 8170 BP (site 166 Masara A).&lt;br /&gt;
* 2.) Bashendi A mit Daten von 8340 BP (site 228 SH) bis 6380 BP (site 228 C1.1). Für diese Phase wurden 25 Altersanalysen erstellt, 22 davon beziehen sich auf ein Gebiet, dass außerhalb der Oasen, südöstlich von diesen am Fuße des Abu Tartur Massivs liegt.&lt;br /&gt;
* 3.) Bashendi B mit Daten von 6480 BP (site 165) bis 4380 BP (site 277).&lt;br /&gt;
* 4.) Sheikh Muftah mit Daten von 8210 BP (site 108) bis 4310 (site 244).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint als ob die verschiedenen frühholozänen Masara Fundstellen A, B und C praktisch gleich alt seien und sich unterscheiden würden durch das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Baustrukturen und dem Vorkommen von rückengestumpften Lamellen und Klingen bzw. ihr Fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bashendi A schließt an die frühen Kulturen an und hat um 7000 BP seine größte Ausdehnung, mit kurzer Überlappung folgt Bashendi B mit reichen Vorkommen um ca. 6000 BP. &lt;br /&gt;
Die vier Sheikh Muftah Daten verteilen sich über den gesamten Bashendi Zeitraum und weisen ein erstes Datum im Frühholozän, am Ende der Masara Phase auf. Nach den C14- Daten enden Sheikh Muftah und Bashendi B gegen 4300 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der mir bekannten Literatur erwähnten und dokumentierten Pfeilspitzen verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Phasen und Fundplätze :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Masara Phase.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1.) '''263''' Masara A.   Das Alter, die Menge der Pfeilspitzen und die Gesamtwerkzeugmenge sind nicht angegeben.&lt;br /&gt;
* Zwei Pfeilspitzen sind gezeichnet worden.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitze : Fig. 4.d rough point or arrowhead, Fig. 4.e Ounan- point.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 4.d   Interessante, randretuschierte Blattspitze, die im proximalen Bereich am linken und rechten Rand jeweils eine Kerbe aufweist, wie sie später in protodynastischer Zeit bei den D42- Spitzen auftreten. Durch die Kerben wird eine Schäftungszone markiert und ein Stiel angedeutet. Das Artefakt erhält die Bezeichnung H21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 4.e   Wie aus der nicht klaren Zeichnung hervorgeht, handelt es sich entweder um eine H13 Spitze, falls die Modifikationen aus Kantenretuschen bestehen und das Stielende eine Bruchfläche aufweist. Im Falle, dass es sich auf der Dorsalseite um flächige Retuschen handeln sollte, wäre das Exemplar eine H5- Spitze, Auf keinen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fall handelt es sich um eine wie von Tixier definierte Ounanspitze (H12), da der Stiel nicht bohrerartig zugespitzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2.) '''300''' Masara C.   Alter : 8220 BP und 8840 BP.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : elf plus Querschneider.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : a-b arrowheads, im Text Ounan points f. trapeze, g. triangle.  &lt;br /&gt;
* Gezeichnet wurden zwei Spitzen und zwei Querschneider, die Gesamtwerkzeugmenge ist nicht angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.a-b   Es handelt sich um Ounan- Harif Spitzen mit der Silhouette H19, Ausgangsmaterial waren möglicherweise Abschläge. Das Exemplar a weist eine starke Randretuschierung auf. Die die Schäftungszone bildenden, als Kerben ausgelegten, konvergierenden Linien sind von der Dorsalseite aus angebracht im Gegensatz zu dem Exemplar b, welches eine alternierende Retuschierung des Stielchens aufweist. Die Ränder sind weniger stark modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichartige Pfeilspitzen werden in Nabta und Abu Tartur angetroffen, sie sind typisch für die El Ghorab Phase. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.f   Querschneider vom Typ F2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 2.g   Querschneider vom Typ F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Angaben und Zeichnungen Fig. 2 und Fig. 4 sind aus „Holocene Prehistory : Interim Report on the 1997 and 1998 Seasons – The Masara sites“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3.) '''308''' Im Text werden 20 kleine Harif- Spitzen von dieser Masara C Fundstelle&lt;br /&gt;
erwähnt, von denen aber weder Zeichnungen noch Beschreibungen existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altersangaben liegen bei 8710 BP und 8810 BP.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 4.) '''265''' Von diesem Fundplatz wird eine Serie von kleinen Pfeilspitzen „most with   &lt;br /&gt;
bifacial edge retouch“ gemeldet ohne nähere Präzisionen über Menge und Gruppe der Bewehrungen und ohne exakte Beschreibung der übrigen Werkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter wird mit 8590 BP bzw. 8480 BP angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zusammenfassung kann für die Dakhla Oasen und die Masara Phase von sechs dokumentierten Pfeilspitzen ausgegangen werden. Davon eine H21, eine H13 oder auch H5, eine H19, eine F16 und eine F13.&lt;br /&gt;
Quantitative Angaben existieren für insgesamt elf mögliche H19- Spitzen und 20 Harif- Spitzen. Mit der Serie kleiner, mit flachen Randretuschen versehener Pfeilspitzen und den Querschneidern wäre von einer Gesamtmenge von ca. 50 Bewehrungen auszugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Bashendi A Phase.'''&lt;br /&gt;
Für die Bashendi A Phase existieren einige Zusammenstellungen von Werkzeugen. Die aufgelisteten Fundstellen befinden sich sämtlich außerhalb des Oasen Grünlandes im Südosten von Dakhla, beiderseits der Straße nach Kharga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) '''387''' Das Alter ist nicht angegeben, die Fundstelle hat 34 kleine, beidseitig      &lt;br /&gt;
flächenretuschierte Bewehrungen mit zwei zugespitzten Enden hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine C1- Spitze wurde gezeichnet (Fig. 4.f). Die nicht gezeichneten Pfeilspitzen dürften den Gruppen C1 und C3 zugeordnet werden können, da sie über zwei Spitzen verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) '''228''' Alter : von 8340 BP bis 6380 BP, wobei das frühholozäne Datum wohl &lt;br /&gt;
ausgeklammert werden sollte.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : verschiedene&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 93&lt;br /&gt;
* Gezeichnet : neun Exemplare (Fig. 3. Sahara 4/1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.a.) Große Dreieckspitze mit zentraler Kehle, die Schwingenanordnung ist asymmetrisch und ergibt den Hybridtyp A2/A27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.b) E1 groß, Fig. 3.c D1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.d) D12 groß, ein nahezu identisches Stück ist von Abu Tartur Fundplatz 1005/83 bekannt (6420 +- 60 BP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 3.e) D39, Fig. 3. f-g C1, Fig. 3. h.i H5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) '''228''' A site Cluster 1   Alter : 7200 BP bis 6380 BP.&lt;br /&gt;
* Der Anteil der Pfeilspitzen beträgt 11,9% oder 12 Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) '''228''' A Site Combo (Cluster 3 und 4 sowie Mound site).                                                                          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht die Vermutung, dass diese Fundstelle identisch mit der schon behandelten Fundstelle 228 ist, da die Anzahl der Pfeilspitzen, der Kerben und der gezähnten Stücke, der Kratzer, der Messer, der retuschierten Stücke und der Meißel gleich ist. Lediglich bei den Bohrern, den Kombinations- Werkzeugen und den Varia bestehen Unterschiede sowie auch in der Gesamtmenge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) '''228''' A site Shake Hole. Alter : von 8340 bis 6480 BP.&lt;br /&gt;
* Die Anzahl der Pfeilspitzen beträgt 30. Weitere spezifische Angaben werden nicht gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) '''174''' (30/450-F8-3) Alter : 6900 BP&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 54.&lt;br /&gt;
* Bezeichnung der Pfeilspitzen : es gibt sieben Typen wie folgt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* a.) Aus Lamellen hergestellte Pfeilspitzen mit beidseitig flächenretuschierte Stielen aber ansonsten durch einseitige Kantenretuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
* b.) Kleine Dreieckspitzen mit konkaver Basis und einigen Kantenretuschen (Bou Saada).&lt;br /&gt;
* c.) Beidseitig flächenretuschierte Stielspitzen.&lt;br /&gt;
* d.) Asymmetrische Spitzen mit Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
* e.) Aus Lamellen hergestellte Blattspitzen mit zwei zugespitzten Enden und mit zweiseitigen Randretuschen.&lt;br /&gt;
* f.) Blattspitzen mit beidseitiger flächiger Retusche.&lt;br /&gt;
* g.) Beidseitig flächenretuschierte Stielspitzen mit Schwingen und Widerhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Foto Fig. 7.1. in „Neolithic Cultural Units and Adaptations in the Dakhleh Oasis“ zeigt die beschriebenen Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Sie korrespondieren mit den Bezeichnungen :&lt;br /&gt;
* a.) Zwei Exemplare H16.&lt;br /&gt;
* b.) Zwei Exemplare H8.&lt;br /&gt;
* c.) Ein Exemplar D2 und eine rhombische Spitze E2.&lt;br /&gt;
* d.) Die Stücke sind nach dem Foto nicht einzuordnen.&lt;br /&gt;
* e.) Ein Exemplar H5 und ein Exemplar H2.&lt;br /&gt;
* f.) Zwei Exemplare C1.&lt;br /&gt;
* g.) Jeweils ein Exemplar D13 und D49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe der Fundstelle ist eine 47mm lange Dreieckspitze mit zentraler Kehle von der Oberfläche aufgesammelt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „Third report on lithic industries in the Dakhleh Oasis“ 1982 sind von weiteren Fundplätzen Pfeilspitzen gezeichnet oder abgelichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So eine nach Mc Donald 6a Spitze von 32/390-D2-2 was nach Hugot eine H1- Spitze sein würde (Fig. 7.d.).&lt;br /&gt;
Plate XIII zeigt von Fundplatz 31/420-P5-1 vier D26- Spitzen mit treppenförmigen Stiel sowie vier Blattspitzen mit zum Teil gerundeten Basen und beidseitigen flachen Randretuschen, drei Exemplare sind unter H4 und eine unter H1 zu klassieren.&lt;br /&gt;
Plate XV zeigt verschiedene neolithische Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  Foto a. sind eine C1- Spitze, eine gezähnte C6- Spitze und vier C3- Spitzen zu sehen, sie werden als Type 6b bezeichnet.&lt;br /&gt;
Foto b. zeigt ebenfalls Blattspitzen und zwar drei C4- Spitzen, eine gezähnte C6- Spitze, eine ebenfalls gezähnte C9- Spitze mit gerundeter Basis und eine C- Spitze mit einem abgebrochenen Ende. Diese Bewehrungen werden bei Mc Donald unter der Bezeichnung 6c geführt.&lt;br /&gt;
Auf Foto c. sind verschiedenartige Stielspitzen und ein asymmetrisches Stück vorgestellt. Nach Hugot sind es zwei D1- Spitzen, eine D3- Spitze, eine D18- Spitze und zwei D28- Spitzen. Das asymmetrische Exemplar ist eine I3- Spitze. Die Stielspitzen werden in dem Bericht mit 6d. bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto d. zeigt sieben grob flächenretuschierte Blattspitzen, hier 6e genannt, davon drei mit stark gerundeten Basen und eine mit angedeutetem Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewehrungen dieser Art sind von den benachbarten Fundkomplexen wie Lobo, Djara, Eastpans oder Abu Tartur nicht bekannt, es wäre daher interessant das Begleitmaterial und die Fundbedingungen zu kennen.&lt;br /&gt;
Ich würde, ohne sicher zu sein, dieses Stück nicht dem Neolithikum sondern einem späten Aterien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtvolumen der Dakhla- Pfeilspitzen des Bashendi A Komplexes kann nur geschätzt werden. Die Typologien der aufgelisteten Fundplätze ergeben 223 Pfeilspitzen bei 799 Werkzeugen, das sind 27,9 % der Gesamtwerkzeugmenge. Zählt man die Fundstelle 228 und A site Combo als eigenständige Plätze so ergeben sich 316 Bewehrungen bei 1029 Werkzeugen und ein prozentualer Anteil von 30,7.&lt;br /&gt;
Hinzu kommen die 34 dokumentierten Spitzen von Plate XIII und Plate XV, so dass von ca. 350 Bashendi A- Pfeilspitzen ausgegangen werden kann. Würden die hier nicht erwähnten kleineren Fundplätze und die Einzelfunde berücksichtigt, könnte die Gesamtmenge wesentlich größer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Bashendi B Phase'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) '''271''' Alter : 6360 BP und 6280 BP.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den üblichen Blattspitzen der Typen C1, C3 und C4 werden für diese Phase jedoch nicht ausdrücklich für diesen Fundplatz jeweils eine D31- Spitze, eine D25- Spitze und eine D19- Spitze vorgestellt (Sahara 4/1991 Fig. 5.). Eine zeitliche Einordnung dieser Stielspitzen ist daher nur im groben Raster möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) '''385''' Das Alter ist nicht angegeben.&lt;br /&gt;
* Anzahl der Pfeilspitzen : vier, gezeichnet wurden drei Exemplare, davon zwei beidseitig flächenretuschierte Blattspitzen, eine vom Typ C4 (a.) und eine vom Typ C3 (c.). Die dritte Pfeilspitze (b.) ist vom Typ H1 mit einseitigen flachen Randretuschen. (Holocene Prehistory : Interim Report on the 1999 Season Fig. 4.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt sind circa 20 Bashendi B Fundstellen angegeben allerdings, mit Ausnahme von 271 und 385, ohne Werkzeug- Auflistung und ohne Angaben der Anzahl der Pfeilspitzen, möglicherweise weil die Fundmenge keine Erstellung von Typologien erlaubten und Pfeilspitzen nur in geringen Mengen gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Sheikh Muftah Phase.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Sheikh Muftah Fundstelle nämlich 31/420-P6-1 ist typologisch ausgewertet worden. Sie enthält neben den Varia lediglich vier Werkzeuggruppen und keinerlei Bewehrungen. Allerdings werden in „Dakhleh Oasis in Predynastic and Early Dynastic Times“ 2002 zwei Stielspitzen und zwei Querschneider aus der Sheikh Muftah Phase vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fig. 1.&lt;br /&gt;
* j) Zeigt eine langstielige, mit Widerhaken versehene D9- Spitze.&lt;br /&gt;
* k) Ist eine sehr schlanke D19- Spitze.&lt;br /&gt;
*  l-m)   Sind zwei Querschneider vom Typ F13, die zusammen mit dreieckigen Exemplaren der Gruppe F4 auf dem Fundplatz 136 vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Magisterarbeit stellt I. Teubner aus Berlin insgesamt 55 Bewehrungen der Sheikh Muftah Phase vor, davon rund 40 vom Fundplatz 136. Da gute Zeichnungen vorliegen können die Pfeilspitzen wie folgt klassifiziert werden :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Typ'''|| '''Anzahl'''|| '''Fundplatz'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| D1|| 2|| 135&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D2||1||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D3||6||404, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D18||3||105, 135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D19||2||135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F4||10||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F10||20||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||F14||2||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||I3||3||136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||I9||1||404&lt;br /&gt;
|-|-&lt;br /&gt;
||Nicht identifiziert||5||404, 135, 136&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''55'''||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind auch die Pfeilspitzen der Sheikh Muftah Phase nicht sehr häufig. Größere Blattspitzen mit groben Flächenretuschen kommen noch vor aber Stielspitzen, häufig mit Widerhaken und leichter Zähnung sind neben langschmalen trapezförmigen und dreieckigen Querschneidern der Typen F10, F4 und F14 die bevorzugten Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl der in den Dakhla Oasen und der Südwestecke des Abu Tartur Massivs durch Zeichnungen und Fotos dokumentierten Pfeilspitzen beträgt für die Masara Plätze sechs Exemplare, Bashendi A ergibt 57 Stücke, Bashendi B sieben Artefakte und Sheikh Muftah 57 Bewehrungen. Zusammengenommen sind es 127 Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
Die im Text genannte und zum Teil aufgelistete Menge dürfte bei ca. 426 Exemplaren liegen. Eine genaue zeitliche Zuweisung ist nur für wenige Exemplare möglich z.B. Masara C Fig. 2.a-b zeigt zwei H19- Spitzen mit einem Alter von 8840 BP – 8220 BP. Dieses entspricht dem Alter ähnlicher Ounan-Harif- Spitzen der El Ghorab Phase in Kiseiba oder die Blattspitzen der Gruppen C1, C3 und C4 des Fundplatzes 271 (Bashendi B) deren Alter sehr genau mit 6360 BP bzw. 6280 BP angegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Bashendi A Fundplätze'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundstellen'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''387'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''228'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site cluster 1'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site SH'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''A site Combo'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''174 30/450-F8-3'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 42,0&lt;br /&gt;
|| 93&lt;br /&gt;
|| 42,9&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 11,9&lt;br /&gt;
|| 30&lt;br /&gt;
|| 14,9&lt;br /&gt;
|| 93&lt;br /&gt;
|| 40,4&lt;br /&gt;
|| 54&lt;br /&gt;
|| 27,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. gezähnte Stücke&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 14,8&lt;br /&gt;
|| 49&lt;br /&gt;
|| 22,6&lt;br /&gt;
|| 45&lt;br /&gt;
|| 44,6&lt;br /&gt;
|| 46&lt;br /&gt;
|| 22,9&lt;br /&gt;
|| 49&lt;br /&gt;
|| 21,3&lt;br /&gt;
|| 54&lt;br /&gt;
|| 27,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 23,5&lt;br /&gt;
|| 23&lt;br /&gt;
|| 10,6&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
|| 13,9&lt;br /&gt;
|| 110&lt;br /&gt;
|| 54,8&lt;br /&gt;
|| 25&lt;br /&gt;
|| 10,9&lt;br /&gt;
|| 22&lt;br /&gt;
|| 11,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kombi- Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,2&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 6,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 8,6&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 4,1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 3,0&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 3,9&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Messer&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 8,6&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 2,8&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,0&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 2,6&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 3,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 15,7&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 18,9&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,5&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 14,8&lt;br /&gt;
|| 33&lt;br /&gt;
|| 16,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Meißel&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,2&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Varia&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 3,0&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,5&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 2,6&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''81'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|| '''217'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''101'''&lt;br /&gt;
|| '''100,3'''&lt;br /&gt;
|| '''201'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''230'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''199'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Bashendi B- und Sheikh Muftah- Fundstellen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundstellen'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Bashendi B 271'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Bashendi B 385'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Sheikh Muftah 31/420-P6-1'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 9,5&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. gezähnte Stücke&lt;br /&gt;
|| 64&lt;br /&gt;
|| 50,4&lt;br /&gt;
|| 97&lt;br /&gt;
|| 50,0&lt;br /&gt;
|| 45&lt;br /&gt;
|| 27,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 24&lt;br /&gt;
|| 18,9&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 8,8&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 12,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kombi Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 8,8&lt;br /&gt;
|| 35&lt;br /&gt;
|| 21,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
|| 11,0&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 3,6&lt;br /&gt;
|| 59&lt;br /&gt;
|| 36,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Messer&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,8&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 5,7&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 4,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Meißel&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Side-blow-flakes&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 3,1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Beile&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 2,4&lt;br /&gt;
|| 28&lt;br /&gt;
|| 14,4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 2,4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Microburin&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Awls&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Endretusche&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Varia&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''127'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''194'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''164'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Werkzeugtypologien einiger Masara- Fundstellen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''85 Masara A'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''263 A Masara A'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''194 Masara B'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''264 Masara C'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''300 Masara C'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''308 Masara C'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''260 Masara C'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''265 Masara C'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Alter&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7730&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8700&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8200&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8800-8600&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 8600-8500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuggruppen&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| N&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I Kratzer&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 16&lt;br /&gt;
|| 14,3&lt;br /&gt;
|| 22&lt;br /&gt;
|| 11,1&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 9,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| 29&lt;br /&gt;
|| 50,9&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| II Bohrer&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,8&lt;br /&gt;
|| 24&lt;br /&gt;
|| 12,1&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 12,8&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2,9&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 10,5&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 15,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| III Stichel&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
|| 22,2&lt;br /&gt;
|| 75&lt;br /&gt;
|| 67,0&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,0&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2,9&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| VI Rück. Lamellen*&lt;br /&gt;
|| 29&lt;br /&gt;
|| 59,2&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| VII Kerben&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 8,2&lt;br /&gt;
|| 27&lt;br /&gt;
|| 42,9&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 11,6&lt;br /&gt;
|| 48&lt;br /&gt;
|| 24,1&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 17,4&lt;br /&gt;
|| 30&lt;br /&gt;
|| 42,9&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 26,3&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 47,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| VIII Endretuschen&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,5&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 4,7&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| IX Geom. Mikro.**&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 12,2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,8&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 7,5&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 20,9&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,8&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| X Microburin&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,0&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
|| 7,0&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
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|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| XI Verschiedene&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 16,3&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 15,9&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 3,6&lt;br /&gt;
|| 66&lt;br /&gt;
|| 33,2&lt;br /&gt;
|| 16&lt;br /&gt;
|| 18,6&lt;br /&gt;
|| 28&lt;br /&gt;
|| 40,0&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| 10,5&lt;br /&gt;
|| 14&lt;br /&gt;
|| 31,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''49'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|| '''63'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''112'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''199'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''86'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''70'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''57'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|| '''44'''&lt;br /&gt;
|| '''100,0'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   *   VI   Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
*   ** IX   Geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Merimde beni-Salam==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merimde beni-Salam liegt westlich des Rosetta-Arms des Nils auf ehemaligem Wüstenboden. Heute ist das Gebiet zwischen Nil und der Giza-Alexandria Straße für die Landwirtschaft erschlossen worden. Von Kairo sind es ungefähr 60 km in nordwestlicher Richtung.&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Merimde ab 1928 durch die Arbeiten von Hermann Junker, dem Entdecker des ausgedehnten Siedlungsareals.&lt;br /&gt;
Ein Teil der Arbeiten ging jedoch in den Wirren des 2. Weltkriegs verloren und ein endgültiger Bericht wurde nie vorgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter dieser frühen unterägyptischen, bäuerlichen Niederlassung wird von F. Braunstein-Sylvestre mit 4880 BC bis 4230 BC angegeben. Von den Driesch und Boessneck ( 1985 ) datieren Merimde zwischen 5890 BP und 5440 BP. Breunig ( 1987 ) gibt für die untere Schicht ein Alter von 3940 bis 5840 BP an. Auf der Liste der Radiocarbon Daten der Universität zu Köln ( B.O.S. und ACACIA Projekte ) wird Merimde auf ca. 5900 bis 5600 BP oder auf ca. 4800 bis 4430 BC cal. datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 veröffentlichte Josef Eiwanger seinen Bericht über die „Geschossspitzen aus Merimde“. Die Arbeit stützt sich auf neuere Grabungen, berücksichtigt aber auch das Material und die Vorberichte von H. Junker. Insgesamt werden 61 große Dreieckspitzen der Typen A2, A27, A25 und A28 vorgestellt mit Gewichten von ca. 3g bis ca. 15g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiteren Arbeiten werden ferner Querschneider ohne weitere Spezifikationen und eine Stielspitze mit einem seitlichen Kerbenpaar ( D31 ) aus der Urschicht, sowie eine D33-Spitze mit flachen Randretuschen aus Schicht IV vorgestellt. Von der Oberfläche sind drei weitere Stielspitzen aus den Zeiten H. Junkers bekannt. Letzterer stellt 1928 in seinem Bericht über &lt;br /&gt;
die archäologischen Arbeiten im Westdelta auf Tafel 16 sieben typische „Merimdespitzen“ vor, die er libysche Pfeilspitzen nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Merimde so variieren auch in Abu Tartur und den angrenzenden Gebieten die Gewichte der großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle stark und liegen hier bei ca. 1,9g bis ca. 17,5g. Das Gleiche gilt für die großen Stielspitzen der Typen D3 und D4, die außer in Abu Tartur in der westlichen Wüste äußerst selten gefunden wurden. Aus dem Niltal und der übrigen Sahara liegen nur wenige vergleichbaren Stücke vor. Bekannt ist eine Großspitze aus dem Fayum, eine weitere wurde von H. Junkers in Merimde gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke J. Eiwangers überschwere Pfeile aus der deckunggebenden Ufervegetation heraus aus sehr kurzer Distanz auf  große Beutetiere abzuschießen ist einleuchtend. Die einschlägige Forschung geht sicherlich bei Pfeil und Bogen, auch im prähistorischem Kontext nur von einer Fernwaffe aus, was im Prinzip sehr berechtigt ist. In Ausnahmefällen allerdings, wie bei speziellen Jagdtechniken oder aber im Verdrängungskrieg um Weiden und Wasserstellen könnte ein schwerer Pfeil mit kurzer Flugbahn im Kampf Mann gegen Mann von Vorteil sein. Auf  Felsbildern im Tassili sind derartige Szenen bewegt und eindrucksvoll dargestellt aber auch aus Südafrika sind ähnliche Auseinandersetzungen im Bild festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Liste A auf den Seiten 73 und 74 sind die großen, gekehlten Dreieckspitzen, beidseitig flächenretuschiert, aufgeführt.&lt;br /&gt;
34 Stücke, es sind bis auf eine Einzige Oberflächenfunde, wurden von H. Junker ab 1928 publiziert. Die 17 von J. Eiwanger während der Grabungskampagne 1978 gefundene Stücke verteilen sich auf die Oberfläche ( 5 Exemplare ), die Phase IV ( 11 Exemplare ) und die Phase V ( 1 Exemplar ). Weiterhin sind noch 10 Spitzen, sämtlich von der Oberfläche, genannt. Das bekannte Gesamtinventar kann somit in 48 Oberflächen-Fundstücke und 13 aus Schichten stammenden Funden eingeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch sein Diagramm Abb. 3 gliedert der Autor die Pfeilspitzen in breite ( B ), normale ( N ) und schmale ( S ) Stücke und die Schäftungskehle in tiefe ( T ), normale ( N ) und flache ( F ). Um dieses graphisch sichtbar zu machen, werden in einem Koordinatensystem auf der Ordinate das Verhältnis von Länge zu Breite ( a : b ) und auf der Abszisse das Verhältnis der Länge zwischen Kehlenende und dem distalen Ende zu der Breite der Pfeilspitze in Höhe des Kehlenendes ( A : B ) eingetragen. Die Auswertung der Merimdespitzen ergibt für die ältere Phase IV hauptsächlich breite bis normale Stücke mit flachen bis normalen Kehlen ( BF, NF, NN ). Tief ausgekerbte und schlanke Artefakte sowie die Spitzflügel, wie sie auch aus dem Fayum bekannt sind, kommen in Phase V und einer darüber liegenden erodierten Schicht vor. Besonders die tief ausgekerbten Spitzflügel stellen einen technischen Fortschritt dar, indem sie die Wirkung einer großen Aufpralllänge, gegeben durch die Breite b, bewahren und durch Materialreduzierung das Gewicht senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siwa==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siwa, die Oase im nordwestlichen Ägypten, nahe der libyschen Grenze hat für mich, wahrscheinlich bedingt durch die isolierte Lage oder auch durch das Orakel des Amontempels etwas Mystisches, Geheimnisvolles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittelmeer, nach Marsa Matruh sind es, der „Straße“ folgend, rund 300 km. Verbindungen nach Südosten zu den Bahariya Oasen oder nach Osten ins Fayum werden durch abenteuerliche Pisten gewährleistet oder auch nicht, wie schon das frühe Beispiel des Kambyses und seiner Perserarmee zeigt, sie sind nie angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf prähistorische Vorkommen ist das Gebiet von Siwa und den benachbarten Oasen Um el Hiyus, Gara, El Arag und Sitra von Fekri A. Hassan Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und von den B.O.S. Expeditionen (R. Kuper, E. Cziesla) in den 80er Jahren wissenschaftlich untersucht worden.&lt;br /&gt;
Die Hauptbesiedlungsphasen scheinen epipaläolithisch und frühneolithisch gewesen zu sein, bezieht man sich auf das von Fekri A. Hassan vorgestellte Fundmaterial, welches hohe Anteile an Rückenstumpfungen und Meißeln aufweist.&lt;br /&gt;
Die B.O.S. Fundstelle 85/05-4, mit 356 m² etwas größer als weitere Plätze in Sitra, ist gemischt. Sie führt ebenfalls rückengestumpfte Lamellen und Langschmale Dreiecke aber auch einige flächenretuschierte Artefakte jüngeren Datums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorkommen von Pfeilspitzen in den Siwa- Oasen beschränken sich auf wenige flächenretuschierte Exemplare. Ounanspitzen sind sehr selten, Ounan-Harif-Spitzen und damit verwandte Stücke werden von Site 75/27 in Gara gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der mir zur Verfügung stehenden Literatur ergibt sich folgendes Bild :&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Ounan-Harif-Spitzen beträgt sicher zehn, das sind die gezeichneten Exemplare und wahrscheinlich 39, das sind sämtliche Pfeilspitzen der Tafel 5.1 in  „Resources and Subsistence during the Early Holocene at Siwa Oasis, Northern Egypt“ von Fekri A. Hassan und G. Timothy Gross 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Exemplare sind datiert, das Alter von 8219 +- 73 BP fällt zusammen mit dem Ende der El Ghorab Phase im äußersten Südwestzipfel der östlichen Wüste Ägyptens, dort wurden gleichartige Bewehrungen beobachtet.&lt;br /&gt;
Die teilweise flächige Bearbeitung findet durchaus Parallelen in Kiseiba, Nabta und Abu Tartur.&lt;br /&gt;
Auch die Stücke a und d (Fig. 7 Artifacts from Gara Oasis site 75/27) passen gut als frühe flächig retuschierte Stielspitzen in den allgemeinen Rahmen. Ein weiteres Beispiel ist die D21- Spitze von Sitra 85/5 (Abb. 1/3 in Cziesla 98), die in Silhouette und Bearbeitungstechnik der Spitze a site 75/27 sehr ähnlich ist und die in den Zeithorizont um ca. 8200 BP fällt.&lt;br /&gt;
Weitere datierte Exemplare aus Dakhla und Abu Tartur erhärten den Befund, dass flächig retuschierte Stielspitzen am Ausgang des 9. Jahrtausend vereinzelt auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteilung der Pfeilspitzen nach Fundorten innerhalb der Siwa- Oasen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundplatz&lt;br /&gt;
|| Anzahl der&lt;br /&gt;
Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
gefunden&lt;br /&gt;
|| Anzahl der &lt;br /&gt;
Pfeilspitzen&lt;br /&gt;
gezeichnet&lt;br /&gt;
|| Alter BP&lt;br /&gt;
des&lt;br /&gt;
Fundplatzes&lt;br /&gt;
|| Klassifikation&lt;br /&gt;
nach Hugot*&lt;br /&gt;
|| Literatur-&lt;br /&gt;
hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/31&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Gara 75/24&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Gara 75/27&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 8219+-73&lt;br /&gt;
|| D1, D21, 2xH1, &lt;br /&gt;
5xH4, 1 Fragment&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 7 a-j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| El Arag 76/4&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| El Arag 76/24A2 &lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/05-4&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D3, D33, H10&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/09&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| H12, H5&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| G1&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/07&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D33&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 85/5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| ca. 8200&lt;br /&gt;
|| D21 nach 19&lt;br /&gt;
|| BOS Archiv&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/15&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D18 langstielig&lt;br /&gt;
D44, 2xC1&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.4 f-i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus&lt;br /&gt;
Oberfläche&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 2xD19 langstielig&lt;br /&gt;
C3, D44,&lt;br /&gt;
C Fragment&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.4 a-e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Um el Hiyus 75/12&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D44&lt;br /&gt;
|| Fekri A. Hassan 87,&lt;br /&gt;
Fig. 5.3 b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Siwa Slg. Bates&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| D21 schlank&lt;br /&gt;
|| E. Cziesla 98&lt;br /&gt;
Abb. 1/4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sitra 83/11-2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Blattspitzen&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Südl. Des Sitra-&lt;br /&gt;
Sees&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 2xD18&lt;br /&gt;
1xD42&lt;br /&gt;
|| E. Cziesla 98,&lt;br /&gt;
Abb. 1/12, 13, 14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Siwa&lt;br /&gt;
ohne weitere&lt;br /&gt;
Präzision&lt;br /&gt;
|| 102&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| 11xC4&lt;br /&gt;
11 Ounan-Harif-Spitzen&lt;br /&gt;
der Typen H10 und H14,&lt;br /&gt;
60 Stielspitzen des &lt;br /&gt;
Typs D19 und D18,&lt;br /&gt;
19xC1 oder C3,&lt;br /&gt;
1xE3&lt;br /&gt;
|| Mc. Burney&lt;br /&gt;
1955&lt;br /&gt;
Seiten 254 - 257,&lt;br /&gt;
Fig. 35, 36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''&amp;gt; 163'''&lt;br /&gt;
|| '''50'''&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *&lt;br /&gt;
-Die C4- Spitzen weisen flächige Randretuschen auf, vor allem die Schäftungszonen sind beidseitig modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Schäftungszonen der Ounan- Harif- Spitzen „shanked blades“, wie Mc. Burney sie nennt, sind ebenfalls durch flache, beidseitige Retuschen bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die sehr schlanken Stielspitzen der Gruppen D18 und D19 mit einem Koeffizienten B/L von 0,20 bis 0,35 sind relativ jung. Für Djara werden sie von K. Kindermann bei ca. 6000 BP angesiedelt. („The Holocene Occupation of the Eastern Sahara, Regional Chronologies and Supra- regional Developments in four Areas of the Absolut Desert“ in Gezeiten der Wüste, Herausgeber R. Kuper 2002 ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundort&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Um el Hiyus&lt;br /&gt;
a) 75/5 b) 75/31&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | Gara&lt;br /&gt;
a) 75/24 b) 75/27&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | El Arag&lt;br /&gt;
a) 76/4 b) 76/24A2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| a&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
|| b&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|| Nr.&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 5,8&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 4,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 6,3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 8,1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 6,8&lt;br /&gt;
|| 32&lt;br /&gt;
|| 6,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Meißel&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 15,9&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 28,1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 8,1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 11,4&lt;br /&gt;
|| 88&lt;br /&gt;
|| 17,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte&lt;br /&gt;
Klinge u. Abschläge&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 5,9&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengest. Lamellen&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 53,6&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 14,1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 25,0&lt;br /&gt;
|| 72&lt;br /&gt;
|| 32,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 4,5&lt;br /&gt;
|| 128&lt;br /&gt;
|| 25,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben u. Zähnungen&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,3&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,7&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 7,7&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 27,3&lt;br /&gt;
|| 45&lt;br /&gt;
|| 9,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 10,1&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 12,5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 20,5&lt;br /&gt;
|| 73&lt;br /&gt;
|| 14,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Seitenschaber&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 2,9&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 18,8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 11,4&lt;br /&gt;
|| 42&lt;br /&gt;
|| 8,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Endstumpfung&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Spitzen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1,6&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 16,7&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 5,9&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 6,8&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 4,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Geom. Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,9&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 0,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Zweiflächner&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,5&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 4,5&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Andere&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 5,8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 8,3&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 5,0&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2,3&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 3,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''69'''&lt;br /&gt;
|| '''99,8'''&lt;br /&gt;
|| '''64'''&lt;br /&gt;
|| '''100,2'''&lt;br /&gt;
|| '''12'''&lt;br /&gt;
|| '''99,9'''&lt;br /&gt;
|| '''221'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''44'''&lt;br /&gt;
|| '''100,1'''&lt;br /&gt;
|| '''494'''&lt;br /&gt;
|| '''99,8'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fekri A. Hassan und G. Timothy Gross 1987&lt;br /&gt;
Table 5.1 Tool classes from Holocene Sites in the Siwa Oasis Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bahariya==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptort der Bahariya Oasen, Bawiti, liegt ungefähr 180 km nordöstlich von Farafra entfernt, und von den Pyramiden in Giza sind es rund 370 km in südwestlicher Richtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stahlwerke von Heluan werden über eine Eisenbahnstrecke mit dem Eisenerz der Gruben von Bahariya versorgt. Die submarine Exhalations- Lagerstätte deckt den ägyptischen Inlandbedarf.&lt;br /&gt;
Der wunderschöne Rosengarten in der Iron-Mine-City dürfte der einzige in der westlichen Wüste sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung holozäner Besiedlung scheint nicht weit fortgeschritten zu sein. Lediglich Fekri A. Hassan erwähnt einige einseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen an einigen Plätzen in „Archaeological explorations at Bahariya Oasis and the Western Delta“1979. Angaben zur Silhouette der Bewehrungen sind nicht gemacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Farafra==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farafra liegt rund 500 km in nordwestlicher Richtung von den Kharga Oasen entfernt, falls der Weg über Mut genommen wird. Von Giza über Bawiti sind es ca. 550 km nach Südwesten. Kleiner als die Kharga und Dakhla Oasen hatte sich Farafra lange Zeit seine Ursprünglichkeit bewahrt. Gerne erinnere ich mich an die Gastfreundlichkeit und den herrlichen Garten des Homda, Bürgermeister würden wir ihn nennen. Dieser kühle, schattige Platz hat ein wenig von dem Paradies, wie es im Koran beschrieben ist, ohne die Jungfrauen allerdings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon sehr früh im Holozän brachte die Region um Farafra pflanzliche Taxa hervor, wie z.B. Sorhum sp., Getaria, Brachiaria, Panicum und Echinochloa colona. Auch Schaf und Ziege sind sehr früh vertreten wie Daten von 7251 +- 67 BP und 7110 +- 50 BP belegen.&lt;br /&gt;
Obwohl Behausungsstrukturen ausgegraben worden sind, ist bislang sehr wenig Töpferware gefunden worden. (Ein Bruchstück von site HV – 2).&lt;br /&gt;
Verbunden mit den archäologischen Aktivitäten sind die Namen von Barbara E. Barich, Fekri A. Hassan, A.G. Fahmy, A. Gautier, G. Lucarini und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Auswertung des lithischen Inventars noch nicht abgeschlossen ist, sollen hier lediglich die bis jetzt veröffentlichen Pfeilspitzen behandelt werden. So werden in „Archaeology of  Farafra Oasis (Western Desert Egypt) A Survey of the most recent Research“ von B.E. Barich und G. Lucarini folgende Bewehrungen vorgestellt :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 7''' Farafra Oasis, Hidden Valley Village, Lithic industry. Drei Blattspitzen, davon ein Exemplar C6 mit vollständiger, beidseitiger Flächenretuschierung, zwei Exemplare vom Typ C3 mit einseitiger, vollständiger Flächenretuschierung, die Ventralseite weist eine teilflächige Retuschierung auf.&lt;br /&gt;
Eine H13- Spitze mit leichten Retuschen am linken, distalen Rand. Gezeichnet sind weiter gekerbte und gezähnte Stücke mit den obligatorischen harten Kantenretuschen sowie ein Schaber und ein Messer mit flachen Randretuschen. Der Zeithorizont ist ca. 7100 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 8''' Farafra Oasis, Hidden Valley Area, Late neolithic bifacial artifacts. Zeigt drei Blattspitzen der Gruppen C1 und C3 wovon eine beidseitig flächenretuschiert ist, die zwei anderen sind auf der Ventralseite lediglich in der Schäftungszone flächig bearbeitet.&lt;br /&gt;
Weiterhin wurden gezeichnet ein side-blow-flake, drei Messer und ein Schaber- Kratzer. Diese Werkzeuge haben ein Alter von 5950 BP Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klärungsbedarf besteht für die Ounan-Arif-Spitzen vom spätneolithischen Fundplatz Sheikh el- Obeiyid und für eine weitere typisch beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze, welche an den Ounan-Arif Typ erinnert und welche auf  „Playa I“ in der Rajih Region auf einem Platz mit Klingenindustrie gefunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebel Kamil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebel Kamil ist nach der Beschreibung von Joachim Hahn, dessen Bekanntschaft ich in Abu Tartur machen durfte, ein konischer Hügel, der sich rund 100 m über die umgehenden Dünenfelder erhebt und so eine weithin sichtbare Landmarke bildet. Er liegt südsüdöstlich des Gilf Khebir in der Nähe der ägyptisch- sudanesischen Grenze.&lt;br /&gt;
In seinem Artikel „Neolithic Settlement Patterns in the Gebel Kamil Area, Southwest Egypt“ beschreibt J. Hahn neolithische Fundplätze, von denen einige Pfeilspitzen aufweisen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''83/28''' ist eine der größten Fundstellen der Gegend, als mögliche Bewehrungen kommen Segmente, Trapeze und Dreiecke in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''83/28-1'''  ist eine datierte Fundstelle mit Altersangaben von ca. 4300 BP bis 4600 BP. Auch hier sind die Pfeilspitzen- Bewehrungen auf Querschneider wie Trapeze, Dreiecke und eventuell Segmente beschränkt. Gezeichnet wurden drei Dreiecke, zwei Trapeze und vierzehn Segmente. Die Dreiecke entsprechen dem Querschneider Typ F4, die Trapeze den Gruppen F10 und F11. Zum Teil sind die Artefakte sehr klein wie das Dreieck 83/28-1 Nr. 4 mit einer Höhe von 8mm und einer Schneidenlänge von 7mm. Das Trapez 83/28-1 Nr. 9 hat die Höhe von 7mm, die kleine Schneide misst 3mm, die große 7mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''85/67''' ist der dritte Fundplatz von welchem Pfeilspitzen vorgestellt werden. Außer den Querschneidern vom Typ F16, F4, F10 und F14, es sind sieben Exemplare gezeichnet, kommen nicht näher beschriebene zweiseitig flächenretuschierte Spitzen vor, die aber kaum Pfeilspitzen sein dürften, da sie im Zusammenhang mit Handäxten, groben Abschlägen und Levallois- Kernen genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fig. 6 gibt J. Hahn Querschneider für die Fundstellen K25, 85/67 und 85/58 an, Trapeze und Dreiecke für 83/28 und 85/58, Trapeze ohne Dreiecke für 85/67.&lt;br /&gt;
Der Fundkomplex Gebel Kamil wird in den Zeithorizont vom 4. bis zum 6. Jahrtausend BP gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die große Sandsee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Oase Siwa im Norden bis zu den Ausläufern der Sandsteinmasse des Gilf Kebir im Süden erstreckt sich die große Sandsee auf einer Breite von ca. 100 km bis 300 km westlich der libysch- ägyptischen Grenze.&lt;br /&gt;
Die archäologischen Untersuchungen wurden von der Universität Köln und dem Heinrich Barth Institut durchgeführt, sie waren im Besonderen auf die Gebiete um Abu Minqar, Regenfeld, Ain Dalla und die Glasregion konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Regenfeld'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regenfeldfundstellen liegen nördlich und südlich des 25. Breitengrads Nord und östlich des 27. Längengrads Ost. Benannt wurde die Region im Jahre 1873 von Gerhard Rolfs wegen der starken Regenfälle, die ihn auf seiner Expedition überraschten. &lt;br /&gt;
Die ältesten Vorkommen, Regenfeld A, weisen ein Alter von über 9000 BP auf und enthalten keinerlei Pfeilspitzen oder geometrische Mikrolithen, die als Bewehrungen angesprochen werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das darauffolgende Regenfeld B mit einem Alter von ca. 8700 BP produzierte neben langschmalen Dreiecken und anderen rückengestumpften Artefakten auch eine rückengestumpfte Blattspitze vom Typ H1 und zwei Trapeze mit gestumpfter, leicht gekehlter kleiner Seite, die im gleichaltrigem Kontext auch in Westpans 85/52 gefunden worden sind und die als mögliche Bewehrung die Bezeichnung F20 erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem folgenden Zeitabschnitt von ca. 8300 BP bis 7800 BP wurden keine Bewehrungen gefunden, langschmale Dreiecke, rückengestumpfte Lamellen und eine Kerbklinge bestimmen das Inventar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngsten Phase, Regenfeld D, von ca. 7700 BP ( 87/2 ) bis 7000 – 6500 BP ( 96/19 ) erscheinen neben klassischen Bewehrungen der Typen F4 und F13 auch flächenretuschierte Artefakte. Dabei handelt es sich unter anderem um große, beidseitig flächenretuschierte Blattspitzen. Zwei dieser Stücke sind gezeichnet worden, eine davon, die Längere, hat die ungefähren Abmessungen L = 78 mm, B = 28 mm und Dicke = 8,3 mm. Diese Dimensionen sind vergleichbar mit denen der großen Blattspitzen von Abu Tartur, welche Längen zwischen 70 mm und 91 mm und Gewichte von 8,7g bis 14,2g aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese können ebenso wie die großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle und die großen Stielspitzen als Pfeilspitzen eingesetzt werden und mit Erfolg von einem Bogen verschossen werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der querschneidigen Bewehrungen von Regenfeld wird auf zehn geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Glasregion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ein gezieltes Ausbeuten der Rohstoffquellen, des libyschen Wüstenglases oder Lechatelierit zu erschweren, sind genauere Hinweise auf die Lage der Fundgebiete nicht angegeben.&lt;br /&gt;
Die größte Fundstelle, 81/61, wird auch nach dem Entdecker „Willmanns Camp“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei Schnitten wurden insgesamt 1934 Werkzeuge, davon 250 Mikrolithen, zu Tage gefördert. Die verschiedenen C14- Analysen ergeben Resultate von ca. 8000 BP bis ca. 5700 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächenretuschierte Artefakte sowie Pfeilspitzen fehlen in den Inventaren. Als mögliche Bewehrungen kommen Trapeze und Dreiecke in Frage. Sechs Dreiecke und 21 Trapeze sind gezeichnet worden und fallen unter die Typen F4 und F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ain Dalla'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Rand der großen Sandsee, etwa nördlich von Abu Minqar und nordwestlich von Farafra liegt der Brunnen von Ain Dalla.&lt;br /&gt;
Ein spätneolithischer Fundplatz scheint 85/15 zu sein. Die zwei dort gefundenen Stielspitzen sind sehr schlank und gehören zu den Typen D19 und D49. Die Ränder der D19- Spitze sind sehr leicht konvex ausgebildet, nicht genug um als D18 klassiert zu werden. Die Widerhaken der D49- Spitze sind sehr klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 85/26 mit einem Alter von ca. 8610 BP produzierte eine Ounanspitze vom Typ H12 und auf dem dritten, circa 8460 BP alten Ain Dalla Fundplatz 85/28 – 1 wurden eine  H5- Spitze und zwei Dreieckspitzen vom Typ H7 gefunden. Letztere passen normalerweise nicht zu den vorherrschenden Rückenstumpfungen, die für das Inventar charakteristisch sind, sie sind eher für das mittlere Neolithikum typisch. Die primitive Ausführung könnte sie allerdings dem Fundplatz zugehörig erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Gerara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fundstellen von Abu Gerara liegen zwischen Djara im Norden und den Eastpans im Süden, nach Südwesten befinden sich die Vorkommen der Dakhla Oasen und nach Südosten sind es die Plateau- Plätze und Playakonzentrationen von Abu Tartur. Zwischen dem Abu Tartur Massiv und den Abu Gerara Schichtabbrüchen liegen ein mit Kalksteinhügeln durchsetztes Gelände, zwei große Depressionen sowie eine kleine mit dem Fundplatz 00/59, an dessen Exploration ich mitarbeiten konnte. Nördlich der Schichtstufen kommen weitere Kalksteinhügel vor, dann nach rund 25 km geht das Gelände in eine Hamada über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchungen, die zur Zeit von der Kölner Universität durchgeführt werden, sind noch nicht beendet. So werden lediglich einige Fundstellen, von denen schon endgültige Ergebnisse vorliegen, berücksichtigt. In „Abu Gerara : Mid- Holocene sites between Djara and Dakhla Oasis (Egypt)“ Heiko Riemer 2003 wird die Fundstelle 98/5 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''98/5''' Fundstelle im Hügelland nördlich der Schichtstufen. Der Fundplatz ähnelt in seiner Anlage stark den Vorkommen auf dem Abu Tartur Plateau. Ein tief gelegenes Becken ist umrahmt von bis zu elf Metern hohen Hügeln, die einen guten Schutz gegen den Nordwind abgeben. Von den Hügeln laufen Regenrinnen ins Beckentiefste. Dort hat sich ein terra rosa Boden gebildet, der gepanzert durch das Artefaktenmaterial und gehärtet durch erhöhten Phosphateintrag teilweise der Deflation standgehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden 75 retuschierte Werkzeuge geborgen, davon 16 Pfeilspitzen, die mit 21,3 % den größten Anteil stellen, gefolgt von Seitenkratzern und gezähnten Stücken. Weitere Artefakte sind Bohrer, side-blow-flakes, blattartige Messer und Vorstufen dazu, sowie Sichelblätter und Dexel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei C14 Analysen datieren 98/5 auf 6600 Jahre BP. Dies ist einer der nicht zu großen Fundplätze, die ein weitgehend unvermischtes Inventar mit einem bestimmten Alter aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 8'''  zeigt unter anderem zwei Blattspitzen mit teilflächiger Retuschierung. Die Nr. 5 hat eine klassische C3 Silhouette während Nr. 6 eine deutlich gerundete Schäftungszone aufweist aber noch unter C3 geführt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die Nr. 7. Im medialen Abschnitt weist das Artefakt nahezu parallel verlaufende Ränder auf, die Schwingen zeigen winzige Widerhaken und der recht lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, das Ende des Stiels ist abgerundet, das distale Ende ist abgebrochen. Derartige Stücke sind aus Djara bekannt, wo einige dieser als D52 bezeichneten Bewehrungen vorkommen. E. Cziesla stellt eine ganz ähnliche Spitze vor, die südlich des Sitra Sees gefunden worden ist (Nr. 14, Abb. 1 in Anmerkungen zu flächenretuschierten Pfeilspitzen 1998). Bei diesem Exemplar ist der Stiel kurz und die Parallelität der Ränder im medialen Abschnitt ist nicht gegeben.&lt;br /&gt;
Die Nr. 8 ist eine D36 Spitze und kommt ebenfalls in einigen Exemplaren in Abu Tartur vor. Eine vergleichbare mit nur einem Kerbenpaar (D31) ist von Eastpans bekannt, eine weitere ist, klassiert unter Bashendi B in „Dakhleh Oasis in Predynastic and Early Dynastic Times“ Fig. 5.d gezeichnet. M. Mc Donald 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Eastpans ist ebenfalls eine Großspitze des Typs D3 bekannt, mit stärker ausgeprägten Widerhaken wurde auch in Abu Gerara eine solche aufgesammelt (Site 99/28). Weitere Einzelstücke sind in Dakhla und Djara gefunden worden. Diese Spitzen sind zu vergleichen mit der Serie von gestielten Großspitzen von Abu Tartur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''00/70''' Dieser Fundplatz in der Nähe der großen Dolineneinbrüche nördlich des Abu Tartur Massivs ist nur kurz angefahren worden. Bei dem Inventar handelt es sich um ein im Tiefsten des Siedlungsplatzes zusammengespültes Artefaktengemisch. Ein nördlich am Hang gelegenes Areal mit sehr vielen Herdstellen wurden aus Zeitmangel ignoriert. Ein hastig dort aufgeklaubte Pfeilspitze ist vom Typ C10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==El Karafish==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Straße von den Dakhla Oasen nach Abu Minqar liegt auf dem libyschen Plateau El Karafish, eine junge Fundstelle, die von prädynastischer Zeit und auf Grund von Keramikvergleichen bis in die 6. Dynastie reicht. Eine C14- Analyse ergab ein Alter von ca. 4500 BP. Im Keramikmaterial finden sich ebenfalls Claytonringe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Pfeilspitzen wurden geborgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) Eine Ounanspitze vom Typ H13, die im Kontext von El Karafish deplaziert wirkt und eher eine typische Bewehrung um 7600 BP darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) Eine flächig retuschierte Stielspitze vom Typ D2, wobei die linke Schwinge leicht gerundet erscheint. Dieser Typ taucht in den verschiedensten spätneolithischen Inventaren auf. Die Dorsalseite ist bis auf einen schmalen, zentralen Bereich flächenretuschiert, die Ventralseite weist flache Randretuschen auf, lediglich der Stiel ist vollflächig bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) Zum Fundplatz passend ist das dritte Exemplar. Es handelt sich um eine Stielspitze mit kurzem, breitem Stiel und mit parallel zueinander verlaufenden Rändern im proximalen Bereich. Die Ränder weisen eine sehr feine Zähnung auf, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, sind jedoch mit winzigen Widerhäkchen bestückt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, der distale Bereich ist abgebrochen. Da die Silhouette der Pfeilspitze ein Novum darstellt, erhält sie die Bezeichnung D50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art von schlanken, feingezähnten Stielspitzen stellt das Ende einer Entwicklung von tief penetrierenden Bewehrungen dar, welche aus lithischem Material hergestellt worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dungul==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oase liegt ca. 160 km südwestlich von Assuan am Rande des Kalksteinplateaus, Hester und Hobler haben die dortige prähistorische Kultur untersucht. Nur wenige Pfeilspitzen gehören dem Inventar der „Libyan industry“, deren Alter mit 7900 +-150 BP Jahren angegeben wird (Hester und Hobler 1969). Gezeichnet oder fotografiert sind acht Exemplare, davon sind zwei Querschneider, eine Stielspitze der Familie D, zwei H5 – Spitzen sowie drei Blattspitzen der Familie C. Eine vierte Blattspitze wird im Text erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Badari==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
El Badari liegt am Ostufer des Nils rund 40 km südlich von Asyut und ca. 60 km nördlich von Sohag. Wie Merimde als prähistorische Niederlassung in Unterägypten, so soll El Badari als Beispiel für oberägyptische steinzeitliche Besiedlung im Niltal dienen.&lt;br /&gt;
Beide Fundkomplexe verfügen über größere Mengen von ausgekehlten Dreieckspitzen, so dass ein Vergleich mit entsprechenden Wüstenfundplätzen wie dem Fayum und Abu Tartur möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 veröffentlichten Guy Brunton und G. Caton- Thompson ihren Bericht „The Badarian Civilisation“ wo neben mit Schwingen oder Widerhaken versehenen, dreieckigen Großspitzen auch zwei gestielte Exemplare erwähnt werden.&lt;br /&gt;
Die gezeichneten Stücke können wie folgt eingeteilt werden :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||| A1|| A2|| A17|| A25|| A26|| A28|| C1|| andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 3|| -|| 2|| 1|| 4|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 5|| -|| -|| -|| 6|| -|| 2|| 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXIX, 6|| -|| -|| -|| 5|| 1|| -|| 4|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVI|| -|| -|| -|| 3|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVII|| -|| -|| -|| 2|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate XXVIII|| 3|| -|| -|| -|| -|| -|| 1|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| plate LVI|| -|| -|| -|| 2|| -|| -|| -|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''3'''|| '''2'''|| '''1'''|| '''22'''|| '''1'''|| '''2'''|| '''6'''|| '''2'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die östliche oder arabische Wüste Ägyptens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Streifen zwischen dem Niltal und der Küste des Roten Meeres bildet den östlichen Rand der Sahara. Im Norden zwischen Kairo und Suez ist er ca. 135 km breit, im Süden an der Grenze zum Sudan und zur nubischen Wüste rund 500 km. Die Entfernung entlang des Roten Meeres von Suez bis Halait beträgt über 1000 km. Aus diesem riesigen Gebiet sind nur wenige prähistorische Funde bekannt und dem entsprechend eine geringe Anzahl von Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arabische Wüste war gewiss nicht weniger attraktiv als das Gebiet westlich des Nils. Im Gegenteil, es existierte ein integriertes Wadisystem, welches das Wasser aus dem Gebirge entweder ins Meer oder in den Nil leitete. Das Küstengebirge weist Höhen um 1000 m auf und gelegentlich wird auch die 2000 m Marke überschritten. Die hydrologische Situation dürfte daher vorteilhafter als in der westlichen Wüste gewesen sein. Wenn dennoch weniger Relikte vorgeschichtlicher Kulturen gefunden worden sind, so liegt es wahrscheinlich an dem unwegsamen Gelände. Wer hier etwas außerhalb der wenigen Verbindungsstraßen entdecken will muss gut zu Fuß sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fundplatz, der Pfeilspitzen in seinem Inventar aufweist, wurde von P.M. Vermeersch, P. van Peer, J. Moeyerson und Wim van Neer „Tree Shelter“ genannt. Er liegt nordwestlich von Quseir in der Nähe der Phosphatgruben und ist mit dem Geländewagen zu erreichen. &lt;br /&gt;
Vier Holzkohlenproben ergaben Altersstellungen von 6770 +- 60 BP bis 4930 +- 30 BP. Die Geräte, 80 an der Zahl, setzen sich aus gezähnten Stücken, retuschierten Abschlägen, flächig bearbeiteten Stücken, Kerben, einem side-blow-flake und Verschiedenen zusammen.&lt;br /&gt;
Außerdem wurden zwei beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen, ohne weitere Präzisierung, erwähnt. Möglicherweise handelt es sich um Blattspitzen der Familie C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind das Vorhandensein von Asphataria rubens aus dem Niltal und ein side-blow-flake, ein Werkzeug, welches östlich des Nils zu den Raritäten zählt. Publiziert wurde der Bericht im Dezember 2002 in Archéo-Nil. In unmittelbarer Nachbarschaft des „Tree Shelter“ hat das gleiche Autorenteam eine Höhle, genannt Sodmein Cave, untersucht („Neolithic occupation of the Sodmein area, Red Sea Mountains, Egypt“ in Aspects of African Archaeology edited by G. Pwiti and R. Saper 1996).&lt;br /&gt;
Die Altersangaben reichen von 6490 +- 100 BP und 7090 +- 80 BP für die unterste Schicht bis 6320 +- 100 BP und 6360 +- 90 BP für die obere Schicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefundenen Pfeilspitzen sind den Schichten nicht in der Art zugeordnet, dass sie mit einem exakten Alter in Verbindung gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Pfeilspitzen sind gezeichnet worden (Fig. 3 Seite 414).&lt;br /&gt;
* Nr.   2  ist eine asymmetrische, einseitig flächenretuschierte Blattspitze.&lt;br /&gt;
* Nr.   3  ist eine Blattspitze des Typs C1, die Rückseite zeigt lediglich flächige Randretuschen.&lt;br /&gt;
* Nr.   6  ist ein Fragment und gehört möglicherweise zu einer Blattspitze C1, C3 oder zu einer Stielspitze D44.&lt;br /&gt;
* Nr.   7  wie Nr. 6.&lt;br /&gt;
* Nr.   8  ist eine Blattspitze mit beidseitigen flächigen Randretuschen.&lt;br /&gt;
* Nr.   9  ist eine asymmetrische H1- Spitze.&lt;br /&gt;
* Nr. 10  ist eine H1- Spitze, im proximalen Bereich ist sie beidseitig flächenretuschiert auf der Ventralseite ist zusätzlich ein Rand flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
* Nr. 11  ähnlich wie Nr. 10.&lt;br /&gt;
* Nr. 12 und 13  Ounanähnliche Spitzen des Typs H13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Verbindungsstraße Qena im Niltal nach Quseir am Roten Meer berichtet Debono aus der Gegend von Laqueita von zwei Ounanspitzen (Debono, 1951 plate III b) und einigen Querschneidern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Ölfördergebiet von Ras Gharib, etwa 25 km von der Küste entfernt, weist Montenant (1986 plate XXXVI) auf Pfeilspitzen in der Nähe des bir Nakhla hin, es Handelt sich um aus Lamellen gearbeitete, kantenretuschierte Stücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andreas Dittmann weist in seiner Veröffentlichung „Zur Paläogeographie der ägyptischen Eastern Desert“, 1990 auf Pfeilspitzenfunde von Fundplatz B im Gebel Zeit hin. Das Fundgebiet liegt an der Küste des Roten Meeres zwischen Ras Gharib und Hurgada. Gefunden wurden drei Blattspitzen vom Typ C1 und eine D21- Spitze mit abgebrochenem Stiel.&lt;br /&gt;
Aus dem Abri im oberen Wadi Deir im Bereich des Klosters St. Paulus wird ein großes Blattspitzenfragment gemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorgestellten Einzelfunde und Daten lassen lediglich erkennen, dass die östliche oder arabische Wüste ähnlich besiedelt war wie das Gebiet westlich des Nils. Ounanspitzen und andere kantenretuschierte Pfeilspitzen weisen auf ein frühes Neolithikum hin. Über die spätneolithischen Typen C und D bis zu prädynastischen Querschneidern reicht die Formenvielfalt über große Zeiträume.&lt;br /&gt;
Hier liegt ein riesiges Gebiet, lediglich an seinen Rändern angekratzt und wartet auf seine Entdeckung. Künftigen Forschern wird die Arbeit so schnell nicht ausgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Djara==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer multidisziplinären Expedition der Universität Köln hatte der Verfasser im Jahr 2000 Gelegenheit die Fundstellen der Siedlungskammer Djara kennenzulernen.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt 15 km westlich des Abu Muharig Dünengürtels etwas nördlich der Linie Farafra – Asyut. &lt;br /&gt;
Neben einer Reihe von kleinen, oft hochinteressanten Fundstellen, sind drei große Konzentrationen hervorzuheben. Zunächst die Fundstelle 90/1 mit einer wahrscheinlich im Tertiär entstandenen Tropfsteinhöhle als Besonderheit an ihrer südlichen Peripherie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite bedeutende Konzentration ist 98/20 mit einem Inventar, das von rückengestumpften Artefakten bis zu side-blow-flakes reicht.&lt;br /&gt;
Eine weitere Konzentration wird mit 98/4 bezeichnet, sie weist die am weitesten fortgeschrittene Zerstörung durch Deflation auf. Die Playaablagerungen sind bis auf einige flache Hügel, möglicherweise durch Phosphateintrag entstandene Härtlinge, komplett ausgeräumt und die Kalksteinstrukturen, wie sie im Pleistozän vorhanden waren, treten wieder zu Tage. Nur große und schwere Artefakte finden sich auf dem Grund des ehemaligen Siedlungsplatzes. Pfeilspitzen fehlen ebenso wie Mikrolithen und Straußeneischalen. &lt;br /&gt;
Keramik, die auf anderen Stellen in Djara nicht gefunden wurde, ist in einer mit schluffigem Material gefüllten Windfalle entdeckt worden.&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Beschreibung und Auswertung der Funde und Befunde des Gesamtgebietes ist in Arbeit (K. Kindermann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 90/1'''&lt;br /&gt;
Das Gelände ist in mehrere Grabungszonen aufgeteilt worden, die von 90/1 – 1 bis 90/1 – 15 durchnummeriert worden sind. Pfeilspitzen sind an folgenden Stellen gefunden worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 1'''   Alter : 6786 +- 49 BP bis 6448 +- 69 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 12 Pfeilspitzen, acht davon sind gezeichnet worden und zwar : &lt;br /&gt;
Zwei D21- Spitzen, eine D26, eine D44, zwei E2 und jeweils eine H1, Eine H5 und eine H7- Spitze. Drei der flächenretuschierten Pfeilspitzen stammen aus den Herden und können als in situ Funde gelten. Es sind dies eine D21- Spitze, die lediglich als gestielt beschrieben ist, eine E2- Spitze, die als Blattspitze bezeichnet ist und eine D26- Spitze, die als gestielt mit Zähnung deklariert wird (In „Investigations of Mid- Holocene settlement of Djara“ in K. Kindermann 2003).&lt;br /&gt;
Während die flächenretuschierten rhombischen Exemplare und die Stielspitzen gut zu den C14- Werten passen, sind die kantenretuschierten Stücke, ob Blatt- Stiel oder Dreieckspitze eher für frühere Epochen typisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 2'''   Alter : 7588 +- 80 BP und 7421 +- 75 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden und gezeichnet wurden fünf Pfeilspitzen. Die kurzen und gedrungenen Exemplare bestehen aus Blattspitzen der Gruppen C3 (2 Stücke) und C4 (1 Stück) sowie einer ebenfalls gedrungenen D2- Spitze mit kurzem, breitem und abgerundetem Stiel. Das fünfte Stück ist ein schwer einzuordnendes Fragment mit flachen Randretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 4''' ohne Altersangabe.&lt;br /&gt;
* Es wurden vier Pfeilspitzen gefunden, gezeichnet wurde keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 6'''   Alter : 6900 +- 50 BP und 6696 +- 94 BP.&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden drei Pfeilspitzen, davon eine Blattspitze C1 und eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 10'''   Alter : 6885 +- 50 BP.&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 19 Pfeilspitzen, darunter zwei H1, zwei C1 und eine D3- Spitze, ferner wurde ein Querschneider vom Typ F4 beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 13'''   Alter : 6713 +- 75 BP&lt;br /&gt;
* Gefunden wurden 36 Pfeilspitzen und zwar von den kantenretuschierten fünf H1, sechs H5 und eine H7- Spitze und von den flächenretuschierten Stücken zehn C1, drei C6 und fünf D1- Spitzen. Dazu kommen noch weitere sechs flächenretuschierte, nicht weiter präzisierte Stücke sowie vier zusätzliche Fragmente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''90/1 – 15'''   Von dieser Grabung ist ein Querschneider vom Typ F4 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtzahl der Pfeilspitzen von den Grabungsflächen beträgt 80, davon wurden 15 Exemplare gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Oberfläche 90/1 wurden insgesamt 155 Pfeilspitzen gefunden, davon sind 36 Stücke gezeichnet worden und zwar von den Konzentrationen 1 – 6. Von der Konzentration 7, welche 107 Pfeilspitzen hervorbrachte, sind keine Zeichnungen angefertigt worden.&lt;br /&gt;
Die Konzentration „cluster 7“ liegt im Südwesten von 90/1. Sie wird östlich von einer Wadirinne und westlich von dem Kalkgestein einer steil ansteigenden Hügelkette begrenzt. Der Untergrund besteht aus einem Schwemmfächer aus fein- bis mittelkörnigem Schutt.&lt;br /&gt;
Darin waren neben vielen anderen Artefakten 107 Pfeilspitzen eingelagert. Darunter befinden sich zwei Ounan- Harif- Spitzen mit Schäftungszonen, die von zwei geradlinigen Rändern gebildet werden (Typ H2). Weiter wurden gefunden eine Ounanspitze H12 und 24 H5- Spitzen, eine kantenretuschierte, blattförmige Spitze vom Typ H1 und eine Dreieckspitze vom Typ H7. Hinzu kommen noch acht fragmentierte kantenretuschierte Bewehrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierten Stücke setzen sich zusammen aus 14 beidseitig modifizierten C- Spitzen und 11 einseitig bearbeiteten C- Spitzen. Die gestielten Exemplare gehören sechsmal zu den D3, fünfmal zu den D1 und dreimal zu den D26- Spitzen. Ferner wurden sieben fragmentierte D1- Spitzen und 16 Fragmente von nicht identifizierbaren flächenretuschierten Spitzen gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gelangten die Pfeilspitzen und andere, hier nicht aufgeführte Werkzeuge auf diesen sterilen Schwemmfächer? Sie wurden nicht mit den Sedimenten heruntergespült, wie angenommen werden könnte, da oberhalb keinerlei Kulturspuren zu entdecken sind, sondern sie wurden vom Nordwind in diese Artefaktenfalle geweht. Vergleichbare sekundäre Konzentrationen sind von Abu Tartur bekannt. Der vom Verfasser durchgeführte Langzeitversuch über die Wirkung des Windes auf  steinzeitliche Artefakte in ariden Klimazonen unterstreicht die Beobachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 51 gezeichneten Exemplare von Djara gehören 20 verschiedenen Gruppen an und verteilen sich wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Familie'''|| '''Gruppe'''|| '''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte blattförmige, 17 x C|| C 1|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 2||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 3||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 4||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 6||4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||C 10||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte gestielte, 14 x D|| D 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 2||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 3||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 21||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 26||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 31||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||D 44||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte rhombische, 4 x E|| E 2|| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Querschneider, 2 x F|| F 4|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flächenretuschierte rundschneidige, 5 x G|| G 1|| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kantenretuschierte, 9 x H|| H 1|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 4||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 5||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||H 7||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||| '''Total'''|| '''51 (von 235)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 98/20'''&lt;br /&gt;
* Das Zentrum der Fundstelle wird, wie schon bei 90/1, von einer Restplaya gebildet. Ein im Jahr 2000 durchgeführter Baggerschnitt erreichte das unterliegende Kalkgestein. In der Kontaktzone hatte sich eine Schicht großer Kalzitkristalle gebildet, die später auch an höher gelegenen Stellen, ebenfalls im Kontakt Playa- Kalksteinliegendes, nachgewiesen werden konnte.&lt;br /&gt;
Die Ausbildung großer Kalzitkristalle unter den gegebenen Umständen setzt eine über längere Zeiträume dauernde Anwesenheit von Wasser voraus. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Lebensbedingungen, zumindest die Präsenz von Wasser betreffend, in der Siedlungskammer Djara während der pluvialen Optima wesentlich besser waren als bisher dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefaktenvielfalt ist groß und reicht von Ounan- Harif- Spitzen, Ounanspitzen, langschmalen Dreiecken und anderen rückengestumpften Werkzeugen bis zu side- blow- flakes und flächenretuschierten Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 34 Stücken stellen die Ounan- Harif- Spitzen die größte Gruppe der Bewehrungen, nicht gezählt sind drei weitere Exemplare sowie eine Ounanspitze, die neben einer H1- Spitze und einer H5- Spitze vom Verfasser vor Ort beobachtet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierten Pfeilspitzen, die für 98/20 aufgelistet sind und die zu den C14- Werten von 6430 +- 50 BP und 6365 +- 30 BP passen, sind eine partiell flächenretuschierte C1- Spitze und eine gleichartig modifizierte D1- Spitze. Die beidseitig flächenretuschierten Stücke gehören mit einem Exemplar in die Gruppe C1 und mit zwei Exemplaren in die Gruppe C3. Sieben Stielspitzen sind vom Typ D1, zwei vom Typ D3 und eine ist eine D31- Spitze. Insgesamt sind also 40 rückengestumpfte und 15 flächig bearbeitete Pfeilspitzen im Inventar 98/20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Umgebung des Fundplatzes 98/4'''&lt;br /&gt;
* Wie schon eingangs erwähnt, ist Fundplatz 98/4 durch Deflation stark gestört und leichte Artefakte wie z.B. Pfeilspitzen sind nicht mehr vorhanden.&lt;br /&gt;
In den angrenzenden, etwas besser geschützten Hügeln jedoch finden sich einige interessante Exemplare.&lt;br /&gt;
So liegt nördlich des Komplexes 98/4 die Fundstelle 00/63, die neben einer D52- Spitze, eine D25 und eine C1- Spitze produziert hat.&lt;br /&gt;
Die Fundstelle 00/68, südwestlich von 98/4 gelegen, weist eine Großspitze vom Typ D3 auf (L = ca. 66 mm, B = 35 mm, D = 6 mm) ein seltener Fund auf dem Plateau. Daneben finden sich zwei Ounanspitzen vom Typ H12, zwei D47- Spitzen und eine rhombische E2- Spitze.&lt;br /&gt;
Eine weitere D52- Spitze stammt von der Fundstelle 00/69.&lt;br /&gt;
Der Keramikfundplatz 00/65 weist eine C10- Spitze auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit 00/ markierten Fundstellen sind im Rahmen zeitlich sehr begrenzter Suchfahrten entdeckt worden und nicht weiter bearbeitet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Djara weist eine sehr große Palette von Pfeilspitzenformen auf und deckt mit seinen Typen einen Zeitraum von rund 3000 Jahren ab, wie auch die C14 Daten belegen (von 8620 BP bis 5982 BP).&lt;br /&gt;
Mit über 300 gefundenen Exemplaren ist Djara auch mengenmäßig ein bedeutender Fundplatz für Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Abu Ballas Schichtstufenland==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Phasen haben die Archäologen der Universität Köln unter Leitung von Rudolf Kuper die Fundstellen von Abu Ballas untersucht.&lt;br /&gt;
Wie auch anderen Orts hat das von den höher gelegenen Einzugsgebieten ablaufende Niederschlagswasser sich in Deflationsmulden sammeln können und so zur Bildung von siltig- tonigen Playas führen können. Zwischen den verschiedenen Überflutungsphasen sind immer wieder äolische Einträge zu beobachten.&lt;br /&gt;
Die Hauptkonzentrationen prähistorischer Besiedlung wurden Eastpans, Mudpans und Westpans genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eastpans   wurden vom Stuttgarter Fotografen Rudolf René Gebhardt während einer seiner zahlreichen Alleinexpeditionen entdeckt.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt ungefähr 90 km südlich der Dakhla Oasen, die beiden größeren Fundstellen wurden mit 95/1 und 95/2 bezeichnet.&lt;br /&gt;
Die epipaläolithischen Konzentrationen 95/1 – 1 und 96/6, letztere mit einem Alter von    8350 +- 55 BP produzierten keine Pfeilspitzen, eine Ausnahme bildet ein asymmetrisches Trapez von 96/6, welches als eine mögliche Bewehrung gelten kann.&lt;br /&gt;
Auch die jüngere, aber ebenfalls noch epipaläolithische Fundstelle 95/1 – 1 mit einem Alter von 7750 +- 150 BP bis 7752 +- 48 BP weist keinerlei Jagdwaffen in Form von Pfeilspitzen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelneolithischen Charakter zeigen einige Artefakte der oberen Schicht der Fundstelle    95/1 – 1, die ein Alter von 7529 +- 48 BP aufweist und damit nur geringfügig jünger ist als die unterliegende epipaläolithische Schicht. Typisch ist eine Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis vom Typ H7 sowie eine kantenretuschierte Spitze mit konkaver Basis vom Typ H20 wie er auch in Nabta auf der Fundstelle E – 75 – 8 vorkommt. Das Auftreten einseitig flächenretuschierter Blattspitzen (2 Fragmente) passt ebenfalls in den Zeitrahmen.&lt;br /&gt;
Der spätneolithische Fundplatz 95/2 ist auf 6170 +- 80 BP bis 6072 +- 36 BP datiert. Die Vielzahl der Mikrolithen lassen auf einen Einfluss aus Süden, das Vorhandensein von Feuerstein, von einem side- blow- flake und von flächenretuschierten Artefakten auf einen Einfluss aus Norden schließen. An Bewehrungen sind vier Trapeze vom Typ F10 und eine D31- Spitze zu nennen, letztere stammt aus der datierten Grabungsschicht, während eine gestielte Großspitze vom Typ D3 von der Oberfläche abgesammelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist erstaunlich, dass eine hauptsächlich von der Jagd lebende Gesellschaft, selbst im Spätneolithikum überwiegen Wildtierknochen und stehen einer nur geringen Anzahl von Rind- und Schafsknochen gegenüber, nur eine verschwindende Anzahl von Pfeilspitzen hinterlassen hat.&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist noch eine interessante Ounanspitze, die der Verfasser im Oktober 2000 an der Oberfläche von 95/1 beobachtet hat. Wie die vor Ort angefertigte Zeichnung zeigt, handelt es sich wahrscheinlich nicht um eine Bewehrung, sondern eher um ein epipaläolithisches Mehrzweck- Werkzeug (Bohrer, Kerbe, retuschiertes Stück).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mudpans''' werden schon 1939 von Bagnold ebenso wie das Vorhandensein prähistorischer Artefakte an diesem Ort erwähnt. Paschur und Braun bestätigen dies 1980. Die Fundstellen liegen südöstlich des Abu Ballas Hügels und südwestlich von Eastpans, der Schichtstufe folgend.&lt;br /&gt;
Da die mir zur Verfügung stehende Dokumentation nicht lückenlos war, werden lediglich die gezeichneten Bewehrungen behandelt. Im Prinzip entsprechen sie in Quantität und Qualität auch den gefundenen Stücken. Kleine, für diese Zusammenstellung aber nicht entscheidende Unterschiede, sind daher möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Trapezen und Dreiecken kommen auch rückengestumpfte Formen, Stichel, Endretuschen, gezähnte Stücke, ausgesplitterte Stücke, Bohrer vom Typ Tixier 16 und andere, und weitere Mikrolithen wie z.B. Segmente vor.&lt;br /&gt;
Eine Weiterentwicklung der Inventare ist nicht zu erkennen. Eine einzige Pfeilspitze weist Flächenretuschen auf. Es ist eine Stielspitze vom Typ I 9 mit einer rechtwinklig zur Längsachse stehenden Schwinge und einer gerundeten Schwinge vom Typ D21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gezeichnete Bewehrungen (außer Segmenten)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Alter BP'''|| '''Familie'''|| '''Gruppe'''|| '''Anzahl'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/56|| ca. 7000|| || H 1|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||5 x H||H 5||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||H 7||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||19 x F||F 4||9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 11||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/50-1|| ca. 6530|| 1 x H|| H 5|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||bis 5740||28 x F||F 2||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 4||15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 16||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 13||7*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/50-9|| -|| 2 x F|| F 4|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 16||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-1|| ca. 5690|| 10 x F|| F 4|| 3*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-2|| -|| 1 x I|| I 9|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||2 x H||H 5||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||H 9||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||7 x F||F 4||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 14||1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-3|| ca. 6700|| 8 x F|| F 4|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/51-4|| ca. 6320|| 1 x H|| H 7|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||12 x F||F 4||4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 10||8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/54-1|| -|| 3 x F|| F 2|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||||||||F 4||2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|||||| '''Total'''|||| '''99'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Davon ein Exemplar mit flächigen Retuschen in der Schäftungszone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Westpans''' mit seinem Fundplatz 85/52 ist mit einem Alter von 8700 +- 190 BP das älteste epipaläolithische Vorkommen in der Abu Ballas Gegend.&lt;br /&gt;
Das Gebiet liegt rund 50 km südwestlich von Mudpans, seine Koordinaten sind 24°7’ Nord und 27°37’ Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben anderen Mikrolithen wurden zwei breite, unregelmäßige Dreiecke und sechs Trapeze, deren kleine Seite eine ausgeprägte Kerbe aufweist, gefunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hugot beschreibt aus Algerien drei Dreiecke, deren durch Kantenretuschen zugespitztes Ende durch eine Schäftungskerbe ersetzt wurde und bezeichnet den Querschneider mit F9. Die Trapeze mit Schäftungskerbe erhalten die Bezeichnung F15.&lt;br /&gt;
Ein vom Verfasser gefundenes Trapez aus dem oberen Capsien von Bir Hameiria, Tunesien, weist ebenfalls eine Schäftungskerbe auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gilf Kebir==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der äußerste Südwesten Ägyptens wird durch das über 1000 m hohe Sandsteinplateau des Gilf Kebir geprägt. Die dortigen Sandsteinschichten der Jura- und Kreidezeit sind von tertiärem Vulkanismus durchbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zur Herstellung steinzeitlicher Artefakte verwandte Material ist vor allem ein quarzitischer Sandstein, der in verschiedenen metamorphen Stadien, Korngrößen, und Farben ansteht. Als weitere Materialien kommen Basalt, Quarzporphyr und im geringem Maß Quarzgerölle, also Kieselsteine und aus den tonigen und siltigen Schichten geringvolumige Chalzedone vor. Diese Chalzedone aus den buntgefärbten Ton- und Siltlinsen der Kharga Schichten bilden den bevorzugten Werkszoff der älteren holozänen Komplexe von Abu Tartur. Noch seltener sind Werkstoffe wie verkieseltes Holz und libysches Wüstenglas aus der großen Sandsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 arbeiten die Archäologen der Universität Köln, zunächst im Rahmen des Projekts B.O.S., später des Projekts ACACIA, im Gilf Kebir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Ausgrabungen im Wadi el Akhdar liegt eine Monographie von Werner Schön vor, im gleichen Volumen bearbeitet Erwin Cziesla den Fundplatz 80/14 (Schön 1996). Im Hinblick auf das Vorhandensein von Pfeilspitzen ist der Wadi el Akhdar als äußerst arm zu bezeichnen. Die 22 aufgelisteten Fundstellen lieferten 2494 Werkzeuge aber nur ca. 48 Bewehrungen in Form von Querschneidern, das macht ca. 2 % der Gesamtwerkzeugmenge aus. Diese dreieckigen und trapezförmigen geometrischen Formen kommen lediglich mit 41 Exemplaren auf der Fundstelle 80/14, mit fünf Exemplaren auf der Fundstelle 81/8 sowie drei relativ sicheren Stücken von der Oberfläche des Fundplatz 81/2 vor. Alle übrigen Plätze sind frei von Pfeilspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fehlen von Mikrolithen in vielen Inventaren, der schlechte Erhaltungszustand des Knochenmaterials und der geringe Anteil an großen, nicht verrundeten Keramikscherben lässt auf eine starke Zerstörung der Siedlungsplätze durch klimatische Einflüsse schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 80/14''' Alter : die drei Proben von Straußeneischalen ergeben ein Alter von 4210 +- 60 BP, 4300 +- 55 BP und 4500 +- 55 BP. Ein Datum von 4200 +- 1100 BP von einer Holzkohlenprobe kann wegen der hohen Standartabweichung nicht berücksichtigt werden. Von 131 Geräten sind 41 als Pfeilspitzenbewehrungen anzusprechen, das sind 31,3 %. Gezeichnet wurden 34 von 39 Dreieckspitzen, wie sie im Text bezeichnet werden, ein Trapez und eine Trapezspitze.&lt;br /&gt;
Von den gezeichneten Stücken der Tafel 1 sind 24 Exemplare Dreiecke mit geradlinigen Rändern vom Typ Tixier 89, die als Pfeilbewehrung mit F4 bezeichnet sind. Die neun Trapeze, die als Dreiecke eingeordnet sind, gehören zum Typ Tixier 83, als Pfeilspitzenwerden sie unter F10 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dreieck weist konkave Ränder auf, der Typ ist Tixier 92 oder als Pfeilspitze F13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trapez Nr. 35 mit längerer kurzer Schneide als die neun oben erwähnten Exemplare gehört ebenfalls zum Typ Tixier 83. Durch seinen eher epipaläolithischen Charakter würde, isoliert betrachtet, ein Gebrauch als Pfeilspitze fraglich erscheinen, im Kontext mit einer Vielzahl von Querschneidern ist jedoch eine Verwendung als Bewehrung möglich. Das Trapez Nr. 40 mit einem leicht konkaven und einem geraden Rand (Tixier 86), welches in Hugots Einteilung als f16 geführt werden könnte, gehört ebenfalls zu den Querschneidern. Fünf Exemplare sind nicht gezeichnet worden, es ist anzunehmen, dass es sich um Dreieckspitzen des Typs F4 handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 81/8''' Holzkohlenproben ergeben ein Alter von 5430 +- 65 BP und 5940 +- 230 BP. Von den 73 Geräten oder ihren Fragmenten sind fünf Stücke oder 6,8 % als Querschneider, sowohl Dreiecke als auch Trapeze, angesprochen worden.&lt;br /&gt;
Ein eindeutiges Trapez, Nr. 23 Tafel 101, ist gezeichnet worden, es stellt eine Bewehrung vom Typ F10 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 81/2''' (Oberfläche)&lt;br /&gt;
Das Alter konnte nicht ermittelt werden.&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der Werkzeuge beträgt 88 Stücke, davon neun Mikrolithen. Letztere sind aufgegliedert in unregelmäßige Dreiecke (4 Stücke oder 4,5 %), unregelmäßige Trapeze (2 Stücke oder 2,3 %) und drei andere Stücke. Gezeichnet wurden sieben Mikrolithen bzw. Bruchstücke derselben. Bei dem Trapez Nr. 11 Tafel 66 und den Fragmenten Nr. 13 und     Nr. 14 der gleichen Tafel ist eine Nutzung als Pfeilspitzenbewehrung denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verteilung der Pfeilspitzen im Wadi el Akhdar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Pfeilspitzen-Typen&lt;br /&gt;
Fundplätze&lt;br /&gt;
|| Querschneider&lt;br /&gt;
ohne&lt;br /&gt;
Spezifikation&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F12&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 80/14&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 24&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| '''41'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/8&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/2 Oberfläche&lt;br /&gt;
|| 2 (+3)&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''3 (+3)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''11 (+3)'''&lt;br /&gt;
|| '''24'''&lt;br /&gt;
|| '''12'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''49 (+3)'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geometrischen Mikrolithen des Wadi el Akhdar sind vergleichsweise klein. Für die Exemplare des Fundplatz 80/14 schwankt die Breite zwischen 7 und 16 mm.&lt;br /&gt;
Die Durchschnittsbreite beträgt 9 mm, die Durchschnittshöhe 10 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wadi Bakht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wadi Bakht liegt ca. 40 km östlich des Wadi el Akhdar und weist gleiche geologische und morphologische Strukturen auf wie letzteres. Trotz ähnlich intensiver Untersuchungen liegt hier keine vergleichbare Veröffentlichung wie für das Wadi el Akhdar (Schön 1996) vor. Beispielhaft seien einige der Wadi Bakht Fundplätze, hier in Bezug auf das Vorkommen von Bewehrungen, vorgestellt. Die Typologien wurden hauptsächlich von Bettina Petrick und Jörg Linstädter zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 5,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 3,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,38&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 41&lt;br /&gt;
|| 15,71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 52&lt;br /&gt;
|| 19,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 7,28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 7,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 96&lt;br /&gt;
|| 36,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 3,45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''261'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Mikrolithen befinden sich acht Dreiecke, unter anderem Tix 89, 90 und 95 und fünf kantenretuschierte Dreieckspitzen.&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Pfeilbewehrungen werden mit F4 (fünf Stücke) und eventuell mit H7 (fünf Stücke) bezeichnet. Drei Dreiecke sind langschmal ausgebildet und werden hier nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/14 – 1''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 2,10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 3,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 13&lt;br /&gt;
|| 3,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 56&lt;br /&gt;
|| 16,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 68&lt;br /&gt;
|| 20,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 31&lt;br /&gt;
|| 9,31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 3,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 114&lt;br /&gt;
|| 34,23&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 20&lt;br /&gt;
|| 6,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''333'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 68 Mikrolithen sind neun Dreiecke und fünf kantenretuschierte Dreieckspitzen, vier der Dreiecke können als Pfeilbewehrungen vom Typ F4 angesprochen werden, die kantenretuschierten Dreieckspitzen fallen eventuell unter H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundplatz 82/14 – 2''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 1,54&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 2,31&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 50&lt;br /&gt;
|| 9,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 224&lt;br /&gt;
|| 43,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerbreste&lt;br /&gt;
|| 84&lt;br /&gt;
|| 16,19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 2,12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 79&lt;br /&gt;
|| 15,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichelabschläge&lt;br /&gt;
|| 33&lt;br /&gt;
|| 6,36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''519'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs der 22 Dreiecke unter den Mikrolithen können als Bewehrungen für Pfeilspitzen angesprochen werden und zwar F4 (5 Stücke) und F13 (1 Stück). Die zwölf kantenretuschierten Dreieckspitzen fallen möglicherweise in die Gruppe H7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/21 – 1''' - Alter ca. 6060 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 1,43&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 116&lt;br /&gt;
|| 23,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 91&lt;br /&gt;
|| 18,61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke oder Trapeze&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 4,29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nicht geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 99&lt;br /&gt;
|| 20,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 38&lt;br /&gt;
|| 7,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 59&lt;br /&gt;
|| 12,07&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 18&lt;br /&gt;
|| 3,68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Fragmente&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 3,89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Schlagsteine&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''489'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den insgesamt 228 Trapezen und Dreiecken, die 46,62 % des Inventars ausmachen, sind 18 Dreiecke und 23 Trapeze gezeichnet worden.&lt;br /&gt;
Die Dreieckbewehrungen setzen sich aus den Typen F4, F12, F13 und F14 zusammen, die Trapeze sind mit den Gruppen F10, F16 und F12 vertreten.&lt;br /&gt;
Sowohl streng symmetrische als auch asymmetrische Formen sind zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/21 – 2'''- Alter ca. 6640 BP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 25&lt;br /&gt;
|| 17,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 5,04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke oder Trapeze&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Nicht geometrische Mikrolithen&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| 28,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückenstumpfungen&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 2,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 7,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Stücke&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 13,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kerben&lt;br /&gt;
|| 19&lt;br /&gt;
|| 13,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 3,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Retuschierte Fragmente&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Schlagsteine&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''139'''&lt;br /&gt;
|| '''100,02'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz enthält außer den Segmenten lediglich vier Trapeze und sieben Dreiecke, zehn Stücke wurden gezeichnet. Der Anteil der Querschneider am Gesamtinventar beträgt 7,92 %. Die Bewehrungen fallen in die Gruppen F16, F10, F12 für die Trapeze und F4 und F14 für die Dreiecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fundstelle 82/10'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Werkzeuge&lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Kratzer&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Bohrer (Tixier 16)&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 0,94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stichel&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 2,35&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte Klinge&lt;br /&gt;
und Abschläge&lt;br /&gt;
|| 58&lt;br /&gt;
|| 27,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Rückengestumpfte Lamellen&lt;br /&gt;
|| 34&lt;br /&gt;
|| 15,96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Endretuschen&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Segmente&lt;br /&gt;
|| 25&lt;br /&gt;
|| 11,74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Trapeze&lt;br /&gt;
|| 43&lt;br /&gt;
|| 20,19&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Dreiecke&lt;br /&gt;
|| 15&lt;br /&gt;
|| 7,04&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Ausgesplitterte Stücke&lt;br /&gt;
|| 21&lt;br /&gt;
|| 9,86&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Sonstige&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1,88&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''213'''&lt;br /&gt;
|| '''100,08'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 58 Trapezen und Dreiecken, welche 27,23 % des Inventars ausmachen, können sämtliche Stücke als Bewehrungen angesehen werden, sie gehören den Tixier Gruppen 83, 85 – 89 und 92 an. Gezeichnet wurden sieben Dreiecke der Typen F4 und F14 sowie vierzehn Trapeze der Gruppen F13 und F16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteilung der Querschneider Typen im Wadi Bakht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| Fundplätze&lt;br /&gt;
|| Querschneider&lt;br /&gt;
ohne&lt;br /&gt;
Spezifikation&lt;br /&gt;
|| F16&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F11&lt;br /&gt;
|| F12&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| F14 &lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/10&lt;br /&gt;
|| 37&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 6&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| '''58'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/11&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/14 - 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''4'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/14 - 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/21 - 1&lt;br /&gt;
|| 187&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 9&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| '''228'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 82/21 - 2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| '''11'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''225'''&lt;br /&gt;
|| '''18'''&lt;br /&gt;
|| '''29'''&lt;br /&gt;
|| '''9'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''17'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''8'''&lt;br /&gt;
|| '''312'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Maya von Czerniewiez bearbeiteten Fundplätze 82/15 (Alter 5070 +- 60 BP und 5180 +- 60 BP) und 82/24 (Alter 4920 +- 60 BP und 5090 +- 60 BP) enthielten keinerlei Pfeilspitzen- Bewehrungen. Dennoch weist das Wadi Bakht wesentlich mehr Mikrolithen, die als Bewehrungen gedient haben könnten, auf als das Wadi el Akhdar. Diese Tatsache kann ein Anzeichen für bessere Erhaltungsbedingungen der Fundstellen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für beide von den Archäologen der Universität Köln intensiv untersuchten Wadis aber auch für das Gilf Vorland und das Plateau und wahrscheinlich ebenfalls für die große Zahl der nicht behandelten Wadis gilt folgendes : Die relativ zum Gesamtinventar geringe Anzahl von Pfeilspitzen- Bewehrungen setzt sich fast ausnahmslos aus Querschneidern in Dreieck- und Trapezform zusammen (Tafel Ä24, Ä25).&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bilden die älteren dreieckigen Mikrospitzen, welche schon an die kantenretuschierten Dreieckspitzen erinnern, wie sie im mittleren Neolithikum in Nabta, Bir Kiseiba und Abu Tartur üblich waren (Tafel Ä26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf eine Stielspitze vom Wadi Sora sind flächenretuschierte Pfeilspitzen aus dem Gilf Kebir nicht beobachtet worden. Das hat zum einen sicherlich kulturelle Gründe aber es sollte nicht vergessen werden, dass der in seiner Struktur nicht homogene, verfestigte Sandstein, aus dem die meisten Artefakte hergestellt worden sind, sich nicht für Flächenretuschen anbietet. Die in der Gesteinsmasse einzementierten Quarzkörner stellen einer Druckretusche zuviel Widerstand entgegen. Es gibt im Gilf Beispiele für flächige Retuschen aus dem Paläolithikum aber bei diesen Artefakten handelt es sich um großvolumige Kernwerkzeuge und nicht um aus Klingen oder Lamellen hergestellte Kleinwerkzeuge. Außerdem sind die paläolithischen Retuschen geschlagen und nicht gedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant, bezüglich der Pfeilspitzen, ist die fehlende Weiterentwicklung während der großen Zeitspanne vom Epipaläolithikum bis zum jüngsten Spätneolithikum, wenn davon abgesehen wird, dass die Bewehrungen während der prädynastischen Phasen teilweise kleiner werden und häufig asymmetrische Formen zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Frühen holozänen Besiedlungszeit ist ein Trapez mit gekerbter, kleiner Schneide bekannt, ähnliche Stücke wurden in Westpans und Regenfeld gefunden. Die bis dahin unbekannte Bewehrungsart erhielt die Bezeichnung F15, sie ist zu vergleichen mit F9, einem querschneidigem Dreieck mit Schäftungskerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abu Minqar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Weg zwischen den Dakhla Oasen und Farafra liegt hart am Rande der großen Sandsee die kleine Oase Abu Minqar. Im Rahmen des B.O.S. Programms der Universität Köln wurde zu Beginn der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts das Gebiet auf prähistorische, holozäne Siedlungsplätze untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf Pfeilspitzen stellen sich die Fundplätze wie folgt dar :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-1 weist zwei recht unterschiedliche C14- Daten auf, einmal 7890 BP und ein älteres von ca. 8620 BP. Neben kleinen, einseitig flächenretuschierten Blattspitzen der Gruppen C1 und C4 und gestielten, kantenretuschierten Exemplaren der Typen H5 und H12 kommen gekerbte und retuschierte Stücke (Tix 74 bis 77 und Tix 105) vor. Ein Besonderer Fund ist ein langgestrecktes Artefakt mit dreieckigem Querschnitt. Das über 140mm lange Stück ist vollständig flächenretuschiert, die Dicke von rund 6mm im medialen Bereich verringert sich zu den bohrerartig ausgebildeten Enden hin. Der Verwendungszweck bleibt rätselhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-2 liefert ebenfalls kleine, einseitig flächig retuschierte Blattspitzen. Es sind die Typen C1, C3, C4 und C6. Daneben gibt es eine gestielte, flächenretuschierte Pfeilspitze der Gruppe D3 und kantenretuschierte Bewehrungen der Typen H4 und H7 sowie Querschneider der Typen F4 und F13. Rückenstumpfungen und langschmale Dreiecke gehören ebenfalls zum Inventar von 81/55-2. Die C14- Daten reichen von 7100 BP über 6390, 6100 bis 4500 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-3 weist vor allem Querschneider auf und zwar der Gruppen F16, F4 und F13. Daneben kommen auch wieder die kleinen, teilweise flächenretuschierten Blattspitzen aber auch vollflächig retuschierte Exemplare vor.&lt;br /&gt;
Das Alter wird mit 6520 BP angegeben. Weitere typische Artefakte sind retuschierte Stücke (Tix 105), Rückenstumpfungen und Bohrer vom Typ Tix 16 (mèche de foret) sowie basisretuschierte Lamellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundplatz 81/55-5, dessen Alter mit 7260 BP angegeben ist, produzierte sieben Blattspitzen sowohl ganzflächig als auch teilflächig retuschiert. Daneben finden sich zwei Querschneider, drei H5- Stielspitzen und eine teilflächig retuschierte Hybridspitze vom Typ D44, welche den Übergang von der Blatt- zur Stielspitze bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den im Gebiet aufgelesenen Streufunden gehört neben Blattspitzen der Gruppen C1, C3, C4 und C11 auch eine große, beidseitig flächenretuschierte Stielspitze vom Typ D1 mit geradlinigen bis leicht gewellten Rändern. Der außergewöhnlich breite Stiel wird von konvexen Linien begrenzt und läuft in einer Spitze aus. Das Gewicht des Stückes ist nicht bekannt, aber da die Dicke in der Mitte des Exemplars bereits 10mm beträgt, dürfte es über 20g wiegen und damit eher zu den Stoß- und Wurfspießen gehören. Außerdem ist der Stiel so breit, dass eine Pfeilschäftung nur schwer vorstellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteilung der Pfeilspitzen in Abu Minqar (Lobo)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| C1&lt;br /&gt;
|| C3&lt;br /&gt;
|| C4&lt;br /&gt;
|| C6&lt;br /&gt;
|| C11&lt;br /&gt;
|| C&lt;br /&gt;
|| D3&lt;br /&gt;
|| D44&lt;br /&gt;
|| F16&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F13&lt;br /&gt;
|| F14&lt;br /&gt;
|| H4&lt;br /&gt;
|| H5&lt;br /&gt;
|| H7&lt;br /&gt;
|| H12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 10&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 23&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 81/55-5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Streufunde&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|| '''16'''&lt;br /&gt;
|| '''8'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''25'''&lt;br /&gt;
|| '''46'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''5'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen der verschiedensten Pfeilspitzen- Typen, die über weite Zeiträume gespannten Altersangaben und die neben den Bewehrungen gefundenen typischen, vielfach rückengestumpften Artefakte lassen eine so starke Durchmischung des Fundgutes vermuten, dass eine Altersbestimmung von Pfeilspitzengruppen in diesem Falle problematisch wäre. Sämtliche 123 in „Lobo“ gefundene Pfeilspitzen sind gezeichnet worden (B.O.S.- Archiv, persönliche Mitteilung Frank Klees).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weitere Fundplätze außerhalb des Komplexes „Lobo“ sind in folgender Grafik vorgestellt.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| A1&lt;br /&gt;
|| C1&lt;br /&gt;
|| C3&lt;br /&gt;
|| C4&lt;br /&gt;
|| C6&lt;br /&gt;
|| C11&lt;br /&gt;
|| E1&lt;br /&gt;
|| E2&lt;br /&gt;
|| F2&lt;br /&gt;
|| F4&lt;br /&gt;
|| F10&lt;br /&gt;
|| F11&lt;br /&gt;
|| H5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 83/16&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 83/17-1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/24&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/21&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/28-8&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| 85/27&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| 17&lt;br /&gt;
|| 7&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''6'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''2'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|| '''3'''&lt;br /&gt;
|| '''17'''&lt;br /&gt;
|| '''7'''&lt;br /&gt;
|| '''4'''&lt;br /&gt;
|| '''1'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Blattspitzen sind die Typen C3 und C11 einseitig flächenretuschiert, das proximale Ende ist häufig auf beiden Seiten modifiziert. Von den C1- Spitzen sind zwei Stücke teilretuschiert.&lt;br /&gt;
Das Alter dieser Bewehrungen liegt, wie auch das der schlanken A1- Spitze, zwischen ca. 6500 BP und 6100 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Gebrauch des Begriffs „Holozän“.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holozän ist ein Terminus aus der historischen Geologie oder Stratigraphie. Das Holozän, früher auch Alluvium genannt, ist die jüngste Stufe der Quatärformation. Es schließt sich an das Pleistozän oder Dilluvium an. Letzteres ist eine abgeschlossene Stufe, welche zwischen dem Pliozän, der jüngsten Erscheinung des Tertiärs, und dem Holozän, der Jetztzeit, angesiedelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also möglich Begriffe wie frühes, mittleres und spätes Pleistozän zu bilden.&lt;br /&gt;
Anders verhält es sich mit dem Holozän, welches erst vor 10000 – 12000 Jahren begann und von dem wir nicht wissen wie lange es dauern wird. Möglicherweise ist es eine zukünftige Eiszeit, welche dieses Erdzeitalter beenden wird. Geologische Zeiträume, und Holozän ist ein solcher, sind im Gegensatz zu historischen, auch ur- und frühgeschichtlichen unvergleichlich groß, Millionen Jahre sind kurze Zeitspannen in der Geologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allenfalls kann also von einem frühen Holozän gesprochen werden, wenn die Zeit, die unmittelbar auf  das Pleistozän folgt, gemeint ist. Gänzlich inkorrekt hingegen sind Wendungen wie mittleres oder spätes Holozän.&lt;br /&gt;
Denkbar wären Formulierungen wie „spätsteinzeitliche Holozänphase“ oder „mittelsteinzeitliche holozäne Feuchtphase“, das sind zwar unförmige Wortgebilde, sie haben aber den Vorteil logisch zu sein. Außerdem vermeiden sie ebenfalls ungeliebte und mit unpraktischen Definitionsansätzen versehene Begriffe wie Neolithikum, Mesolithikum usw..&lt;br /&gt;
Läge die Steinzeit im späten Holozän, wo wären dann Bronze- und Eisenzeit oder gar das Atomzeitalter angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zehnjähriges Kind mit einer statistischen Lebenserwartung von 80 Jahren beschreibt seinen Lebensweg in der Art : „In der Frühphase meines Lebens verbrachte ich meine Zeit hauptsächlich mit Spielen. Dann in der mittleren Lebensphase ging ich in der Grundschule und letztlich, in der Spätphase meines Lebens, wurde ich in die Sexta des hiesigen Gymnasiums aufgenommen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses kleine Beispiel zeigt, dass offene Zeiträume nicht in Früh-, Mittel- und Spätphasen aufgeteilt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Große, gekehlte Dreieckspitzen verschiedener Fundstellen im Vergleich.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen die Pfeilspitzen der Wüstenfundplätze Fayum, Abu Tartur und Kharga untereinander und mit den Bewehrungen der zwei Niltalvorkommen von Merimde und Badari verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gilt es das zeitliche Auftreten der gekehlten Dreieckspitzen in den einzelnen Siedlungsräumen zu klären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fayum A wird unterteilt in das ältere Fayumian von 6075 BP bis 5540 BP und das jüngere Moerian von 5410 BP bis 5010 BP.&lt;br /&gt;
( Ginter et al. 1982; Ginter und Kozlowski 1983, 1984, 1986; Dagnan - Ginter et al. 1984; Kozlowski und Ginter 1989 ). Für die gleiche Kultur gibt F. Wendorf 1980 Altersstellungen von 6391 BP, 6064 BP, 5810 BP und 5160 BP an. Ausgehend von der Annahme, dass sämtliche C14 Analysen korrekt durchgeführt worden sind, kann das Fayum A in den Zeitraum von 6391 BP bis 5010 BP gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merimde wird bei von den Driesch und Boessneck 1985 zwischen 5440 BP und 5010 BP datiert. Breunig gibt 1987 für die untere Merimdeschicht Alter von 3940 BP und 5840 BP an. Die Angaben von Derricourt 1971 liegen zwischen 4690 BP und 6250 BP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die problematische zeitliche Einordnung der Oberflächenfunde von Abu Tartur könnte mit Einschränkungen auf vier C14- Daten basiert werden.&lt;br /&gt;
Das Exemplar Nr. 12 der Tafel Ä2 wurde als einzige gekehlte Dreieckspitze auf dem Fundplatz 1004/83 aufgesammelt. Das Alter des Fundplatzes ist auf 7590 +- 75 BP datiert. Unter anderem führt dieser Komplex auch erste, recht primitiv gestaltete side-blow-flakes. &lt;br /&gt;
Fundplatz 1017/82 mit einem Alter von 7145 +- 40 BP weist vier gekehlte Dreieckspitzen auf und 1024/82, der auf 6620 +- 40 BP datiert ist, drei dieser Exemplare. Eine weitere Datierung mit sieben dreieckigen Großspitzen stammt vom Fundplatz 1005/83 und beträgt  6420 +- 60 BP. &lt;br /&gt;
Andere Fundplätze mit häufigem Auftreten dieser Pfeilspitzengruppe konnten bisher noch nicht datiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vielzahl der unterschiedlichsten Datierungen der Fundplätze am Westende der Ausläufer des Abu Tartur Massivs, besonders site 228 und die mögliche Vermischung der Inventare in dieser Zone erlauben keine eindeutige zeitliche Zuweisung der Dreieckspitzen der Dakhla Oasen. Ähnliches gilt für andere einzelne Oberflächenfunde in der westlichen Wüste Ägyptens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vergleich der frühesten Daten des Fayum A ( 6391 BP ) und Merimdes ( 6250 BP ), Fundstellen, die sich wie auch Abu Tartur durch statistisch auswertbare Mengen von großen Dreieckspitzen mit zentraler Kehle auszeichnen, ergibt ein Bild, welches die gehäufte, Präsenz dieser Bewehrungsart auf den oben genannten Plätzen ab der Mitte des 7. Jahrtausend vor heute suggeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abu Tartur begann die Entwicklung etwa tausend Jahre früher ( 7590 BP ). Ein Ansteigen der Häufigkeit belegen die Stationen 7145 BP und 6620 BP. Die größten Mengen treten in Abu Tartur um 6420 BP auf, kurz vor dem ersten Erscheinen dieses Pfeilspitzentyps im Fayum und in Merimde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielhaft für das Fayum sind die tief ausgekehlten Spitzflügelgeschosse der Gruppe A25, die noch durch zwei gezähnte Exemplare des Typs A26 ergänzt werden. Andere Dreieckspitzen verschiedenster Basisgestaltung sind A1 mit geradliniger Basis, A17 und A18 mit einer durch zwei schräg verlaufende gerade Linien gebildeten Basis oder einer konvexen Basis und die Stücke mit zentraler Kehle mit allen möglichen runden und eckigen Ausgestaltungen der Schwingenenden als da sind A2, A13, A27 u.s.w.&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare zeichnen sich häufig durch eine gewisse Asymmetrie, vor allem die Schwingenenden betreffend, aus ( z.B. Tafel Ä3, 2, 3, 5, 6, 8 und 11 ). Dieses Merkmal wird weder im Fayum noch in Merimde oder Badari angetroffen. Auch das Ansteigen des häufig spachtelförmigen Schwingenendes zum Kehlentiefsten hin ist typisch für Abu Tartur ( z.B. Tafel Ä 4A, 1, 6, 9 und 16 ). Bis auf ein Exemplar der Gruppe A26 kommen Spitzflügelgeschosse im Einzugsgebiet von Abu Tartur nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Merimdespitze“ vom Fundplatz Merimde beni Salam ist eine symmetrisch geformte Dreieckspitze mit geradlinigen bis schwach konvexen Rändern. Die Basis ist mit einer zentralen Kehle ausgestattet, die Schwingenenden verlaufen häufig rechtwinklig zum Rand und sind nach außen leicht abgerundet. Sie entsprechen dem Typ A27 und kommen ebenfalls in geringer Anzahl in Abu Tartur vor. ( Tafel Ä4, 4 ; Tafel Ä2, 2 ). Die feinen morphologischen Unterschiede innerhalb der Gruppe sind von J. Eiwanger beschrieben. Außer den „Merimdespitzen“ kommen in den oberen Schichten und vor allem an der Oberfläche auch die jüngeren Spitzflügelgeschosse, ähnlich denen aus dem Fayum, vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Bewehrungen der wesentlich jüngeren Badarikultur ( 5560 BP – 5030 BP Hassan 1985 ) sind Spitzflügelgeschosse vom Typ A25 aber auch A2, A26 und A28 kommen noch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elf von G. Caton-Thompson in Kharga gefundenen großen Pfeilspitzen mit teils eckigen, teils gerundeten Schwingen sowie die drei von M. Mc Donald erwähnten ausgekehlten Dreieckspitzen östlich von Dakhla können den Typen von Abu Tartur zugesellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die ägyptischen Fundgebiete im Vergleich.==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenfassung der Pfeilspitzen Indizes sowie ihre grafische Darstellung sollten ursprünglich nur die Verschiedenheit oder Gleichheit einzelner Kulturen dokumentieren. Unvermischte Inventare ergeben gleichartige Grafiken bei gleicher Kultur, eine andersartige Kultur ergibt eine abweichende Grafik. Auf ähnliche Art können auch Gesamtinventare miteinander verglichen werden.&lt;br /&gt;
Trotz aller Kritik an dieser „französischen Methode“ haben ihre Kritiker bislang nichts anzubieten was effektiver wäre. Es wird lediglich versucht einfache Methoden durch aufwändige Arbeitsweisen zu ersetzen.&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellten Grafiken haben in den meisten Fällen gemischte Inventare als Grundlage, dennoch sind sie äußerst informativ, denn sie zeigen die zeitliche und materielle Entwicklung der einzelnen Populationen auf und sie erlauben Vergleiche mit anderen Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersicht 1. - 6. sind Fundkomplexe der postulierten Gunstzone. Übersicht 7. - 11 sind Fundkomplexe außerhalb der postulierten Gunstzone. Übersicht 12. - 13. sind Sonderfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1. Kharga'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 66&lt;br /&gt;
|| 7,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 259&lt;br /&gt;
|| 29,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 341&lt;br /&gt;
|| 39,24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 203&lt;br /&gt;
|| 23,36&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''869'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2. Abu Tartur'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 122&lt;br /&gt;
|| 3,80&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 1466&lt;br /&gt;
|| 45,70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 597&lt;br /&gt;
|| 18,61&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 1023&lt;br /&gt;
|| 31,89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''3208'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3. Djara 90/1'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 50&lt;br /&gt;
|| 33,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 43&lt;br /&gt;
|| 28,67&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 53&lt;br /&gt;
|| 35,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''150'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4. Abu Minquar'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 1,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 51&lt;br /&gt;
|| 29,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 117&lt;br /&gt;
|| 67,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''173'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5. Dakhla'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 2,70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 57&lt;br /&gt;
|| 38,51&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 22&lt;br /&gt;
|| 14,87&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 65&lt;br /&gt;
|| 43,92&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''148'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6. Djara 98/20'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 4&lt;br /&gt;
|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 11&lt;br /&gt;
|| 20,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 40&lt;br /&gt;
|| 72,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''55'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7. Mudpans'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 98&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''98'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8. Gilf Kebir'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 346&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''346'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9. Sandsee (Glasregion)'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| ca. 50&lt;br /&gt;
|| 100,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''ca. 50'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''10. 'Kiseiba'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 1&lt;br /&gt;
|| 0,64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 1,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 152&lt;br /&gt;
|| 96,82&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''157'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11. Nabta'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 5&lt;br /&gt;
|| 1,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 12&lt;br /&gt;
|| 3,20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 8&lt;br /&gt;
|| 2,13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 350&lt;br /&gt;
|| 93,33&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''375'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12. Merimde'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 61&lt;br /&gt;
|| 92,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 2&lt;br /&gt;
|| 3,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 3&lt;br /&gt;
|| 4,55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''66'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13. Fayum'''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
|| Anzahl&lt;br /&gt;
|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz I&lt;br /&gt;
|| 272&lt;br /&gt;
|| 31,74&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz II&lt;br /&gt;
|| 228&lt;br /&gt;
|| 26,60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz III&lt;br /&gt;
|| 357&lt;br /&gt;
|| 41,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz IV&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''&lt;br /&gt;
|| '''857'''&lt;br /&gt;
|| '''100,00'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abu Tartur - Verteilung der Pfeilspitzenfamilien'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 3a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 9120 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7590 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7145 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6620 BP&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 6420 BP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''0002 / 84'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''0006 - 0007 / 83'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1004 / 83'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1017 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1023 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1024 / 82'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''1005 / 83'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| -|| I|| -|| I|| 1,48|| I|| 3,39|| I|| 3,02|| I|| 5,33|| I|| 5,08&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||1,57||II||14,08||II||17,78||II||48,59||II||52,61||II||72,78||II||59,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||0,52||III||9,86||III||4,44||III||7,91||III||18,57||III||11,83||III||19,52&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||97,91||IV||76,06||IV||76,30||IV||40,11||IV||25,80||IV||10,06||IV||15,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Kharga'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Abu Tartur'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Djara 90 / 1'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Dakhla'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Abu Minqar'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Djara 98 / 20'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| 7,60|| I|| 3,80|| I|| 2,67|| I|| 2,70|| I|| 1,73|| I|| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||29,80||II||45,70||II||33,33||II||38,51||II||29,48||II||7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||39,24||III||18,61||III||28,67||III||14,87||III||1,16||III||20,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||23,36||IV||31,89||IV||35,33||IV||43,92||IV||67,63||IV||72,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Figur 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Mudpans'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Gilf kebir'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Glasregion''' &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Kiseiba'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Nabta'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Fayum'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | '''Merimde'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %|| Indiz|| %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| I|| -|| I|| -|| I|| -|| I|| 0,64|| I|| 1,33|| I|| 31,74|| I|| 92,42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||II||-||II||-||II||-||II||1,27||II||3,20||II||26,60||II||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||III||-||III||-||III||-||III||1,27||III||2,13||III||41,66||III||3,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||IV||100||IV||100||IV||100||IV||96,82||IV||93,33||IV||-||IV||4,55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter bestimmter Pfeilspitzenformen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird die Frage nach dem Alter bestimmter Pfeilspitzenformen gestellt. Um eine zufriedenstellende Antwort geben zu können, werden möglichst große Mengen Bewehrungen mit ausreichenden Altersbestimmungen durch C14 Analysen benötigt.&lt;br /&gt;
Im besprochenem Raum stellt sich die Faktenlage so dar, dass nur ein geringer Anteil der älteren Inventare, von vor 9000 BP bis etwa 7600 BP, in direktem Zusammenhang mit C14 Werten steht. Oft ist die Anzahl der an einer datierten Stelle aufgefundenen Pfeilspitzen klein oder aber eine zeitliche Zuweisung größerer Mengen eines Fundplatzes ist lediglich auf indirektem Wege, durch Vergleiche mit ähnlichen Vorkommen, deren Alter bekannt ist, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jüngeren Fundplätze von ca. 7600 bis ca. 6400 ist die Situation günstiger, da hier Datierungen mit größeren Mengen zusammenfallen, dieses gilt leider nur für Abu Tartur, dürfte aber ausreichen, um allgemeine Strömungen bei der Formgebung von Pfeilspitzen kenntlich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 7''' zeigt die Entwicklung von vor 9120 BP bis 6900 BP ohne Wichtung der Menge. Jeder direkt datierte Pfeilspitzenfundplatz ist in dem Diagramm eingezeichnet so z.B. 0002/84 mit 180 Querschneidern aber lediglich zwei Ounan-Harif Spitzen vom Typ H14 ( Tafel Ä35 – 12 und 13 ) und fünf weiteren H- Spitzen. Schon im Frühholozän wurde mit neuen Formen und Techniken experimentiert wie die einseitig flächenretuschierte D1- Spitze ( Tafel Ä12 – 6 ) und die gestielte Hybridspitze ( Tafel 35 – 14 ) zeigen. Experimente sind im Diagramm durch einen Asterix gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den '''Nabta-Fundplatz E-77-3''' liegt eine Datierung vor und eine solide Menge von 28 Ounan-Harif Spitzen und 25 querschneidigen Bewehrungen. Gegenüber der knapp 300 Jahre älteren Fundstelle 0002/84 mit einem Ounan-Harif Anteil von ca. 1 % übersteigt der Anteil der Ounan-Harif Spitzen mit 52,83 % die Menge der Querschneider, die es auf  47,17 % bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dakhla treten ähnliche Querschneider wie in Abu Tartur und größere Mengen von Ounan-Harif Spitzen, hauptsächlich vom Typ H19, auf. Leider sind die Mengen- und Typenangaben für eine Auswertung nicht präzise genug, ferner fehlen exakte, auf  Inventare bezogene Altersangaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abu Minqar 81/55-1''' weist um 8620 BP keine Ounan-Harif Spitzen aber erste Ounan- oder ounanähnliche Spitzen auf. Die Menge, fünf Exemplare, ist aber zu gering, um aussagekräftig zu sein. Ein weiteres Datum von 7890 BP könnte im Zusammenhang mit kleinen, einseitig flächenretuschierten Blattspitzen gesehen werden. Aber auch hier ist die Menge ( drei Stücke ) zu gering und das auch noch in einem Fundkontext, welcher unübersichtlich und gestört erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den indirekt datierten Fundplätzen '''E-80-2 und E-80-1-A''' sind insgesamt 80 Ounan-Harif Spitzen und 22 querschneidige Mikrolithen bekannt. Diese größte Menge von in Ägypten gefundenen Ounan-Harif Spitzen sollte in der Betrachtung der Entwicklung der Pfeilspitzentypen nicht fehlen. Das Inventar ist daher in das Diagramm Fig. 7 aufgenommen und arbiträrerweise bei 8500 BP eingetragen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wahl entbehrt nicht ganz der Logik, da das Verhältnis von Ounanspitzen zu Mikrolithen mit der Zeit ansteigt. Während 0002/84 nur 1,10 % Ounan-Harif Spitzen aufweist, steigt der Anteil auf 52,83 % für E-77-3, auf 62,00 % für Dakhla, auf 78,43 % für  E-80-2 und E-80-1-A. Nach 8500 BP sinkt der Anteil der Ounan-Harif Spitzen und die Querschneider laufen in der behandelten Zone aus. Ounanspitzen vom Typ H12 und ähnliche wie H13 und H5 werden zahlreicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf 8290 +- 80 BP datierte Nabta Fundplatz '''E-75-6''' Epipal, weist keine Ounan-Harif Spitzen mehr auf, dafür aber immer noch mikrolithische Bewehrungen und Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
Dahingegen werden nur geringfügig später ( 8219 +- 73 BP ) auf dem Fundplatz Gara 75/27 in den Siwa Oasen weiterhin Ounan-Harif Spitzen produziert und Versuche mit flächenretuschierten Stielspitzen angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Ounan-Harif Spitzen wie im äußersten Nordwesten der westlichen Wüste Ägyptens werden zur gleichen Zeit ( 8210 +- 70 BP ) im Südosten in Bir Kiseiba auf dem Fundplatz  E-79-1 hergestellt. Die letzten Ounan-Harif Spitzen erscheinen zwischen 8100 BP und 8020 BP auf den Fundplätzen E-80-3 und E-80-1-C. Der auf 8130 BP datierte Fundplatz E-79-2 führt schon Ounanspitzen, die jüngeren hier gemessenen Daten dürften sich auf  eine Bou Saada Spitze ( H7 ) beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-91-1-C''' von F. Wendorf in die El Jerar Phase von Nabta Playa gestellt, weist zwei Ounanspitzen mit einem Alter von 7850 +- BP auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''E-79-2''' hatte acht Ounanspitzen um 8130 BP hervorgebracht, zwei jüngere Daten 7780 +- 130 BP und 7610 +- 70 BP könnten im Zusammenhang mit einer Bou Saada Spitze stehen, wie schon weiter oben ausgeführt wurde. Das jüngere Datum ist wahrscheinlicher, das ältere läge rund 200 Jahre vor dem Erscheinen der frühesten kantenretuschierten Dreieckspitzen der Typen H7 und H8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch zwei Holzkohlenproben von verschiedenen Herdstellen datierte Fundstelle '''1072/86''' hat ein Alter von 7670 +- 50 BP respektiverweise von 7645 +- 35 BP. Hier kann von einer intakten Fundschicht mit in situ Material ausgegangen werden. Es wurden 37 Spitzen der Typen H12, H13 und H5 gefunden, also Ounanspitzen und ounanähnliche Exemplare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so erstaunlicher ist die Pfeilspitzen Vielfalt des auf 7590 +- 75 BP datierten Fundplatzes '''1004/83''', der neben 47 Spitzen der Gruppen H12, H13 und H5 eine Menge von 15 kantenretuschierten Blattspitzen, zwei flächenretuschierten Dreieckspitzen der Typen A1 und A2, 29 Blattspitzen der Typen C1, C2, C3, C6 und C10 und sechs Stielspitzen der Typen D1, D2 und D3 hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig ist der mit 7588 +- 80 BP und 7421 +- 75 BP datierte Fundplatz Djara 90/1-2, welcher ebenfalls flächenretuschierte Blatt- und Stielspitzen führt. Die Nabta Fundplätze E-77-5 Neolith. ( 7530 +- 180 BP ) und E-91-1-C ( 7536 +- 110 BP ) führen zu dieser Zeit noch Ounanspitzen und kantenretuschierte Blattspitzen. Unsicher ist eine H7 Spitze, ein einzelnes Trapez taucht wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 7360 +- 200 BP werden vom Kiseiba Fundplatz E-79-7 zwei kantenretuschierte Dreieckspitzen des Typs H8 gemeldet, um 7170 +- 80 BP steigt die Anzahl der H7 und H8 Spitzen auf Fundplatz E-79-6 auf 19 Exemplare. Ebenfalls wird eine große, beidseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit zentraler Kehle des Typs A2 gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit, 7145 +- 40 BP, wird auf dem Fundplatz Abu Tartur 1017/82 eine Menge von 178 Pfeilspitzen gezählt darunter 60 Ounan- und ähnliche Spitzen, zehn kantenretuschierte Blattspitzen und von den flächenretuschierten Stücken vier Dreieck-, 86 Blatt- und 14 Stielspitzen. Der Fundplatz ist gemischt und die kantenretuschierten Exemplare dürften älter sein, was durch weitere Datierungen zu klären wäre. Kantenretuschierte Dreieckspitzen wurden nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nabta Fundplatz E-75-8 lower, welcher 41 Pfeilspitzen der Typen H7 und H8 produzierte schwanken die Altersangaben zwischen 7100 BP und 6700 BP. Das ältere Datum scheint für die „Nabtaspitzen“ wahrscheinlicher zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtmenge der in der ägyptischen Sahara, also in der westlichen oder libyschen und in der östlichen oder arabischen Wüste gefundenen und wissenschaftlich bearbeiteten Pfeilspitzen dürften bei etwa 7000 bis 8000 Stücken liegen. Die im diesem Bericht berücksichtigten Bewehrungen erreichen eine Zahl von rund 6800 Exemplaren. Zwei Drittel dieser Menge kommen aus einem breiten Streifen um den 26. nördlichen Breitengrad, einer Region, die wie ich meine sowohl Sommerregen aus Süden als auch den noch wichtigeren Winterregen aus Norden regelmäßig erwarten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Landschaftsform reicht die Kernzone der Pfeilspitzenhäufigkeit von Abu Minqar im Westen über Dakhla bis nach Kharga im Osten. Nördlich dieser Linie sind Farafra und Djara sowie Abu Gerara, das nördliche und westliche Abu Tartur Plateau, die geologischen Senken nördlich von Abu Tartur sowie das Gelände nördlich der Kharga Oasen zu nennen, wobei große Gebiete bis heute noch nicht auf prähistorische Vorkommen untersucht worden sind. Südlich der Linie liegen die Eastpans. Das Auffinden weiterer Fundplätze bis zum Breitengrad 25° Nord ist möglich, die Aussicht auf Erfolg ist wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem libyschen Kalksteinplateau und an seinem Fuße konnte auf ausgezeichnetes Rohmaterial zur Herstellung von Werkzeugen zurückgegriffen werden. Einmal auf Jaspis- und Chalzedonknollen aus den Tonlinsen der Khargaschichten, zum anderen auf eozäne Hornsteine, deren Ausbildung von kugelig bis plattig reicht. Es gibt weitere Gesteine, die als Ausgangsmaterial herangezogen worden sind, wie Sandstein, Kalkstein, verkieseltes Holz, Quarz und andere, ihre Verbreitung ist jedoch gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wie Fig. 3''' zeigt ähneln sich die Diagramme der einzelnen Fundzonen. Sämtliche Pfeilspitzen- Grundformen wie die flächenretuschierten Dreieck-, Blatt- und Stielspitzen sind neben den kantenretuschierten Exemplaren vorhanden. Bis etwa 7500 BP sind Flächenretuschen die große Ausnahme obwohl mit dieser Technik experimentiert wurde. Nach ca. 7000 BP setzen sich die Flächenretuschen durch, Kantenretuschen werden seltener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafik zeigt das Indiz IV den Anteil der kantenretuschierten Pfeilspitzen und damit den Anteil älterer Besiedlungsphasen an. &lt;br /&gt;
Diese älteren Pfeilspitzen weisen ein großes Spektrum an Formen auf, es reicht von Ounan- Harif- Spitzen ( H 14, H2, H19 u.a. ) mit den verschieden gestalteten Schäftungszonen über Ounanspitzen ( H12 ), gestielten H5- Spitzen, Dreiecksformen ( H7, H8, H9, H18 ) und Blattspitzen ( H1, H4, H10, H11 ) bis zu Querschneidern ( F2 – F22 ), von denen die frühesten schon vor 9000 BP auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größenordnung und Verteilung der Indize der flächenretuschierten Bewehrungen wird wahrscheinlich durch kulturelle Präferenzen bestimmt. So ist für die Khargaregion die Stielspitze wichtig. Da nahegelegene Abu Tartur und die Dakhla Oasen führen prozentual die meisten Blattspitzen während das Verhältnis von Blatt- zu Stielspitzen in Djara ausgeglichen erscheint. Diese Aussagen sind sehr verlässlich, da sie große Mengen als Basis aufweisen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weniger großen Inventaren genügt ein kleiner Eingriff, um das Gesamtbild zu ändern und eventuell zu verfälschen, so fehlen in Abu Minqar bis auf zwei Stücke die Stielspitzen. Gesetzt den Fall ein „Sammler“ hätte vor der wissenschaftlichen Untersuchung durch F. Klees rund 20 D- Spitzen, weil sie so „schön“ waren, entnommen, so wäre eine Erklärung für das Balkendiagramm gefunden. Zerstörung durch Deflation und kulturelle Verschiedenheit sind natürlich ebenfalls im Bereich des Möglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fig. 4''' zeigt die Zusammensetzung der Pfeilspitzentypen von Fundstellen außerhalb des postulierten Gunstraums südlich und nördlich der Achse Abu Minqar – Kharga. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mudpans, die Glasregion in der großen Sandsee und die Fundstellen im Gilf Kebir weisen ausschließlich kantenretuschierte Werkzeuge auf und zwar von den ältesten bis zu den jüngsten Fundstellen. Über tausende von Jahren war der Querschneider die einzige bekannte Bewehrung im südwestlichen Teil der libyschen Wüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den dort lebenden Gesellschaften fehlte die sonst für das Neolithikum so charakteristische Dynamik, die sich in Innovation und Vielfalt dokumentierte. Ganz ähnlich scheinen die Grafiken von Kiseiba und Nabta angelegt zu sein aber die Ähnlichkeit ist nur äußerlich. In diesen Gebieten wurden bevorzugt die älteren holozänen Fundstellen bearbeitet, was sich in dem hohen Anteil an kantenretuschierten Pfeilspitzen niederschlägt. Hier jedoch findet sich die bunte Mischung aus Stiel- Dreieck- und Blattspitzen neben den Querschneidern wieder, wie es in der Gegend um den 25. Breitengrad Nord der Fall war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen bearbeiteten jüngeren Fundplätze weisen, wenn auch in geringer Anzahl, sämtliche Ausbildungstypen flächenretuschierter Pfeilspitzen auf. Gemeinsamkeiten zwischen dem Südostteil der westlichen Wüste und ihrer Südwest- Ecke sind nicht festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss des Feuerstein liefernden Kalksteinplateaus im Norden Nabtas und im Nordosten Kiseibas darf nicht unterschätzt werden, gab er doch den hier lebenden Populationen einen materiellen und daraus resultierend auch einen technologischen Vorteil gegenüber den im nubischen Sandstein siedelnden Gruppen, deren Rohmaterial hauptsächlich aus verhärtetem Sandstein bestand, der wie schon weiter oben angedeutet nicht das ideale Material für eine Bearbeitung mittels Flächenretuschen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fayum ( Fig. 4 ) zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Dreieckspitzen aus, dennoch liegt der Anteil der Stielspitzen um ca. 10 % höher. Würden die kantenretuschierten Bewehrungen des Fayum B berücksichtigt, so entstünde ein ähnliches Bild wie in den Kharga Oasen allerdings mit höherem Anteil an Dreieckspitzen ( Indiz I ) und einem niedrigerem Prozentsatz von Blattspitzen ( Indiz II ). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beeinflussung durch die Fundplatzgruppe 25° N ist durchaus möglich.&lt;br /&gt;
Wie ebenfalls aus Fig. 4 hervorgeht, fehlt den Merimde Fundplätzen die zeitliche Tiefe, da ein Pfeilspitzentyp, die Gruppe A2, mit über 90 % Anteil das Bild beherrscht. Ähnliches gilt für die noch jüngere Badarikultur, die ca. 80 % A2- Spitzen aufweist und rund 16 % Blattspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem nun die ägyptischen Pfeilspitzen der Sahara zahlenmäßig erfasst sind und ihre Typen in einen, wenn auch groben Zeitrahmen gestellt werden konnten, erscheint es mit Einschränkungen möglich, einige Fragen beantworten zu können. Ebenfalls müssen mehrere notwendige Feststellungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
* Über die Hälfte aller in Ägypten gefundenen und ausgewerteten Pfeilspitzen ist in dem Raum von Abu Tartur – Kharga konzentriert.&lt;br /&gt;
* Diese außerordentliche Akkumulation hat während der gesamten holozänen, steinzeitlichen Phase stattgefunden. &lt;br /&gt;
* Die Feldforschung in dem genannten Raum ist bei weitem nicht abgeschlossen. Die Region verfügt über ein gewaltiges Potential.&lt;br /&gt;
* Dichte und dauernde Besiedlung von der El Adam Phase bis zum Auftreten von Clayton Ringen ( Riemer ) setzt klimatische Bedingungen voraus, die nicht im Extrembereich liegen. Eine Ausweitung bisheriger Studien Klima, Fauna und Flora betreffend sowie die Erstellung weiterer C14- Analysen erscheinen angebracht. Auch die Quartärgeologie ist gefragt um eventuelle Fehlinterpretationen zur Klimaentwicklung zu korrigieren und gezielte, lokale Detailuntersuchungen zu betreiben, um die bestehende Diskrepanz zwischen den existierenden Studien und den archäologischen Fakten auszuräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die großen Dreieckspitzen mit zentraler Basiskehle dürften nach den heute bekannten und datierten Funden in Abu Tartur entwickelt worden sein. Von hier aus gelangten sie, kann postuliert werden, mit geringer Zeitverschiebung zunächst ins Fayum und dann nach Merimde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fayum entwickelte sich aus den unregelmäßigen und zum Teil noch primitiv anmutenden Pfeilspitzen Abu Tarturs vor allem die elegante A25- Spitze mit nach innen gezogenen Schwingen und tiefen, breiten Kehlen. Dieser Typ verbindet die Wirkung eines breiten Geschosses mit entsprechendem Schusskanal mit einer Gewichtsreduzierung, welche mit einer tiefen und breiten Kehle zusammenhängt.&lt;br /&gt;
Die bevorzugten Typen in Merimde sind A2, A27, A25 und A28. Im Unterschied zu Abu Tartur sind hier die Pfeilspitzen gleichmäßiger und sauber gearbeitet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- Erste flächenretuschierte Stielspitzen treten schon im Frühholozän vereinzelt als Experimente, die aber ohne direkte Folgen bleiben, in Gara, Sitra und Abu Tartur auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gara 75/27 produzierte zwei Stielspitzen mit einem Alter von 8219 Jahren, aus Sitra ist eine Stielspitze mit einem Alter von ca. 8200 Jahren bekannt und Abu Tartur weist zwei flächenretuschierte Stielspitzen von Fundplatz 0002/84 mit einem Alter von 9120 Jahren auf, eine dritte von 1023/82 ist nicht datiert, könnte aber nach der Bearbeitungstechnik und der Formgebung ebenfalls dazuzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese frühen, flächenretuschierten Stielspitzen ähneln stark Miniaturausführungen von Aterienspitzen. Eine Beeinflussung durch aufgefundene Paläoartefakte ist nicht von der Hand zu weisen, zumal im Inventar des Fundplatzes 0002/84 eine große Aterienspitze vorhanden ist. Außer den gestielten Exemplaren weisen 0002/84 und 0006/82 auch einige flächige modifizierte Blattspitzen der Gruppen C3 und C9 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wie die Fundstellen Abu Tartur 1004/83 und Djara 90/1-2 zeigen, treten fast gleichzeitig ab ca. 7600 BP neben den kantenretuschierten Pfeilspitzen auch regelmäßig solche mit Flächenretuschen auf und zwar neben den Bewehrungen der Familien A, C und D ebenfalls, aber in geringeren Stückzahlen, die der Familien B, E und G auf.&lt;br /&gt;
Von dem oben genannten Zeitpunkt an nehmen die Flächenretuschierten prozentual zu, die Kantenretuschierten nehmen ab ohne aber gänzlich zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Der Anteil von Dreieck-, Blatt- oder Stielspitzen hängt bei den flächig retuschierten Pfeilspitzen nicht vom Alter des Fundplatzes ab sondern von den Präferenzen der jeweiligen kulturellen Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Gruppen, die westlich einer gedachten Linie Siwa – Abu Minquar. Eastpans – Bir Kiseiba – Nabta siedelten waren von den Geschossentwicklungen der Kernzonen abgekoppelt. Sie bringen keine Flächenretuschen hervor, zum Teil auf Grund eines Mangels an geeigneten Rohstoffen, sie verweilen hauptsächlich bei kleinen dreieckigen und trapezförmigen Querschneidern, andere kantenretuschierte Pfeilspitzenfamilien sind selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Aus der ägyptischen Sahara sind nur wenige C14- Analysen aus holozänen Horizonten bekannt, die ein Alter von über 9000 Jahren aufweisen. Noch geringer ist die Anzahl von Fundstellen diesen Alters mit einem Inventar, welches eine typologische Einordnung zu erstellen erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Datierung stammt von einem Herdplatz westlich des Abu Ballas, sie beträgt  10000 +- 225 BP Jahre weist aber keinerlei lithisches Material auf ( Gabriel 86 ).&lt;br /&gt;
Aus dem Wadi el Akhdar vom Fundplatz 80/7-1 wird ein Alter von 9370 +- 215 BP gemeldet (Schön 96) aber auch hier ist das analysierte Material aus einer geologischen Schicht ohne Artefakte entnommen worden.&lt;br /&gt;
Vom Fundplatz 83/33 wurde eine Keramikscherbe auf 9080 +- 50 BP datiert. Zugehörige Steinartefakte sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H.J. Pachur und H.P. Röper haben in der  „Roten Wüste“ etwa 70 – 100 km südlich von Abu Tartur eine Holzkohlenprobe von einer Herdstelle entnommen, die ein Alter von  9260 +- 370 BP aufweist. Steinartefakte und Keramik sind nicht untersucht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Dakhla sind im Zusammenhang mit der dortigen Masara- Phase einige Daten bekannt. Sie liegen zwischen 9180 BP und 8170 BP für die Masara- Phasen A und B und zwischen 9000 BP und 8500 BP für die Masara- Phase C. Werkzeuge sind in diesem Falle vorhanden, einzelne Stücke stimmen mit einschlägigen Inventaren anderer Fundgebiete überein. Eigene auf Dakhla bezogene und vollständige Inventare sind jedoch erst spät erstellt worden, diese sind mit den Funden des Abu Tartur B zu vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches gilt für die C14 Daten der Fundregion Regenfeld in der großen Sandsee. Fundplatz 96/1 mit einem Alter von 9388 +- BP Jahren weist keine signifikanten Geräte auf und 96/20, auf 9040 +- 60 BP datiert, produzierte ähnlich wie die gleich alten Plätze im Südosten der libyschen Wüste Ägyptens hauptsächlich rückengestumpfte Lamellen ohne jedoch vergleichbar vollständige Typologien wie Nabta und Kiseiba zu liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollständige Inventare und Datierungen weisen vier Fundplätze auf. In Bir Kiseiba sind es E-80-4 und E-79-8 mit 423 respektiverweise 374 Werkzeugen, in Nabta lieferte E-77-7  158 Geräte und Abu Tartur 0002/84 hat 402 modifizierte Steinartefakte hervorgebracht. In der Fundplatzbeschreibung von 0002/84 werden diese vier Inventare miteinander verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Ostsahara begonnene kulturelle Entwicklung wurde durch die prädynastischen Gruppen im Niltal fortgesetzt. Da der Verfasser das Niltal mit Ausnahme von Merimde und Badari nicht in seine Betrachtungen aufgenommen hat, werden Pfeilspitzentypen wie sie z.B. in Abydos auftreten, nicht berücksichtigt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=865</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-14T17:27:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Anzahl der gezeichneten Spitzen'''|| '''Anzahl der Spitzen des Fundplatzes'''|| '''% der Ounanspitzen am Gesamtinventar'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä34 fehlt== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä35 fehlt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

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		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=864</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T22:02:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä32 und Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Fundplatz'''|| '''Anzahl der gezeichneten Spitzen'''|| '''Anzahl der Spitzen des Fundplatzes'''|| '''% der Ounanspitzen am Gesamtinventar'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=863</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T16:29:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä32 und Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Fundplatz|| Anzahl der gezeichneten Spitzen|| Anzahl der Spitzen des Fundplatzes|| % der Ounanspitzen am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=862</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T16:28:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä32 und Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Fundplatz|| Anzahl der gezeichneten Spitzen|| Anzahle der Spitzen des Fundplatzes|| % der Ounanspitzen am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''40,27'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=861</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T16:25:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä32 und Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Fundplatz|| Anzahl der gezeichneten Spitzen|| Anzahle der Spitzen des Fundplatzes|| % der Ounanspitzen am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1017|| 12||53|| 7,27&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1023||9||32||1,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1004||8||23||3,66&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1072||6||20||16,00&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||K||5||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1075||2||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1005||1||10||1,11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1048||2||3||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1013||2||14||4,44&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1026||2||8||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1046||2||3||3,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0007||1||15||2,46&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||D||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1074||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0026||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||AT||1||-||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1009||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0022||1||2||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||0046||1||1||-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
||1045||1||1||1,06&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| '''Total'''|| '''60'''|| '''191**'''|| '''21'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=860</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:57:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä32 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 31/38'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 75/126'''   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1004 – 140/7'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)    1048 – 155/28'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1013 – 66/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/3'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/46'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 150/42'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1017 – 35/99'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 73/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0026 – 174/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  AT 068'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1072 – 79/51'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/92'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/70'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/36'''   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/34'''  Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 7/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1017 – 35/97'''   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/37'''   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 30/125'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1072 – 79/38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1026 – 19/1'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1009 – 142/25'''   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  K 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1023 – 73/68'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1004 – 198/47'''   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  K 22'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1017 – 35/88'''   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1017 – 35/98'''   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=859</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:51:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä31 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   D 09'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   K 26'''   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1046 – 83/27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 3/39'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1026 – 19/32'''   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1072 – 79/34'''   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1042 – 191/5'''   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1046 – 83/21'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 3/47'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 3/49'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 3/38'''   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1035 – 7/7128'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1017 – 35/29'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1017 – 35/27'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 73/74'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1017 – 31/40'''   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 67/95'''   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1026 – 19/52'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 73/64'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1023 – 13/62'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – I/103'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1021 – 191/3'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 13/29'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1017 – 35/28'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1023 – 3/35'''   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1026 – 19/58'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1024 – 74/44'''   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 13/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 73/84'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1046 – 83/16'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=858</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:48:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel 30 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=857</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=857"/>
				<updated>2015-01-03T15:46:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel 30 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1023 – 3/55'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1023 – 3/32'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1005 – I/18'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1005 – 27/68'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1023 – 3/44'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1023 – 13/40'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1023 – 73/98'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   0021 – 176/6'''   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1046 – 83/17'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1023 – 27/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1013 – 39/34'''   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0008 – 181/9'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1023 – 3/50'''   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1021 – 19/33'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 30/793'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1020'''  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1023 – 3/48'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1021 – 92/28'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0009 – 108/36'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  0006 – 118/61'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1005 – II/100'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/12'''   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1004 – 198/40'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0006 – 107/729'''   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1005 – I/55'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  1018 – 183/16'''   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1017 – 131/60'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1023 – 30/122'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  0009 – 108/42'''   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 19/54'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=856</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=856"/>
				<updated>2015-01-03T15:43:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä29 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1017 – 131/17'''   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/53'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 7/47'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1023 – 7/22'''   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1048 – 155/29'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0056 – 15'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 75/2'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/53'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1023 – 7/52'''   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0007 – 75/62'''   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1023 – 50/58'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1026 – 14'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1026 – 15/7'''   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1023 – 30/83'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1072 – 79/37'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1075 – 13'''   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  0001 A – 10'''   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0001 A – 11'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 –    /'''     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1024 – 5/25'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1026 – 19/29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)   0019 – 7/177'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  0001 A – 14'''   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  1005 – 27/35'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1024 – 74/72'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0008 – 86/66'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  0050 – 168/22'''   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 39/26'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1004 – 196/59'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=855</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:39:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä28 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   0006 – 107/28'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0006 – 133/37'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1002 – 141/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1016 – 41/22'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0009 – 123/21'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   0009 – 123/34'''   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   0007 – 110/44'''   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 140/42'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0008 – 83'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  0001 A – 9'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0001 A – 4'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0009 – 108/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1074 – 161/10'''   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  0009 – 123/35'''   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1025 – 11/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0050 – 168/10'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 198/50'''   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  0006 – 107/49'''   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  0011 – 86'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1086 – 157/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1024 – 5/11'''   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1073 – 12/19'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 7/731'''   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0011 – 88'''   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1044 – 120/28'''   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  0006 – 107/27'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1074 – 1'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1013 – 93/3'''   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1013 – 39/7'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1026 – 15/13'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=854</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:34:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä27 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1004 – 198/32'''   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   0007 – 110/79'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   0001 – A/1'''   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1013 – 42/32'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   0007 – 80/110'''   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1004 – 198/39'''   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   Z 02'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1026 – 19/60'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   0010 – 102/16'''   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1004 – 150/55'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  0022 – 176/10'''   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  1086 – 157/7'''   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1004 – 196/61'''   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – 198/22'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1013 – 191/5'''   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  0056 – 12'''   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1004 – 140/57'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1023 – 30/113'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1004 – 140/56'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1013 – 42/23'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  1023 – 7/13'''   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  1026 – 19/27'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1023 – 30/116'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0056 – 7'''   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1021 – 92/30'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=853</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:20:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä26 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 13/92'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/53'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/47'''   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/79'''   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
*Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/96'''   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/85'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1026 – 19/37'''   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/56'''   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 73/116'''   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/120'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/91'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/86'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 30/8'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/72'''   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 30/9'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1026 – 19/36'''   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
*Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – III/86'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1005 – III/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/78'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 13/85'''   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/15'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 13/98'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/82'''   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 73/117'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/81'''   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – 27/16'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – 27/17'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 13/99'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 1005 – III/84'''   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 1023 – 13/87'''   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 1023 – 13/88'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 1086 – 157/14'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 1026 – 19/38'''   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 1044 – 120/31'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 1002 – 141/37'''   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=852</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T15:06:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä25 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 020'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 110'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 109'''   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 145'''   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 097'''   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 025'''   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 114'''   &lt;br /&gt;
*Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 071'''   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 002'''   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 98/18'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0002 – 124'''   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 032'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0026 – 29'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 051'''   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0030 – 171/40'''   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 041'''   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 031'''   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 182/22'''   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 086'''   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 – 062'''   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 059'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 122'''   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0002 – 011'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 084'''   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0007 – 110/54'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1048 – 38'''   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1023 – 67/140'''   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 182/24'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) K 20'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) Z 34'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) Z 33'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) Z 32'''   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) Z 28'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) Z 35'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) AT 029'''   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 1005 – 201/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
*Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben. Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 1005 – 130/4'''   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 1024 – 5/26'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 1005 – 201/13'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 1005 – 201/12'''   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
*Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=851</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:59:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä24 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0002 – 026'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0002 – 006'''   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  0002 – 054'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0002 – 041'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  0002 – 081'''   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 113/035'''   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  0002 – 028'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0002 – 049'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  0002 – 182/20'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0002 – 182/25'''   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 0030 – 171/41'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0002 – 089'''   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 0002 – 016'''   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0002 – 038'''   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 0002 – 007'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0002 – 037'''   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 0002 – 005'''   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 0002 – 079'''   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 0002 – 012'''   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0002 024'''   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0002 – 053'''   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0002 – 073'''   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 0030 – 171/30'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0002 – 023'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
*Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 0002 – 034'''   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 0002 – 23/035'''   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 0002 – 057'''   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 0002 – 021'''   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) 0002 – 022'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.) 0002 – 131/033'''   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''31.) 0002 – 98/17'''   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''32.) 0002 – 015'''   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''33.) 0002 – 131/39'''   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''34.) 0002 – 087'''   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''35.) 0002 – 003'''   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''36.) 0002 – 014'''   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''37.) 0002 – 018'''   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''38.) 0002 – 050'''   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''39.) 0002 – 098'''   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''40.) 0002 – 017'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''41.) 0002 – 019'''   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
*Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''42.) 0002 – 024'''   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
*Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=850</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:52:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä23 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 15/4'''   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  GS/NW'''   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/15'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1026 – 15/3'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1002 – 19'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 124/74'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1015 – 88/56'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1015 – 88/64'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1013 – 42/50'''   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) D 05'''   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) AT 021'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 011'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/59'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/64'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/16'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 0013 – 32'''   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1006 – 153/8'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) AT – 012'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1026 – 94/9'''   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/10'''   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1024 – 5/18'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 25'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1013 – 39/37'''   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 0013 – 43'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1026 – 19/31'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 50/74'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=849</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:48:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä22 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1026 – 19/4'''   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 04'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/19'''   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 24'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  AT 017'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1026 – 19/14'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1005 – III/75'''   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers. Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – III/76'''   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 30/82'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 3/31'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/20'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/51'''   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/76'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – 27/55'''   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – 27/34'''   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1024 – 74/7'''   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 74/4'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – 27/32'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 17/56'''   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – 27/45'''   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – III/46'''   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) AT 024'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/69'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1044 – 120/22'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – III/39'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=848</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:43:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä21 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 - Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=847</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:43:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä21 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1024 – 74/14'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1004 – 196/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1004 – 158/3'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.) 1023 – 13/20'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/100'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 19/17'''   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  123  13/58'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
*Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  105 – III/71'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  123 – 3/2'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1004 – 196/34'''   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/25'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 022'''   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) K 17'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 0006 – 133/35'''   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 2/25'''   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 43/130'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) AT 037'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 30/73'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 063'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 0003 – 117/3'''   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 038'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 0009 – 123/14'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 3/22'''   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1026 – 19/25'''   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) Z 13'''   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=846</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:38:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä20 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typische D21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=845</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:37:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä20 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 3/6'''   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 130/47'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/29'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/6'''   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1015 – 77'''   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 3/53'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 74/2'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/44'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 3/52'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/105'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) D 14'''   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) Z 25'''   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 3/3'''   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1039 – 145/30'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1080 – 162/1'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)1005- 27/21'''  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
*Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 13/33'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 30/95'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1079 – 16'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) D 23'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/36'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1024 – 74/11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 031'''   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 13/54'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1026 – 19/11'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/47'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=844</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:33:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä29 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=843</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:30:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä33 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   K 23'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)   1072 – 79/27'''   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)   1023 – 156/12'''   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)   1017 – 35/94'''   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)   1046 – 83/31'''   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)   1013 – 69/43'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)   1072 – 79/26'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)   1004 – 198/45'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1072 – 79/33'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1046 – 30/83'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.)  1048 – 155/27'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.)  0046 – 170/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.)  1045 – 22/85'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.)  1004 – I/3'''   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.)  1023 – 7/40'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.)  1004 – 198/44'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.)  1017 – 33/36'''    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.)  1075 – 161/4'''   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.)  1023 – 7/39'''   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.)  1017 – 31/39'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.)  K 27'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.)  D 16'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.)  1017 – 35/93'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.)  0022 – 176/6'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.)  1074 – 161/1'''   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.)  K 25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.)  1075 – 161/2'''   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.)  1005 – 27/71'''   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.)  1023 – 7/25'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.)  1004 – 150/44'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlen.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=842</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-03T14:21:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä19 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)   1005 – III/47'''   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 26'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/12'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/6'''   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/59'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  Z 27'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1024 – 4/9'''   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 74/3'''   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/77'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/26'''   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/65'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 13/50'''   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 4/15'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/37'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/50'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Vera – P'''   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/33'''   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 3/30'''   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 50/58'''   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – I/117'''   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=841</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T20:24:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä18 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/48'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  D 13'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 130/28'''   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/65'''   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – I/102'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1026 – 93/19'''   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/96'''   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1013 – 7/43'''   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 1/13'''   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1021 – 92/64'''   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 31/72'''   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/84'''   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 054'''   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1024 – 74/66'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
*Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1026 – 19/30'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/47'''   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/72'''   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 73/71'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 059'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) K 11'''   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) AT 030'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1013 – 41/43'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/63'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) AT 060'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1005 – III/8'''   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) K 12'''   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1024 – 74/8'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1026 – 19/50'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=840</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T20:20:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä17 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1026 – 19/46'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 058'''   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 3/37'''   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  AT 056'''   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/90'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  K 21'''   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  Z 44'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  Z 06'''   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  K 13'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) Z 45'''   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 33/33'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) AT 053'''   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1005 – I/106'''   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) D 08'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 46'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 73/99'''   &lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 08'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) Z 07'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) AT 026'''   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) Z 04'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1005 – III/42'''   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) D 07'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/73'''   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) D 10'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) AT 032'''   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1023 – 73/110'''   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1026 – 19/7'''   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.) 1023 – 73/86'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.) AT 061'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=839</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T20:17:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä16 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist. Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=838</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T20:16:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä16 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/15'''   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0008 – 86/34'''   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/21'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/14'''   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/16'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
*Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0036 – 172/13'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/48'''   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  K 10'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/27'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/30'''   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/8'''   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1073 – 12/11'''   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 3/19'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/32'''   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 3/23'''   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) AT 057'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – I/75'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 3/24'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=837</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T19:07:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä15 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/20'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074 – 161/6'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/18'''   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 73/93'''   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 83/32'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.) 1035 – 132/20'''  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/23'''   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/8'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1035 – 132/21'''   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ; Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
*Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/24'''   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1017 – 33/8'''   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48; Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=836</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T19:04:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä14 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=835</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T19:03:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä14 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/53'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.) 1005 – II/70''' Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3)  1026 – 19/56'''   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
*Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1023 – 30/106'''   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/43'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73/82'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.) Z 09'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
*Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/83'''   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 3/15'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 3/61'''   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/87'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – III/48'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) Z 10'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1005 – III/74'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 73/79'''   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1001 – 192'''   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
*Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 73/109'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 3/18'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1006 – 153/7'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) AT 028'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 13/66'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – III/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 3/28'''   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=834</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:59:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä13 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  0040 – 193/1'''   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 3/5'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/74'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1024 – 74/11'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1021 – 92/60'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 3/56'''   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 3/55'''   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 130/5'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  Z 52'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1026 – 95/19'''   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 13/11'''   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 0006 – 107/33'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 062'''   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/2'''   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) AT 015'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1013 – 39/16'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) Z 42'''   &lt;br /&gt;
*Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1017 – 188/39'''   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 82/3'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
*Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 3/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 94/8'''   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1017 – 131/9'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=833</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:52:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä12 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  D 12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  Z 43'''   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  D 15'''   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  D 06'''   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  Z 51'''   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  0002 – 98/020'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 73/80'''   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 73//88'''   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1004 – 196/53'''   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 0006 – 133/36'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – I/87'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) Z 47'''   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1085 – 160/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/17'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – III/57'''   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 9/135'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/26'''   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1046 – 83/18'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/4'''   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III//23'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 0006 – 112/3'''   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1015 – 88/52'''   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1005 – III/60'''   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1023 – 3/1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1013 – 39/25'''   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=832</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:49:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä11 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – III/7'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – III/4'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – 27/5'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 50/15'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – III//31'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – III/17'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 50/7'''   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 27/26'''   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 33/12'''   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.)  1005 – II/65'''   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/24'''   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – III/32'''   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) AT 079'''   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 19/18'''   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/22'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1024 – 6/4'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) D 18'''   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 50/6'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – III/72'''   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – II/86'''   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1026 – 19/35'''   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1023 – 3/11'''   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 2/21'''   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 19'''   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1024 – 6/2'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.) 1005 – II/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.) 1005 – III/43'''   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

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		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=831</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:44:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä10 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.) 1023 – 14/29'''   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  AT 034'''   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  K 06'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  Z 39'''   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 14/27'''   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
*Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 14/4'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1004 – 196/50'''   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 -    /'''        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
*Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1024 – 4/23'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 73/66'''   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) Z – 24'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 14/25'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
*Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/65'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 14/20'''   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
*Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1017 – 31/31'''   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 14/56'''   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
*Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=830</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:41:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä8 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 46/58'''   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – I/12'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  123 – 46/51'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 46/43'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1066 – 160/20'''   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – I/16'''   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1020 – 90/8'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  0014 – 27'''   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – II/5'''   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 46/41'''   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/47'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 2/29'''   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 2/2'''   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1005 – I/28'''   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 46/44'''   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 46/79'''   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 2/9'''  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1023 – 46/48'''   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1005 – I/46'''   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – 27/25'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1023 – 46/50'''   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1005 – I/14'''   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 30/12'''   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) 1005 – I/49'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 46/37'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=829</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:37:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä7 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die „armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=828</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2015-01-02T18:36:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä7 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1005 – II/1'''   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1005 – 2/100'''   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 2/28'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 30/106'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – AW/98'''   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.) 1046 – 20/83'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/24'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 30/69'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 -'''              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
*Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – II/5'''  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1026 – 16'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1066 – 160/18'''   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1026 – 15'''   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1026 – 13'''   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1013 – 39/36'''   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 30/54'''   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1026 – 19/5'''   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1026 – 10/17'''   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/20'''   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1023 – 2/6'''   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=827</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T20:36:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä6 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1017 – 31/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 30/41'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
* Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/77'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 2/14'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 27/28'''   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1024 – 82/17'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 2/12'''   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
* Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1024 – 4/2'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1017 – 31/2'''   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
* Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 67/87'''   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 4/16'''   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 –67/32'''   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 67/58'''  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 67/88'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
* Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1055 – 1'''   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
* Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1045 – 85/32'''  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1005 – 27/18'''  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
* Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1039 – 145/28'''  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1024 – 48/24'''  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
* Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=826</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T20:33:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä5 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1027 – 158/3'''   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1074/161/11'''   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1017 – 31/74'''   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – 105/12'''   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1005 – 105/1'''   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 2/34'''   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 105/16'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1051 – 183/14'''   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
* Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 27/37'''   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 46/89'''   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
* Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 46/18'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
* In Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 46/5'''   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
* Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1021 – 92/61'''   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
* Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1005 – 105/27'''   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
* Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 2/5'''   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1017 – 131/19'''   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1020 – 90/7'''   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
* Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 2/11'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1002 – 141/27'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
* Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=825</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T20:28:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/22'''   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1024 – 74/56'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 30/53'''   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
*Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1005 – III/41'''  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 73/24'''   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/3'''   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
*Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1045 – 84'''   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
*Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1017 – 188/27'''   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1026 – 19/24'''   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/77'''   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1005 – 1005/31'''  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
*Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 73/128'''   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 73/107'''   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 30/3'''   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1027 – 158/3   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074/161/11   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1017 – 31/74   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – 105/12   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 105/1   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 2/34   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 – 183/14   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/37   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/89   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 46/18   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
I Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 46/5   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1021 – 92/61   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – 105/27   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 2/5   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1017 – 131/19   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1020 – 90/7   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/11   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1002 – 141/27   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=824</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T20:25:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä3 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 1/6'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 1/10'''   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 1/8'''   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
*Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 1/7'''   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 1/5'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 1/9'''   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 1/11'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 1/4'''   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
*Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1005 – 105/35'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1005 – 130/49'''   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
*Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1017 – 35/45'''   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1005 – 105/62'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
*Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/22   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1024 – 74/56   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/53   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – III/41  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/24   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/3   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1045 – 84   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1017 – 188/27   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1026 – 19/24   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/77   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – 1005/31  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/128   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/107   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 30/3   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1027 – 158/3   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074/161/11   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1017 – 31/74   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – 105/12   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 105/1   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 2/34   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 – 183/14   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/37   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/89   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 46/18   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
I Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 46/5   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1021 – 92/61   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – 105/27   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 2/5   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1017 – 131/19   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1020 – 90/7   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/11   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1002 – 141/27   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=823</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T20:23:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä2 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/23'''   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  0045 – 84'''   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
*Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1005 – III/49'''   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  0008 – 83'''   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
*Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.) 1023 – 73/25'''   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
*Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1005 – 105/34'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
*Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1025 – 156/6'''   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
*Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1005 – 150/40'''   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
*Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)   1024 – 28/18'''   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1017 – 131/11'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
*Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1023 – 1/ 2'''   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
*Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1004 – 196/32'''   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
*Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/6   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 1/10   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/8   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/7   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/5   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/9   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 1/11   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/ 4   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – 105/35   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 130/49   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 35/45   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 105/62   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/22   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1024 – 74/56   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/53   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – III/41  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/24   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/3   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1045 – 84   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1017 – 188/27   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1026 – 19/24   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/77   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – 1005/31  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/128   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/107   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 30/3   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1027 – 158/3   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074/161/11   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1017 – 31/74   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – 105/12   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 105/1   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 2/34   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 – 183/14   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/37   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/89   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 46/18   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
I Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 46/5   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1021 – 92/61   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – 105/27   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 2/5   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1017 – 131/19   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1020 – 90/7   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/11   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1002 – 141/27   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_Tunesien&amp;diff=822</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Tunesien</title>
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				<updated>2014-12-31T15:41:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafeln  T 2, T 3 und T 4 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel  T 1==&lt;br /&gt;
1.)    '''T 13 – 23'''    Länge = 55mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)    '''T 20 – 12'''    Länge = 47mm (geschätzt); Breite = 29,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)    '''T 20 – 13'''    Länge = 44mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    '''T 20 – 11'''    Länge = 49,5mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)    '''T 20 – 10'''    Länge = 51,5mm (geschätzt); Breite = 33mm ; Dicke = 10,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)    '''T 20 – 9'''      Länge = 62mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)    '''T 20 – 4'''      Länge = 47mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)    '''T 20 – 2'''      Länge = 47,5mm ; Breite = 28mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)    '''T 20 – 6'''      Länge = 88,5mm ; Breite = 32,5mm ; Dicke = 9,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  '''T 20 – 7'''      Länge = 74,5mm ; Breite = 41,5mm ; Dicke = 11mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  '''T 20 – 1'''      Länge = 60mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bis auf die Nr. 1 der Tafel 1, ein Einzelfund südlich von M  Dilla, stammen sämtliche Stücke von einem Oberflächen – Fundplatz nördlich von Redeyef.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafeln  T 2, T 3 und T 4==&lt;br /&gt;
'''Gafsaspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorprodukte, aus denen Gafsaspitzen hergestellt werden können, reichen von starken Klingen bis zu schlanken Lamellen. In der Regel sind die Ränder gänzlich oder teilweise retuschiert. Die Retuschen können steil oder abrupt sein aber auch halbsteil und flach. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Am proximalen Ende, in einigen Fällen auch am distalen, ist durch abrupte Kantenretuschen ein breiter Stiel herausgearbeitet. Die Länge des Stiels kann sehr unterschiedlich ausfallen und liegt ungefähr zwischen 10% und 40% der Gesamtlänge. Die seitlichen Stielbegrenzungen verlaufen häufig parallel zueinander oder sich schwach verjüngend zur meistens geradlinigen Basis, welche in vielen Fällen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist aber auch Rundungen und andere Unregelmäßigkeiten aufweisen kann. Die Schwingen sind ähnlich wie bei Ounanspitzen vom Typ D2 doch sind auch rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen vom Typ D1 bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist die Behandlung der Stielbasis. Es können fünf unterschiedliche Methoden beobachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1 Bulbus und Schlagfläche befinden sich am proximalen Ende, sie sind nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Das proximale Ende einschließlich des Bulbus wurde entfernt, die Stielbasis wird durch eine Bruchfläche gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3 Das proximale Ende einschließlich des Bulbus wurde entfernt, die Stielbasis ist steil kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4 Der Bulbus befindet sich am distalen Ende an der aktiven Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5 Der Bulbus befindet sich am proximalen Ende, seine Höhe wurde durch flache Retuschen reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier vorgestellten Artefakte stammen von einem Fundplatz in der Umgebung von Gafsa. Außer den Spitzen bietet das Vorkommen weitere Artefakte, die im „Tixier“ nicht erscheinen wie große Dreiecke, z.B. die Nummern 10 und 14 der Tafel T5 oder ein doppelt gekerbtes Stück von absonderlicher Form ( ohne Zeichnung ). Andere Werkzeuge wie die Exemplare    1 – 10 der Tafel T6 fallen zum Teil unter Tixier 109, spitze Lamelle mit gerundeter Basis, auch sie werden als frühe Pfeilspitzen angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Formgebung des Stiels besteht der Unterschied zwischen klassischen Ounanspitzen und der Gafsaspitze in der zum Teil abrupten Retuschierung sowohl der Ränder als auch des distalen Endes. Auch die sehr ähnlichen Abu Tartur Spitzen der Tafeln Ä33 A und Ä33 B zeigen weniger abrupte Retuschen an den Rändern. Beide, die ägyptischen sowie auch die tunesischen Exemplare, von denen 73 Stücke bekannt sind, werden unter H13 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Häufigkeit der Methoden der Stielbehandlung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hier muss die Tabelle eingefügt werden. Siehe Originaldokument. Wenn die Tabelle nicht brauchbar ist, setze ich sie mit der Tabellenfunktion in Open Office neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel T 2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   '''T 10 – 51'''   Länge = 68mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Exemplar wurde in der Nähe des epipaläolischen Fundplatzes Bir Hamairia ( Capsien superieur ) gefunden und weist als große Ausnahme flache Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. Die patinierte Oberfläche der Dorsalseite zeigt, bedingt durch in der Feuersteinmasse eingeschlossene Fossilienreste, einige raue Unebenheiten. Der Gesamtumfang der Spitze ist einschließlich der unregelmäßig verlaufenden Stielbasis abrupt kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   '''T 12 – 52'''   Länge = 62mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Dieses und die folgenden Artefakte dieser Tafel stammen aus der Umgebung von Gafsa, sie werden nicht durch Tixiers Typenreihe des Epipaläolithikums abgedeckt und dürften wahrscheinlich einem frühen Neolithikum angehören. Die Spitze T 12 – 52 weist einige Merkwürdigkeiten auf. Zunächst befindet sich der Bulbus am oberen Ende der Spitze. Die Klinge ist bei der Herstellung nicht wie üblich abgeschlagen worden, sondern ist in einer Rundung ( outrepasse ) steckengeblieben. Diese Rundung bildet nun die Stielbasis. Das in der Achse des Artefakts sichtbare Negativ einer vorher geschlagenen Klinge zeigt ebenfalls eine Herstellungspanne, was sich ebenfalls in einer Rundung und in einer Verdickung des Stiels gegenüber den übrigen Teilen der Spitze zeigt. Außer der Stielbasis ist das Artefakt vollständig steil kantenretuschiert. Die Ränder verlaufen schwach konvex, die Schwingen sind vom Typ D2 und die Stielränder sind untereinander und mit der Längsachse parallel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.) '''T 12 - 31''' Länge = 43,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Wie bei Nr.2 dieser Tafel ist auch bei diesem Artefakt das distale Ende die Stielbasis und das proximale mit dem durch flache Retuschen reduziertem Bulbus die aktive Spitze. Die steilen Kantenretuschen beziehen sich auf den Gesamtumfang wenn auch die Stielbasis nur links deutliche Retuschen erkennen lässt, da rechts Kortex ansteht und sich ein alter Bruch befindet. Der sehr breite Stiel wird durch zwei konkave Linien begrenzt, die Schwingen sind folglich vom Typ D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   '''T 21 – 15'''   Länge = 57mm ; Breite = 33,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar befinden sich Schlagfläche und der leicht reduzierte Bulbus an der Stielbasis, die eine gerundete Form aufweist. Die Modifikationen beschränken sich auf die Schwingen- und Stielbegrenzungen, die mit großen, steilen Retuschen herausgearbeitet worden sind. Einige weitere steile Randretuschen befinden sich rechts am distalen Ende. Der rechte Rand der Dorsalseite wird durch eine Kruste aus feinsten Quarzkristallen gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   '''T 21 – 16'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die leicht gerundete Basis des Stiels weist neben Schlagflächenresten auch eine flache Retusche auf, der Bulbus ist unretuschiert geblieben. Die leicht konvexen Ränder und die parallel zueinander verlaufenden Stielränder sind steil kantenretuschiert, die Schwingen von Typ D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   '''T 21 – 18'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
*Auffällig ist hier der kurze, gedrungene Stiel mit konkaven kantenretuschierten Begrenzungslinien und unregelmäßiger, leicht gerundeter Basis. Schlagfläche und Bulbus wurden abgetrennt. Die Kantenretuschierung der leicht konvexen Ränder ist durchgehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   '''T 12 – 51'''   Länge = 69mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
*Zwei Drittel der Dorsalseite bestehen aus Kortex. Der rechte Rand ist teilweise steil kantenretuschiert, der rechte weist treppenförmige flache Retuschen auf. Der Stiel ist einschließlich seiner Basis steil retuschiert. Weitere Merkmale sind geradlinige Ränder, konkave Schwingenbegrenzungen und eine geradlinige, rechtwinklig zur Längsachse stehende Stielbasis. Kurioserweise befindet sich der Bulbus an der aktiven Spitze des Artefakts wie schon bei Nr.2 und Nr.3 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   '''T 12 – 51'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Die Dorsalseite der kantenretuschierten Pfeilspitze lässt zum rechten Rand hin Kortex sehen. Die Schwingen vom Typ D2 sowie der Stiel mit seinen nahezu geradlinigen und parallel zueinander verlaufenden Rändern sind, wie auch die gerundete Stielbasis auf der Ventralseite, kantenretuschiert. Letztere Retuschen haben die Ausgangsklinge in ihrer Länge soweit reduziert, dass kein Bulbus in Erscheinung tritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   '''T 12 – 42'''   Länge = 49mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Das an seinen D1 – Schwingen am Stiel samt seiner Basis kantenretuschierte Artefakt ist an seinen Rändern nur teilweise durch abrupte Retuschen modifiziert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, die Stielbegrenzungen geradlinig wobei seitliche Begrenzungslinien und Basis einen rechten Winkel bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  '''T 21 – 39'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Die geradlinigen Ränder dieser einer H – D2 – Spitze gleichenden Artefaktes sind alternierend einmal von der Dorsal- und einmal von der Ventralseite aus kantenretuschiert worden. Schwingen und Stiel nebst Basis sind gleichfalls in dieser Art bearbeitet. Auch hier wurde der Bulbus durch Verkürzen der Ausgangslamelle entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  '''T 21 – 41'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Ränder der schlanken, aus einer Lamelle gefertigten Pfeilspitze sind teilweise durch flache, treppenförmige, am distalen Ende auch steile Retuschen modifiziert. Der Stiel und die Schwingen, von denen die linke vom Typ D2, die rechte vom Typ D1 ist, sind kantenretuschiert. Auf der Dorsalseite des Stiels befindet sich eine lange, flächige Retusche. Der Stiel scheint gekürzt worden zu sein, um den Bulbus zu eliminieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  '''T 12 – 29'''   Länge = 40mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
*Die Ränder sind teilweise, Schwingen und Stiel, abzüglich der Basis, sind vollständig kantenretuschiert. Die rechtwinklig zur Längsachse stehende Basis besteht aus einem Schlagflächenrest, der Bulbus ist durch eine flache Retusche reduziert worden. Die linke Schwinge ist vom Typ D1, die rechte vom Typ D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  '''T 12 – 36'''   Länge = 60mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Der Gesamtumfang der Pfeilspitze ist kantenretuschiert mit Ausnahme der Stielbasis, welche aus einem glatten Bruch besteht, der zur Eliminierung des Bulbus gedient haben könnte. Geradlinige bis leicht konvexe Ränder, geradlinige Begrenzungen des Stiels und D2 Schwingen komplettieren das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  '''T 21 – 20'''   Länge = 39mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Ein leicht konkaver und ein konvexer Rand, beide durch flache treppenförmige Retuschen bearbeitet, kennzeichnen das Artefakt. Bulbus und Schlagfläche sind unmodifiziert geblieben. Die konkaven Linien der D2 – Schwingen gehen in geradlinige Stielbegrenzung über, beide sind kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  '''T 21 – 5'''   Länge = 51mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Artefakt unterscheidet sich von anderen dieser Serie durch seine konkaven Ränder. Bis auf die Stielbasis, welche durch Kortex gebildet wird und eine gerundete Form aufweist, ist das Exemplar durchgehend abrupt kantenretuschiert, die Schwingen sind vom Typ D2, der Stiel verjüngt sich zur Basis hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  '''T 12 – 34'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Wie häufig bei Klingen und Lamellen verlaufen die Ränder zunächst geradlinig und zum distalen Ende hin konvex. Sie sind nur teilweise durch steile und auch flache, treppenförmige Retuschen modifiziert. Schlagfläche und Bulbus sind erhalten geblieben, der Schwingen- und Stielbereich ist steil kantenretuschiert. Die Schwingen entsprechen dem Typ D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  '''T 21 – 17'''   Länge = 58,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
*Der linke Rand sowie Schwingen und Stiel, mit Ausnahme der Basis, welche durch einen Bruch gekennzeichnet ist, sind steil kantenretuschiert. Am rechten Rand sind kleine, weniger steile Retuschen zu beobachten. Die Ränder verlaufen in leicht konvexen Linien, der Stiel ist in der Nähe der D2 – Schwingen leicht eingeschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  '''T 21 – 17'''   Länge = 50,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
*Geradlinige Ränder, parallelrandige Stielränder und eine geradlinige, gebrochene und später teilweise retuschierte Basis, die rechtwinklig auf der Längsachse steht, sowie D2 – Schwingen bestimmen die Form der Pfeilspitze. Der Gesamtumfang ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  '''T 12 – 26'''   Länge = 48mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Das distale Ende ist steil retuschiert, der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge treppenförmige, flache Retuschen auf, der rechte zeigt nur geringe Bearbeitungsspuren. Die Parallelrandigkeit des Stiels wird links durch eine leichte Wölbung gestört. Schwingen und Stielränder sind rechts sehr fein, links grob kantenretuschiert. Der Typus der Schwingen liegt zwischen D1 und D2. Die kleine Schlagfläche verläuft schräg zur Längsachse und der Bulbus zeigt eine flache Retusche, die zu seiner Reduzierung angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel T 3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   '''T 21 – 6'''   Länge = 56,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
*Die zugespitzte, schlanke Lamelle weist nur im distalen Bereich eine sparsame Kantenretuschierung auf und natürlich am parallelrandigem Stiel sowie an den D1 – D2 – Schwingen. Der Bulbus wurde durch eine, die gesamte Breite des Stiels einnehmende, flache Retusche eliminiert. Eine Schlagfläche ist nicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   '''T 12 – 4'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der Umfang der Pfeilspitze ist bis auf die Stielbasis, welche durch einen Bruch gebildet wird, durchgehend bearbeitet und zwar sowohl durch steile als auch flachere Retuschen. Die Schwingen sind vom Typ D2, der Stiel verjüngt sich zur Basis hin. Das proximale Ende wurde entfernt, um den Bulbus zu eliminieren, dennoch befinden sich auf der Ventralseite zwei flache Retuschen im unteren Stielbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   '''T 21 – 8'''   Länge = 51mm (geschätzt); Breite = 15mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Die zugespitzte Lamelle ist bei Vernachlässigung der Stielbasis komplett steil kantenretuschiert, das distale Ende ist abgebrochen, obwohl die Lamelle hier ihre dickste Stelle hat. Die Schwingen werden durch konkave Linien gebildet, der Stiel ist eingeschnürt und endet in Rundungen. Der Bulbus ist nicht stark ausgeprägt und wurde nicht modifiziert. Die Schlagfläche ist winzig klein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   '''T 21 – 1'''   Länge = 37,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Auffallend ist der lange, breite und asymmetrische Stiel, der rechts geradlinig, parallel zur Längsachse und links in einer konvexen Kurve verläuft. Der Bulbus wurde durch flache Retuschen abgetragen, eine Schlagfläche ist nicht vorhanden. Die leicht konvexen Ränder sowie die Stielränder sind fast gänzlich kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   '''T 21 – 7'''   Länge = 37,5mm (geschätzt); Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Der Bulbus des Artefakts befindet sich an der aktiven Spitze, deren Ende abgebrochen ist. Steile Kantenretuschen bestimmen die leicht unregelmäßigen, konvexen Ränder sowie die konkaven Schwingenbegrenzungen und die fast geradlinigen Stielränder. Die geradlinige Basis besteht aus einer Bruchfläche, sie steht rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   '''T 21 – 12'''   Länge = 35,5mm (geschätzt); Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Schwach ausgeprägter Bulbus und minimale Schlagfläche, sowie alternierend herausgearbeitete konkave Schwingen- und Stielbegrenzungen sind Merkmale dieser kantenretuschierten Spitze. Sämtliche äußeren Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Eine Ausnahme bildet die unregelmäßige Stielbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   '''T 21 – 13'''   Länge = 42,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Während Stiel und Schwingen durch steile Kantenretuschen herausgearbeitet worden sind, zeigen die Ränder flachere und treppenförmige Bearbeitung. Auf der Ventralseite ist im distalen Bereich eine große flache Retusche zur Schärfung angebracht worden. Das proximale Ende samt Bulbus ist abgebrochen worden, wie die geradlinige Stielbasis zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   '''T 21 – 31'''   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die Schlagfläche und der flache Bulbus dieser Pfeilspitze sind intakt. Die Ränder, inklusive die der Schwingen und des Stiels, sind abrupt kantenretuschiert. Das distale Ende wird durch die Rundung eines steckengebliebenen Lamellenabschlags gebildet ( outrepasse ). Der unregelmäßig ausgebildete Stiel ist links eingeschnürt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   '''T 21 – 10'''   Länge = 43mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Die zugespitzte Lamelle ist in der oberen Hälfte kantenretuschiert. Die D2 – Schwingen und der kurze Stiel sind auf die gleiche Art herausgearbeitet worden. Bulbus und Schlagfläche sind nicht modifiziert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) '''T 21 – 9'''   Länge = 63mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Die teilweise Randretuschierung des Artefakts verteilt sich auf den distalen und medialen Bereich links der Längsachse und als sehr feine Retuschen unregelmäßig über die Gesamtlänge des rechten Randes, wobei im unterhalb der aktiven Spitze die Kantenretuschen von der Ventralseite aus angebracht wurden. Ebenfalls kantenretuschiert sind die D2 – Schwingen und der Stiel. Beide Ränder sind konvex ausgebildet, die größte Breite der Klinge befindet sich in der Mitte. Die Basis wird durch die Schlagfläche gebildet, halbsteile Retuschen haben nur einen schmalen Steg stehengelassen. Der Bulbus wurde nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  '''T 21 – 34'''   Länge = 24,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Abrupte Retuschen auf geradlinigen Rändern, alternierend angebracht, sowie die ebenfalls alternierenden Auskerbungen um Stiel und Schwingen herauszuarbeiten, kennzeichnen das Artefakt. Ein nicht modifizierter Bulbus und eine große Schlagfläche ergänzen das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) '''T 21 – 22'''   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Bei dieser Spitze mit über den Gesamtumfang angebrachten steilen Retuschen ist das proximale Ende abgeschlagen worden und dann retuschiert worden. Die Ränder sind rechts geradlinig, links konvex, die Schwingen sind vom Typ D2 und die Stielbegrenzungen verlaufen parallel zueinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  '''T 21 – 21'''   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Ein Bulbus ist bei diesem Exemplar nicht zu erkennen, die Schlagnarben auf der Ventralseite zeigen indes seine Position nahe der aktiven Spitze an. Die Lamelle spaltete sich nicht sauber ab sondern das distale Ende, welches sich in diesem Fall am Stiel befindet, endet in einer Rundung ( outrepasse ). Die von den D2 – Schwingen ausgehenden Ränder sind zunächst geradlinig, zum proximalen Ende hin dann konvex. Die seitlichen Stielbegrenzungen verlaufen parallel zueinander, die Stielbasis ist durch den Bruch unregelmäßig ausgebildet. Sämtliche Retuschen sind steil ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  '''T 21 – 33'''   Länge = 33,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die Pfeilspitze ist nur am oberen, rechten Rand abrupt kantenretuschiert und dann noch am gesamten Stiel inklusive der Basis. Die Schwingen sind links vom Typ D2, rechts vom Typ D1, links ist der Stielrand leicht eingeschnürt, rechts verläuft er geradlinig.  Um den Bulbus zu eliminieren ist das proximale Ende abgeschlagen worden, nach der Retuschierung der Basis hat diese nun eine gerundete Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  '''T 21 – 36'''   Länge = 23,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das kleine Artefakt entspricht im Hinblick auf die Form der Schwingen der Nr. 14 dieser Tafel, links D2, rechts D1. Schwingen, Stiel und der größte Teil der Ränder weisen feine, steile Kantenretuschen auf. Die Stielbasis wird durch eine geradlinige, rechtwinklig zur Längsachse verlaufende Bruchfläche gebildet, an dieser Stelle ist das proximale Ende samt Bulbus abgetrennt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  '''T 21 – 25'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar ist ein Bulbus nicht zu beobachten, die Drucknarben der Ventralseite weisen deutlich darauf hin, dass er sich nahe der aktiven Spitze befindet. Die Ränder sind teilweise mit steilen Retuschen versehen, D2 – Schwingen, Stiel und Basis sind ebenfalls kantenretuschiert. Die wellenförmigen Narben auf der Dorsalseite zeigen eine entgegengesetzte Schlagrichtung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  '''T 21 – 23'''   Länge = 46mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Geradlinige Ränder und ein breiter mit parallel zur Längsachse verlaufenden Begrenzungen versehener Stiel zeichnen das Artefakt aus. Bis auf die Stielbasis, die durch einen Bruch gebildet wird, mit dem proximales Ende und Bulbus entfernt wurden, ist der Umfang der Pfeilspitze komplett kantenretuschiert. Die Schwingen sind vom Typ D2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  '''T 21 – 24'''   Länge = 43mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bulbus und Schlagfläche sind bei diesem Stück erhalten. Die Pfeilspitze mit geraden Rändern, D2 – Schwingen und einem relativ langem Stiel mit geraden, parallel verlaufenden Rändern ist auf ihrem Gesamtumfang, mit Ausnahme der Stielbasis, kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  '''T 21 – 30'''   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das proximale Ende einschließlich Bulbus ist eliminiert worden, die Bruchfläche wurde retuschiert, wie auch die leicht konvexen Ränder, die D2 – Schwingen und die geradlinigen Stielbegrenzungen kantenretuschiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  '''T 21 – 26'''   Länge = 41,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*In der Herstellungsart, Position des Bulbus in der Nähe der aktiven Spitze, die hier das proximale Klingenende bildet, in der Schwingen- u. Stielform sowie in der Kantenretuschierung gleicht das Exemplar der Nr.16 dieser Tafel. Auch die früheren Klingenabschläge, die auf der Dorsalseite sichtbar sind, wurden aus der entgegengesetzten Richtung geschlagen. Ein Unterschied besteht lediglich in der Tatsache, dass diese Pfeilspitze komplett kantenretuschiert ist, während die Ränder von Nr.16 nur teilweise modifiziert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel T 4==&lt;br /&gt;
1.)   '''T 21 – 37'''   Länge = 54mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Das proximale Ende der Lamelle ist angespitzt und durch halbsteile und flache Retuschen bearbeitet, ein Bulbus ist nicht mehr erkennbar. Das distale Ende bildet den Stiel, der schon fast an Ounan-Spitzen erinnert, ebenso wie die D2-Schwingen, welche steile Retuschen aufweisen. Die Stielbasis weist feinste Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   '''T 21 – 48'''   Länge = 43mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Bis auf den unteren Rand ist das Exemplar rundum retuschiert, steil am rechten Rand, am Stiel und den D2 – Schwingen, stufenförmig flach am linken Rand. Die Stielbasis zeigt Vorbereitungsretuschen und eine Schlagfläche. Der Bulbus ist unversehrt erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   '''T 12 – 45'''   Länge = 47mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
*Wie die Drucknarben auf der Ventralseite anzeigen befindet sich die Basis der Klinge, aus der die Pfeilspitze hergestellt worden ist, am aktiven Ende, während das distale Ende den Stiel bildet. Die geradlinigen Ränder sind zum größten Teil steil kantenretuschiert, ebenso wie die Ränder des asymmetrischen Stiels und die Schwingen, die rechts dem Typ D2 und links dem Typ D1 entsprechen. Die sehr dünne Stielbasis ist mit feinsten Randretuschen versehen, sie ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   '''T 12 – 43'''   Länge = 47mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der Bulbus ist zwar seitlich angeschlagen worden, blieb aber, wie auch die große Schlagfläche, erhalten. Die Hälfte der Dorsalseite wird von Kortex gebildet, die Ränder sind teilweise kantenretuschiert, wie auch die Stielränder und die D2 – Schwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   '''T 12 – 44'''   Länge = 60mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Schlagfläche und Bulbus sind behandelt wie bei Nr.4 dieser Tafel. Die Ränder sind teilweise kantenretuschiert, Stiel und die D2 – Schwingen weisen ebenfalls steile Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   '''T 12 – 50'''   Länge = 46mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die durch steile Kantenretuschen angespitzte Lamelle weist folgende Merkmale auf: Der Bulbus befindet sich an der aktiven Spitze, der asymmetrische Stiel weist links eine geradlinige Begrenzung, rechts eine konvexe auf, die zur D2 – Schwinge hin in eine konkave Linie übergeht. Die linke Schwinge ist vom Typ D1. Der Stiel ist steil kantenretuschiert, die schräg verlaufende Stielbasis besteht aus einer Bruchfläche. Der linke Rand verläuft konvex, der rechte geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   '''T 12 – 35'''   Länge = 43,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Das asymmetrische Artefakt weist einen konkaven und einen konvexen Rand auf, beide sind teils mit steilen Kantenretuschen, teils mit kleinen flachen Retuschen versehen. Der Stiel, mit Schwingen, seitlichen Begrenzungen und der spitzen Basis sind steil kantenretuschiert. Der Bulbus wurde durch flache Retuschen abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   '''T 21 – 40'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Das steil kantenretuschierte Exemplar weist leicht konvexe Ränder, D2 – Schwingen und einen eingeschnürten Stiel mit knopfförmiger Basis auf. Der Bulbus ist wegretuschiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   '''T 12 – 30'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
*Die Spitze der Bewehrung wurde aus dem proximalen Bereich einer Klinge herausgearbeitet, am distalen Ende befindet sich der Stiel mit geradlinig, schräg zur Achse verlaufender Basis, die nur aus Kortex, wie der gesamte untere Bereich, besteht. Die Stielretuschen sind steil, die Randretuschen steil bis flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)   '''T 12 – 39'''   Länge = 46,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Geradlinig ist der rechte Rand dieser Pfeilspitze, der linke verläuft in einer konvexen Linie, beide sind mehr oder weniger retuschiert, durch steile Retuschen am distalen Ende und flache im medialen Bereich. Das proximale Ende besteht aus den D2 – Schwingen und dem Stiel mit seinen sich zur Basis verjüngenden Stielrändern, die abrupt kantenretuschiert sind. Eine Schlagfläche bildet die Stielbasis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)   '''T 12 – 33'''   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Wie bei Nr.9 dieser Tafel ist auch bei diesem Stück die Basis, in diesem Fall einer Lamelle, zur aktiven Spitze geworden. Die leicht konvexen Ränder der Pfeilspitze sind teilweise retuschiert, die Retuschen sind sowohl steil als auch halbsteil und flach. Der asymmetrisch geformte Stiel weist an seinen Rändern steile Kantenretuschen auf, die ebenfalls die D2-Schwingen betreffen. Die Stielbasis besteht aus einer schräg angesetzten Bruchfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)   '''T 21 – 42'''   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Schlagfläche und intakter Bulbus sind am Stiel, am proximalen Ende zu finden. Die Stielbasis ist unregelmäßig dreieckig, die große Seite des Dreiecks wird durch die Schlagfläche gebildet. Stiel und Schwingen, links D2, rechts D1, sind steil kantenretuschiert. Der konkavokonvexe linke Rand ist nur im oberen Teil halbsteil retuschiert, der rechte, konvexe Rand weist im oberen und mittleren Teil flache Retuschen auf. Das distale Ende ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)   '''T 12 – 40'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Auch diese Pfeilspitze weist einen unversehrten Bulbus auf, die Schlagfläche ist stark abgebaut und nur noch zu erahnen. Die konvexen Ränder weisen teilweise flache Retuschen auf, die Retuschen, mit denen der geradlinige Stiel und die D2 – Schwingen herausgearbeitet wurden sind steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)   '''T 12 – 24'''   Länge = 41mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Das Exemplar mit leicht konvexen Rändern, D2-Schwingen und einem leicht asymmetrischen Stiel, dessen linker Rand geradlinig ist und dessen rechter Rand stufenförmig verläuft, weist keinen Bulbus auf, dieser wurde abgeschlagen, so dass die Stielbasis aus einer Bruchfläche besteht. Bis auf diese Bruchfläche ist das Artefakt komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)   '''T 12 – 49'''   Länge = 43mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Weitgehend in der Herstellungsweise identisch ist diese Pfeilspitze mit Nr.14 dieser Tafel. Nur ist hier die Randretuschierung nicht durchgehend und der Stiel verjüngt sich zur Basis hin. Außerdem steht am linken Rand Kortex an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)   '''T 12 – 32'''   Länge = 41mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Dieses Stück weist ähnliche Charakteristika auf wie Nr. 12 dieser Tafel. Bulbus und Schlagfläche sind intakt. Bis auf den unteren Teil des linken Randes sind die Kantenretuschen durchgehend. Stiel und Schwingen sind ebenfalls steil retuschiert. Ein Unterschied besteht darin, dass die linke Schwinge vom Typ D1 ist und der Stiel eine geradlinige Basis besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)   '''T 12 – 41'''   Länge = 39mm (geschätzt); Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
*Bulbus und Schlagfläche sind nahezu identisch mit der Nr.4 dieser Tafel. Ansonsten sind zu erwähnen die feinen halbsteilen und durchgängigen Retuschen am rechten sowie einige steile Retuschen am linken Rand im distalen Bereich. Die Schwingen sind vom Typ D2, sie sind wie der geradlinige Stiel steil kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)   '''T 12 – 38'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
*Das Artefakt weist geradlinige Stielbegrenzungen und Schwingen vom Typ D1 auf, beides ist steil kantenretuschiert. Die Schlagfläche ist sehr klein und der Bulbus ist nicht modifiziert worden. Die Ränder sind bis in den medialen Bereich geradlinig und verlaufen zum distalen Ende in einer konvexen Linie, sie sind zum größten Teil, steil aber auch halbsteil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)   '''T 12 – 47'''   Länge = 43mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand ist nahezu geradlinig, der linke stark konvex. Beide sind stark modifiziert. Die seitlichen Stielbegrenzungen und die D2-Schwingen sind abrupt retuschiert. Ein Bulbus ist nicht vorhanden, das proximale Ende ist abgebrochen und die Stielbasis besteht aus einer Bruchfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)   '''T 21 – 35'''   Länge = 38,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Bulbus und Schlagfläche bilden die aktive Spitze des Artefakts, die leicht schräge Stielbasis besteht aus einer Bruchfläche des distalen Endes. Die obere Partie der Pfeilspitze ist kantenretuschiert, am rechten Rand auch von der Ventralseite aus. D2-Schwingen und Stiel sind steil kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfeilspitzenvorstufen aus dem ausgehenden Paläolithikum und aus dem Epipaläolithikum, Tafel T5==&lt;br /&gt;
Die auf der Tafel T5 gezeigten Artefakte stellen nicht ausschließlich Pfeilspitzen dar sondern auch Vorstufen zu diesen oder lediglich Silhouetten, die an spätere Bewehrungen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist von den Stücken Nr. 1 bis Nr. 5 nur die Nr. 3 eine über jeden Zweifel erhabene Pfeilspitze vom Typ H5. Sie stammt aus Metlaoui, nördlich des Krecheb aus dem Liegenden des Phosphatflözes. Dort waren als Zeugen einzelne kleine Tafelberge ( Ilôt I bis Ilôt IV ) von der Erosion ausgespart worden. Auf ihren Plattformen konnten kleine Fundstreuungen angetroffen werden.&lt;br /&gt;
Durch den zwischenzeitlich eingeführten großflächigen Tagebau sind die Fundstellen einschließlich derjenigen, die auf der Hochebene de Kef Schfair vorkamen, unwiederbringlich zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exemplare Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 4 zeigen erste, nicht gerade überzeugende holozäne Versuche Stielspitzen herzustellen. Vergleicht man sie mit der aus dem Aterien stammenden fragmentierten Spitze Nr. 5 so wird klar, dass diese Technik im Pleistozän schon perfekt beherrscht wurde und dann verloren ging. Die Stücke wurden zu einem Teil in Gafsa zum anderen in Metlaoui gefunden. &lt;br /&gt;
Als Vertreter der Querschneider bzw. ihrer Vorläufer können die Artefakte Nr. 6 bis Nr. 8 gelten. Während die Bewehrung Nr. 7 von der gleichen Fundstelle wie die H5- Spitze Nr. 3 stammt, kommen das Trapez aus dem oberen Capsien der Table de Redeyef und das seltene Rechteck aus Metlaoui vom Kef Schfair. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiele für Dreiecksformen können die Exemplare Nr. 9 bis Nr. 14 dienen. Während die Nr. 9, Nr. 10 und Nr. 14 ungewöhnliche, große Dreiecke mit Retuschen an drei bzw. zwei Rändern darstellen, sind die Nr. 11 bis Nr. 13 Stichel auf konkaver Endretusche und haben mit Bewehrungen eigentlich nur die Silhouette, in diesem Fall A18, gemein. Eine Besonderheit dieser Stichel besteht darin, dass das distale Ende in gleicher Art und Weise wie die Enden der Gafsaspitzen und anderer spitzer Artefakte retuschiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die blattförmigen Artefakte Nr. 15 bis Nr. 19 sind in Metlaoui Kef Schfair ( Nr. 15, Nr. 17 und Nr. 19 ) und in Gafsa gefunden worden. Die einseitig und teilweise flächenretuschierten Exemplare können schon als Pfeilspitzen angesprochen werden bis vielleicht auf die Nr. 19, die weder von der Silhouette noch von der Retuschierung eine ideale Bewehrung darstellt. Die Spitzen aus Gafsa, die Nr. 16 und Nr. 18, sind frühe H4- Spitzen und können auch noch unter Tixier 109 geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel T 5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   '''T 11 – 23'''   Länge = 63,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Diese 11,5g schwere Bewehrung ist bis auf den unteren rechten Rand vollständig abrupt kantenretuschiert. Das distale Ende ist zwar zugespitzt aber noch wie eine Kratzerkappe gearbeitet. Am proximalen Ende gehen die Ränder mit leicht konkaven Begrenzungslinien in den kräftigen, an seinem Ende gerundeten Stiel über. Im epipaläolithischem Inventar ist diese gestielte Spitze nicht bekannt, es könnte sich daher um ein neolithisches Artefakt, welches durch die Gafsa Tradition geprägt ist, handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   '''T 01 – 8'''    Länge = 50mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Die grob gezähnte Spitze aus grau patiniertem Feuerstein weist einen asymmetrischen Stiel auf dessen linker Rand konvex und dessen rechter Rand konkav verlaufen. Sämtliche Retuschen sind steil ausgeführt und weisen die gleiche Patina auf wie die übrigen Teile des Artefakts, eine Ausnahme bilden am distalen Ende zwei parallel zur Längsachse verlaufende halbsteile Retuschen mit nur geringer Oberflächenverwitterung. Das Stück könnte aus dem jüngeren Aterien stammen und später nachgeschärft worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   '''T 03 – 29'''   Länge = 30,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
*Als H5 – Spitze nach Hugots Klassifizierung kann dieses Artefakt bezeichnet werden. Der Stiel ist beidseitig durch flache Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren finden sich am distalen Ende, wo eine einzige flache Retusche in der Richtung der Längsachse angebracht worden ist, sowie am unteren linken Rand wo einige feine Kantenretuschen zu beobachten sind. Die Ränder verlaufen in Wellenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   '''T 07 – 39'''   Länge = 47,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Das distale Ende des Artefakts weicht stark von der Längsachse ab, auch in der Seitenansicht ist eine starke Krümmung zu erkennen. Der rechte, gänzlich kantenretuschierte Rand, verläuft in einer konkaven Linie, der linke Rand ist konvex und nur in seiner oberen Hälfte kantenretuschiert. Die beiden nahezu parallel zueinander verlaufenden Begrenzungslinien des breiten Stiels sind ebenfalls abrupt retuschiert. Auf der Ventralseite ist durch flache Retuschen der Bulbus abgetragen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   '''T 05 – 23'''   Länge = Bruchstück ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 8,5mm&lt;br /&gt;
*Das interessante Bruchstück einer gestielten Spitze dürfte aus dem Aterien stammen. Die Retuschen sind auf Stiel und Schwingen beschränkt wobei auch das Stielende nicht aus dem Rest einer Schlagfläche besteht sondern sorgfältig, wie bei anderen Aterienspitzen, retuschiert ist. Auch die Ventralseite des Stiels ist bearbeitet. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte vom Typ D3 mit einem für das Aterien höchst seltenem Widerhaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   '''T 09 – 26'''   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist ein langgestrecktes Trapez vom Typ Tixier 84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   '''T 03 – 26'''   Länge = 9,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 1,79&lt;br /&gt;
*Das schlanke Exemplar eines Dreiecks vom Typ 89 Tixier dürfte wohl schon als querschneidige Bewehrung gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   '''T 14 – 14'''   Länge = 21,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,93&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einem Trapez mit der Tixier Nummer 83 entwickelt. Die kleine Schneide wurde kantenretuschiert, die große teilweise gekerbt und und mit Schärfungsretuschen versehen. Es hätte als Pfeilspitze benutzt werden können, diente aber wahrscheinlich als Sicheleinsatz. (Bei Tixier zwischen 81 und 82 als „Rechteck“ dargestellt und einem nicht identifiziertem Epipaläolithikum zugeordnet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   '''T 07 – 28'''   Länge = 37mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
*Gleich wie die Artefakte Nr. 10 und Nr. 15 dieser Tafel ist dieses Dreieck nicht im epipaläolithischen Werkzeuginventar vertreten. Es darf angenommen werden, dass es sich um eine frühe neolithische Form handelt. Das Dreieck weist zwei gleichlange geradlinige und fein kantenretuschierte Seiten und eine längere, konvexe Seite, die nur im oberen Abschnitt leicht retuschiert ist, ansonsten aus einer Bruchfläche besteht, auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  '''T 12 – 14'''   Länge = 44mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
*Bei diesem Exemplar sind die drei Seiten kantenretuschiert. Die lange Seite ist geradlinig und die beiden kurzen Seiten verlaufen in leicht konvexen Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  '''T 07 – 7'''     Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
*Die durch Kantenretuschen zugespitzte Klinge mit Endretusche hat eine dreieckige Silhouette ist aber, wie auch die Nr.12 und Nr.13 dieser Tafel, ein Stichel. Ein Stichelabschlag ist am linken Rand zu erkennen. Typologisch handelt es sich um ein Exemplar des Typs Tixier 23 oder aber um ein Kombinationswerkzeug Stichel – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  '''T 07 – 2'''     Länge = 86mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Wie Nr.11 dieser Tafel nur der Stichelabschlag befindet sich am rechten Rand und ist auf der Zeichnung nur andeutungsweise zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  '''T 07 – 1'''     Länge = 50,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
*Wie Nr.12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  '''T 11 – 2'''     Länge = 44mm ; Breite = 22,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Wie Nr.10 dieser Tafel jedoch sind die drei Seiten fast geradlinig und das untere Ende ist abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  '''T 04 – 12'''   Länge = 55,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
*Bis auf einen unmodifizierten Steg im proximalen Bereich ist die Dorsalseite dieser Blattspitze flächenretuschiert. Die Ventralseite ist bis auf eine Retusche zur Beseitigung des Bulbus unbearbeitet. Das Rohmaterial besteht von der Mittelachse bis zum linken Rand aus dem gewohntem hellbraunem Feuerstein, zum rechten Rand hin geht das Gestein in eine opake, hellbeigefarbene Subkortexschicht über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  '''T 07 – 5'''     Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
*Das Artefakt könnte unter Tixier 109 klassiert werden, wenn auch der distale Bereich lediglich am linken Rand kantenretuschiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  '''T 04 – 30'''   Länge = 52mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
*Bis auf eine Spaltfläche im distalen Bereich auf der Dorsalseite und dem nicht modifiziertem Zentralbereich der Ventralseite, ist die Blattspitze flächig bearbeitet und zwar mittels langer, schmaler Druckretuschen an einem Rand und durch kurze, breite Schlagretuschen am anderen Rand und dieses auf beiden Seiten des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  '''T 07 – 36'''   Länge = 48mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
*Die zugespitzte Klinge mit gerundeter Basis ist auf dem Gesamtumfang steil kantenretuschiert und stellt somit eine Weiterentwicklung von Tixier 109, der spitzen Lamelle mit gerundeter Basis dar. Die Bearbeitung des proximalen Endes der Dorsalseite dürfte eine Schäftung erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  '''T 05 – 6'''    Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
*Eine gewisse Ähnlichkeit besteht zwischen dem vorgestelltem Artefakt und Tixiers Kratzer auf einer retuschierten Klinge oder Lamelle. Die Unterschiede bestehen in der Form der Kratzerkappe, die in diesem Fall spitzer ausgefallen ist und in der Art der Retuschierung, welche am linkem Rand und im distalen Bereich weich ausgeführt wurde. Nur der rechte Rand weist die für Kratzer typische steile Kantenretuschierung auf. Die Ventralseite zeigt keine Bearbeitungsspuren, auch der Bulbus wurde nicht reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel T 6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tafel T6 zeigt zunächst drei klassische Klingen mit gerundeter Basis ( Tix 109 ) und weitere kantenretuschierte Blätter, von denen die Exemplare Nr. 8 und Nr. 10 auch noch hier eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die restlichen Stücke sind frühe Beispiele der Pfeilspitzentypen H1 umkehrbare Spitze, H4 Spitze mit gerundeter Basis und H10 Spitze mit zwei zugespitzten Enden, wobei die Querachse jedoch nicht wie bei H1 in der Mitte des Artefakts liegt sondern außermittig angebracht ist.&lt;br /&gt;
Die den Silhouetten entsprechenden flächenretuschierten Bewehrungen wären C1, C4 und C3.Die Blattspitzen Nr. 11 bis Nr. 16, die einem indifferenzierten Spätpaläolithikum, wahrscheinlich aber doch dem Aterien angehören, bilden perfekte Beispiele früher flächenretuschierter Bewehrungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitzen Nr. 17 bis Nr. 20 sind neolithische Einzelfunde wobei Nr. 18 und Nr. 19 aus Redeyef stammen aber nicht von der „Table de Redeyef“, dem schon von R. Vaufrey behandeltem Fundplatz, sondern nördlich der Grube aus einem sandigen Gelände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders interessant ist die in Tunesien seltene Stielspitze D36, die der mit nur einem Kerbenpaar versehenen D31 Hugots sehr verwandt ist ( fer de pertuisane ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   '''T 12 – 9'''   Länge = 45,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
*Klassische spitze Lamelle mit gerundeter Basis ( Tixier 109 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   '''T 12 – 17'''   Länge = 52,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
*Wie Nr.1 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   '''T 12 – 8'''   Länge = 54,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
*Wie Nr.1 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   '''T 12 – 11'''   Länge = 40,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Der rechte Rand dieser H1 – Blattspitze, oder besser H – C1 Spitze ist komplett kantenretuschiert, der linke dagegen besteht aus Bruchflächen. Lediglich das distale Ende ist auch am linken Rand durch steile Retuschen bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   '''T 12 – 13'''   Länge = 34,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
*Lediglich der proximale Abschnitt des linken Randes ist unmodifiziert geblieben, er besteht aus einer Bruchfläche. Der Rest der Randlinie ist mit feinen Kantenretuschen bedeckt. Interessant ist die konkave Linienführung der unteren Randpartien. Zu klassieren wäre das Exemplar als H – C10 (Hugot H1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   '''T 12 – 3'''   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
*Die leicht asymmetrische Blattspitze zeigt bis auf den proximalen linken Randbereich eine durchgehende Kantenretuschierung. Der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch eine große, flache Retusche abgetragen. Das Stück kann als Typ H-C3 bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   '''T 12 – 19'''   Länge = 48mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
*Trotz der sehr sparsamen Bearbeitung, die sich auf den distalen Bereich des linken Randes und den proximalen Bereich des rechten Randes sowie auf die Basis beschränkt, kann das Artefakt als H-C3 Spitze abgelegt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   '''T 12 – 5'''   Länge = 40mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
*Obwohl die Retuschierung der Basis nicht stark ausgeprägt ist, ist die Bezeichnung Tixier 109, spitze Lamelle mit gerundeter Basis nicht verkehrt. Als Pfeilspitze wäre die Bezeichnung H – C4 angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   '''T 12 – 20'''   Länge = 54mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
*Auch für diese Blattspitze kommt die Bezeichnung Tixier 109 in Frage. Als Bewehrung wäre H – C3 angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)   '''T 12 – 1'''   Länge = 48,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
*Wie Nr.9 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) bis 16.)  Bei diesen sechs Artefakten handelt es sich um beidseitig flächenretuschierte Blattspitzen aus dem Aterien oder aus einem undifferenziertem Spätpaläolithikum.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)   '''T 13 – 5'''   Länge = 28mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)   '''T 13 – 1'''   Länge = 44,5mm ; Breite = 22,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
*Das Exemplar wurde aus einer Klinge oder einem Abschlag hergestellt, auf beiden Seiten sind Spaltflächen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)   '''T 13 – 6'''   Länge = 28,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
*Das Artefakt ist aus einem rosafarbenem Chalzedon hergestellt, an seiner Basis ist eine Schlagfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)   '''T 13 – 29'''   Länge = 46mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)   '''T 13 – 9'''   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
*Wie Schlagfläche und Bulbus erkennen lassen, wurde diese Spitze aus einer Klinge gefertigt. Die Dorsalseite ist bis auf einen Spaltflächenrest gänzlich flächenretuschiert, die Ventralseite zeigt lediglich flache Randretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)   '''T 13 – 35'''   Länge = 49,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 9,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)   '''T 15 – 20'''   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
*Die durch flache Retuschen herausgearbeitete Hybridspitze zwischen den Typen C und D weist auf beiden Seiten unmodifizierte Spaltflächen auf, nur der stielartige proximale Bereich ist beidseitig flächenretuschiert. Man kann davon ausgehen, dass es sich um ein neolithisches Artefakt handelt. (D44)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)   '''T 06 – 6'''   Länge = 31,5mm (geschätzt); Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
*Ohne Zweifel neolithisch ist dieser Einzelfund aus der Nähe von Redeyef. Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ D3 zeigt leicht konvexe Ränder und schlanke, lang herabgezogene Widerhaken. Der Stiel ist leider abgebrochen. Die Gafsa Tradition ist gut am distalen Ende auszumachen, wo ein Klingensteg noch deutlich zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)   '''T 06 – 7'''   Länge = 39mm (geschätzt); Breite = 17,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
*Auf Grund der nach innen gezogenen Widerhaken unterhalb von gut ausgeprägten Kerben kann diese beidseitig flächenretuschierte Spitze unter D36 abgelegt werden, auch wenn in diesem Fall drei oder vier Kerbenpaare vorhanden sind. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der kräftige Stiel weist nur leicht sich verjüngende seitliche Begrenzungslinien auf, er endet in einer zugespitzten Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)   '''T 13 – 7'''   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
*Das Artefakt wurde aus einem seitlich geschlagenem Abschlag hergestellt, es ist vor allem auf der Ventralseite nur sparsam durch flache Retuschen modifiziert. Feine Kantenretuschen an beiden Rändern vervollständigen die Bearbeitung. Zu klassieren wäre die neolithische Pfeilspitze unter C4.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=821</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T15:38:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä11 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/23   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0045 – 84   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – III/49   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) 1023 – 73/25   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 105/34   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1025 – 156/6   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 150/40   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1024 – 28/18   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1017 – 131/11   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/ 2   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/32   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/6   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 1/10   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/8   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/7   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/5   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/9   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 1/11   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/ 4   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – 105/35   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 130/49   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 35/45   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 105/62   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/22   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1024 – 74/56   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/53   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – III/41  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/24   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/3   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1045 – 84   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1017 – 188/27   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1026 – 19/24   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/77   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – 1005/31  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/128   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/107   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 30/3   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1027 – 158/3   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074/161/11   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1017 – 31/74   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – 105/12   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 105/1   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 2/34   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 – 183/14   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/37   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/89   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 46/18   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
I Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 46/5   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1021 – 92/61   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – 105/27   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 2/5   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1017 – 131/19   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1020 – 90/7   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/11   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1002 – 141/27   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://steinzeit-sahara.de/w/index.php?title=Pfeilspitzen_aus_%C3%84gypten&amp;diff=820</id>
		<title>Pfeilspitzen aus Ägypten</title>
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				<updated>2014-12-31T15:37:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;2003:6C:E17:E201:129A:DDFF:FE61:531C: /* Tafel Ä12 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Tafel Ä1==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.)  1023 – 73/118'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Während die Vorderseite ganzflächig retuschiert ist, blieb die Rückseite ohne Modifikationen. Die Basis verläuft geradlinig, der linke Rand ebenfalls geradlinig und der rechte Rand konvex. Das Artefakt besteht aus einem hellbraun patiniertem, opakem Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.)  1023 – 13/83'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Beidseitig flächenretuschiert ist diese Dreieckspitze mit geradliniger Basis und zwei konvexen Rändern. Eine kleine Fläche auf der Vorderseite ist unmodifiziert geblieben, die Struktur der Oberfläche lässt auf einen plattigen Hornstein schließen, die Farbe ist hellbraun, eine Transluzens nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.)  1023 – 13/84'''   L = 16mm ; B = 9mm ; D = 3mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Bis auf einen nicht bearbeiteten Streifen in der Mitte, ist die Vorderseite dieses Exemplars flächig bearbeitet, die Rückseite zeigt lediglich Retuschen an den oberen Randpartien. Alle Begrenzungslinien sind nahezu gerade. Das schlanke Artefakt ist aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.)  1023 – 13/73'''   L = 17,5mm ; B = 12mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
* Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze hat sowohl eine geradlinige Basis als auch zwei geradlinige Ränder. Eine Kerbe am linken Rand scheint unabsichtlich entstanden zu sein. Die Rückseite weist Retuschen am oberen rechten Rand auf. Die Farbe des durchscheinenden Feuersteins scheint grau – beige gewesen zu sein, die Patina ist fleckig hellbeige und cremefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.)  1023 – 13/100'''   L = 15mm ; B = 11,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
* Ein dünnplattiger, nur an den Rändern durchscheinender Hornstein hat als Rohmaterial gedient. Die gesamte Rückseite und kleine Stellen auf der ansonsten flächenhaft retuschierten Vorderseite zeigen die natürliche, unmodifizierte Oberfläche. Die Basis ist geradlinig, beide Ränder sind leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.)  1023 – 13/69'''   L = 14mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
* Die Vorderseite dieser Dreieckspitze ist flächig, die Rückseite nur an den Rändern retuschiert, letztere verlaufen in leicht konvexen Linien, während die Basis geradlinig ist. Der gut durchscheinende Feuerstein ist fleckig beigefarben gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.)  1023 – 13/70'''   L = 12mm ; B = 9mm ; D = 2mm ; B/L = 0,75&lt;br /&gt;
* Das Material ist die durchscheinende opalartige Masse, oder auch Chalzedon, die an den Rändern ein Farbspiel erkennen lässt, und die hin und wieder auf den Abu Tartur Fundplätzen angetroffen wird. Das Artefakt hat geradlinige Ränder und eine ebensolche Basis, es ist auf der Vorderseite teilflächig und auf der Rückseite stellenweise an den Rändern retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.)  1023 – 13/76'''   L = 15mm ; B = 10mm ; D = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
* Diese einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze weist kleinere nicht retuschierte Flächen auf der Dorsalseite auf. Die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Die Ränder sind leicht konvex, die Basis verläuft geradlinig. Das Material besteht aus sehr hellgrauem Chalzedon, es ist an den Rändern cremefarben patiniert und verfügt über eine ausgezeichnete Transluzens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.)  1023 – 13/89'''   L = 11mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,91&lt;br /&gt;
* Das Artefakt hat eine relativ geringe Höhe was durch den Koeffizienten B/L = 0,91 zum Ausdruck kommt. Es ist einseitig flächenretuschiert und besitzt konvexe Ränder. Der Rohstoff ist hellbrauner Hornstein, er ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.) 1023 – 13/93'''   L = 15mm ; B = 10,5mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
* Das verwendete Rohmaterial gleicht dem von Nr. 8 Tafel 1, also einem hellgrauen Chalzedon, nur ist in diesem Falle die Patina weiter fortgeschritten. Das Gestein ist aber immer noch gut durchscheinend. Das Exemplar ist einseitig flächenretuschiert, die Ventralseite weist am rechten Rand einige Kantenretuschen auf. Sämtliche Begrenzungslinie verlaufen nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.) 1024 – 48/23'''   L = 13mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Die Spitze dieses beidseitig flächenretuschierten Artefakts ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Das Material, welches zur Herstellung diente, ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.) 1023 – 7/30'''   L = 16mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
* Bis auf einige Korekturretuschen, besonders an der Basis der ventralen Seite, ist das Artefakt einseitig dorsal flächenretuschiert. Der Rohstoff ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Begrenzungslinien sind gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.) 1023 – 13/71'''   L = 20,5mm ; B = 12mm ; D = 4mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
* Das Artefakt ist eine klassische A1 – Spitze, beidseitig flächenretuschiert mit leicht konvexen seitlichen Begrenzungen. Das Material ist ein hellbrauner, opaker Hornstein, wie er häufig in der Gegend auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14.) 1023 – 13/80'''   L = 25mm ; B = 8,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
* Das Exemplar ist sehr schlank, beidseitig flächenretuschiert und aus rotbraunem, opakem Hornstein gefertigt Basis und Ränder verlaufen geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''15.) 1023 – 13/94'''   L = 14,5mm ; B = 10,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschiertes Artefakt aus hellbraunem, opakem Hornstein. Durch die konkave Linienführung der Ränder zum distalen Ende hin, wird die Spitze besonders betont. Die Basis verläuft, wie bei A1 – Spitzen üblich, geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.) 1023 – 13/90'''   L = 13,5mm ; B = 10mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
* Die Dreieckspitze aus streifig karneolfarbener Silikatmasse ist auf der Dorsalseite fast vollständig flächenretuschiert, während die Ventralseite lediglich Kantenretuschen an der Basis zeigt. Die Begrenzungen verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Die Spitze des Artefaktes ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.) 1023 – 30/5'''   L = 18mm ; B = 8,5mm ; D = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
* Die leicht konvexe Linienführung der Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze könnte auch eine Einordnung unter B bewirken, wegen der wenig ausgeprägten Wölbung ist davon abgesehen worden. Die Ränder des Artefaktes verlaufen geradlinig, das Rohmaterial ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.) 1024 – 5/17'''   L = 15mm ; B = 11mm ; D =3,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
* Einseitig flächenretuschierte Dreieckspitze mit kantenretuschierter Basis. Das Material besteht aus hellbeigefarbenem, opakem Hornstein, der normalerweise in Platten und Linsen auftritt, was an diesem Exemplar aber nicht nachgewiesen werden kann. Die Seitenansicht zeigt eine starke Krümmung der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.) 1023 – 13/97'''   L = 19mm ; B =10mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
* Die nahezu vollständig flächig retuschierte Dorsalseite steht im Gegensatz zu der unmodifizierten ventralen Seite. Die Ränder des Artefakts verlaufen geradlinig, die Basis ist leicht konvex gestaltet. Die Pfeilspitze muss wegen dieser gerundeten Basis unter B1 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.) 1005 – III/67'''   L = 14,5mm ; B = 9mm ; D = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
* Die Dorsalseite weist flächige Retuschen, die Ventralseite Randretuschen an der Basis und im oberen Bereich des Artefaktes auf. Das Material ist eine weißlich graue Chalzedon- oder Opalmasse mit Farbenspiel an den Rändern. Beide Ränder sind konvex gestaltet. Da die Basis konkav ist, wird das Exemplar unter A18 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.) 1038 – 22/IV'''   L = 24mm ; B = 12,5mm ; D = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
* Das Artefakt besteht aus einer Lamelle aus bräunlichem, gut durchscheinendem Feuerstein. Die Dorsalseite ist von den Rändern her zum Großteil flächig bearbeitet, die Ventralseite zeigt keine Retuschen. Die Basis ist ebenfalls unbearbeitet, hier könnte es sich auch um eine spätere Bruchstelle handeln. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Eine Verwendung als A18 – Pfeilspitze ist technisch möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.) 1046 – 83/10'''   L = 16mm ; B = 9,5mm ; D = 3mm ; B/L == 0,59&lt;br /&gt;
* Diese asymmetrische A18 – Spitze ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder. Die rechte Schwinge ist wesentlich länger als die linke. Das Ausgangsmaterial ist hellbrauner, patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.) 1023 – 73/108'''   L = 26mm ; B = 15mm ; D = 4mm ; B /L = 0,58&lt;br /&gt;
* Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar zeichnet sich durch leicht konvexe Ränder und eine konkav gearbeitete Basis aus. Im Bereich der Basis verlaufen die Retuschen parallel zur Mittelachse des Artefakts und bilden eine scharfe Kante, so daß das Projektil auch als Querschneider funktionieren konnte. Das Material ist mittelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. (A1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.) Z 11'''   L = 15,5mm ; B = 12,5mm ; D = 3mm ; B /L = 0,81&lt;br /&gt;
* Vom Typ A32 ist diese Pfeilspitze. Das beidseitig flächenretuschiert Artefakt wird durch die stark konvexen Ränder und die gleichmäßig konkave Basis definiert. Das opake Hornsteinmaterial ist im Kern braun aber von einer hellgrauen Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.) 1023 – 73/125'''   L = 17mm ; B = 9,5mm ; D = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
* Das Exemplar, leicht asymmetrische, könnte zu den H – Spitzen ( Tafel 26 ) gezählt werden, da es hauptsächlich mit steilen Kantenretuschen versehen ist. Lediglich von der konkaven Basis gehen flächige Retuschen aus. Beide Ränder sind konvex geformt. Das Material ist ein weiß – grauer, gut transluzenter Chalzedon. Einzuordnen ist das Artefakt unter A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä2==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/23   Länge = 45mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Die aus einem dünnplattigem, durchscheinendem Hornstein hergestellte A2 – Spitze weist leicht konvexe Ränder auf. Die linke Schwinge endet rechtwinklig zum Rand während die rechte einen 90° Winkel zur Längsachse des Artefaktes bildet. Die Vorderseite zeigt lediglich im Zentralbereich die natürliche Oberfläche des Rohstoffs, die Rückenseite besteht zum größten Teil aus unmodifizierter Oberfläche, nur die Ränder sind retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0045 – 84   Länge = 43mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70 ; Gew. = 3,6g&lt;br /&gt;
Die tiefe Auskehlung sowie die gerundeten Schwingenenden dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze erinnern an Fayum. Das Material, wahrscheinlich plattig, ist von dunkel grau-brauner Farbe. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. (A2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – III/49   Länge = 46mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Die flächig gearbeitete Spitze aus beigefarbenem Hornstein weist leicht konvexe Ränder auf. Beide Seiten weisen Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche auf. Die dünnste Stelle der Platte liegt in der Nähe der Auskehlung und misst 4mm. Die untere Begrenzungslinie der Schwingen sind nach innen geneigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 50mm ; Breite = 29,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,59 ; Gew. = 5,1g&lt;br /&gt;
Die mit geradlinigen Rändern und gerundeten Schwingen versehene Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gefertigt. Ein wesentlicher Teil der gezeigten Seite ist durch die natürliche Oberfläche des plattigen Rohmaterials gekennzeichnet. Die Rückseite ist bis auf den Bereich der Kehle und einer Schwinge unbearbeitet geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.) 1023 – 73/25   Länge = 54mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Bis auf den nicht bearbeiteten Zentralbereich der gezeigten Seite ist die Spitze aus beigefarbenem Hornstein flächenretuschiert. Die Kehle ist asymetrisch angeordnet, die Ränder verlaufen zunächst konvex und nach oben hin konkav, was das Spitzenende besonders schlank erscheinen lässt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zu den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 105/34   Länge = 47,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die flächig gearbeitete Spitze aus zweifarbigem, hell- und dunkelbraunem Hornstein weist geradlinige Ränder auf. Die Aussparung am rechten Rand ist durch die Beschaffenheit des Rohstoffes bedingt. Die Schwingen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1025 – 156/6   Länge = 43mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Beide Schwingenenden dieser Spitze bilden einen rechten Winkel mit den geradlinigen bis leicht konvexen Rändern. Die Pfeilspitze ist flächig retuschiert doch auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Material gleicht dem von Nr. 6 Tafel 2. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 150/40   Länge = 62mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die große und schwere Spitze mit asymetrischer Formgebung weist konvexe Ränder auf, sie ist vollständig flächenretuschiert und ihre Schwingenenden sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. Sie ist aus ähnlichem Material hergestellt wie die Exemplare 6 und 7 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1024 – 28/18   Länge = 43mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze ist aus mittelbraunem, plattigem Hornstein gefertigt, wie an der unbearbeiteten Teilfläche der Vorderseite zu erkennen ist. Ansonsten ist das Exemplar flächenretuschiert. Der linke Rand verläuft leicht konvex, der rechte ist geradlinig. Die Ausrichtung der Schwingenenden liegt zwischen einer Rechtwinkligkeit in Bezug auf die Ränder und der Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1017 – 131/11   Länge = 50,5mm ; Breite = 34mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus mittelbraunem, plattigem Hornstein. Die unregelmäßig gekerbten Ränder verlaufen leicht konvex, die etwas gerundeten Schwingenenden stehen rechtwinklig auf den Rändern. Unmodifizierte Teile der ansonsten flächig bearbeiteten Spitze sind vor allem auf der Rückseite sichtbar.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/ 2   Länge = 46mm ; Breite = 31,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L= 0,68&lt;br /&gt;
Die aus geflecktem dunkelgrau – rötlichbraunem Silikatgestein gefertigte, flächenretuschierte Spitze weist leicht konvexe Ränder auf, die Schwingenenden sind leicht gerundet. Auf der Rückseite ist eine Teilfläche unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/32   Länge = 55mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die vollständig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen, leicht gekerbten Rändern besteht aus dunkelgrauem Hornstein mit hellbeige patinierter Oberfläche. Die rechte Schwinge weist an ihrer unteren Begrenzungslinie einen Bruch auf, der jedoch auf seiner Fläche eine Retusche aufweist. Man darf daraus schließen, daß die Pfeilspitze, so wie sie sich darstellt, benutzt worden ist. Die Schwingenenden stehen oder standen rechtwinklig zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/6   Länge = 48,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze mit geradlinigen Rändern und rechtwinklig zu den Rändern abgesetzten Schwingen, so daß, wie bei Spitze 1025 – 156/6, das Artefakt unter A27 einzuordnen ist. Das Material ist grau-brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 1/10   Länge = 54mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze weist geradlinige Ränder auf. Die Schwingenenden sind asymmetrisch gestaltet, während die rechte, leicht gerundete aber doch rechtwinklig zum Rand steht, verläuft die linke vom Rand her schräg nach oben zur Kehle hin. Auf der Rückseite sind lediglich die Spitze, die Auskehlung und ein Schwingenende retuschiert. Zweifarbiger, hell- und dunkelbrauner, plattiger Hornstein fand Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/8   Länge = 55mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Plattiger Hornstein rotbrauner Farbe bildet das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze mit konvexen Rändern. Die linke Schwinge ist leicht gerundet und verläuft rechtwinklig zum Rand die rechte verläuft zunächst von der Kehle schräg nach unten, um dann in einer Rundung in den Rand überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/7   Länge = 60mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 2 Tafel 3. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingenenden stehen im rechten Winkel zu den Rändern. Die Vorderseite ist vollflächig retuschiert, auf der Rückseite sind lediglich beide Schwingen, die Spitze und ein Rand modifiziert. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/5   Länge = 48,5mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Vollständig flächig bearbeitete Spitze mit einem geradlinigen und einem konvexen Rand. Die Schwingen sind sowohl in der Breite als auch in der weiteren Formgebung recht unterschiedlich. Der Rohstoff ist opaker, hellbrauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/9   Länge = 59,5mm ; Breite = 38mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze ist aus grau-braunem Hornstein hergestellt und weist zwei leicht konvexe Ränder auf. Die Retuschen auf der Rückseite sind peripher angeordnet, die nicht bearbeitete Oberfläche zeigt die plattige Struktur des Werkstoffes. Die rechte Schwinge verläuft rechtwinklig zur Längsachse, die linke zeigt von der Kehle aus eine nach unten gerichtete Schrägung zum Rand hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 1/11   Länge = 45,5mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze zeigt leicht konvexe Ränder und untereinander verschiedenartige Schwingen. Die rechte ist breit und steht mit ihrer leicht konkaven Begrenzungslinie rechtwinklig zum Rand, die linke ist schmal, leicht konvex steht aber auch in einem 90° Winkel zum Rand.  (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/ 4   Länge = 49mm ; Breite = 31mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die einseitig flächig bearbeitete Spitze weist auf der Vorderseite im Zentrum eine natürliche Gesteinsoberfläche auf. Die Rückseite ist an der Auskehlung, an der Spitze und leicht an den Rändern retuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig bis konvex und geht mit einer Rundung zur Kehle über. Der rechte Rand ist geradlinig, mit einer leichten Rundung geht er in das rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenende über. Das Material besteht aus ockerfarbenem Hornstein mit feinen grauen Einsprenglingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – 105/35   Länge = 46,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die auf Vorder- und Rückseite flächenretuschierte Pfeilspitze ist während ihrer Herstellung im Bereich der Kehlung verunglückt und besitzt eine lange und eine kurze Schwinge, beide gerundet. Die Ränder sind nahezu geradlinig und leicht unregelmäßig gekerbt. Das Gesteinsmaterial ähnelt stark dem von Exemplar 8 dieser Tafel obwohl die Fundplätze weit voneinander entfernt liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 130/49   Länge = 30mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert und besitzt leicht konvexe Ränder, die Schwingenenden stehen rechtwinklig zum Rand. Das Material ist brauner Hornstein. (A27)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 35/45   Länge = 42mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Spitze weist einen konvexen und einen geraden Rand auf. Der Anteil der unmodifizierten Oberfläche ist auf der Rückseite höher als auf der Vorderseite. Die Schwingen sind stark asymmetrisch ausgebildet, während die linke spitz zuläuft, weist die rechte von der Kehle her eine spitzen Winkel zum Rand hin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 105/62   Länge = 42,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Fleckiger, grau-brauner Hornstein ist der Werkstoff für dieses einseitig teilflächig retuschierte Exemplar. Die Ränder der Rückseite sind kantenretuschiert, im Bereich der Kehle sind Flächenretuschen angebracht. Die Schwingen stehen nahezu rechtwinklig auf den Rändern, von denen der linke geradlinig verläuft und eine Kerbe aufweist und der rechte stark konvex ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 73/22   Länge = 39,5mm ; Breite = 29 mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus plattigem, braunem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind nahezu geradlinig und die Begrenzungen der Schwingen passen sich der idealen Dreiecksform an. Das Artefakt ist eine klassische A2 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1024 – 74/56   Länge = 47,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig grob flächenretuschierte Pfeilspitze weist eine ungewöhnliche Form auf. Die Ränder sind unregelmäßig gekerbt, die Schwingen leicht abgerundet. Das Material ist brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/53   Länge = 41mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,78&lt;br /&gt;
Wie Nr. 1 Tafel 4 ist das Artefakt eine klassische A2 – Spitze, Plattiger, brauner Hornstein ist auch hier das Ausgangsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – III/41  Länge = 66,5mm ; Breite = 33mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese große A2 – Spitze weist gerade Ränder und rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingenenden auf. Die Auskehlung ist im Vergleich zu ähnlich großen Spitzen wenig tief. Der Werkstoff ist brauner Hornstein, das Artefakt ist voll flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/24   Länge = 68,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die große, flächenretuschierte Spitze aus graubraunem Hornstein weist eine tiefe Auskehlung auf. Die Ränder sind im unteren Bereich geradlinig und verlaufen zur Spitze hin links konvex und rechts in einem stumpferen Winkel geradlinig bis leicht konkav. Die für A13 typische Schrägstellung der Schwingenenden nach außen erfolgt durch eine sanfte Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 1/3   Länge = 56mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die klassische A13 – Spitze mit geradlinigen Rändern und geradlinig verlaufender Schrägstellung der Schwingenenden ist aus braunem Hornstein gefertigt. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1045 – 84   Länge = 55mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,65  ; Gew. = 6,2g&lt;br /&gt;
Die aus hellbeigem, plattigem Hornstein gefertigte Spitze ist der Familie A zuzuordnen. Eine genauere Bestimmung nach Hugot wäre vielleicht A17. Die Auskehlung ist V – förmig und unterscheidet sich schon durch dieses Merkmal von den normalerweise U – förmigen Kehlen. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, die rechte lang und schlank und fast spitz zulaufend, die linke kürzer, breiter und an ihrem Ende gerundet. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1017 – 188/27   Länge = 56,5mm ; Breite geschätzt = 33mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Obwohl eine Schwinge abgebrochen ist, bleibt zu erkennen, daß es sich ursprünglich um eine asymmetrische Spitze gehandelt hat. Die Bruchstelle ist 7mm breit, die entsprechende Stelle der gegenüber liegenden Schwinge misst 12mm. Die Ränder sind, sehr ungewöhnlich, in Zonen unterschiedlicher Winkel gegenüber der Längsachse und in geradlinige und konvexe Abschnitte eingeteilt. Ebenso eigenwillig ist die Formgebung der verbliebenen Schwinge. Eine Klassifizierung nach Hugot ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1026 – 19/24   Länge = 65,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Durch die geschwungene, konvex – konkave Linienführung der Ränder ist diese aus beige – braunem Hornstein gefertigte A – Spitze nicht näher in das System Hugot einzuordnen. Die breiten, spachtelartigen Schwingenenden sind leicht nach außen gestellt und stehen rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Eine neue Gruppe wurde angelegt und die Spitze als A29 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/77   Länge = 19mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die teilweise kantenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Die konvexe Basis ist ebenfalls unvollständig bearbeitet. Da die Ränder leicht konvex verlaufen kann man bei diesem Exemplar vom Typ B3 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – 1005/31  Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die rundum kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, durchscheinendem Silikatgestein, möglicherweise Opalmasse, gefertigt. Die Ränder verlaufen von der stark konvexen Basis zunächst geradlinig und weiter oben in leicht konvexen Linien. Das Artefakt wird unter B1 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/128   Länge = 16,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Im Material, in der Formgebung und in der Modifikation gleicht das Artefakt der Nr. 11 – Tafel 4. Lediglich im oberen Spitzenbereich ist die Retuschierung intensiver und betrifft auch die ansonsten unmodifizierte Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/107   Länge = 22,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die aus hellbraunem Hornstein gefertigte Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Bestimmt durch die Geradlinigkeit der Ränder wird das Artefakt unter B1 und nicht unter C4 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 30/3   Länge = 20,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die aus braunem Hornstein gefertigte, flächenretuschierte B1 – Spitze mit geradlinigen Rändern ist am ehesten ein klassisches Beispiel unter den wenigen Abu Tatur Exemplaren für die Familie B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä4 A==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä5==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1027 – 158/3   Länge = 54mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das beidseitig mit diagonalen Flächenretuschen versehene Artefakt ist sehr regelmäßig gearbeitet. Es ist als schlanke Penetrationsspitze konzipiert und aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074/161/11   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus hellbraunem, plattigem Hornstein. In der Seitenansicht ist eine Krümmumg der Längsachse sichtbar, es ist nicht versucht worden den Fehler durch Korrekturretuschen zu beheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1017 – 31/74   Länge = 50mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Schlanke, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufe von den Spitzen zur Mitte hin nur leicht gekrümmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1005 – 105/12   Länge = 43mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die von den Proportionen her klassische C1 – Spitze weist auf beiden Seiten feine Diagonalretuschen auf. Auch dieses Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 105/1   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar stellt insofern keine ideale C1 – Spitze dar, da der rechte Rand aus zwei geradlinig verlaufenden Abschnitten besteht und so die Charakteristika einer rhombischen Spitze erfüllt. Der linke Rand ist dagegen schön gleichmäßig konvex gestaltet und entspricht den C1 – Kriterien. Das Artefakt weist diagonal verlaufende Flächenretuschen auf und ist aus braunem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 2/34   Länge = 34mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Vollständig flächenretuschierte Blattspitze, auf beiden Seiten sind Teile der natürlichen, hellbraunen Hornsteinoberfläche stehen geblieben. Die Dicke der Platten entspricht der Dicke des Artefakts d.h. 3mm. Auf der Rückseite bedecken die Retuschen einen Teil der Fläche durchgehend, sie sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen setzen rechtwinklig zur Längsachse und zum Teil auch diagonal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 105/16   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist von einer Größe und Form wie sie recht häufig auf den Abu Tartur-Fundstellen vorkommt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 – 183/14   Länge = 32,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese in ihren Dimensionen und im Material ähnliche Spitze wie Nr. 8 Tafel 5 ist nur auf der Vorderseite flächenretuschiert. Die Rückseite ist unmodifiziert geblieben, es wurde geschickt die natürliche Wölbung der Hornsteinplatte genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/37   Länge = 70mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die große Spitze ist aus lagenweise unterschiedlich gefärbtem beige-braunem Hornstein hergestellt worden. Die Vorderseite ist flächig mit breiten Diagonalretuschen versehen, während die Rückseite zum Teil unbearbeitet geblieben ist. Nur die Enden und ein Rand weisen Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/89   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Spitze lässt den Ansatz eines Stiels erahnen und könnte eine Übergangsform bilden Während die Rückseite flächenretuschiert ist, sind auf der Vorderseite lediglich halbsteile Randretuschen zu erkennen. Das verwendete Material ist brauner Hornstein mit einer weißen Lage auf der Rückseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 46/18   Länge = 33,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
I Bezug auf den Werkstoff stellt diese C1 – Spitze eine Ausnahme dar. Das Material ist ein verkieselter Sandschieferton von dunkelbrauner Färbung. Die Retuschen überziehen die Gesamtfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 46/5   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze ist vergleichbar mit Nr. 3 Tafel 5. Auch hier ist ein Übergang zu rhombischen Formen erkennbar. Dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieses beidseitig flächenretuschierten Exemplars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1021 – 92/61   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze liegt in der Geradlinigkeit der Ränder im mittleren Bereich. Dort verlaufen die Ränder fast parallel zueinander. An den Enden gehen die flächendeckenden Diagonalretuschen in perpendikulare Retuschen über. Das Artefakt besteht aus hellgrauem, schwarzgefleckten Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – 105/27   Länge = 21mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer Kieselschiefer, ein selten benutztes Material, ist das Gestein, aus dem diese kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 2/5   Länge = 51,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm M B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Beidseitig flächenretuschierte Spitze aus braun geflecktem Hornstein. Die breiten, senkrecht bis diagonal zur Längsachse verlaufenden Retuschen sind auf der Vorderseite von links nach rechts ausgeführt worden, am rechten Rand waren nur einige Korekturretuschen nötig. Die Rückseite ist ähnlich gestaltet, doch es wurde von rechts nach links gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1017 – 131/19   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beidseitig flächig bearbeitete Spitze aus braunem Hornstein. Im oberen Bereich sind die Retuschen schräg im unteren senkrecht zur Längsachse angesetzt. Die Rückseite ist ähnlich bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1020 – 90/7   Länge = 39mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die auf beiden Seiten flächenretuschierte Pfeilspitze au hellbraunem Hornstein ist asymmetrisch gestaltet, der rechte Rand ist wesentlich stärker gekrümmt als der linke. Das Stück ist nicht besonders sorgfältig bearbeitet, die Retuschen sind größtenteils senkrecht zur Längsachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/11   Länge = 39,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Artefakt weist auf beiden Seiten feine, flächige Retuschen auf, deren Richtung ist variabel. Die Pfeilspitze wurde aus einer dünnen, graubraunen Hornsteinplatte gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1002 – 141/27   Länge = 55,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die große und breite, flächenretuschierte C1 – Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein hergestellt. Das Ausgangsmaterial, erkennbar an den unbearbeitet gebliebenen, zentralen Teilflächen, war auch hier plattig. Die Retuschen sind meist schräg aber auch senkrecht zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä6==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1017 – 31/12   Länge = 43mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Aus dunkelbraunem Hornstein besteht diese einseitig nahezu vollflächig retuschierte Blattspitze vom Typ C2. Die Rückseite zeigt die natürliche Oberfläche der Gesteinsplatte, nur die Ränder sind leicht durch Retuschen gebrochen, auf einer Länge von 15mm befinden sich kurze, flächige Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 30/41   Länge = 33,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Im Bereich der Längsachse erscheint auf der Vorderseite die unbearbeitete, natürliche Oberfläche der braunen Hornsteinplatte. Ansonsten ist das recht dünne Artefakt auf der Vorderseite flächig retuschiert. Die Rückseite weist lediglich auf einer Länge von 15mm flächige Randretuschen auf und ist im übrigen unbearbeitet. Der obere Teil der Rückseite ist durch einen durch das Material bedingten Wulst in Form eines umgekehrten V verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/77   Länge = 41,5mm ; Breite = 22mm ; Dicke = ; 5,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieses Artefakts sind durch die unmodifizierte, gewachsene Oberfläche des Gesteins geprägt. Die Ränder sind durchgehend mit flachen Retuschen versehen. Die Farbe des Hornsteins ist ein helles beige-braun, durchsetzt mit dunkelbraunen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 2/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus braunem, plattigem Hornstein ist beidseitig teilflächig retuschiert. Auf beiden Seiten ist die natürliche Gesteinsoberfläche geschickt in die Formgebung eingefügt worden. Von den Retuschen sind hauptsächlich die Ränder betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/28   Länge = 44mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze besteht aus einem hellgrundigem Silikatgestein mit dunklen Streifen und ist von plattiger Struktur. Während die Vorderseite fast völlig flächenretuschiert wurde, ist die obere Hälfte der Rückseite ohne jede Retusche geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 82/17   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Sowohl Vorder- als auch Rückseite dieser Blattspitze sind sehr spärlich und dann auch nur an den Rändern retuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornstein ist ein helles Braun.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/12   Länge = 48mm ; Breite = 26,5mm ;Dicke = 7mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese schöne C2 – Blattspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert. Der Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, weist verschiedene Beige- und Brauntöne auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 4/2   Länge = 51,5mm ; Breite = 27,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Form dieser Spitze war wahrscheinlich durch den verwendeten plattigen Hornstein vorgegeben. Sie wurde lediglich durch wenige flächige Retuschen vervollkommnet. Die Farbe ist das gewöhnliche Braunbeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 31/2   Länge = 48mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Spitze besteht aus beigefarbenem, grobplattigem Hornstein. Auf beiden Seiten ist im Zentralbereich die Gesteinsrinde stehen geblieben. Die Retuschen auf der Rückseite betreffen lediglich die Ränder, auf der Vorderseite dringen sie weiter zur Mitte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 67/87   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte C4 – Spitze wurde aus beigefarbenem Hornstein gearbeitet. Die feinen Retuschen sind auf mancherlei Weise angeordnet, teils fischgrätartig, teils diagonal und im Basisbereich radialstrahlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1024 – 4/16   Länge = 34mm ; Breite = 11m ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts besteht aus beige-grau geflecktem Hornstein. Die Spitze ist beidseitig vollflächig mit Retuschen in meist diagonaler Anordnung versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 –67/32   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig ganzflächig retuschiert. Die Retuschen liegen zum Teil diagonal aber auch rechtwinklig zur Längsachse. Besonders gut ausgeprägt ist die radialstrahlige Ausbildung an der Basis. Das Gesteinsmaterial ist beigefarbener Hornstein mit hellgrauen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 67/58  Länge = 37,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das beidseitig retuschierte Exemplar besteht aus hellbraunem Hornstein. Die Ränder der Blattspitze verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konkaven Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)1023 – 67/88  Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Spitze aus milchig weißem Silikatgestein ist beidseitig ganzflächig retuschiert, die Anordnung der Retuschen ist recht unregelmäßig.&lt;br /&gt;
15.) 1055 – 1   Länge = 35,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hell- und dunkelbraun gesprenkelter Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser auf der Vorderseite ganzflächig retuschierten Spitze. Die Rückseite ist ebenfalls flächig bearbeitet weist aber im Basisbereich eine kleinere unbearbeitete, natürliche Rindenfläche auf. Die Retuschen erscheinen im Vergleich zu den übrigen C4 – Spitzen recht grob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 85/32  Länge = 29,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus hellbraunem Hornstein hergestellt. Die Modifikationen sind zum Teil sehr fein und schmal ausgeführt, zum Teil aber auch großflächig wie sie bei der Klingenherstellung anfallen können. Die Feinheit eines Großteils der Retuschen ist auf die hohe Qualität des Ausgangsmaterials zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – 27/18  Länge = 37mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die sehr breite, beidseitig mit Flächenretuschen versehene C4 – Spitze ist aus braunem Hornstein. Die Retuschen sind großflächig angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1039 – 145/28  Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Basis dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze aus braunem Hornstein ist so angelegt, daß der Eindruck entsteht, es handelt sich um eine Umarbeitung einer abgebrochenen C1 oder C3 Spitze. Das Artefakt ist windüberformt, auf der Vorderseite ist eine kleine Rindenfläche zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 48/24  Länge = 25mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L =0,70&lt;br /&gt;
Hellbeige und von plattiger Struktur ist der Hornstein, der das Ausgangsmaterial dieser beidseitig teilweise flächig bearbeiteten Spitze bildet. Die Retuschen weisen von den Rändern in Richtung Zentrum des Artefakts. Die Auskehlung an der Basis ist nicht intentionel sondern durch einen Materialfehler im Gestein bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä7==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/1   Länge = 45mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus grauem Hornstein. Das Artefakt stellt einen Übergang von C1 nach C3 dar. Die Querachse verläuft leicht außermittig. Die Distanz von der Querachse zum oberen Ende beträgt 25mm, zum unteren Ende 20mm. Daher ist trotz des geringen Unterschieds rein theoretisch eine Einordnung unter C3 vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 2/100   Länge = 40mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese C3 – Spitze ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte des Artefakts beträgt 10mm. Die Entfernung vom oberen Ende zur Achse beträgt 25mm, vom unteren Ende zur Achse sind es 15mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/28   Länge = 39,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
In der Seitenansicht zeigt diese Spitze eine gebogene Form, bei einer optischen Linse würde man es als konkav-konvex bezeichnen. Das Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gearbeitet und, bis auf einen kleinen Rest natürlicher Oberfläche auf der Vorderseite, beidseitig vollflächig retuschiert. Die Querachse ist um rund 5mm gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 30/106   Länge = 39,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser Spitze ist die Querachse gegenüber der Mitte nur geringfügig verschoben. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächenretuschiert, das Material ist beigefarbener Hornstein. In der Seitenansicht weicht die Spitze im oberen Drittel von der Geraden um 3mm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – AW/98   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Blattspitze, besonders aber auf der Rückseite, sind unmodifizierte Teile im Zentrum zu erkennen. Flächenhafte Retuschen gehen von den Rändern aus. Das Material ist grauer, feinplattiger Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 20/83  Länge = 37,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollständig flächenretuschierte Artefakt ist aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die Querachse liegt 5,25mm außerhalb der Mitte. Damit beträgt die Länge von der Achse zum oberen Ende 64% und zum unteren Ende 36% der Gesamtlänge. Bei einem Verhältnis der Teillänge von 2/3 zu 1/3 kann man von einer klassischen C3 – Spitze sprechen.&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 2/24   Länge = 34,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende des rechten Rands ist leicht konkav ausgebildet. Die Querachse ist nur geringfügig gegenüber der Mitte verschoben.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 30/69   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die hellbraune Spitze aus Hornstein weist beidseitige Flächenretuschen auf. Der Abstand vom oberen Ende bis zur Querachse an der breitesten Stelle nimmt 2/3 der Gesamtlänge ein. Der rechte untere Rand ist nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1051 -              Länge = 37mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,3&lt;br /&gt;
Diese grob gearbeitete Spitze aus hellbraunem Hornstein weist zwei flächenretuschierte Seiten auf. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt im oberen Drittel, dieses ist ungewöhnlich, da normalerweise die Schäftung in der Nähe der Stelle mit der größten Breite angenommen wird. Am unteren Ende sind die Retuschen so angelegt, daß ein Übergang zu eine Stiel zu erkennen ist. Die Parallelität  der zentralen Randabschnitte erinnert an H3 – Spitzen, die &lt;br /&gt;
„armature a ecusson“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – II/5  Länge = 40,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenretuschierte Hornspitze ist von hellbrauner Farbe. Ausgehend von der breitesten Stele beträgt die Entfernung zum oberen Ende 72% und zum unteren 28% der Gesamtlänge. Am rechten unteren Rand ist durch die konkave Linienführung ein Stiel angedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1026 – 16   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Werkstoff dieser Spitze ist graubrauner Hornstein. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die feinen Retuschen verlaufen fast auf der gesamten Fläche diagonal zur senkrechten Achse. In der Seitenansicht ist das Artefakt im oberen Drittel stark gebogen, so daß die balistischen Eigenschaften nicht optimal gewesen sein können. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1066 – 160/18   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die hellbraune - beigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig mit retuschierten Flächen versehen. Die Querachse ist stark in den unteren Bereich verlagert. Das Verhältnis 73% zu 27% der Gesamtlänge stellt eine ähnliche Proportion wie bei Artefakt Nr. 10 Tafel 7 dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1026 – 15   Länge = 59mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze besteht aus braunem Hornstein. Die Querachse liegt bei 63% bzw. 37% der Gesamtlänge. Der rechte Rand weist leichte Kerben auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 13   Länge = 43mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Beide Ränder dieser beidseitig flächenretuschierten, breiten Spitze aus braunem Hornstein sind leicht gezähnt. Das Artefakt kann aber noch unter C3 eingeordnet werden. Die Längsachse weist in der Seitenansicht eine starke Krümmung auf, vergleichbar mit Nr.11 Tafel 7. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt 9% der Gesamtlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1013 – 39/36   Länge = 36,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Im Zentrum dieser hellbraunen Hornsteinspitze ist eine nicht modifizierte Fläche zu erkennen. Der Rest der Vorderseite sowie die Rückseite sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist gerundet aber geschärft. Die Querachse ist nur um rund 5% gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 30/54   Länge = 56mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten dieser Spitze sind natürliche Oberflächenpartien unmodifiziert stehen geblieben. Alle Retuschen sind flächig ausgeführt. Das Rohmaterial ist plattiger beige – brauner Hornstein. Die Verschiebung der Querachse gegenüber der Mitte beträgt lediglich 5%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/5   Länge = 57,5mm ; Breite = 18,8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Während die Rückseite vollflächig retuschiert ist, zeigt die Vorderseite im Zentralen Bereich der Längsachse eine unbearbeitete Teilfläche. Die Ränder und Enden sind mit flächigen Retuschen versehen. Der verwendete Hornstein ist beige und braun gefleckt. Die Querachse liegt bei 61% bzw. 39% der Gesamtlänge. Das Artefakt ist durch seine Proportionen eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1026 – 10/17   Länge = 54mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze, deren Rückseite voll und deren Vorderseite teilweise flächenretuschiert wurde, ist von brauner Farbe. Die breiteste Stelle des Artefakts liegt bei 68% bzw. 32% der Gesamtlänge. Ansatzweise ist ein Stiel zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 2/20   Länge = 60mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte, hellbraune Hornsteinspitze weist an ihrem unteren Ende einen Bruch auf. Die Querachse an der breitesten Stelle unterteilt das Artefakt in den oberen Teil mit 2/3 der Gesamtlänge und den unteren Teil mit 1/3 der Gesamtlänge. Dieses Exemplar ist ebenfalls eine klassische C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 2/6   Länge = 64mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus rötlich braunem Hornstein stellt einen Übergang von C3 zu den rhombischen Stücken dar. Die Enden sind leicht gekrümmt und abgerundet. Die Querachse ist nur leicht gegenüber der Mittelachse verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä8==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht anders erwähnt sind alle C6 – Spitzen dieser Tafel voll flächenretuschiert und aus Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 46/58   Länge = 38mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Spitze ist von dunkel rotbrauner Färbung. Die Zahnung oder in diesem Fall auch Kerbungen weisen recht regelmäßige Abstände von drei bis vier Millimeter auf. Die Zähne sind im Zentralbereich lang, bis zu zwei Millimetern, zum oberen Ende werden sie kürzer und da das untere Ende abgebrochen ist und der rechte untere Rand ebenfalls beschädigt ist, kann für diesen Bereich keine Aussage gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – I/12   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Länge der Zähne dieser hell beigefarbenen Spitze liegen im Bereich von einem Millimeter. Der Abstand zwischen den Zähnen beträgt rund zwei bis drei Millimeter. Zu den Enden hin werden die Zähne kürzer oder sie werden durch einen glatten Rand ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  123 – 46/51   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Bis auf den unteren, rechten Rand ist die Zahnung umlaufend. Die Spuren auf der Rückseite könnten darauf hinweisen, daß eventuell existierende Zähne später wegretuschiert worden sind. Der Zahnabstand liegt zwischen zwei und drei Millimetern, die Zahnlänge beträgt ein bis zwei Millimeter. Die Farbe der C6 – Spitze ist hellbraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 46/43   Länge = 36mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Der Rand der beigebraunen Spitze ist rundum gezahnt wenn auch die Dichte und die Länge der Zähne unterschiedlich  ausgefallen sind. Die Abstände liegen zwischen zwei und vier Millimeter, die Länge zwischen einem halben und einundeinhalben Millimeter. Das untere Ende ist gegenüber der Längsachse in der Seitenansicht leicht abgebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1066 – 160/20   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die cremefarbene Spitze ist im unteren Bereich von dunklen, achatartigen Bändern durchzogen. Am oberen Ende fehlen die spitz ausgeführten Zahnungen, die ansonsten die Ränder in Abständen von rund drei Millimetern zieren. Die Länge der Zähne geht nur wenig über einen Millimeter hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – I/16   Länge = 41mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das untere Ende der beige – braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung ist regelmäßig über den gesamten Rand verteilt, wobei die Abstände zwischen den Zähnen 1,5mm bis 3mm betragen. Die Länge der Zähne misst 0,5mm bis 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1020 – 90/8   Länge = 39,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Von dem unteren Ende der beige – grau gefleckten Spitze ist ein kurzes Stück abgebrochen. Die gleichmäßig über den Rand verteilten Zähne gehen über eine Länge von 0,5mm bis 1mm nicht hinaus, die Abstände von Zahn zu Zahn messen im Schnitt zwei Millimeter, die Variationsbreite ist gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0014 – 27   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze macht einen sehr frischen, von der Winderosion unbeeinflussten Eindruck. Die Zähne sind teilweise etwas länger als einen Millimeter, der Abstand zwischen den Zähnen liegt bei zwei Millimetern, 19 Zähne befinden sich auf einem 39mm langem Randabschnitt. Kurze Stücke sind an beiden Enden abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/5   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist leicht abgerundete Enden auf. Der Abstand der Zähne untereinander liegt bei zwei bis drei Millimetern, die Zahnlänge bei einem Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 46/41   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das untere Ende der braunen Spitze ist abgebrochen. Die Zahnung fällt mit Abständen um zwei Millimeter und Zahnlängen um einen Millimeter in den Normalbereich der in Abu Tartur beobachteten C6 – Spitzen. Links oben weist das Artefakt eine Einbuchtung des Randes auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/47   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Enden der dunkelgrauen Spitze sind fein ausgearbeitet. Die Zahnlänge beträgt zwischen einem halben und einem Millimeter, die Abstände schwanken zwischen 1,5mm und 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 2/29   Länge = 34mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L == 0,32&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser braunen Spitze ist abgebrochen. Bis auf den oberen rechten Rand ist die Zahnung nur schwach ausgebildet. Die Zahnlängen betragen 0,5mm bis 1mm, die Abstände betragen 2mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 2/2   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der linke Rand der hellbraunen Spitze ist sehr fein gezähnt mit Zahnlängen von rund einem halben Millimeter und Abständen von 2,5mm. Der rechte Rand weist im unteren Bereich zwei große Zähne auf, der Rest gleicht dem linken Rand. Das obere Ende ist deutlich nach links gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – I/28   Länge = 33mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die untere Randpartie der hellbraunen Pfeilspitze ist stark abgenutzt, die Zähne zum Teil und das untere Ende vollständig abgebrochen. Die Zahnlängen können 1,5mm erreichen, die Abstände sind unregelmäßig und reichen bis vier Millimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/44   Länge = 36mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Diese hellbraune Spitze ist nicht gänzlich flächenretuschiert, im Zentrum der Vorderseite ist eine kleine Fläche unbearbeitet geblieben. Das untere Ende lässt erste Anzeichen eines Stieles erkennen. Die Zähnung ist mit Längen von 0,5mm schwach ausgebildet. Die Abstände zwischen den Zähnen liegen bei 2mm bis 3mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 46/79   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Diese schlanke Spitze besitzt eine ausgeprägte Zahnung mit Zahnlängen von bis zu zwei Millimetern, die Abstände variieren von 1,5mm bis 3mm. Das untere Ende ist abgebrochen, die relativ breiten Retuschen ausnahmslos rechtwinklig zur Mittelachse angebracht. Die Farbe des Exemplars ist ein kräftiges Braun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 2/9  Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bei diesem beigefarbenem Artefakt ist die Zahnung fast gänzlich auf den rechten Rand konzentriert. Die Zahnlängen erreichen 1,5mm bei Abständen von 2mm bis 2,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 46/48   Länge = 32mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Eine unregelmäßige Zähnung ist das Kennzeichen dieses breiten, beigefarbenen Pfeilspitze. Während im unteren Bereich nur eine schwache Zähnung erkennbar ist, sind die Mitte und das obere Ende mit Zähnen bis zu 1,5mm Länge ausgestattet. Die Abstände reichen von 1,5mm bis zu 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – I/46   Länge = 30mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das untere Ende dieser unregelmäßigen Spitze ist abgebrochen. Die Farbe weist zwei verschieden helle Brauntöne auf, die durch ein diagonal zur Achse verlaufendes helleres Band separiert sind. Die Länge der Zähne liegt zwischen 0,5mm und 2mm. Die Abstände reichen von 2mm bis 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 27/25   Länge = 33,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze ist aus ungewöhnlichem rotbraun und grau gefärbtem Hornstein mit hellbeigen Flecken gefertigt. Ein kleines Stück des unteren Endes ist abgebrochen. Die Zahnlängen variieren von 0,5mm bis 1,5mm, die Abstände liegen zwischen einem und vier Millimetern. Der linke Rand ist stärker gezähnt als der rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1023 – 46/50   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die grobe, beigefarbene Spitze weist rötliche Tönungen im Zentrum auf. Das untere Ende ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von &amp;lt; 0,5mm bis 2mm, die Abstände von 1mm bis 3,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – I/14   Länge = 26mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Färbung der Retuschen dieser groben, hellbraunen Spitze im oberen Teil ist recht ungewöhnlich, die Zwischenräume haben Ähnlichkeit mit Kerben. Die beiden Enden sind nicht abgebrochen, das Artefakt ist stumpf konzipiert worden oder aus Mangel an handwerklichem Können stumpf hergestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 30/12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das untere Ende der grauen Pfeilspitze ist abgebrochen. Die Zahnlängen reichen von 0,5mm bis 1,5mm. Die Abstände zwischen den Zähnen sind groß und liegen zwischen 2,5mm und 5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – I/49   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die braune Spitze weist eine ungewöhnliche, von der Blattspitze abweichende Form auf, die einerseits an einen Rhombus erinnert, andererseits auch einen Übergang zur gestielten Spitze suggeriert. Die Randbearbeitung ist unregelmäßig mit Zahnlängen von &amp;gt; 0,5mm bis 1,5mm und Abständen von 1mm bis 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 46/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine fleckig beigefarbene Spitze mit unregelmäßiger Zähnung. Die Zahnabstände schwanken zwischen 1mm und 3mm, die Zahnlängen zwischen &amp;gt; 0,5mm und 1,5mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä9==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä10==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.) 1023 – 14/29   Länge = 43mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das braun gefleckte Artefakt, welches durch seine Größe und Proportionen noch in die C – Familie, wie sie sich in Abu Tartur präsentiert, passt, unterscheidet sich deutlich von anderen C – Spitzen durch die Führung der Retuschen. Das Ausgangsmaterial, ein plattiger Hornstein, wurde von den Rändern her im rechten Winkel zur Längsachse mit halbsteilen Retuschen versehen. Auf beiden Seiten sind Reste einer Rinde erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 034   Länge = 43mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Obwohl bei dieser Spitze keine Rinde zu erkennen ist, dürfte das Rohmaterial das gleiche sein wie es für Artefakt Nr. 1 dieser Tafel benutzt worden ist. Auch hier ist die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse angebracht, der untere Teil des Exemplars erinnert an einen groben Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  K 06   Länge = 39,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Spitze ist aus dunkelbraunem Hornstein gefertigt. Für eine flächige Bearbeitung sind die rechtwinklig zur Längsachse angeordneten Retuschen recht steil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  Z 39   Länge = 41mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Das obere Ende der Hornsteinspitze ist abgebrochen. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gekrümmt. Die Retuschen sind rechtwinklig angeordnet und bedecken die Gesamtfläche des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 14/27   Länge = 62mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = ,17&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist aus schwarz – braunem, verkieseltem Sandstein hergestellt. Wie häufig bei diesem auf dieser Tafel vorgestelltem Artefaktentypus ist die Vorderseite durch steile, rechtwinklig angesetzte Retuschen, die einen zentralen Grat bilden, gekennzeichnet. Die Rückseite ist nur leicht gewölbt, die Retuschen stehen ebenfalls rechtwinklig zur Achse und sind entsprechend flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 14/4   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die braunbeige Spitze besteht aus Hornstein. Die Längsachse ist in der Seitenansicht leicht gebogen. Das Artefakt ist vollständig flächenretuschiert. Die Gratbildung ist weniger ausgeprägt als bei Nr. 5 dieser Tafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1004 – 196/50   Länge = 62mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Spitze wurde aus hellbraunem Hornstein gefertigt. Die plattige Struktur des Materials wird durch die beidseitig vorhandene Rinde belegt. Auch hier sind die Retuschen rechtwinklig zur zentralen Längsachse geführt. Beide Enden sind spitz ausgearbeitet und würde eine hervorragende Penetration der Pfeilspitze garantieren, falls es sich denn um eine solche handeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 -    /        Länge = 62,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,14&lt;br /&gt;
Das wie Nr. 7 Tafel 10 ebenfalls sehr schlanke Exemplar weist ein spitzes und leicht abgerundetes Ende auf. Obwohl keine Rinde zu erkennen ist, lässt die weißliche Färbung in der oberen Hälfte der Vorderansicht des ansonsten bräunlich gefärbten Artefakts, auf eine plattige Struktur des Rohmaterials schließen. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angeordnet und betreffen die gesamte Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/23   Länge = 40,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke == 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die hellbraune, flächenretuschierte Hornsteinspitze könnte auf Grund ihrer gerundeten Basis eventuell noch unter C4 eingeordnet werden. Typisch auch hier ein ausgeprägter Grat auf der einen und eine flache gleichmäßige Wölbung auf der anderen Seite. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/66   Länge = 48mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist außen und dicht unter der sichtbaren Rinde beigebraun, innen dunkel rötlichbraun gefärbt. Auf der Vorderseite ist ein Grat sauber herausgearbeitet. Die Rückseite weist, bedingt durch die natürliche Rindenoberfläche, ein flaches Mittelteil auf, zu beiden Enden hin ist die Oberfläche gewölbt. Die flächigen Retuschen stehen senkrecht zur Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) Z – 24   Länge = 46,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die beigefarbene Spitze ist aus Hornstein gearbeitet, auf beiden Seiten sind Reste der natürlichen Gesteinsoberfläche sichtbar. Das Artefakt ist in der Seitenansicht stark gebogen. Die Vorderseite ist leicht gewölbt, die Gratbildung auf der Rückseite wird durch die Rinde, welche sich fast über die Gesamtlänge der Mittelachse hinzieht, abgeschwächt. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Längsachse angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 14/25   Länge = 47,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze mit fast quadratischem Querschnitt besteht aus verkieseltem, beigefarbenem Holz. Auf beiden Seiten ist eine deutliche Gradbildung zu erkennen. Das obere Ende ist leicht geschliffen, die Retuschen stehen senkrecht auf der Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/65   Länge = 58,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Die asymmetrische, beigebraune Spitze ist aus Hornstein gefertigt. Bis auf einige Stellen auf der Vorderseite, wo Rinde auf die plattige Struktur des Werkstoffs hinweist, ist das Artefakt flächenretuschiert, in der Art, daß die Mehrzahl der Retuschen rechtwinklig zur Längsachse ausgerichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 14/20   Länge = 50mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die Spitze aus dunkelgrauem, verkieseltem Holz weist auf beiden Seiten deutliche Grate auf. Die Retuschen sind senkrecht zur Längsachse angebracht, beide Enden sind stark geschliffen und poliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1017 – 31/31   Länge = 52mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Der Werkstoff der Spitze besteht aus deutlich strukturiertem, verkieseltem Holz. Das Spaltstück, wie es häufig in Abu Tartur vorkommt, ist lediglich an den Enden beidseitig mit senkrecht zur Längsachse geführten Retuschen versehen. Der zentrale Bereich, einschließlich der Ränder, ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 14/56   Länge = 51mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die beige – braun gefleckte Spitze besteht aus plattigem Hornstein wie die beidseitig parallel zur Mittelachse stehen gebliebenen Rindenreste zeigen. Ansonsten ist das Artefakt flächig bearbeitet und zwar durch rechtwinklig zur Längsachse geführte Retuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommentar zu den C10 – Spitzen der Tafel Ä10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich bei diesen Artefakten um Pfeilspitzen oder neolithische Bohrer handelt, die den epipaläolithischen Typ 16 (Tixier) ersetzen, sei dahingestellt. G Aumassip bezeichnet die in der algerischen Bas Sahara gefundenen Exemplare als „pointes de Labied“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artefakte würden als Bewehrungen funktionieren. Zwei Exemplare weisen Schleifspuren an ihren Enden auf. Die Richtung ist parallel zur Längsachse. Wären es Bohrspuren, so müssten sie rechtwinklig zur Längsachse verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä11==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blattspitzen mit einem durch konvexe Linienführung gekennzeichneten medialen Bereich, bei denen ein Ende oder auch beide durch konkave Formgebung der Ränder hervorsticht, werden von Hugot unter C3 eingeordnet. ( Fig. 47 – 2 und Fig. 47 – 16 )&lt;br /&gt;
Nach Ansicht des Verfassers sollte dieser Pfeilspitzentyp nicht durch die Lage der Querachse, sondern durch die teilkonkave Beschaffenheit seiner Ränder definiert werden. Die Querachse kann auch bei dieser Gruppe zentral liegen, was eine Klassifizierung unter C1 zur Folge hätte.&lt;br /&gt;
( siehe Nr. 2 Tafel II )&lt;br /&gt;
Da eine ausreichende Anzahl dieser konkav – konvexen Blattspitzen vorliegt, geht der Vorschlag dahin, sie in der Gruppe C11 zusammenzufassen.&lt;br /&gt;
Diese Maßnahme hat erstens den Vorteil, daß die Flexibilität des Systems Hugot genutzt wird und zweitens, daß die wesentlichen Unterschiede der konkav – konvexen Blattspitzen gegenüber den übrigen C – Spitzen herausgestellt werden.&lt;br /&gt;
Zu den C11 – Spitzen wären zu zählen Tafel 11 Nr. 1 bis Nr. 12&lt;br /&gt;
Die übrigen Exemplare, die auf Tafel 11 vorgestellt werden, zeigen Übergänge zu anderen Familien sowie Abweichungen von der Idealform innerhalb einer Familie oder einer Gruppe. Auch werden Größenverhältnisse sichtbar gemacht wie z.B zwischen Nr. 21 und Nr. 23, beide zur Gruppe C3 gehörend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tafel Ä11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – III/7   Länge = 33,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus graubraunem Hornstein gefertigt. Während der Rand im Zentralbereich, wie üblich bei Blattspitzen, konvex gestaltet wurde, ist die Linienführung im unteren Bereich leicht, im oberen ausgeprägt konkav ausgebildet. Die langschmalen Retuschen sind diagonal angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/4   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist von heller graubrauner Farbe. Sonst wie Nr. 1 dieser Tafel. Die diagonal verlaufenden Retuschen sind sehr fein, die Ausbildung der konkaven Ränder im oberen Drittel ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 27/5   Länge = 38,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, hellbraune Hornsteinspitze weist hauptsächlich diagonal geführte Retuschen auf. Das untere Ende konnte abgebrochen sein. Lediglich im oberen Drittel ist die Linienführung des Randes stark konkav, so daß ein sehr schlankes Ende entsteht. Ansonsten sind sämtliche Randteile konvex gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 50/15   Länge = 34,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist im oberen Teil hell, im unteren dunkelbraun gefärbt. Wie bei schmalen Spitzen üblich verlaufen die Retuschen hauptsächlich rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse. Die Linienführung der Ränder ist im oberen Drittel konkav, in der Mitte und im unteren Drittel nahezu geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – III//31   Länge = 35mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beige und hellbraun gefärbte Hornsteinspitze weist diagonal verlaufende Retuschen auf. Beide Enden sind mit konkaven Rändern versehen, im mittleren Drittel ist die Linienführung konvex. Obwohl das obere Ende an ein Stielchen erinnert wäre die Pfeilspitze beidseitig verwendbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/17   Länge = 34,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die Retuschen der mittelbraunen Hornsteinspitze sind diagonal angesetzt. Beide Enden sind leicht konkav gehalten, im Zentralbereich verläuft der Rand in einer konvexen Linie. Der linke Rand ist schwach gezähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 50/7   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem Hornstein. Das obere Ende wird durch zwei konkave Linie gebildet, in deren Mitte sich jeweils eine schwache Ausstülpung befindet. Das untere Ende wird von einer konkaven und einer geraden Linie gebildet. Die Retuschen sind im Vergleich zu anderen Exemplaren kurz und haben verschiedene Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 27/26   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die hell- und mittelbraun gefleckte Hornsteinspitze weist durch ihre konkaven Begrenzungslinie schon ausgezogene Enden auf. Die Retuschen sind zum größten Teil parallel diagonal angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1017 – 33/12   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der hellbraunen Hornsteinspitze wird durch zwei konkave Linien gebildet, wobei ein Zahn oder eine Ausstülpung am linken Rand zu erkennen ist. Das untere Ende ist durch eine konkave und eine konvexe Linie definiert. Die Extremität weicht von der senkrechten Mittelachse nach links ab. Die Retuschen sind im mittleren Abschnitt rechtwinklig zur Achse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1005 – II/65   Länge = 26,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze weist dunkelbraune Flecken auf ihrer Oberfläche auf. Das obere Ende ist durch die konkaven Rändern fein herausgearbeitet. Das untere Ende läuft, begrenzt von leicht konvexen Linien, aus. Die Retuschen sind im Prinzip diagonal angeordnet, folgen jedoch nicht immer diesem Schema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 46/24   Länge = 29,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die mehrfarbige Spitze aus Jaspis weist braune, beigefarbene, schwarze und rote Töne auf. Das untere Ende wird durch zwei konkave Linien gebildet, das obere durch eine konvexe und eine leicht konkave, auch hier ist das Ende fein herausgearbeitet. Die Retuschen liegen rechtwinklig zur senkrechten Mittelachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – III/32   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Breite = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist hell- und dunkelbraun gefleckt. Am oberen Ende bilden die konkaven Begrenzungslinien ein sehr schlankes „Stielchen“. Das untere Ende wird durch zwei leicht konkave Linien gebildet. Die Retuschen sind rechtwinklig zur Mittelachse angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 079   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das Exemplar besteht aus cremefarbenem Hornstein. Beide Enden werden durch je zwei konkave Linien definiert, jedoch bildet das untere Ende schon einen regelrechten Stiel. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf. Das Artefakt ist als Hybridspitze zwischen C und D einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1026 – 19/18   Länge = 19,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Ebenfalls als Hybridspitze zwischen C und D ist dieses cremefarbene Artefakt zu klassieren. Das untere Ende oder der Stiel wird von zwei konkaven Linien gebildet. Der Rand geht im medialen Bereich in eine konvexe Linie über und zum oberen Ende hin verläuft der Rand geradlinig. Nur der Stiel ist beidseitig retuschiert. Der linke Rand der Vorderseite ist flächig aber recht steil bearbeitet, ansonsten liegen die Retuschen diagonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 46/22   Länge = 32,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Blattspitze ist aus hellbraunem, plattigem Hornstein gefertigt wie an einem Rindenrest auf der Vorderseite zu sehen ist. Die Asymmetrie besteht in der unterschiedlich starken Krümmung der Ränder. Die Retuschen weisen verschiedene Richtungen auf, auf der rechten Seite sind sie senkrecht zur Längsachse angebracht. Einzuordnen ist das Exemplar unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1024 – 6/4   Länge = 25,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die hellbraune Blattspitze aus Hornstein weist eine gerundete Basis und im zentralen Bereich fast parallel zueinander verlaufende geradlinige Ränder auf. Das  obere Ende wird von leicht konvexen Linien begrenzt. Die Retuschen sind z.T. diagonal und an der Basis radial angebracht. Wegen der gerundeten Basis kann das Artefakt unter C4 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) D 18   Länge = 39mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die langgezogene Spitze ist aus beige – grauem Hornstein gemacht. Das obere Ende ist leicht gerundet und auf einer Länge von rund fünf Millimetern geschultert. Das untere, spitze Ende scheint abgebrochen zu sein. Die seitlichen Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig und fast parallel zueinander. Die Retuschen liegen mehr oder weniger senkrecht zur Mittelachse. Zu klassieren ist das Artefakt unter C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 50/6   Länge = 32,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Die Begrenzungslinien dieser Blattspitze aus hellbraunem Hornstein verlaufen im zentralen Bereich geradlinig und fast parallel zueinander wie auch schon bei Nr. 17 dieser Tafel beobachtet. Beide Enden werden durch konvexe Linien gebildet. Die Retuschen sind in der Mehrzahl senkrecht zur Mittelachse angebracht. Auch dieses Artefakt ist eine C3 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – III/72   Länge = 19mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Basis dieser kleinen Hornsteinspitze von hellbeiger Farbe ist gerundet und das obere Ende auf der rechten Seite durch einen konkav verlaufenden Rand gekennzeichnet, der linke Rand ist auf seiner Gesamtlänge konvex ausgestaltet. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist stark windüberformt. Die erkennbaren Retuschen sind sowohl senkrecht zur Achse als auch diagonal angebracht. Da das Exemplar stärker durch seine runde Basis als durch den konkaven, rechten oberen Rand geprägt ist, wird eine Klassifizierung unter C4 einer unter C10 vorgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – II/86   Länge = 25,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Spitze aus braunem Hornstein ist nur einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des unteren Endes leicht modifiziert. Die gleichmäßig konvexen Ränder sind teilweise mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen sind diagonal angeordnet, eine Ausnahme bildet der obere, linke Rand, welcher kurze, senkrecht zur Achse stehende Retuschen aufweist. Das Artefakt scheint aus einer Klinge oder Lamelle gearbeitet zu sein. Da die Querachse des Exemplars in der Mitte der Pfeilspitze die Längsachse kreuzt, wird sie unter C1 geführt. Die Zähnung ist zu wenig ausgeprägt um eine Einordnung unter C6 zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 19/35   Länge = 18,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, aus einer Lamelle gearbeitete Blattspitze, besteht aus sehr hellem, grauem Hornstein. Das Artefakt ist auf beiden Seiten teilweise flächig retuschiert. Da die breiteste Stelle des Artefakts unterhalb der Mitte liegt, wird es unter C3 klassifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/11   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Blattspitze ist aus hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Die Rückseite weist nur geringe Modifikationen im Bereich des oberen Endes auf. Das untere Ende ist durch konkave Linienführung fast stielartig ausgebildet, auch der obere rechte Rand zeigt eine Konkavität. Im Vergleich mit den Exemplaren Nr. 1 bis Nr. 12 dieser Tafel fällt das Fehlen der Eleganz der konkav – konvexen Linienführung auf, so daß die Ausbuchtungen eher als zufällig anzusehen sind. Wenn auch eine Einteilung des Exemplars unter C3 und nicht unter C10 arbiträr erscheint, sollte diese doch vorgezogen werden, denn unter den vorgestellten konkav – konvexen Blattspitzen würde die Nr. 22 wie ein Fremdkörper wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 2/21   Länge = 78mm ; Breite = 25,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die große Blattspitze vom Typ C3 ist aus braunem, durchscheinendem Achat gearbeitet. Auf der Rückseite und entlang der Bänderung ist eine hellbeigefarbene Patina zu erkennen. Die breiten Retuschen variieren zwischen senkrecht zur Mittelachse und diagonal. Das Artefakt wiegt 14,0g und ist damit 1,5g schwerer als die D4 - Spitze 0008 – 86/34 Nr. 2 – Tafel 16, diese hat allerdings ein Schwingenende und einen Teil des Stiels verloren. Größenordnungsmäßig dürfen beide Stücke das gleiche Gewicht gehabt haben. Da Nr. 2 – Tafel 16 eindeutig eine Pfeilspitze ist, kann davon ausgegangen werden, daß auch diese Blattspitze als Pfeilbewehrung gedient haben kann.&lt;br /&gt;
24.) Z 19   Länge = 58mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die beige – grau gefleckte Hornsteinspitze hat eine außergewöhnliche Form. Die Basis ist ganz leicht abgerundet, zum oberen Ende hin verbreitert sich das Artefakt. Rund 15mm vom oberen Ende entfern, an der breitesten Stelle, ändert sich die Richtung der Ränder, welche nun geradlinig auf die Mittelachse zustreben. Auch bis zum Punkt des Richtungswechsels sind die Ränder nahezu geradlinig ausgebildet. Der gesamte Rand ist mit einer sehr feinen Zähnung versehen. Die Retuschen liegen senkrecht zur Mittelachse. Sowohl die Rundung der Basis als auch die Zähnung sind nicht genügend ausgeprägt, um die Klassifizierung zu beeinflussen. Trotz der oberhalb der Mitte verlaufenden Querachse und der fast geradlinigen Ränder würde die Pfeilspitze am ehesten unter C3 einzuordnen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1024 – 6/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Spitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die Achse des Artefakts ist S – förmig gebogen, die Basis der Pfeilspitze ist leicht abgerundet, die Ränder sind links von unten nach oben konkav – konvex und rechts konvex – konkav gearbeitet. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtung. Da diese Form nur einmal angetroffen wurde und weil die die Konkavität der Randabschnitte nur wenig ausgeprägt ist, würde eine Zuordnung zu C3 vertretbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – II/49   Länge = 46mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 8,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Das graue, heterogene Silikatgestein, aus dem die Blattspitze gefertigt wurde, ist mit schwarzen Einsprenglingen durchsetzt. Mit 8,5mm ist das Artefakt ungewöhnlich dick. Die Retuschen haben, bedingt durch das schwierig zu bearbeitende Material, verschiedene Anordnungen und Richtungen. Die Querachse liegt im Zentrum des Artefakts, so daß es als C1 – Spitze anzusprechen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – III/43   Länge = 74,5mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die große C3 – Spitze besteht aus einem an Wachsopal erinnernden, beigefarbenem Gestein mit vielen kleinen punkt- und strichförmigen, dunklen Einsprenglingen. Die Retuschen haben unterschiedliche Richtungen, sie sind besonders im Medialbereich recht großflächig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä12==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  D 12   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die helle, karamellfarbene, opake Hornstein ist beidseitig vollflächig retuschiert. Die Ränder sind, von kleinen Unebenheiten abgesehen, geradlinig angelegt, der breite Stiel verjüngt sich zum Ende zu und läuft in einer schrägen, geraden Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 43   Länge = 29mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus hellem karamellfarbenem und opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in leicht konvexer Linie. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  D 15   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus dem gleichen Rohstoff wie Nr. 1 und Nr. 2 dieser Tafel. Die Ränder sind leicht konvex, die linke Schwinge ist gut, die rechte nur leicht ausgestellt. Der Stiel hat eine Dreiecksform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 06   Länge = 26mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das Gesteinsmaterial der beidseitig flächenretuschierten Spitze gleicht dem der Nr. 1 bis Nr. 3 dieser Tafel. Die Ränder verlaufen leicht konvex, der Stiel verjüngt sich leicht nach unten und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  Z 51   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Hellbrauner, leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff dieser beidseitig flächenhaft retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die beiden Schwingen sind leicht ausgestellt, der Stiel ist dreieckig, wenn auch seine Spitze etwas abgerundet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 98/020   Länge = 22,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die Rückseite dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist im Bereich des Stieles, der Schwingen und der Ränder mit flächigen Retuschen versehen. Das Material ist dunkelbrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex angelegt, links mehr, rechts weniger. Der Stiel ist asymmetrisch, links fast geradlinig, rechts in einer konvexen Linie verlaufend. Er endet in einer geraden, schräg ausgerichteten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/80   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die aus durchscheinendem, braunem Feuerstein gefertigte Spitze ist nur einseitig flächenretuschiert. Auf der Vorderseite ist ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins stehen geblieben. Auf der Rückseite ist lediglich der Stiel vollretuschiert. Die Ränder weisen unregelmäßige Kerben und Ausbuchtungen auf, der Gesamtverlauf ist leicht konvex. Die Längsachse des Stieles weicht erheblich von der Hauptachse des Artefakts ab, aus diesem Grund entsteht eine Krümmung. Die Ränder des Stiels verlaufen konvex, so daß sich zu seinem gerundetem Ende hin verjüngt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73//88   Länge = 24mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Dunkler, graubrauner und opaker Hornstein diente zur Herstellung dieser klassischen, auf beiden Seiten flächenretuschierten D1 - Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig wenn auch leicht gewellt. Der Stiel verjüngt sich leicht und wird durch eine Rundung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1004 – 196/53   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das beidseitig vollflächig retuschierte Artefakt ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Ränder sind sehr geradlinig ausgerichtet. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt, er verläuft geradlinig sich zur Abschlussrundung hin verjüngend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0006 – 133/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Durchscheinender, brauner Feuerstein mit milchigen Flecken ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitzen. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen sind leicht asymmetrisch ausgeführt. Der Stiel, ebenfalls asymmetrisch, hat leicht konvexe Ränder und endet in einer schräg verlaufenden konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1005 – I/87   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbeigefarbenem Feuerstein ist mit einem geraden und einem leicht konvexen Rand ausgestattet. Die Rückseite ist durchgehend an den Rändern, den Schwingen und am Stiel mit flachen Retuschen versehen. Das distale Ende ist abgebrochen. Der Stiel wird von zwei unregelmäßigen, zur Endrundung hin leicht konvergierenden Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) Z 47   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Artefakt aus beigebraunem, opakem Hornstein mit geradlinig verlaufenden Rändern, wobei links das distale Ende durch eine Kerbe leicht abgesetzt erscheint. Die Pfeilspitze ist flächenretuschiert. Der Stiel verläuft sich leicht verjüngend zur unteren, geradlinigen Begrenzungslinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1085 – 160/11   Länge = 20mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus braunem Hornstein hergestellt. Die geradlinigen Ränder lassen etwas Licht durchscheinen. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der stämmige Stiel weist unregelmäßige, leicht zum flachrunden Abschluß zusammenlaufende Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/17   Länge = 31,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus beigebraunem, opakem und plattigem Hornstein. Reste einer Spaltfläche sind auf der Vorderseite erkennbar. Die Retuschen sind sehr grob ausgeführt, die Ränder verlaufen in einer unregelmäßigen konvexen Linie. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte besteht aus einer geknickten Geraden. Die abschließende Linie verläuft geradlinig im rechten Winkel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/57   Länge = 33mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Spitze ist teilweise flächig retuschiert und besteht aus plattigem, opakem und hellbraun geflecktem Hornstein. Die zentralen Bereiche sind unmodifiziert geblieben. Die Ränder sind unregelmäßig konvex ausgebildet. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen, sich schwach verjüngend, zu einer Spitze zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1045 – 9/135   Länge = 25,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist mit gleichmäßigen konvexen Rändern ausgerüstet. Das Artefakt ist beidseitig flächig retuschiert. Der sich verjüngende Stiel endet mit einer geraden, rechtwinklig zur Mittelachse verlaufenden, Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1026 – 19/26   Länge = 29mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze wurde aus hellem, rötlichbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind unregelmäßig im Prinzip aber konvex ausgebildet, beide Schwingen sind leicht ausgestellt. Der Stiel liegt nicht exakt in der Längsachse des Artefakts, er verjüngt sich nach unten und schließt mit einer Rundung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1046 – 83/18   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert, wobei auf der Rückseite ein Teil der natürlichen Oberfläche des plattigen Gesteins unmodifiziert geblieben ist. Die Ränder sind unregelmäßig ausgebildet und verlaufen in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse, in der oberen Hälfte geradlinig im Winkel auf das obere Ende zu. Der Stiel hat mehr oder weniger eine Zufallsform, er verjüngt sich stark und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/4   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender Feuerstein in verschiedenen Brauntönen wurde für diese kleine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze benutzt. Die Rückseite ist lediglich im Bereich der Schwingen und des Stiels flächig retuschiert. Die Ränder sind gleichmäßig konvex und besonders am linken Rand mit feinsten Zähnchen versehen. Der Stiel verdient besondere Beachtung, er ist an seiner Basis eingeschnürt, er verbreitet sich bis zu seinem durch eine gerade Linie gebildeten Abschluß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – III//23   Länge = 21,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Braun beige gefleckter, durchscheinender Feuerstein bildet das Ausgangsmaterial dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich des Stiels, an einem Rand und am distalen Ende auf. Die Ränder sind gleichmäßig konvex, die Schwingen ebenfalls gleichmäßig ausgebildet. Der Stiel ist ähnlich geformt wie der des Artefakts Nr. 19 dieser Tafel. Eingeschnürte Stiele sind bei diesen zwei Exemplaren und bei Nr. 14 der Tafel 13 beobachtet worden. (D38)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0006 – 112/3   Länge = 18mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die kleine, dunkel rotbraune Hornsteinspitze schimmert an den Rändern durch. Beide Ränder sind konvex angelegt. Das  Artefakt ist flächenretuschiert auf der Rückseite vollständig, auf der gezeigten Seite ist Kortex stehen geblieben. Die Ränder des Stiels verlaufen parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer leicht schrägen geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1015 – 88/52   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
An den Rändern leicht durchscheinender, beigefarbener Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig, eine geknickte Gerade links und eine Wellenlinie rechts. Das obere Ende ist abgebrochen. Die linke Schwinge ist nur angedeutet während die rechte gut ausgebildet ist. Der Stiel ähnelt einem auf den Kopf gestelltem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/60   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke =3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Leicht konkave Ränder sind das Charakteristikum dieser aus opakem, hellbraunem Hornstein bestehenden, beidseitig flächenretuschierten Spitze. Der Stiel ist außermittig angesetzt und asymmetrisch, er endet mit einer schrägen, gerundeten Linie. Das obere Ende des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 3/1   Länge = 37,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Durchscheinender, beigefarben gefleckter Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind unregelmäßig. Der linke Rand beginnt an der abgebrochenen Schwinge mit einer konvexen Linie, die in eine Gerade übergeht, das distale Ende wird durch eine Kerbe besonders betont. Die ausgestellte Schwinge auf der rechten Seite geht in eine gerade Linie über, im oberen Drittel knickt die Linie zur Mittelachse hin ab und führt in Wellenform zum oberen Ende. Der Stiel verjüngt sich nur wenig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1013 – 39/25   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus einem Spaltstück eines braunem, an den Rändern durchscheinenden Hornstein, wie an der Rückseite erkennbar, hergestellt. Die Vorderseite ist flächig retuschiert, während auf der Rückseite lediglich der Stiel, die Schwingen und ein Rand modifiziert worden sind. Die Ränder sind leicht gewellt und verlaufen in einer konvexen Linie. Der Stiel ist links konkav und rechts konvex gestaltet, er endet mit einer Rundung. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä13==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0040 – 193/1   Länge = 21mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die kleine, braune Spitze besteht aus an den Kanten durchscheinendem Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig sorgfältig mit feinen Flächenretuschen modifiziert worden. Der teilweise abgebrochene Stiel ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Die Ränder sind im oberen Bereich geradlinig, zu den Schwingen hin leicht konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1023 – 3/5   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Durchscheinender, gelbbrauner Feuerstein bildet den Werkstoff für diese klassische, beidseitig flächenretuschierte D2 Spitze. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich stetig von der Basis her und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 30/74   Länge = 26,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein in verschiedenen Brauntönen. Die Ränder sind geradlinig, der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich zu seinem Ende hin, er ist asymmetrisch und da sein linker Rand leicht konkav, der rechte aber konvex gestaltet ist, macht er einen schiefen Eindruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein opaker, hellbrauner Hornstein. Die Ränder verlaufen zum oberen Ende hin in einer leicht konvexen Kurve. Der an der Basis breite Stiel verjüngt sich in konkaven Linien bis zu seinem gerundetem Ende. Die Pfeilspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1021 – 92/60   Länge = 20mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist von brauner Farbe. Während eine Seite vollständig flächenhaft retuschiert ist, sind auf der Rückseite lediglich die Ränder mit z.T. auch kantigen Retuschen versehen. Die Ränder sind fast geradlinig. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und wird durch zwei konkave Linien und einem gerundeten Abschluss gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – 3/56   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische Pfeilspitze ist aus einem rotbraunem Hornstein – Spaltstück gefertigt. Die gezeigte Seite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur an den Rändern und am Stiel flächenhafte Retuschen auf während der zentrale Bereich die unmodifizierte Spaltfläche zeigt. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet, der Stiel ist an der Basis breit und verjüngt sich zu seinem gerundetem Ende hin in konkaven Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1005 – 3/55   Länge = 32mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus leicht durchscheinendem grauem Hornstein hergestellt. Der linke Rand ist mit unregelmäßigen Kerben versehen und in seiner Gesamtrichtung geradlinig, während der rechte Rand leicht konvex gestaltet ist und keine Kerben aufweist. Der schlanke Stiel wird von der Basis an durch zwei parallel zueinander verlaufende gerade Linien gebildet, die in einem langgezogenem Dreieck enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – 130/5   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht an den Kanten durchschimmernder, schwarzer Hornstein wurde benutzt, um diese beidseitig teilflächig retuschierte Pfeilspitze zu produzieren. Die unregelmäßig gearbeiteten Ränder laufen in konvexen Linien zum oberen Ende. Der Stiel gleicht einem Dreieck, bei welchem die Basis ungefähr die Hälfte der Länge der Dreieckshöhe beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  Z 52   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollflächig retuschierten Spitze aus hellbeigem Hornstein verlaufen bis auf zwei gegenüberliegende Einkerbungen unterhalb des oberen Endes, nahezu geradlinig. Der stämmige Stiel verjüngt sich nur schwach zu seinem gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1026 – 95/19   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die glatten Ränder der schlanken, flächenretuschierten Pfeilspitze verlaufen in einer konvexen Linie zur abgebrochenen Spitze. Der kurze Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/11   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der graubraune, durchscheinende Feuerstein, aus dem das teilweise flächenretuschierte Artefakt besteht, zeigt in seiner Struktur schlierige Streifen und helle Punkte. Zwei Kerben in der Nähe des distalen Endes, in den ansonsten nahezu geradlinig verlaufenden Rändern, betonen ähnlich wie bei Nr. 9 dieser Tafel die Spitze besonders. Der Stiel ist breit an der Basis und verjüngt sich kontinuierlich bis zur abschließenden Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0006 – 107/33   Länge = 26,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus graubeigem, durchscheinendem Feuerstein. Auf der nicht dargestellten Rückseite ist lediglich der kurze gerundete Stiel völlig retuschiert. Einige wenige, kleine Retuschen sind in der Nähe des distalen Endes angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 062   Länge = 32mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Hellbeigefarbener, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig nur leicht retuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex, der sich verjüngende Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/2   Länge = 26mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die schlanke, flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus grauem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind auf unregelmäßige Art leicht gekerbt und verlaufen links geradlinig und rechts konvex. Der Stiel hat seine schmalste Stelle an der Basis, er wird zu seinem nur leicht gerundetem Ende hin breiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) AT 015   Länge = 23,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist einseitig flächenretuschiert und besteht aus opakem, hellbraunem Hornstein. Auf der Rückseite sind lediglich der gesamte Stiel sowie die geradlinig verlaufenden Ränder  modifiziert. Der Stiel verjüngt sich zum gerundetem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1013 – 39/16   Länge = 52,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke =5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenhaft mit groben Retuschen ausgestattete Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, beigefarbenem Feuerstein hergestellt. Die Ränder sind unregelmäßig ausgeformt und verlaufen generell in einer leicht konvexen Linie. Der Stiel ist sehr breit an seiner Basis er verjüngt sich zu seinem abgebrochenem Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 42   &lt;br /&gt;
Die Geradlinigkeit der Ränder zeichnet diese beidseitig flächenretuschierte Feuerspitze aus, das Material ist transluzent und von fleckiger Farbe. Der Stiel ist mehr oder weniger dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1017 – 188/39   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke =2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die braune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist flächig retuschiert. Auf der Vorderseite ist im unteren Teil der Längsachse des Artefakts ein schmaler Streifen nicht modifizierter Oberfläche stehen geblieben. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der kurze Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Ende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1024 – 82/3   Länge = 49,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Das flächenretuschierte Artefakt ist aus plattigem, opakem, an der Oberfläche hellbraunem Hornstein gefertigt. Wie auf der Rückseite erkennbar, ist die Farbe im Kern dunkelbraun. Die Ränder sind links konvex und rechts geradlinig ausgebildet. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend, er endet in einer geraden, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Linie. Die linke Schwinge zeigt die Charakteristik einer D3 – Spitze, die rechte die einer D1 – Spitze.Die Gruppe ist demnach I12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 3/23   Länge = 45mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bedingt durch einen geraden und einem stark konvexen Rand wirkt die einseitig retuschierte Pfeilspitze stark asymmetrisch. Die Rückseite weist Flächenretuschen am Stiel und an den Rändern auf. Der kurze Stiel verläuft sich verjüngend in einer geraden, schräg angesetzten Linie aus. Das Material ist ein durchscheinender, braun gefleckter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1026 – 94/8   Länge = 39mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die grob flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die unregelmäßigen Ränder unterteilen sich in einen fast geradlinigen unteren Abschnitt und im oberen Drittel einen ebenfalls geraden Teilbereich, der aber in einem spitzeren Winkel zur Mittelachse hin verläuft. Der von der Basis aus immer schmaler werdende Stiel ist zum Teil abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1017 – 131/9   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Das vollflächig retuschierte Artefakt besteht aus braunem, nur schwach an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Die unregelmäßigen Ränder sind links leicht konvex, rechts geradlinig ausgebildet. Der mit seinen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse verlaufende Stiel endet in einer schrägen, leicht gerundeten Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä14==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1005 – II/53   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
An den Rändern nur leicht durchscheinender, brauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Im medialen Bereich verlaufen die leicht gezackten Ränder geradlinig, weiter nach oben ist eine konvexe Linie erkennbar. Die Schwingen sind ein wenig ausgestellt und setzen mit einer leichten Kerbe an. Der im Ansatz schlanke Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.) 1005 – II/70 Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L= 0,38 ; Länge Stiel = 12,5mm  &lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, schlanke Pfeilspitze ist aus grauem, opakem Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen nur ganz leicht konvex, der Stiel ist lang und seine Ränder liegen nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts, die Schwingen weisen kurze Widerhaken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3)  1026 – 19/56   Länge = 37mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Hellbraun ist die opake Hornsteinspitze gefärbt, aus der das beidseitig flächenretuschierte Artefakt besteht. Die Ränder sind leicht konvex ausgebildet. Der stämmige Stiel verjüngt sich etwas von der Basis ausgehend und endet in einer Rundung. Die linke Schwinge zeigt einen nach innen gerichteten kleinen Widerhaken, die rechte Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0008 – 83   Länge = 33,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist ein dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder weisen unregelmäßige Zacken auf, verlaufen aber geradlinig. Der Stiel ist an seiner Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf, er endet in einer unregelmäßigen Rundung. Die Schwingen zeigen nur rechts einen kurzen Widerhaken, der linke ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – 27/33   Länge = 29,5mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,66&lt;br /&gt;
Der für diese Pfeilspitze verwendete Hornstein ist von grauer Färbung und an den Rändern leicht durchscheinend. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Abgesehen von einer leichten Ausstellung der Schwingenenden verlaufen die Ränder geradlinig, wobei eine leichte Wölbung im linken Rand wohl zufällig sein dürfte. Der sehr spitz endende Stiel gleicht einem Dreieck mit kleiner Basis und großer Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1023 – 30/106   Länge = 36mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50 ; Länge Stiel = 14mm&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist nur leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet. Von einer Ausbuchtung am linken Rand abgesehen verlaufen beide Begrenzungslinien der Stiels parallel zur Längsachse des Artefakts. Der Stiel endet in einem gleichschenkligem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/43   Länge = 32,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem hellbeigefarbenem Hornstein gefertigt. Von den ausgestellten Schwingen her verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie. Die linke Schwinge weist einen Bruch auf. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, verläuft dann geradlinig, parallel zur Längsachse und endet in einer durch zwei konvexe Linien gebildeten Spitze, ähnlich einem gotischen Fenster, wenn der Vergleich erlaubt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 73/82   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist zwei leicht gewellte aber über die Gesamtlänge geradlinig verlaufende Ränder auf. Die Widerhaken der Schwingen sind sauber ausgeprägt. Der Stiel ist schlank und verjüngt sich ein wenig bis zu seinem rundlichen Ende. Das obere Ende der Pfeilspitze ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.) Z 09   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51 ; Länge Stiel = 12mm&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist lediglich durch einige flächige Retuschen im Ansatzbereich des Stiels modifiziert. Die Ränder sind leicht gezackt und wellig aber im Prinzip doch geradlinig. Während die linke Schwinge einen gut ausgeprägten Widerhaken aufweist, ist der rechte kurz und nach innen gebogen. Der Stiel ist leicht gekrümmt, hat eine gleichmäßige Breite und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/83   Länge = 34mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, brauner Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen leicht wellenförmig aber doch geradlinig wenn die Gesamtdistanz berücksichtigt wird. Der Widerhaken der rechten Schwinge ist groß und nach innen gezogen, der rechte, abgebrochene scheint kürzer gewesen zu sein. Der schlanke, außermittige Stiel verjüngt sich leicht bis zu seinem Ende, welches aus einer abgerundeten Spitze besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/15   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die kleine, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus beigebraunem, opakem Hornstein gemacht. Sie zeichnet sich durch sehr schwach gezähnte, konvexe Ränder aus. Der rechte Widerhaken ist gut ausgebildet, der linke ist abgebrochen. Der Stiel ist von der Basis her nahezu parallel zur Längsachse ausgebildet und endet in einem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1005 – 3/61   Länge = 23mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, durchscheinende und beidseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze ist mit geraden Rändern ausgestattet. Beide Schwingen sind nach außen abgesetzt. Der breite wenig elegante Stiel ist unregelmäßig und asymmetrisch geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 73/87   Länge = 20,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Durchscheinender, grau – beige gefleckter Feuerstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder werden jeweils durch zwei gerade Linien gebildet, die untere über rund zwei Drittel der Länge mit einem größeren Winkel, die obere über das restliche Drittel mit einem kleinen Winkel zur Längsachse des Artefakts. Die Schwingen sind gleichmäßig, der Stiel hat die Form eines Dreiecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/48   Länge = 23mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus beige – grauem, durchscheinendem Feuerstein. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig, die Schwingen sind gleichmäßig ausgebildet und der Stiel ist geradlinig und parallel zur Längsachse ausgerichtet, er endet in einem Dreieck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 10   Länge = 19,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,74&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus plattigem, an den Rändern durchscheinendem, beigefarbenem Hornstein weist auf der Rückseite im Bereich des Stiels, der Schwingenbögen und an einem Rand in der Nähe des oberen Endes Retuschen auf. Die Schwingen sind für eine D3 - Spitze klassisch ausgeprägt, der Stiel verliert zum unregelmäßig gerundetem Ende hin an Breite. Die Ränder sind leicht gewellt aber geradlinig in ihrer Ausrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – III/74   Länge = 31,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Beigegrauer, an den Rändern durchschimmernder Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Beide Ränder sind geradlinig ausgeführt und weisen Andeutungen von einzelnen Kerben auf. Die Widerhaken der Schwingen sind gut ausgeprägt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich und endet spitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/79   Länge = 24mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist das Material dieser beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze. Von den gut ausgeprägten Widerhaken der Schwingen verlaufen die Ränder in einer konvex – konkaven Linie zum oberen Ende. Der rechte Widerhaken ist, wie auch der Stiel, abgebrochen, letzterer verläuft in dem verbliebenem Stumpf mit seinen Rändern parallel zur Längsachse des Artefakts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1001 – 192   Länge = 44mm geschätzt ; Breite = 27mm ; Dicke = 6mm ; B/LL = 0,61&lt;br /&gt;
Das obere Drittel der großen, beidseitig flächenretuschierten Spitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen sind gut ausgeprägt, der Stiel zeigt kaum eine Verjüngung zum Stielende hin, welches mit einer Rundung abschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 73/109   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
An den Rändern durchscheinender, dunkelbrauner Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze mit geradlinigen Rändern. Die Widerhaken, oder besser der rechte Widerhaken ist leicht nach innen gekrümmt, der linke ist abgebrochen. Der Stiel verjüngt sich nach unten und endet in einer unregelmäßigen, schrägen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 3/18   Länge = 28,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die beidseitig vollflächig retuschierte Pfeilspitze ist aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein gefertigt. Die Ränder sind unregelmäßig gezackt und verlaufen in konvexen Linien. Das leicht abgerundete obere Ende scheint keinen Bruch aufzuweisen. Die Widerhaken sind sehr lang und nach innen gekrümmt. Der lange Stiel ist leicht außermittig angebracht, leicht gebogen und endet in einer Rundung. Seine Ränder verlaufen nahezu parallel zur Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1006 – 153/7   Länge = 29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Graubrauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind leicht konvex geformt und mit einigen akzidentellen Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Die Ränder des kurzen Stiels verlaufen parallel zur Längsachse des Artefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) AT 028   Länge = 28,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Ränder der auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Spitze aus opakem, hellbraunem Hornstein sind geradlinig. Die Schwingen mit den unterschiedlich langen Widerhaken sind nach außen gestellt, so daß der Eindruck einer konkaven Linienführung entstehen könnte. Der Stiel hat die Form eines langgestreckten Dreiecks. Die Pfeilspitze erinnert an die Gruppe D14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/66   Länge = 29,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff für die ausgefallene, vollflächig retuschierte Pfeilspitze, die gemeinsam mit D3 Spitzen der Tafel 14 vorgestellt wird. Die Linienführung der Ränder ist konkav. An die abgerundeten Widerhaken schließen sich jeweils drei nicht sehr tiefe Kerben an. Der kurze Stiel weist parallel zur Längsachse verlaufende Ränder auf, er endet in einer geraden, rechtwinklig zu den seitlichen Begrenzungslinien verlaufenden Linie. Diese Art von Pfeilspitzen wird bei Hugot nicht erwähnt. Je nach Gewichtung der Charakteristika kann sie als D14 oder als D40 klassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/37   Länge = 30,5mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig vollretuschierten Pfeilspitze aus hellbeigem, opakem Hornstein sind konkav angelegt. Die Schwingen sind gut ausgeprägt und der abgebrochene Stiel war ursprünglich wohl dreieckig ausgebildet. Ein Vergleich mit D14 bietet sich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 3/28   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die beidseitig mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze ist aus einem rötlich – braun geflecktem, opakem Silikatgestein hergestellt. Die in der Gesamtrichtung konvexen Ränder weisen je zwei nicht allzutiefe Kerben auf, davon je zwei unmittelbar oberhalb der Widerhaken, von denen der linke abgebrochen ist. Der unregelmäßige und gebogene Stiel endet in einer schrägen, geraden Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/20   Länge = 45,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Obwohl im Zentrum der Rückseite eine große Partie der natürlichen Oberfläche des plattigen opaken Hornsteins sichtbar ist, kann man diese Pfeilspitze als beidseitig flächenretuschiert bezeichnen. Die Farbe ist von einem hellen Braun, die Ränder sind sehr geradlinig und die gut ausgebildeten Schwingen sind mit kurzen aber deutlichen Widerhaken bestückt. Der Stiel setzt breit an der Basis an, er ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1074 – 161/6   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite dieser sparsam mit flächigen Retuschen versehenen Hornsteinspitze von gefleckt brauner Farbe und plattiger Struktur sind lediglich der abgebrochene Stiel und die Schwingenkehlen retuschiert. Die Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend, sie verlaufen etwas gewellt, geradlinig auf der rechten Seite und leicht konvex auf der linken. Die Widerhaken sind schön ausgeprägt, der Stiel setzt breit an der Basis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/18   Länge = 44mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Aus einer hellbraun gefleckten, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinplatte wurde diese beidseitig nur an den äußeren Begrenzungen mit flächigen Retuschen versehene Spitze gefertigt. Die Ränder sind geradlinig, die Widerhaken an den Schwingenenden nur schwach ausgeprägt. Der breit ansetzende Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 73/93   Länge = 51mm ; Breite = 26mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Graubrauner, deutlich an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind beide leicht konvex ausgebildet, der rechte weist eine unregelmäßige Zähnung auf. Der Stiel setzt breit an der Basis an, verjüngt sich und schließt mit einer Rundung. Schwingen und Widerhaken sind gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/17   Länge = 50,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die nahezu opake, peripher durch flächige Retuschen modifizierte Pfeilspitzen besteht aus dunkelbraun geflecktem, plattigem Hornstein. Die Ränder verlaufen gleichmäßig in sanft konvexen Linien, die Widerhaken sind gut herausgearbeitet. Der Stiel ist an seiner Basis durch die beiden Auskehlungen beeinflusst, er verjüngt sich nach unten und endet leicht gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.) 1046 – 83/32   Länge = 46mm ; Breite = 28,5mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Spitze war ein seltener, vielfarbiger, opaker Hornstein. Die Farbpalette geht über Rotbraun zu Rot und bis zu ockergelben Tönen. Die Ränder sind, wenn auch unregelmäßig, so doch im Gesamtverlauf geradlinig. Die Schwingen sind tief herabgezogen. Der Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse des Artefakts und endet in einem Halbkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.) 1035 – 132/20  Länge = 53,5mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist hergestellt aus hellbraunem, gestreiftem und opakem Hornstein. Die Ränder sind leicht konvex, die Widerhaken der Schwingen schön ausgebildet und der Stiel hat die typische Form, die sich dadurch auszeichnet, daß derselbe breit angesetzt ist und sich zum gerundeten Stielende hin verjüngt. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 1/23   Länge = 54mm ; Breite = 30mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Beide Widerhaken der beidseitig flächenretuschierten, braunfleckigen und opaken Hornsteinspitze sind abgebrochen. Die Silhouette einer D3 – Spitze mit klassischen, geradlinigen Rändern ist aber noch deutlich zu erkennen. Der Stiel verjüngt sich gleichmäßig nach unten und endet in zwei nahezu geraden, in einem Winkel zueinander stehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1024 – 4/8   Länge = 55,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Die flächige Modifikation der Pfeilspitze aus hellbraunem, plattigem und opakem Hornstein ist auf beiden Seiten auf die Peripherie beschränkt. Abgesehen von einer leicht konkaven Stellung der linken Schwinge und einer sehr leichten, konvexen Wölbung des rechten Randes, ist der Eindruck der Geradlinigkeit gegeben. Der Stiel verjüngt sich nur wenig zu seinem gerundeten Abschluss hin. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1035 – 132/21   Länge = 50mm ; Breite = 35,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,65 ;&lt;br /&gt;
Gew. = 5,4g&lt;br /&gt;
Plattiger, opaker, hellbrauner Hornstein wurde für diese Spitze benutzt. Die Ränder haben eine ungewöhnliche Formgebung erfahren. Von den schlanken Widerhaken aus verlaufen die Ränder zunächst in einer konkaven Linie, werden dann geradlinig bis leicht konvex und zum oberen Ende hin wieder konkav. Außergewöhnlich ist auch der Stiel, welcher sehr breit an der Basis ansetzt und sich unregelmäßig zu seinem ebenfalls ungleichmäßig abgerundetem Ende hin verjüngt. Lediglich die Ränder sind mit flächigen Retuschen versehen, wobei die linke Auskehlung der Vorderseite nur im Bereich des Widerhakens modifiziert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 1/24   Länge = 65mm ; Breite = 26,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Spitze ist aus mittelbraunem, opakem Hornstein gefertigt worden. Die Ränder verlaufen zunächst von den gut ausgebildeten Widerhaken aus geradlinig, um dann im oberen Viertel in konvexe Linien überzugehen. Der an seinem unteren Ende gerundete Stiel ist an der Basis nur geringfügig breiter als im weiteren Verlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1017 – 33/8   Länge = 66,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Gew. = 6,3g&lt;br /&gt;
Hellbrauner, fleckiger und opaker Hornstein war das Ausgangsmaterial für diese große, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Das Artefakt ist stark asymmetrisch aber deutlich als D3 – Spitze einzuordnen. Wie auf der Rückseite zu erkennen ist ein Teil der linken Schwinge schon bei der Herstellung durch einen Unfall weggeplatzt. Der linke Rand weist also einen Knick auf als dann verläuft er in einer gleichmäßigen, sanften, konvexen Kurve. Der rechte Rand ist rauh, zunächst verläuft er geradlinig und im oberen Viertel dann ebenfalls konvex. Der Stiel ist leicht außermittig angesetzt und verjüngt sich bis zu seinem abgeschrägtem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä15 A fehlt==&lt;br /&gt;
Keine Datei vorhanden, obwohl Text erfasst war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä16==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 1/15   Länge = 58mm ; Breite = 39mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein perfektes Beispiel für ein D4 – Spitze. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus hell- bis mittelbraunem geflecktem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein gearbeitet. Die Ränder sind leicht konvex gestaltet, die Schwingen laufen spitz zu und der gedrungene, sich verjüngende Stiel endet in einer gleichmäßigen Rundung.&lt;br /&gt;
Vom Anblick und der technischen Ausführung her fällt eine nahe Verwandtschaft der D4 – Spitzen mit A2 – Spitzen auf, nur dass hier zwei Auskehlungen statt einer einzigen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0008 – 86/34   Länge = 73,5mm ; Breite = 38,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Diese an den Rändern stark durchscheinende Hornsteinspitze ist mit 73,5mm Länge und 15,5g Gewicht das größte und eines der schwersten Projektile, die in Abu Tartur gefunden wurden. Die rauhen bis gezähnten Ränder verlaufen geradlinig nur nach oben hin gehen sie in eine leicht konvexe Linie über. Die linke Schwinge ist sehr lang, die rechte ist abgebrochen, ihre seitlichen Begrenzungslinien verlaufen parallel zueinander. Der abgebrochene Stiel dürfte schlank gewesen sein, seine Ränder setzen parallel zur Mittelachse an. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/21   Länge = 58,5mm ; Breite = 37mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Rückseite der flächenretuschierten, beige-braunen, an den Rändern leicht durchscheinenden Hornsteinspitze weist zur Hälfte keine Retuschen sondern eine unbearbeitete Spaltfläche auf. Die Ränder zeigen gerade, konvexe und nach oben auch konkave Abschnitte. Die gleichmäßigen Schwingen sind schmal und lang, der breit angesetzte Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 1/14   Länge = 58mm ; Breite = 35mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake, karamellfarbene Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die ungleich langen Schwingen sind leicht nach außen gestellt, so dass der Rand mit einer konkaven Linie beginnt. Er verläuft weiter in einer konvexen Linie und endet geradlinig. Der Stiel, breit an seiner Basis, ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 1/16   Länge = 50,5mm ; Breite = 40mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Diese braungefleckte, opake Hornsteinspitze wurde aus einer natürlichen Platte oder Spaltplatte gearbeitet. Auf beiden Seiten ist der zentrale Bereich unmodifiziert geblieben. Ränder, Stiel und Schwingen sind beidseitig flächig retuschiert. Während der linke Rand schwach konkav – konvex verläuft, ist der rechte Rand geradlinig. Die Schwingen sind schmal und lang. Der außermittig angesetzte Stiel verjüngt sich von der Basis aus, sein Ende ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0036 – 172/13   Länge = 55,5mm ; Breite = 34,5mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Diese D4 – Hornsteinspitze von beige-grauer Farbe, an den Rändern leicht durchscheinend, ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex bis geradlinig. Die gleichmäßigen Schwingen sind ein wenig nach innen gestellt. Der Stiel ist nahe seiner Basis abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 13/48   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze von mittelbrauner Farbe. Das Ausgangsmaterial ist ein leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein. Die Ränder sind asymmetrisch ausgeführt, sie verlaufen leicht gewellt in konvexen Linien. Der Stiel weist eine einseitige Verdickung auf, was das Artefakt in die Nähe der D5 – Spitze bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  K 10   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die beidseitig sorgsam flächenretuschierte Spitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen in einer eleganten konvex-konkaven Linie vom Stielansatz zum oberen Ende. Eine Einschnürung am unteren Ende bildet einen rundlichen, gedrungenen Stiel. Die Pfeilspitze kann unter D42 klassiert werden. Sie erinnert an eine C4 – Spitze, die durch zwei sich gegenüberliegenden Kerben zu einer D42 – Spitze umgeformt worden ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 13/27   Länge = 20mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die klassische D5 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie ist beidseitig flächenretuschiert, hat konvexe Ränder und gerade Schwingen. Der Stiel ist an der Basis eingeschnürt, so dass ein verdicktes, rundliches Stielende gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1005 – 27/30   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Das obere Ende der beidseitig vollflächig retuschierten Pfeilspitze aus grauem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein ist abgebrochen. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen sind nach oben gerichtet. Der Stiel ist lang, verläuft von der Basis aus parallel zur Längsachse des Artefakts und verdickt sich in einer unregelmäßigen, rundlichen Form an seinem Ende. Das Exemplar kann unter D5 eingeordnet werden oder besser unter D52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/8   Länge = 28mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein Feuersteinartefakt brauner Farbe, welches auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite lediglich im Bereich des Stiels, der Schwingen und leicht am oberen Ende retuschiert ist. Das Material ist transluzent. Der Rand verläuft in der unteren Hälfte nahezu parallel zur Längsachse im oberen Bereich rechts geradlinig und links konkav auf die Mittelachse zu. Deutlich ist eine Zähnung zu erkennen. Die Charakteristika der Schwingen liegen zwischen D1 und D2. Der rundlich verdickte Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt. Das Exemplar kann als D46 – Spitze durchgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1073 – 12/11   Länge = 49mm ; Breite = 36mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,73&lt;br /&gt;
Die hellbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite blieb im zentralen Bereich ohne Retuschen, diese beziehen sich lediglich auf den gesamten Umfang. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die Schwingen mit ihren Widerhaken gut ausgeprägt. Der Stiel sowie der linke Widerhaken sind auf der Hälfte ihrer Länge abgebrochen. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine D4 – Spritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/19   Länge = 31,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die D6 – Spitze ist aus braunem, opakem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen zunächst geradlinig, im oberen Bereich, in einer konkaven Kurve. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist, wie typisch für D6 – Spitzen, an seiner Basis eingeschnürt und endet in einem, in diesem Fall leicht abgerundetem Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/32   Länge = 27,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die lange, dunkelbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels flächig retuschiert. Die rückseitigen Ränder weisen feine Perlretuschen auf. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist nur leicht eingeschnürt und endet mit dem typischen D6 - Dreieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 3/23   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex, die Schwingen besitzen D3 – artige, kurze Widerhaken. Die Einschnürung der Stielbasis ist deutlich ausgeführt und die Dreiecksseiten, die zum Stielende führen, verlaufen in einer leicht konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) AT 057   Länge = 18,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die kleine, hellbeigefarbene Hornsteinspitze ist beidseitig fein flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen konvex bis geradlinig. Von den Schwingen her stehen wir vor einem Hybridtypus, da eine Schwinge rechtwinklig zur Längsachse steht, die andere dagegen nach oben weist.&lt;br /&gt;
Der Stiel ist typisch D6 d.h. deutliche Einschnürungen an der Basis, das Stielende wird durch ein Dreieck gebildet, dessen Ränder konvex verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – I/75   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Schwingen der hellbeigefarbenen, beidseitig flächenretuschierten Hornspitze mit konkaven Rändern weisen nach oben. Die Einschnürung an der Stielbasis ist bei diesem Exemplar wenig deutlich ausgebildet, auch das abschließende Dreieck ist nur schlecht herausgearbeitet. Die unvollkommene Ausführung schließt eine Einordnung unter D6 allerdings nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/24   Länge = 25,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist streng nach Hugot eine klassische D6 – Spitze mit geradlinigen Rändern, mit Widerhaken bewehrten Schwingen und typischer eingeschnürter Stielbasis. Das das Stielende bildende Dreieck weist leicht konkave Ränder auf. Das Material des Artefakts besteht aus fleckig braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä17==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/46   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ;, B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die typische D11 – Spitze wurde aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein hergestellt. Die Vorderseite ist vollständig flächenhaft retuschiert, die Rückseite weist nur im Bereich des Stiels flächige Retuschen auf, einige wenige punktartige Modifikationen sind an den Rändern zu erkennen. Die Ränder verlaufen von den kurzen Schwingen ausgehend in einer konvexen Linie, welche im oberen Teil in eine leichte konkave Kurve übergeht und so die Spitze besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  AT 058   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze konnte Opal sein, dafür sprechen seine Cremefarbe, der Wachsglanz und dunkle aber durchscheinende Einschlüsse in der ansonsten opaken Masse. Das Artefakt ist an den Rändern mit flächigen Retuschen versehen, Spaltflächen oder natürliche Oberflächenteile sind ohne weitere Modifikationen stehen geblieben. Die Ränder der D11 – Spitze verlaufen fast geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/37   Länge = 20mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die karamellfarbene, opake Hornsteinspitze weist typische D11 – Merkmale auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und verfügt über gerade bis leicht konvexe Ränder auf. Die Schwingen sind gerundet und etwas nach oben gezogen. Der Stiel ist, wie bei allen D11 – Spitzen, kurz, kräftig und endet in einer halbkreisförmigen Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  AT 056   Länge = 24mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus weißem, gut durchscheinendem Chalzedon gefertigt. Die Rückseite verfügt lediglich im Stielbereich und an wenigen Randstellen  über Retuschen. Durch die von den Schwingen ausgehende konkav – konvexe Randführung erscheinen die Schwingenenden ausgestellt ohne jedoch die Qualität einer D16 – Spitze zu besitzen. ( Siehe Tafel 19 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/90   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die mit konvexen Rändern versehene, hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, während die rechte nach D2 tendiert ist die linke rechtwinklig zur Längsachse angesetzt und steht stark hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  K 21   Länge = 21mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die gedrungene, asymmetrische Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, opakem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer konvex – konkaven Linie. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, der Übergang vom außermittigem Stiel zum Rand der rechten ist fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  Z 44   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist ein schönes Beispiel für eine D12 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und der Stiel weist die typische Dreiecksform auf, auch wenn sein Ende leicht gerundet ist. Das beidseitig flächenretuschierte Exemplar ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  Z 06   Länge = 27mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das hellbraune, opake Hornsteinartefakt ist beidseitig vollflächig retuschiert. Seine Ränder sind von den Schwingen an geradlinig, erst im oberen Drittel betont eine konkave Linie die aktive Spitze. Der dreieckige Stiel geht in einer konkaven Linie in die Schwingen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  K 13   Länge = 25mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die beidseitige Flächenretusche der mittelbraunen, opaken Hornsteinspitze ist weniger sorgfältig ausgeführt als  bei den übrigen Exemplaren dieser Tafel. Die Ränder sind nahezu geradlinig ausgeführt links mit einem konkaven Anklang,  rechts mit einem konvexen. Der breite, dreieckige Stiel ist nicht von den Schwingen abgesetzt, sondern geht in einer konkaven Kurve in diese über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) Z 45   Länge = 24mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und weist gerade Ränder auf. Der dreieckige, etwas gerundete Stiel läuft rechts in einer konkaven Kurve in der Schwinge aus, der linke Übergang ist klarer abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 33/33   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das Material dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze ist dunkelbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein. Die leicht unregelmäßigen Ränder verlaufen links gerade und rechts konvex. Der gerundete Stiel weist auf die Gruppe 11 hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 053   Länge = 30mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze zeigt eine braune Färbung. Sie ist flächig retuschiert jedoch sind auf beiden Seiten im Zentrum unmodifizierte Fläche des plattigen Materials stehen geblieben. Das Stielende sowie die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/106   Länge = 27mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenretuschierte Feuersteinspitze scheint in verschiedenen Brauntönen durch. Die Rückseite ist lediglich im Bereich des dreieckigen Stiels modifiziert. Die Schwingen sind beide leicht ausgestellt, die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) D 08   Länge = 29,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die leicht gezähnten und geradlinigen Ränder der asymmetrischen Feuersteinspitze von    grau – brauner Färbung lassen das Licht durchscheinen. Die linke Schwinge ist stark ausgestellt, die rechte leicht zu einem Widerhaken nach unten gezogen. Der ebenfalls asymmetrische Stiel wird von einer geraden und einer konvexen Linie begrenzt. Wegen des spitzen Stielendes ist das Artefakt unter D12 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) Z 46   Länge = 23,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Gefleckt beigefarbener durchscheinender Chalzedon wurde für diese D12 – Spitze verwendet. Die Vorderseite ist voll retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen im Bereich der Schwingen und des Stiels sowie an einem Rand auf. Die Ränder sind leicht konvex geformt, die rechte Schwinge weist nach oben, die linke ganz leicht nach unten, so dass ein kleiner Widerhaken gebildet wird. Die Begrenzungslinie des Stiels sind gerade bis konvex ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 73/99   Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus stark durchscheinendem, milchig grauem Chalzedon gefertigt. Die Ränder sind leicht gezähmt und verlaufen in konvexen Linien, der Stiel hingegen ist durch konkave Begrenzungslinien gekennzeichnet. Der Schnittpunkt der konvexen Randlinie und der konkaven Stielbegrenzung bildet die Schwingenenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Z 08   Länge = 30,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Außer im zentralen Bereich dieser opaken, braunen Hornsteinspitze sind beide Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig doch sind beide Schwingenenden so ausgestellt, dass der Eindruck einer konkaven Linienführung entsteht. Der Stiel läuft spitz zu und ist an seinem rechten Rand unregelmäßig ausgebildet. Der linke Rand verläuft in einer konvex – konkaven Linie vom Stielende zur Schwinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) Z 07   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die konvexen Ränder sind leicht gezähnt, wodurch besonders die linke Schwinge hervorgeschoben wird. Der Dreieckstiel wird links von einer geraden, rechts von einer konvexen Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 026   Länge = 31mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Die opake braungefleckte Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind rechts geradlinig und links schwach konvex. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt, er endet nicht in einer gut ausgebildeten Spitze sondern in einer kurzen, rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Geraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) Z 04   Länge = 27,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Pfeilspitze aus Hornstein ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen von den Schwingen aus in einer eleganten konvex – konkaven Kurve zum oberen Ende und betonen die Schlankheit desselben. Der dreieckige Stiel wird von leicht konvexen Begrenzungslinien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – III/42   Länge = 64mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die große und schwere Pfeilspitze aus einem an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein ist von einer gelblich braunen bis rötlich braunen Färbung. Ränder und Stiel werden von konvexen Linien gebildet bzw. begrenzt. Das Artefakt erinnert an eine Blattspitze aber der lange, dreieckige, nur wenig abgesetzte Stiel lässt nur eine Eingliederung unter D12 zu. Die Flächen sind auf beiden Seiten voll retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 07   Länge = 32mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese Spitze wurde aus tiefdunkelem, weinrotem, plattigem Hornstein hergestellt. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid. Das Artefakt ist auf beiden Seiten von den Rändern her flächig retuschiert worden. Rund um die Mittelachse sind aber Flächen unmodifiziert geblieben, so dass die ursprüngliche Spaltfläche sichtbar ist. Der rechte Rand ist in einer konvexen, der linke in einer konvex – konkaven Linie geführt. Der Dreieckstiel hat nahezu gerade Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/73   Länge = 28mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Grauer, fossilienführender Hornstein ist das Material dieser einseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Rückseite weist einen Mittelsteg auf und ist nur am Stiel und an den Schwingen retuschiert. Die Ränder sind konvex ausgebildet, die aktive Spitze ist durch seitliche Retuschen besonders herausgearbeitet. Der dreieckige Stiel weist von seinem Ende ausgehend gerade und zu den Schwingen hin konkave Linien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) D 10   Länge = 24,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Die flächig retuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braun geflecktem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein. Auf der Rückseite sind Teile der Spaltfläche unmodifiziert geblieben. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, besonders auffallend sind die stark herrausgearbeiteten Schwingenenden, welche einmal, rechts, nach oben weisen und einmal links einen nach unten gerichteten Widerhaken bilden. Der Dreieckstiel wird von konkaven Linien begrenzt, die großflächige Retuschierung des Stiels ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) AT 032   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Ränder der hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze sind konvex gestaltet, die Begrenzungslinien des leicht gerundeten Stiels konkav. Beide Schwingenenden sind besonders betont, am linken Rand ragt die Schwinge, rechtwinklig zur Längsachse, weit vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 73/110   Länge = 21mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte D12 – Spitze ist aus grauweißem, milchigem Chalzedon, welcher stark durchscheinend ist, hergestellt. Der linke Rand ist konvex ausgeprägt, der rechte leicht konkav. Beim Stiel ist es umgekehrt, der linke Rand ist konkav, der rechte konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/7   Länge = 23mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die einseitig flächenhaft retuschierte Pfeilspitze ist aus dunkelbraunem, an den Rändern stark durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Die Rückseite weist keinerlei Retuschen auf, sie besteht aus einer Spaltfläche. Die Ränder sind wie auch die Begrenzungslinien des dreieckigen Stiels konvex ausgebildet. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse, die aktive Spitze des Artefakts liegt etwas außermittig nach rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 73/86   Länge = 21,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist der bekannte hellbraune oder karamellfarbene, opake Hornstein. Das Artefakt hat geradlinige, leicht wellige Ränder. Der Stiel wird von zwei konkaven Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) AT 061   Länge = 27,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese, auf beiden Seiten flächenhaft bearbeitete Spitze, wurde aus einem durchscheinendem, grauweißen Chalzedon mit rötlichen, bandförmigen Einlagerungen hergestellt. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien ist nahezu geradlinig. Die linke Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse des Artefakts, die rechte, nach unten versetzt, weist nach oben. Das Stielende ist leicht abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä18==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1026 – 19/48   Länge = 22,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist opak, beigefarben und beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind leicht gewellt und konvex. Der bohrerartige Stiel verjüngt sich von der Basis her und endet in einer Spitze, seine Begrenzungslinien sind gerade bis konkav. Die Retuschen sind recht grob gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 13   Länge = 20,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Das sehr fein bearbeitete Artefakt besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Das obere Ende weicht von der Mittelachse leicht ab, die Ränder sind konvex ausgebildet. Die gerundeten Schwingen gehen in einer sanften konvexen Linien in den kurzen, spitzen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1005 – 130/28   Länge = 22mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Material dieses Artefakts ist ein dunkelgrauer, angewitterter Hornstein, er ist an den Rändern durchscheinend. Während die Vorderseite flächenhaft retuschiert ist, wurde die Rückseite lediglich im Bereich des spitzen Stiels, der Schwingen, des oberen Endes und eines Randes modifiziert, das Zentrum und ein Rand weisen keine Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist asymmetrisch angelegt, Begrenzungslinien sind im oberen Teil konvex und geradlinig, im unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/65   Länge = 25mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses braune Hornsteinartefakt mit durchscheinendem Rand ist beidseitig flächenretuschiert und bildet einen Übergang von der Blattspitze zur gestielten Pfeilspitze. Der bohrerartige Stiel ist durch zwei sich gegenüberliegende Kerben angedeutet. ( siehe auch Tafel U1 – 3 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/102   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Wie Artefakt Nr. 4 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze als Übergang von C nach D zu bewerten. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunfleckigem, opakem Hornstein. Der Übergang zum kurzen, spitzen Stiel ist hier durch zwei konkave Linien bewerkstelligt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 93/19   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Die opake Hornsteinspitze weist verschiedene Brauntöne auf. Das Artefakt ist asymmetrisch und kantenretuschiert. Es hätte als H – Spitze klassiert werden müssen, wäre nicht auf beiden Seiten jeweils ein Rand mit flächigen Retuschen versehen. Die oberen Begrenzungslinien verlaufen konvex, die unteren konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1023 – 73/96   Länge = 40,5 ; Breite = 12mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Nr. 4 und Nr. 5 dieser Tafel ist auch diese Pfeilspitze ein Übergang von C nach D. Das Stielende ist durch die beiden konkaven Begrenzungslinien sehr fein herausgearbeitet worden. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus graubraunem, nur an den Rändern schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1013 – 7/43   Länge = 35mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die aus einer Klinge gefertigte, fleckig hellbraune, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze, die sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen aufweist, zeigt aber auch auf beiden Seiten Teile der nichtmodifizierten Klingenoberfläche. Von der Silhouette her handelt es sich um eine typische D7 – Spitze. Die Ränder sind konvex, die Randlinien des Stiels links konvex und rechts konkav gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 1/13   Länge = 53mm ; Breite = 23,5mm ; Dicke = 8mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Werkstoff dieser ungewöhnlichen, asymmetrischen Pfeilspitze. Sie ist beidseitig flächenretuschiert. Der rechte Rand verläuft konvex, der linke ist geradlinig. Die ungleichmäßigen Schwingen sind abgerundet, der kurze und starke Stiel ist nach links gebogen. Das Artefakt hatte auch unter J eingeordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1021 – 92/64   Länge = 42mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein hergestelltes, beidseitig flächenretuschiertes Artefakt. Auch hier besteht ein Übergang von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Die Form des von zwei konkaven Linien begrenzten Stiels lässt eine Einordnung unter D7 als angemessen erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/72   Länge = 36mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die aus einer rotbraunen Hornsteinplatte hergestellte Pfeilspitze zeichnet sich durch rundum applizierte halbsteile aber noch flächenhafte Retuschen aus. Der zentrale Bereich ist unmodifiziert geblieben. Der Form nach ist auch bei diesem Exemplar ein Übergang von C nach D festzustellen. Der Stiel ist vollständig zu einer Art Bohrer retuschiert worden. Das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 73/84   Länge = 24mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar aus hellbraunem, opakem Hornstein wird am ehesten dem Typ einer klassischen D7 – Spitze gerecht. Während die Vorderseite vollständig flächenretuschiert ist, zeigt die Rückseite neben flächenhaften Retuschen am Rand auch unbearbeitete Spaltflächenanteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) AT 054   Länge = 31mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die hellbeigefarbene, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch sie bildet eine Übergangsform von der Blattspitze zur gestielten Spitze. Der rechte Rand und die rechte Begrenzungslinie des Stiels sind fast geradlinig, der linke Rand ist konvex – konkav gearbeitet, der Stiel wird links durch eine wellige konvexe Linie begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 74/66   Länge = 35,5mm ; Breite = 32mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,90&lt;br /&gt;
Die D13 – Spitze ist aus einem plattigem, hellbraunem und opakem Hornstein gearbeitet. Die sehr breite Pfeilspitze wird von Hugot mit dem Flugbild einer Schwalbe verglichen. Der Umfang des Artefakts ist durch flächenhafte Randretuschen bearbeitet. Der zentrale Bereich beider Seiten ist unmodifiziert geblieben. Stiel- und Seitenschwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/30   Länge = 32mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die aus einer braunen Hornsteinklinge gefertigte Pfeilspitze mit flächigen, auf den Rand und den Stiel beschränkten Retuschen stellt einen Übergang von C nach D dar. Die Ränder verlaufen konvex, die Begrenzungslinien des Stiels konkav. Das Material ist an den Rändern leicht transluzid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/47   Länge = 20mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Die Asymmetrische Pfeilspitze ist aus an den Rändern durchscheinendem, hellbraunem Hornstein hergestellt. Lediglich die Randzonen sind mit flächigen Retuschen versehen. Das obere Ende ist leicht gerundet, der kurze Stiel hingegen ist sehr spitz ausgestaltet. Auch hier sind die Ränder konvex, die Stielbegrenzungen konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1023 – 73/72   Länge = 30mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist einseitig retuschiert, die Rückseite weist lediglich im Bereich des Stiels Modifikationen auf. Die Parallelität im medialen Randbereich ist besonders gut ausgeprägt. Die aktive Spitze wird durch konkave Linienführung hervorgehoben, der Stiel wird durch konkav – konvexe Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 73/71   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist eine Replik von Nr. 17 dieser Tafel wenn auch die Parallelität der Ränder weniger perfekt ist. Auch der Rohstoff ist der gleiche. Beide Stücke stammen von dem selben Fundplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 059   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die braun – beige, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Ein gewisse Parallelität im medialen Randbereich ist gegeben. Beide Extremitäten werden durch überwiegend konkave Linien begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) K 11   Länge = 26mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von brauner Farbe, das Material scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt weist im medialen Teil eine schöne Parallelität der leicht gezähnten Ränder auf. Im oberen Bereich laufen die Randlinien geradlinig aufeinander zu und bilden die aktive Spitze. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 030   Länge = 29,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen Material wie Nr. 20 dieser Tafel und weist auch weitere Gemeinsamkeiten auf. Die Unterschiede liegen im oberen Teil, wo die Linienführung konkav ist und in der Art der Schwingen, die in diesem Falle jeweils in kleinen Widerhaken enden. Der Stiel weicht von der Mittelachse nach rechts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1013 – 41/43   Länge = 30,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der Stiel vollflächig retuschiert, ansonsten sind flächige Retuschen nur an einigen Stellen angebracht. Die Formgebung ist typisch für eine D13 – Spitze. Von der aktiven Spitze aus verlaufen die Ränder in konkav – konvexen Linien und gehen in parallel zur Längsachse verlaufende gerade Linien über. Das Material ist hellbrauner, an den Rändern transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1005 – III/63   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die leicht durchscheinende, braungefleckte Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Auch hier ist die typische D13 Form erkennbar mit Einschränkung der Ränder im Mittelteil, die nicht die perfekte Parallelität von Nr. 22 dieser Tafel aufweisen. Der Stiel wird durch gerade bis leicht konvexe Linien begrenzt und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 060   Länge = 26,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Form dieser hellbraunen, opaken und beidseitig flächenretuschierten Hornsteinspitze ist ähnlich wie bei Nr. 23 dieser Tafel. Auch der Koeffizient B/L ist vergleichbar. Lediglich die rechte Schwinge, die in einem Widerhaken endet, stellt einen Unterschied dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1005 – III/8   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Möglicherweise besteht die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze aus nahezu durchsichtigem Wüstenglas, eine mikroskopische Untersuchung könnte Klarheit bringen. Die Form ist wie bei den oben beschriebenen Artefakten Nr. 23 und Nr. 24 dieser Tafel, nur dass hier der Stiel sogleich an den Schwingen ansetzt und so sehr breit wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) K 12   Länge = 20mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Nur einseitig flächenretuschiert ist diese durchscheinende, cremefarbene Feuersteinspitze. Die Rückseite ist teilweise flächig modifiziert, vor allem an Stiel und Schwingen. Die Form ist typisch D13, die Parallelität der Ränder ist vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1024 – 74/8   Länge = 25,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des medialen Bereichs der Vorderseite, wo ein Teil der Spaltfläche unbearbeitet geblieben ist, wurde die durchscheinende, hellbraune Feuersteinspitze beidseitig flächenretuschiert. Bis auf die Parallelität der Ränder, die bei diesem Exemplar weniger perfekt ausgebildet ist, zeigt auch dieses Artefakt die typische D13 Silhouette. Der Stiel ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1026 – 19/50   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die graue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig teilflächig retuschiert. Die D13 Form ist weniger gut ausgebildet, zumal die Parallelität im medialen Randbereich nicht zufriedenstellend gegeben ist. Das Artefakt könnte ebenfalls zwischen D1 und D2 angesiedelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä19==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1005 – III/47   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt ist ein außergewöhnliches Stück. Auf Grund seiner konkaven Ränder kann es als D14 eingeordnet werden, der sich zum Ende verdickende Stiel weist eher auf D5 hin. Gegen beide Gruppen spricht die Schlankheit der Pfeilspitze, so dass eigentlich eine neue Gruppe zu bilden wäre. Um eine Inflation der Gruppenzahl zu verhindern ist das Hauptmerkmal, die Konkavität der Ränder, berücksichtigt worden. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  Z 26   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte, hellbraune, an den Rändern schwach durchscheinende Pfeilspitze ist aus Hornstein gefertigt. Die Ränder verlaufen in mehr oder weniger konkaven Linien und enden in einer sehr fein gearbeiteten Spitze. Der massive, dreieckige Stiel lässt nur noch Platz für winzige Schwingen, eine gerundete links und eine spitze rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 1/12    Länge = 51,5mm ; Breite = 29mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte, aus braunem, opakem Hornstein hergestellte Pfeilspitze ist ein klassisches Beispiel für die Gruppe D14. Die Ränder verlaufen von den schön ausgestellten Schwingen aus in einer konkaven Linie, die sich zur Spitze hin langsam in eine Gerade verwandelt. Der Stiel ist stämmig und läuft spitz zu. Im Bereich von Abu Tartur ist diese Art nicht häufig, lediglich zwei Exemplare in dieser Größe sind gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/6   Länge = 26mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, an den Rändern schwach durchscheinenden Pfeilspitze aus braunem Hornstein sind konkav. Spitze und Stiel sind leicht asymmetrisch angeordnet. Letzterer setzt breit an der Basis an, hat eine dreieckige Form aber endet in einer Rundung. Die rechte Schwinge ist rechtwinklig zur Längsachse ausgestellt, die linke ist gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1005 – I/59   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – braune Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Bis auf einige Reste der Spaltflächen ist sie beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, im unteren Drittel ist jeweils eine kleine Kerbe angebracht, so dass eine rechtwinklig zur Längsachse stehende, geradlinige Schwinge auf beiden Seiten entsteht. Die Begrenzungslinien des Stiels verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, das Stielende ist dreieckig. Das Exemplar wird unter D22 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  Z 27   Länge = 35,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellbeigefarbene, opake und beidseitig flächig retuschierte Artefakt aus Hornstein ist am rechten Rand gut sichtbar windüberformt. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Zwei gegenüberliegende Kerben oberhalb der nach unten gebogenen Schwingen geben dem Artefakt das typische Aussehen einer D31 – Pfeilspitze. Der Stiel ist lang und endet in einer Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 4/9   Länge = 56mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten eleganten D16 – Pfeilspitze. Das fast blattförmige Artefakt zeigt am Stielansatz zwei Ausstülpungen, die als kleine Schwingen zu bezeichnen sind. Der Stiel nimmt die Linie der Ränder, die durch die senkrecht zur Längsachse liegenden Schwingen unterbrochen wurde wieder auf und endet in einer Rundung. Die diagonal retuschierte Pfeilspitze ist in ihrer Art und Größe in Abu Tartur nur einmal gefunden worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1024 – 74/3   Länge = 30mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die dunkelgraue, an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Beide Ränder sind unregelmäßig ausgebildet, während die rechte Schwinge Ähnlichkeit mit der einer D2 – Spitze hat, ist bei der linken die gerundete Schwinge durch eine oberhalb angebrachte Kerbe hervorgehoben. Der Stiel ist lang und verläuft parallel zur Längsachse. Das Artefakt gehört in die Gruppe der Pfeilspitzen mit durch Kerben hervorgehobenen Schwingen, kann aber nicht ohne Einrichtung einer neuen Gruppe näher eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1005 – II/77   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der Rohstoff dieser beidseitig flächenretuschierten Spitze ist hellbrauner, opaker Hornstein. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien und sind oberhalb der Schwingen durch Kerben unterbrochen. Die Kerben am linken Rand bilden einen Widerhaken und erfüllen somit die Kriterien für D23, die rechte, durch Kerben herausgearbeitete Schwinge steht rechtwinklig auf der Längsachse und ist somit für D22 charakteristisch. Der schlanke Stiel verjüngt sich gleichmäßig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 13/26   Länge = 28mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Hornstein und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex gestaltet und wie bei Nr. 8 dieser Tafel ist das Artefakt asymmetrisch ausgebildet. Die rechte Schwinge erinnert an D2, während die linke durch eine Kerbe besonders betont wird. Der gerundete Stiel weist unregelmäßige seitliche Begrenzungslinien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1017 – 31/65   Länge = 37mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächig modifiziert, scheint an den Rändern durch und ist von hellbeiger Farbe. Das Artefakt hat die Kennzeichen einer D22 – Spitze, konvex – konkave Ränder, ausgestellte, rechtwinklig zur Längsachse stehende Schwingen und einen schlanken, geradlinigen, zugespitzten Stiel, wäre da nicht am rechtem Rand oberhalb der Schwinge noch ein zusätzlicher Zahn. Trotzdem sei eine Einordnung unter D22 erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/50   Länge = 23mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze benutzt. Wie bei Nr. 8 und Nr. 10 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt, bezogen auf die Schwingen, asymmetrisch ausgebildet. Rechts D16, links D2 mit Kerbe. Der Vorschlag geht dahin alle drei hier genannten Exemplare unter D16 einzuordnen, die Familie J wäre eine Alternative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die beige – graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und wäre ohne seine zwei zusätzlichen Zähne oberhalb der nach unten gerichteten Schwingenenden eine perfekte D23 – Spitze mit konvexen Rändern, durch Kerben herausgearbeiteten Widerhaken und schlankem, geradem, spitz zulaufendem Stiel. Um neue Gruppen zu vermeiden, könnte auch hier trotz der Abweichung, eine Einordnung unter Hugots D23 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1024 – 4/15   Länge = 45mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die grau – braune, schwach durchscheinende Hornsteinspitze ist beidseitig vollflächig retuschiert und stellt in ihrer Formgebung eine Ausnahme dar. Die teilweise konkaven Ränder weisen auf D14, der schlanke Habitus auf D19 und die ausgestellten Schwingen auf D16 oder D17 hin. Zu klassieren wäre sie unter D35.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 13/37   Länge = 31,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Kennzeichen der D18 – Spitzen, langer, schmaler Körper mit leicht konvexen Rändern ist für diese und alle folgenden Pfeilspitzen dieser Tafel gegeben. Dieses Exemplar ist teilweise flächig retuschiert, vor allem auf der Rückseite sind größere Flächen unmodifiziert geblieben. Der Rohstoff ist ein grau – brauner, an den Rändern transluzenter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 13/50   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze von Typ D18 ist stämmig und kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) Vera – P   Länge = 44mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine große, leicht angewitterte, graue und an den Rändern gut durchscheinende Feuersteinspitze von Typ D18. Der Stiel ist besonders kräftig ausgefallen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 3/33   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der rötliche Jaspis aus welchem die auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehene Pfeilspitze hergestellt worden ist, scheint an seinen Rändern leicht durch. Der für D18 – Spitzen hohe Koeffizient von B/L = 0,35 ist auf den abgebrochenen Stiel zurückzuführen. Es wird vorgeschlagen bei einem vollständigem Exemplar eine Koeffizienten von maximal 0,30 nicht zu überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 3/30   Länge = 33,5mm ;  Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist der Werkstoff für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Die gerundeten Schwingen sind leicht asymmetrisch angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/58   Länge = 32mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Brauner, opaker Hornstein fand Verwendung um diese auf beiden Seiten flächig modifizierte Pfeilspitze herzustellen. Die Schwingen gehen in einer konkaven Linie in den kräftigen Stiel über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – I/117   Länge = 38mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese klassische D18 – Spitze wurde aus rotbraun und cremefarben geflecktem, opakem Hornstein gearbeitet. Das Artefakt weist auf der Rückseite eine größere, unbearbeitete Fläche auf, ansonsten ist es flächig retuschiert. Der zierliche, gerade Stiel ist fast rechtwinklig von den Schwingen abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä20==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 3/6   Länge = 29mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze vom Typ D19 ist auf beiden Seiten vollflächig retuschiert, das Material scheint an den Rändern durch und ist von beigegrauer Farbe. Das Artefakt ist langgestreckt, der linke Rand unregelmäßig gewellt, der rechte weist in der oberen Hälfte einen Übergang zu einer konkaven Linienführung auf. Die Schwingen sind asymmetrisch, links rechtwinklig zur Längsachse, rechts leicht ansteigend. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend in zwei konvexen Linien bis zu seinem Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – 130/47   Länge = 44,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die schwarze, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus opakem Hornstein gearbeitet. Sie besitzt geradlinige Ränder. Besonders auffallend sind die stark asymmetrisch angeordneten Schwingen, die linke vom Typ D2, die rechte D1. Der schmale Stiel verläuft zunächst parallel zur Längsachse nur zu seinem Ende hin ist eine Verjüngung zu erkennen. Den Abschluss bildet eine Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 3/29   Länge = 35,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der häufige beigebraune oder karamellfarbene, an den Rändern durchscheinende Hornstein. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und gleichmäßige, leicht nach oben gerichtete Schwingen. Der Stiel ist breit und verjüngt sich von der Basis her in leicht konvexen Linien bis zu seinem Ende, welches durch eine gerade, schräg angeordnete Linie gebildet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1024 – 74/6   Länge = 40mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Hellbraun durchscheinender Feuerstein mit weißlich patinierter Oberfläche wurde für diese auf beiden Seiten vollflächig modifizierte Spitze benutzt. Die Ränder sind nahezu geradlinig, der schlanke Stiel weicht an seinem gerundeten Ende nach rechts von der Längsachse ab. Da die Schwingenenden abgebrochen sind, ist eine genaue Aussage über ihre Form nicht zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1015 – 77   Länge = 41mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die klassische D19 – Spitze ist aus hellbraunem, opakem Hornstein gemacht, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die geraden Ränder verlaufen gleichmäßig von den perfekt rechtwinklig abgesetzten Schwingen zum oberen Ende. Die seitlichen Begrenzungslinien des Stiels verlaufen konvex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1023 – 3/53   Länge = 29,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
An den Rändern stark durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder sind geradlinig, die Schwingen weisen aufwärts ( D2 ) und der Stiel, der in einer Spitze endet, wird von zwei leicht konkaven Linien begrenzt, die von der breiten Stielbasis zum Stielende verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1024 – 74/2   Länge = 39mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus braunem, opakem Hornstein. Sie hat gerade bis leicht konvexe Ränder und einen langen, leicht von der Längsachse abweichenden Stiel. Die Begrenzungslinien des letzteren sind geradlinig, der Stiel verjüngt sich gleichmäßig, an seinem Ende ist eine leichte Verdickung zu beobachten. Da die stark betonten Schwingenenden leicht nach unten ausgestellt sind, ist eine Einordnung in die Gruppe D17 durchaus möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/44   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Diese teilweise flächig retuschierte, braune, an den Rändern transluzente Hornsteinspitze stellt im strengen Sinne keine D19 – Spitze mehr dar. Der rechte, konvexe Rand und das Breiten – Längenverhältnis von über 0,4 sprechen gegen eine Einordnung in diese Gruppe. Denkbar wäre die Gruppe D2 oder wegen des dreieckigen Stiels D12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 3/52   Länge = 22,5mm ; Breite = 6mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die langschmale D19 – Spitze ist aus schwarz und braun gefärbtem opakem Hornstein gefertigt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert, besitzt geradlinige Ränder und Schwingen, die rechtwinklig zur Längsachse stehen. Der Stiel, an der Basis leicht eingeschnürt, verläuft nahezu geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/105   Länge = 25,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, mit einer hellbeigen Patina überzogenem Feuerstein gefertigt. In der Achse des Artefakts ist eine schmale Zone nicht modifiziert worden. Die sehr geradlinigen Ränder stellen in Abu Tartur eine Seltenheit dar, gekrümmte Linien werden bevorzugt. Die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse, der Stiel ist dreieckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/34   Länge = 24,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein ist das Rohmaterial dieser beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, links D2, rechts D1. Der Stiel verjüngt sich von der Basis ausgehend und endet in einer schräg angeordneten gebogenen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) D 14   Länge = 34mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine typische D19 – Spitze aus durchscheinendem, braunem Feuerstein. Die Kerbe am linken Rand ist, wie die Rückseite zeigt, auf Grund eines Bearbeitungs- bzw. Materialfehlers entstanden. Die Spitze ist nicht abgebrochen sondern die Rundung ist gezielt geschärft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) Z 25   Länge = 14mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist beidseitig flächenretuschiert, sie besteht aus beigefarbenem, opakem Hornstein. Abgesehen von einer leichten Asymmetrie, entspricht das Artefakt allen Kriterien einer D21 – Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 3/3   Länge = 52mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Vorderseite der Pfeilspitze ist nur teilweise mit Flächenretuschen versehen. Ein Teil der Vorderseite zeigt die Oberfläche des Rohmaterials, welches aus opakem, braunem Hornstein besteht. Die Rückseite ist vollflächig retuschiert. Das Artefakt stellt eine typischeD21 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1039 – 145/30   Länge = 42,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die graue Hornsteinspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist bis auf einen schmalen Streifen in der Längsachse der Vorderseite beidseitig flächig retuschiert. Die Ränder sind leicht konvex, die Schwingen etwas ausgestellt. Am ehesten könnte man die Pfeilspitze zwischen D18 und D19 einordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1080 – 162/1   Länge = 36,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Die braune, tranluzente Feuersteinspitze weist auf der Vorderseite eine graue Patina auf. Das Artefakt ist auf beiden Seiten flächig retuschiert, der Stiel scheint abgebrochen zu sein. Ansonsten handelt es sich um eine typische D21 – Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)1005- 27/21  Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L =0,38&lt;br /&gt;
Die mit beigefarbener Patina versehene, durchscheinende Feuersteinspitze war ursprünglich wahrscheinlich braun gefärbt, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Es handelt sich um eine typische D21 – Spitze, der Stiel ist an der Basis leicht eingeschnürt, die aktive Spitze wird durch seitliche Retuschen besonders betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 13/33   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die opake, schwarze Hornsteinspitze ist einseitig flächenretuschiert. Die Rückseite ist bis auf den Stiel unmodifiziert geblieben. Der Stiel ist außermittig angesetzt und insofern handelt es sich nicht unbedingt um eine klassische D21 – Spitze obwohl die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge zum Stiel als gerundet bezeichnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 30/95   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächig bearbeitete, an den Rändern stark durchscheinende, streifig braune Hornsteinspitze weist den typischen D21 Habitus auf. Der kurze Stiel ist stämmig und am Ende unregelmäßig abgerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1079 – 16   Länge = 35,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Bei dieser schönen D21 – Spitze handelt es sich um ein Exemplar aus braunem, an den Rändern tranluzidem Hornstein, welcher mit hellbeigefarbener Patina überzogen ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) D 23   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Bis auf einen Spaltflächenrest auf der Vorderseite ist diese durchscheinende, hellbraune D21 – Spitze aus Feuerstein beidseitig flächenretuschiert. Der an der Basis breit ansetzende Stiel liegt mit seiner Mittellinie außerhalb der Längsachse des Gesamtartefakts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 3/36   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die beidseitig teilretuschierte D21 – Spitze aus leicht transluzidem beigefarben patinierten Feuerstein ist von dunkler Grundfarbe. Während die Vorderseite einen zentralen, unbearbeiteten Streifen zeigt, sind auf der Rückseite lediglich Stiel und Schwingen retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1024 – 74/11   Länge = 40,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial dieser beidseitig flächenhaft bearbeiteten Pfeilspitze. Auf der Vorderseite sind einige Stellen nicht modifiziert, sie werden durch Spaltflächen gebildet. Die für D21 typischen Rundungen am Übergang vom Rand zur Schwinge sind bei diesem Artefakt nicht besonders gut ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) AT 031   Länge = 36mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch bei dieser schwarzen, an den Rändern braun durchscheinenden Hornsteinspitze sind die Rundungen Rand – Schwinge schlecht ausgeprägt, so dass eine Eingliederung unter D21 zweifelhaft ist. Die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist lediglich Retuschen im Bereich von Stiel und Schwingen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/54   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ;, Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei dieser braunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze lässt die Rundung der rechten Schwinge zu wünschen übrig, ansonsten sind alle Charakteristika einer D21 – Spitze gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1026 – 19/11   Länge = 29mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Wie bei Artefakt Nr. 25 dieser Tafel ist der Übergang vom rechten Rand zur Schwinge nicht genügend abgerundet um die klassische Form einer D21 – Spitze aufzuweisen. Bis auf eine größere Spaltfläche auf der Vorderseite ist das Exemplar beidseitig flächig retuschiert. Das Material ist brauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1026 – 19/47   Länge = 30mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
An den Rändern stark transluzenter Hornstein ist das Material dieser cremefarbig patinierten, beidseitig flächenretuschierten Pfeilspitze. Die asymmetrisch gestalteten Schwingen, sowie eine mangelnde Rundung an der rechten Schwinge machen eine Einordnung unter J möglich, obwohl andere Kriterien für D21 sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä21==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1024 – 74/14   Länge = 42,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Wie an einer Bruchstelle am Stielende erkennbar ist die äußerlich beige – hellbraune Hornsteinspitze im Inneren dunkelbraun gefärbt. Sie ist opak und beidseitig grob flächenretuschiert. Der Stiel ist nur zaghaft abgesetzt aber die Übergänge von den Schwingen zum Stiel sind schön gerundet, so dass eine Klassifizierung unter D21 möglich erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1004 – 196/6   Länge = 44mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte, opake Hornsteinspitze ist von beiger Farbe. Deutlich ist an diesem Artefakt die Abu Tartur Tradition der Blattspitzen zu erkennen. Aus einer Blattspitze heraus ist hier eine gestielte Spitze herausgearbeitet worden. Der Stiel geht in die Schwingen über. Da die Übergänge leicht abgerundet sind, ist das Exemplar auf dieser Tafel unter D21 vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1004 – 158/3   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die schlanke, an den Rändern stark durchscheinende Feuersteinspitze ist von dunkler graubrauner Farbe, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Schwingen gehen in sanften Kurven in den Stiel über. Auch hier ist eine Verwandtschaft zu Blattspitzen erkennbar. Am unteren Stielende verlaufen die seitlichen Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse der Pfeilspitze. Diese C – D Hybridspitze wird unter D21 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.) 1023 – 13/20   Länge = 23,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit feinen Flächenretuschen versehen. Die Übergänge vom Rand zur Schwinge und von der Schwinge bis zum Stiel sind schön abgerundet. Der Stiel endet in einem Dreieck. Das Exemplar wird unter D21 geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 73/100   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Diese Hornsteinspitze ist grau und ihre Ränder sind im Gegenlicht durchscheinend. Nur die Vorderseite ist flächenretuschiert, die Rückseite weist nur wenige Flächenretuschen am Stiel und einige Kantenretuschen am oberen Rand auf. Der Rest der Rückseite wird durch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche gebildet. Das Artefakt ist eine D21 -–Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1026 – 19/17   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die gesamte Randzone dieser cremefarbenen, durchscheinenden Feuerspitze ist beidseitig durch flächenhafte Retuschen modifiziert worden. Der zentrale Bereich wird auf beiden Seiten durch Spaltflächen gebildet. Obwohl deutlich gestielt, ist dem D21 – Exemplar eine Verwandtschaft mit Blattspitzen nicht abzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  123  13/58   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = ,46&lt;br /&gt;
Die braunbeige, durchscheinende Feuersteinspitze ist nur teilweise flächenhaft bearbeitet. Während die Retuschen auf der Vorderseite doch recht steil anmuten, sind sie auf der Rückseite im Bereich des Stiels und des oberen Endes extrem flach gehalten. Vom Habitus her handelt es sich um eine Hybridspitze, da die linke Schwinge ausgestellt ist und so nicht dem Idealbild einer D21 – Spitze entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  105 – III/71   Länge = 35,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine graue, an den Rändern stark durchscheinende Pfeilspitze aus plattigem Hornstein. Auf der flächenretuschierten Vorderseite sind weißliche Reste einer Kruste erkennbar, die Rückseite wird durch Kortex gebildet und ist nur an den Rändern leicht retuschiert. Das Artefakt ist asymmetrisch ausgebildet, der Stiel liegt nicht in der Längsachse. Eine Einordnung unter D21 ist dennoch angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  123 – 3/2   Länge = 54,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Die D21 – Spitze mit kräftigem Stiel ist aus hellbraunem, opakem Hornstein hergestellt. Die Farbe im Inneren ist dunkelbraun, dieses ist ersichtlich an einer Ausbuchtung, die von einer abgeplatzten Thermoscherbe hinterlassen worden ist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1004 – 196/34   Länge = 53,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 9mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Trotz der gefleckt braun – beigefarbenen Patina und einer fortgeschrittenen Windüberformung ist die beidseitige Flächenbearbeitung bis in die Details noch erkennbar. Das Material ist Hornstein, der stellenweise an den sehr dicken Rändern noch Licht durchlässt. Wenn auch leicht asymmetrisch, so ist die Form doch typisch für D21. Das Artefakt ist mit 7 Gramm recht schwer, die Nr. 9 dieser Tafel wiegt bei ähnlichen Abmessungen, außer der Dicke, lediglich 3,2 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/25   Länge = 41,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Wie auf der Rückseite ersichtlich weist die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze einen dunklen Kern in den negativen Ausbuchtungen von abgeplatzten Thermoscherben auf. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die langschmale Form ist typisch für D25 – Spitzen wie auch die oberhalb der Schwingen liegenden Kerbenpaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 022   Länge = 46mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze ist mit einem Koeffizienten B/L = 0,18 besonders schlank. Die parallel zueinander verlaufenden Ränder im medialen Teil des Artefakts sind mit einer Serie von sechs bis sieben Kerbenpaaren versehen. Die meisten Zähne sind abgebrochen. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert und stellt ein weiteres Beispiel für eine schöne D25 – Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) K 17   Länge = 41mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das dritte D25 – Exemplar aus der Gegend von Abu Tartur ist stark windüberformt und auch hier sind abgebrochene Schwingen und Zähne festzustellen. Das beidseitig flächenretuschierte Artefakt ist aus grauem, durchscheinendem Feuerstein hergestellt. Drei Kerbenpaare können noch deutlich ausgemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0006 – 133/35   Länge = 22mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist schwarz und scheint an den Rändern bräunlich durch. Die schlecht zu definierende Hybridform erinnert ein wenig an D27. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 2/25   Länge = 27mm ; Breite =  12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Das gleiche Material, welches für Nr. 14 dieser Tafel benutzt wurde, fand Verwendung für diese Pfeilspitze. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, es besitzt leicht konvexe Ränder und einen D26 typischen treppenartig gestuften Stiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1023 – 43/130   Länge = 28mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Die hellbraune Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert und scheint an den Rändern durch. Die Ränder verlaufen in einer konvexen Linie und der leicht außermittig angebrachte Stiel hat die typische Treppenform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) AT 037   Länge = 25,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Ränder der gut durchscheinenden, hellbraunen Feuersteinspitze mit cremefarbener Patina verlaufen in einer konkavokonvexen Linie. Der Übergang von der Schwinge zum Stiel ist gerundet. Der Stiel selbst ist treppenförmig ausgebildet. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1023 – 30/73   Länge = 24,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Die hellbraune, durchscheinende Feuersteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig. Die linke Schwinge ist vom Typ D2, die rechte Schwinge vom Typ D1. Der Stiel ist zwar asymmetrisch ausgebildet, weist aber dennoch die charakteristische Treppenform auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) AT 063   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, nur an den Rändern durchscheinende Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen leicht konvex, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse. Der Stiel ist treppenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0003 – 117/3   Länge = 23mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze ist von hellbrauner Färbung und zeigt nur an den Rändern eine leichte Transluzens. Durch die ausgestellten Schwingen wirken die ansonsten geradlinigen Ränder leicht konkav. Sowohl die unteren Schwingenbegrenzungen als auch die Stufen- und die Stielbegrenzungen nach unten sind perfekt rechtwinklig zur Längsachse angeordnet. (D26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) AT 038   Länge = 26,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, die Ränder verlaufen in einer konkaven Linie. Schwingen und Stiel sind unregelmäßig angeordnet. Die Treppenstufen des Stiels sind durch die zu ihrer Herstellung angesetzten Kerben leicht gerundet. Das Material ist brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0009 – 123/14   Länge = 19,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die braunrote Karneolspitze scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert, Spitze und Stielende sind abgebrochen. Die Ränder verlaufen geradlinig, die Schwingen stehen rechtwinklig zur Längsachse und auch hier ist, wie bei Nr. 21 dieser Tafel eine Einschnürung an der Stielbasis zu erkennen, danach folgt die typische „Treppe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 3/22   Länge = 28mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Beide Seiten der braunen, opaken Hornsteinspitze sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien. Der Stiel ist gestuft und weist eine Einschnürung an seiner Basis auf.&lt;br /&gt;
24.) 1026 – 19/25   Länge = 22mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die hellbraune, opake Hornsteinspitze weist konvexe Ränder und einen Stiel mit einer zusätzlichen Stufe auf. Die seitlichen Stufenbegrenzungen sind gerundet, wodurch der Eindruck der Zähnung entsteht. Die Spitze des auf beiden Seiten flächenhaft retuschierten Artefakts ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) Z 13   Länge = 19mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Die cremefarbene, opake Hornsteinspitze ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind konvex, der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt. Stielende und Spitze sind abgebrochen, das Verhältnis Breite zu Länge dürfte bei der intakten Pfeilspitze bei 0,45 gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä22==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 19/4   Länge = 25mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Hornsteinspitze aus hellbraunem, an den Rändern durchscheinendem Material ist äußerst fein gearbeitet. Von der Silhouette her handelt es sich um eine schlanke Spitze mit leicht konvexen, gleichmäßig feingezähnten Rändern und herabgezogenen Schwingenenden. Der Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt und verläuft bis zu seinem Ende in einer konvexen Linie. Das Artefakt kann unter D 45 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  D 04   Länge = 19,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus hellbraunem, nur leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist auf einer Seite vollständig, auf der anderen lediglich teilweise flächenretuschiert. Die feingezähnten Ränder verlaufen in einer konvexen Linie, die Schwingen sind herabgezogen, der kräftige Stiel ist dreieckig mit schwach konvexen Begrenzungslinien. Auch diese Pfeilspitze ist als D 28 zu klassieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/19   Länge = 23mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese D29 – Spitze besteht aus braunem, opakem Hornstein und ist beidseitig flächenretuschiert. Die gezähnten Ränder verlaufen links nahezu geradlinig, rechts in einer konvexen Linie. Die Schwingen stehen rechtwinklig auf der Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung, seine Ränder werden von konvexen Linien gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  D 24   Länge = 23,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist der übliche braune Hornstein, der etwas Licht an dünnen Rändern durchscheinen lässt. Das Exemplar ist beidseitig flächenretuschiert. Der Übergang von den konvexen, gezähnten Rändern zum dreieckigem Stiel sind durch Rundungen fließend gestaltet, doch ist der Stiel erkennbar als solcher retuschiert worden. Da in der Hugot Klassifizierung eine gezähnte D21 Spitze nicht vorgesehen ist, wird das Artefakt unter D45 eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  AT 017   Länge = 24,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese beigefarbene, leicht durchscheinende Feuersteinspitze ist auf der Vorderseite vollständig, auf der Rückseite nur im Bereich des Stiels, der Schwingen und des oberen Endes flächenretuschiert. Die geradlinigen Ränder sind gezähnt, von den leicht ausgestellten Schwingenenden verläuft der Stiel in konkaven Linien zum spitzen Stielende. Das Exemplar kann unter E6 abgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/14   Länge = 29mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich wie die Nr. 5 dieser Tafel ist diese hellbraune, leicht durchscheinende Pfeilspitze gestaltet. Wahrscheinlich ist das Artefakt aus einer Klinge herausgearbeitet worden, ein dorsaler Grat ist noch erkennbar. Die Zähnung dieser E6 – Spitze ist besonders markant ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1005 – III/75   Länge = 48mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Diese große Spitze ist aus einem hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. Die patinierte Oberfläche zeigt fleckige Grau- und Brauntöne. Bis auf einige kleinere nicht weiter modifizierte Spaltflächenreste ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder unterteilen sich in drei Abschnitte. Der untere Teil, von den langgezogenen Schwingen ausgehend verläuft in einem spitzen Winkel geradlinig und gezähnt bis zur Mitte des Körpers.&lt;br /&gt;
Die Ränder des Mittelstücks verlaufen ungezähnt nahezu parallel zur Längsachse des Artefakts und die aktive Spitze wird durch zwei konkave Linien gebildet. Die abgebrochene linke Schwinge war wesentlich kürzer als die rechte. Der schlanke Stiel verjüngt sich nur wenig, das Ende ist gerundet. Zu klassieren ist das Stück unter D41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1005 – III/76   Länge = 38mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Bei dieser Pfeilspitze handelt es sich um ein Exemplar aus zweifarbigem Feuerstein. Eine Partie ist dunkelbraun und stark durchscheinend, die andere beigefarben und opak. Beide Seiten sind flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig und sind jeweils mit zwei Kerben versehen. Die Widerhaken der Schwingen sind weit herabgezogen, der linke Widerhaken ist abgebrochen. Der lange, schlanke Stiel ist an seiner Basis eingeschnürt, er verjüngt sich nach unten und endet in einer Rundung. Wegen des zusätzlichen Kerbenpaares wäre das Stück am besten in der Gruppe D39 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 30/82   Länge = 39,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze besteht aus braunem, an der Oberfläche beigefarben patiniertem Hornstein, sie ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig und weisen oberhalb der Schwinge jeweils eine gut ausgeprägte Kerbe und eine weitere weniger gut ausgeprägte auf. Die mit Widerhaken versehenen Schwingen fallen nach unten ab, der Stiel verjüngt sich leicht und endet in einer Rundung. Der Typ ist D31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 3/31   Länge = 39mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Brauner, an den Rändern durchscheinender Hornstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Von den ausgestellten Schwingen aus verlaufen die Ränder in einer konkav – konvexen Linie, beide Ränder sind außerdem mit jeweils drei Kerben versehen. Der Stiel verjüngt sich von seiner breiten Basis ausgehend, gleichmäßig bis zu seinem leicht gerundetem Ende. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 3/20   Länge = 41,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, braunen und opaken Hornsteinspitze verlaufen in einer konkaven Linie und sind im unteren Teil mit Zähnen versehen. Die aktive Spitze ist gerundet und wirkt wie eine scharfe Schneide. Die Schwingen sind mit Widerhaken versehen, wobei der rechte stärker  gekrümmt und größer ist als der linke. Der an der Basis eingeschnürte Stiel endet wie der Typ D6 in einem Dreieck. ( G8 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1004 – 196/51   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze besteht aus cremefarbenem, an der Spitze leicht rötlich gefärbtem Material, welches eine gewisse Transluzens aufweist. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig, oberhalb der Widerhaken der Schwingen befinden sich je zwei Kerben. Am rechten Rand sind weitere Zähne zu beobachten. Der Stiel wird von zwei konvexen Linien begrenzt und endet in einer Rundung. Die Spitze sowie der rechte Widerhaken sind abgebrochen. ( D28 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1005 – I/76   Länge = 30,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Gefleckt grauer, leicht durchscheinender Feuerstein ist der Rohstoff, aus welchem diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze gefertigt wurde. Die Ränder verlaufen in einer geraden Linie, sie sind mit jeweils einer Kerbe versehen. Die nach unten gezogenen Widerhaken sind beide abgebrochen. Die Stielbegrenzungslinien verlaufen nahezu parallel zur Längsachse, der Stiel endet in einem kleinem Dreieck. ( D31 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – 27/55   Länge =  29,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht aus einem braungeflecktem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein. Die Ränder verlaufen von den Schwingen an geradlinig und gehen zur Spitze hin in eine konvexe Linie über. Beide Ränder weisen oberhalb der abgebrochenen, nach unten gezogenen Widerhaken zwei Kerben auf. Der Stiel verläuft geradlinig und endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1005 – III/36   Länge = 26,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Braun und beige gefleckt ist der an einzelnen Stellen durchscheinende Feuerstein, aus dem die beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze besteht. Die Ränder sind zunächst geradlinig, dann im medialen Bereich konvex und schließlich zur aktiven Spitze hin konkav. Beide Ränder sind mit jeweils drei Kerben oberhalb der nach unten gekrümmten Widerhaken versehen. Der abgebrochene Stiel war vermutlich geradlinig. Die Pfeilspitze könnte eventuell unter D36 eingeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1005 – 27/34   Länge = 28mm ; Breite = 12,5*mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Schwarzer, opaker Hornstein ist der Rohstoff dieser auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehenen Pfeilspitze. Die Ränder sind gerade, die Widerhaken an den Schwingenenden leicht nach außen gestellt. Jeweils zwei Kerben oberhalb der Widerhaken lassen eine Einordnung unter D36 zu. Der Stiel ist an seiner Basis stark eingeschnürt, ansonsten verlaufen seine Begrenzungslinien nahezu parallel zur Längsachse. Der Stiel endet in einer Rundung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1024 – 74/7   Länge = 33mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese recht grobe Pfeilspitze ist aus rötlich – braun geflecktem Hornstein gearbeitet. Sie ist beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder verlaufen geradlinig, sie sind jeweils mit zwei Kerben oberhalb der Widerhaken versehen. Der Stiel setzt breit an der Basis an und verjüngt sich gleichmäßig bis zu seinem gerundetem Ende. Der rechte Widerhaken ist abgebrochen. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1024 – 74/4   Länge = 34mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die Ränder der beidseitig flächenretuschierten, graubraunen, an den Rändern durchscheinenden Hornsteinspitze sind geradlinig angelegt und mit jeweils zwei Kerben versehen. Beide Widerhaken sind abgebrochen. Der sich von der Basis her verjüngende Stiel ist an seinem Ende abgerundet. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1005 – 27/32   Länge = 35,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die beigefarbene, opake Hornsteinspitze ist bis auf nicht weiter modifizierte Flächen im zentralen Bereich flächenhaft retuschiert. Die Ränder verlaufen in konvexen Linien, unterbrochen durch je zwei, nicht besonders tiefe Kerben. Wie an der Bruchstelle zu erkennen, war der abgebrochene Widerhaken wesentlich kleiner als der noch existierende auf der rechten Seite. Der Stiel ist leicht asymmetrisch ausgebildet, liegt aber auf seiner gesamten Länge in der Achse des Artefakts. (D36)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1005 – 17/56   Länge = 38,5*mm ; Breite = 22mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Der verwendete Hornstein ist von dunkelgrauer Farbe und scheint bräunlich durch. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und hat, soweit das Bruchstück vermuten lässt, geradlinige Ränder. Oberhalb der tief heruntergezogenen Widerhaken sind zwei Kerben, eine je Rand angebracht. Es darf vermutet werden, daß wie bei Nr. 22 dieser Tafel ein weiteres Kerbenpaar weiter zur Spitze hin existiert haben kann. Der schlanke, parallel zur Längsachse verlaufende Stiel ist unten abgerundet. (D31)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/45   Länge = 32mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein diente als Rohmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze. Durch die leicht nach außen gestellten Widerhaken der Schwingenenden erscheinen die Ränder, die im medialen Bereich geradlinig sind, in einer konkaven Kurve zu verlaufen. Zur Spitze hin werden die Ränder konvex. Zwei Kerbenpaare unterbrechen die Linienführung. Der Stiel ist etwa 5mm unterhalb der Basis abgebrochen. ( D39 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1005 – III/46   Länge = 40mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese schwarze, opake Hornsteinspitze ist auf beiden Seiten mit Flächenretuschen versehen. Die Ränder sind geradlinig angelegt, am äußersten Spitzenende ändert sich die Linienführung und wird konvex – konkav. Zwei Kerben sind an jedem Rand angebracht. Der linke Widerhaken ist leicht gerundet und weist nach außen, während der längere rechte Widerhaken die Richtung des Randes beibehält und in einer Spitze endet. Der lange, gerade verlaufende Stiel endet spitz. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) AT 024   Länge = 30,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Diese hellbeige gestreifte, durchscheinende Feuersteinspitze ist, abgesehen von nicht modifizierten Spaltflächenteilen, beidseitig mit Flächenretuschen versehen. Beide Ränder verlaufen in schwach konvexen Linien, unterbrochen von zwei Kerbenpaaren. Die Schwingen sind asymmetrisch ausgebildet, der große und breite linke Widerhaken steht im Gegensatz zum kleinen rechten. Der in etwa dreieckige Stiel ist sehr dünn und gegen sein gerundetes Ende hin leicht gebogen. (D39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1005 – III/69   Länge = 27,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze vom Typ D31 ist aus grau – braunem, an den Rändern gut durchscheinendem Hornstein gefertigt. Sie ist beidseitig flächenretuschiert und besitzt das typische Kerbenpaar oberhalb der herabgezogenen Widerhaken. Die Ränder verlaufen geradlinig über ihre Gesamtlänge. Der Stiel leicht eingeschnürt an seiner Basis verjüngt sich zu seinem zugespitztem Ende hin über zwei konvexe Begrenzungslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1044 – 120/22   Länge = 37mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Material dieser hellbraunen, an den Rändern durchscheinenden Pfeilspitze besteht aus Hornstein. Der Zentralbereich ist auf beiden Seiten unmodifiziert geblieben, der Rest ist flächig bearbeitet worden. Die Randlinien sind ganz leicht konkav – konvex und weisen vier Kerbenpaare auf. Beide Schwingen haben gerundete nach unten gerichtete Widerhaken. Der Stiel verjüngt sich leicht von der Basis bis zu seinem gerundetem Ende. (D41)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – III/39   Länge = 34,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Wie das Exemplar Nr. 25 dieser Tafel ist auch diese beidseitig flächenretuschierte Spitze aus durchscheinendem, hellbraunem Feuerstein stark mit dem Typ D31 verwandt. Sie unterscheidet sich von dem oben genannten Exemplare durch ein zusätzliches Kerbenpaar, also fünf an jedem Rand, und einer Asymmetrie der Widerhaken. Der linke ist lang und zugespitzt, der rechte kurz und gerundet. Der Stiel behält seine Breite von der Basis bis zu seinem aus einem Dreieck bestehendem Ende bei. Die Pfeilspitze ist zu klassieren unter D36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä23==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1026 – 15/4   Länge = 41mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem dünnen Spaltstück, das auf beiden Seiten an seinen Rändern nur spärlich mit Flächenretuschen versehen ist. Der gesamte Umfang des länglich ovalen Exemplars ist scharf und ein Gebrauch als Pfeilbewehrung oder als Messer ist vorstellbar. Das Material ist der häufige hellbraune Eozän – Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  GS/NW   Länge = 49mm ; Breite = 27mm ; Dicke = 7,5mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem gestieltem Exemplar um eine abgebrochene, beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze handelt, die später durch Kantenretuschen wieder gebrauchsfähig gemacht worden ist. Ob das Artefakt dann als Bewehrung oder als Kratzer benutzt worden ist bleibt dahingestellt. Interessant sind das leicht ausgekehlte Stielende sowie das schwarze Rohmaterial, welches von einem plattigem Hornstein stammt. Das Gewicht ist 8,5 Gramm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 2/15   Länge = 35,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts ist dünnplattiger, opaker, braungestreifter Hornstein. Bis auf die beidseitigen, nicht weiter modifizierten, zentralen Flächen, welche die plattige Struktur belegen, sind beide Seiten flächig retuschiert. Das Artefakt ist von ovoider Gestalt und könnte als Schaber, Messer oder auch Pfeilspitzen – Bewehrung benutzt worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1026 – 15/3   Länge = 36,5mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 7mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Das cordiforme Artefakt ist aus einem mit hellbeigefarbener Patina überzogenem Feuerstein gearbeitet, es ist leicht durchscheinend. Auf der Vorderseite erkennt man an dem ansonsten flächenretuschiertem Stück unbearbeitete Flächen. Das Werkzeug würde sich als Messer eignen und eventuell auch als Pfeilspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1002 – 19   Länge = 33,5mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt besitzt eine länglich ovale Form und ist auf beiden Seiten flächenretuschiert. Die Farbe des verwendeten Hornsteins ist fleckig braun, das Material scheint nur schwach an den Rändern durch. Die Möglichkeit das Artefakt als Pfeilspitze zu benutzen ist durchaus gegeben, andere Möglichkeiten sind die Verwendung als Messer oder Schaber. (G1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1024 – 124/74   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Dieses kleine Exemplar ist aus patiniertem leicht durchscheinenden Feuerstein von hellbeiger Farbe hergestellt. Der gesamte mittlere Bereich ist auf beiden Seiten unbearbeitet geblieben. Lediglich die Ränder sind mit flachen Retuschen versehen. Die Form ist die eines Blattes mit gerundeter Basis und einer stark abgerundeten Spitze. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist sehr wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1015 – 88/56   Länge = 26mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,52&lt;br /&gt;
Plattiger, hellbrauner und an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Es ist bis auf die zentralen unmodifizierten Spaltflächen voll retuschiert. Die Blattform ist an der Basis unregelmäßig gerundet und an der vermutlich aktiven, oberen Begrenzung nahezu rechtwinklig zur Längsachse verlaufend. Die kurze Gerade geht über Rundungen in die seitlichen Ränder über. (G9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1015 – 88/64   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Während die Rückseite gänzlich flächenretuschiert ist, zeigt der linke untere Rand der Vorderseite die natürliche Kruste des braunen, opaken Hornsteins, der Rest der Vorderseite ist ebenfalls mit Flächenretuschen versehen. Das mandelförmige Artefakt besitzt zwei gerundete Enden, die bedingt durch die Retuschierung beide als aktive Enden gesehen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1013 – 42/50   Länge = 35mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,56&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist beidseitig teilweise mit flächigen Retuschen versehen, es besteht aus braunem, opakem Hornstein. Der gesamte Umfang des lang ovalen Exemplars ist geschärft und eignet sich zum Schneiden. Ein Einsatz als Pfeilspitze ist ebenfalls denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) D 05   Länge = 34mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Die rhombische Pfeilspitze ist aus braunem, plattigem und opakem Hornstein gefertigt. Während die Vorderseite bis auf zwei kleine Felder flächenretuschiert ist, weist die Rückseite nur flache Randretuschen auf, der zentrale Bereich zeigt die unbearbeitete Spaltfläche. Der linke obere Rand ist geradlinig, wenn auch leicht gezähnt, der rechte obere ist leicht konvex. Die untere Ränder folgen einer konkaven Linie. Die Spitze des unteren Dreiecks wird durch eine kurze, horizontale Linie ersetzt, so dass das Artefakt als E3 angesprochen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) AT 021   Länge = 35,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist aus cremefarbenem, opakem Hornstein hergestellt, sie ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig. Die gemeinsame Basis der zwei Dreiecke, welche die Raute bilden, springt leicht vor, so dass in diesem Bereich eine leichte Konkavität zu erkennen ist. Da die Höhen der zwei zusammengesetzten Dreiecke unterschiedlich sind, wird das Artefakt unter E2 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) AT 011   Länge = 44,5mm ; Breite = 21mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde aus einer 2,5mm bis 3,0mm dünnen, gut durchscheinenden Feuersteinplatte gefertigt. Die Retuschen sind auf die Ränder des oberen Teils der Raute beschränkt und zwar nur auf der Vorderseite. Die Ränder des unteren Teils bestehen aus glatten Bruchkanten, die im rechten Winkel zur Plattenoberfläche stehen. Typologisch ist die Pfeilspitze sehr ungewöhnlich, technisch dagegen stellt sie eine perfekte E2 -–Spitze dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 3/59   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dieser langgestreckte Rhombus lässt die enge Verwandtschaft zur Familie der Blattspitzen erkennen. Die Ränder verlaufen geradlinig bis leicht konvex. Bis auf den zentralen Bereich der Längsachse auf der Vorderseite ist das Artefakt flächenretuschiert. Das Rohmaterial besteht aus an den Rändern durchscheinendem, braunfleckigem Hornstein. Die Spitze ist unter E2 zu klassieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1005 – III/64   Länge = 33,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Material für diese beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze vom Typ E2 war dunkelgrauer, opaker Hornstein. Die Ränder des oberen, größeren Dreiecks verlaufen geradlinig, während die des unteren konkav ausgebildet sind und fast den Eindruck eines Stiels erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1026 – 19/16   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser hellbeigefarbenen, opaken Hornsteinspitze ist flächenretuschiert, auf der Rückseite ist lediglich das untere Dreieck mit Retuschen versehen worden. Die Ränder verlaufen geradlinig bis auf den oberen rechten Randteil, welcher konvex gestaltet wurde. Die Querachse liegt unterhalb der Mitte der Längsachse und somit fällt das Artefakt in die Kategorie E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0013 – 32   Länge = 30mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Dieses Stück bildet ein nahezu perfektes Beispiel für den Typus E2. Die Ränder verlaufen sehr geradlinig, nur die leichte Wölbung am rechten Rand in der Höhe der Querachse stört die Vollendung. Das Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und besteht aus braunem, an den Rändern stark durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1006 – 153/8   Länge = 29,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Durchscheinender, graubrauner Feuerstein ist das Ausgangsmaterial für diese beidseitig flächenretuschierte E2 – Spitze. Die Ränder verlaufen geradlinig bis konvex. An der breitesten Stelle sind die Ecken leicht nach außen gestellt, so dass der Eindruck von „Schwingen“ entsteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) AT – 012   Länge = 30,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt aus beigegrauem, durchscheinendem Feuerstein ist aus einer Klinge hergestellt, wie aus dem dorsalen Steg im unteren Bereich der Vorderseite hervorgeht. Die ventrale, nicht modifizierte Fläche der Rückseite nimmt nahezu die Hälfte der Gesamtfläche ein. Der Rest ist auf beiden Seiten flächig retuschiert. Die Ränder verlaufen geradlinig bis schwach konvex. Die Querachse verläuft nicht rechtwinklig zur Längsachse und liegt nur geringfügig unterhalb des Mittelpunkts. E1 ist daher die vorgeschlagene Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1026 – 94/9   Länge = 25mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese E2 – Spitze ist aus cremefarbenem, stark tranluzidem  Feuerstein gefertigt. Sie ist auf der Vorderseite flächenretuschiert und auf der Rückseite, abgesehen von Perlretuschen an den Rändern, lediglich im Bereich des unteren Dreiecks flächig bearbeitet. Die Ränder sind geradlinig, die Längsachse weist eine Asymmetrie auf, sie ist nach rechts verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 50/10   Länge = 29mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Dieses asymmetrische Artefakt ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die zentralen Bereiche zeigen die Kruste eines plattigen, durchscheinenden und braun gefärbten Feuersteins. Rechts verlaufen die Ränder leicht konvex, links leicht konkav. Zu klassieren ist diese Pfeilspitze unter E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1024 – 5/18   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die Vorderseite dieser E2 – Spitze ist flächenretuschiert, während die Rückseite nur im Bereich des unteren Dreiecks Flächenretuschen aufweist, das obere Dreieck ist nicht weiter bearbeitet worden. Bis auf den leicht konkaven unteren, rechten Rand sind alle übrigen Randpartien mehr oder weniger geradlinig. Die Längsachse ist nach rechts verschoben. Das Material ist beigefarben patinierter, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) D 25   Länge = 22,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Randabschnitte der beidseitig flächenretuschierten E2 – Spitze aus braunem, an den Rändern leicht durchscheinendem Hornstein verläuft nahezu geradlinig. Die abgerundet erscheinende Spitze des unteren Dreiecks besteht aus einer sehr kleinen Schlagfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1013 – 39/37   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Die opake, hellbraune Hornsteinspitze weist rechts einen oberen, geraden und einen unteren konkaven Rand auf. Links findet man zwei konvexe Randabschnitte, die durch eine Rundung verbunden werden. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächenretuschiert während die Rückseite außer flächigen Retuschen auch eine nicht weiter modifizierte Spaltfläche aufweist. Das Exemplar ist eine Hybridspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0013 – 43   Länge = 23,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,55&lt;br /&gt;
Diese beidseitig flächenretuschierte Spitze wurde aus braungrauem, transluzentem Feuerstein gearbeitet. Die linken Ränder sind geradlinig, die rechten konvex. Wie schon Nr. 23 dieser Tafel ist auch dieses Artefakt ein Übergang von blattförmig zu rautenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1026 – 19/31   Länge = 25mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,54&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde hergestellt aus einem graubeigefarbenem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Es ist beidseitig flächenretuschiert. Die Ränder sind im Prinzip geradlinig angelegt. Am Schnittpunkt der beiden linken Randabschnitte springt die Ecke vor, eine „Schwinge“ andeutend. Der Typ dieser Pfeilspitze ist E2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1023 – 50/74   Länge = 27,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein dient zur Herstellung dieser beidseitig flächenretuschierten   E2 – Spitze. Die oberen Randabschnitte sind konvex gestaltet, die unteren geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä24==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf dieser Tafel vorgestellten 42 schneidenden Pfeilspitzen sind trapezförmig mit konkaven Seiten, die Gesamtheit der Artefakte ist von der dorsalen Seite her kantenretuschiert. Dieses gilt ebenfalls für die Exemplare 1 – 24 der Tafel 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 026   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material für diese schneidende Pfeilspitze ist ein brauner, leicht durchscheinender Feuerstein. Die ventrale Seite weist eine flächige Retusche am rechten Rand zwischen Schneide und Stielansatz auf sowie eine Retusche in Höhe der Kerbe in der ansonsten geradlinigen Schneide. Das Stielende weist umlaufend feine Kantenretuschen auf und ist somit eindeutig kein Trapez mehr, falls die Definition von Tixier zu Grunde gelegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 006   Länge = 17mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, an der Schneide leicht durchscheinender Hornstein wurde für dieses Artefakt benutzt. Die Schneide ist geradlinig, das Stielende ist auf beiden Seiten retuschiert, zum Teil auch flächig, alle weiteren Retuschen beschränken sich auf die Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 054   Länge = 14,5mm ; Breite = 14,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
An den Rändern gut durchscheinender, beige – brauner Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze mit geradliniger Schneide verwendet. Nur der Stiel weist an seinem Ende beidseitige Retuschen auf, weitere Retuschen sind auf die konkaven Ränder beschränkt. Die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 041   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Durch Patina weißfleckiger, brauner Feuerstein, der stark transluzent ist, wurde zur Fertigung dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze herangezogen. Die Schneide weist auf der linken Schwinge eine Stumpfung auf, die rechte Schwinge ist abgeknickt ohne aber ihre schneidende Eigenschaft eingebüßt zu haben. Der Stiel ist an seinem Ende auf beiden Seiten bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 081   Länge = 11mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese mit geradliniger Schneide versehene Pfeilspitze wurde aus grau – braunem, nur an der Schneide leicht durchscheinendem Hornstein gefertigt. Das Stielende ist möglicherweise abgebrochen, es besteht aus einer 1,5mm x 2,0mm großen Fläche, welche im rechten Winkel zur Längsachse des Artefakts steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 113/035   Länge = 18mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Fleckig patinierter, durchscheinender, brauner Feuerstein bildet das Rohmaterial dieser Pfeilspitze mit geradliniger Schneide. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Die Dorsalseite weist einige korrektive Flächenretuschen auf, die Ventralseite ist frei von Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 028   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Schneide des Artefakts ist, wenn auch leicht gewellt, im Prinzip geradlinig. Das linke Schwingenende weist eine kleine Bruchfläche auf. Außer den üblichen Kantenretuschen an den Rändern weist der Stiel winzige Retuschen an seinem Ende auf. Das verwendete Material ist ein brauner, leicht durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 049   Länge = 14,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial dieser mit geradliniger Schneide ausgestatteten Pfeilspitze ist ein hellbrauner, durchscheinender Feuerstein, der eine gelb – graue Patina an seiner Oberfläche zeigt. Das Stielende ist auf der Dorsalseite durch eine querliegende, flächige Retusche und halbsteile Kantenretuschen gekennzeichnet. Die Ventralseite weist keine Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 182/20   Länge = 15,5mm ; Breite = 22*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der hellbraune, gut durchscheinende Feuerstein, welcher zur Herstellung dieser Pfeilspitze mit leicht gewellter Schneide diente, zeigt eine leichte Patina an seiner Oberfläche. Beide Schwingenenden sind abgebrochen. Das Ende des Stiels ist so bearbeitet worden, dass die ursprüngliche kleine Seite des Trapezes keine Schneide mehr zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 182/25   Länge = 15,5mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Grundmaterial ist graubraun, gut durchscheinend und besteht aus patiniertem Feuerstein. Das Artefakt besitzt eine geradlinige Schneide und stellt ein asymmetrisches Trapez mit konkaven Seiten dar. Die Veränderung an der kleinen Schneide sind so gering, dass es sich sowohl um Perlretuschen als auch um Gebrauchsspuren handeln könnte. Der Fundkontext und der schlanke Stiel lassen dennoch auf eine Pfeilspitze schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0030 – 171/41   Länge = 17,5mm ; Breite = 21,5mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt mit geradliniger Schneide besteht aus hellbraunem, stark hellbeigefarben patiniertem Feuerstein, welcher Gegenlicht gut durchscheinend lässt. Die abgeschrägten Schwingenenden sind auf die Schlagtechnik und nicht auf Bruch zurückzuführen. Der Stiel ist an seinem Enden durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 089   Länge = 10,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die mit geradliniger bis leicht gewellter Schneide versehene Pfeilspitze besteht aus hellbraunem, weißlich patiniertem, transluzentem Feuerstein. Das Zentrum der Dorsalseite ist durch flächige Retuschen modifiziert worden, wahrscheinlich um einen zu starken Grat abzubauen. Bis auf eine kleine Bruchstelle weist das Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0002 – 016   Länge = 14mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze mit leicht konvexer Schneide ist aus einem honigfarbenem, stark durchscheinendem Feuerstein hergestellt worden. Die Oberfläche zeigt weißliche Patina. Das  symmetrische Artefakt weist am Stielende umlaufende Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 038   Länge = 14,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Auch wenn die kleine Schneide nur 2mm breit ist, muss das rotbraune, nur leicht durchscheinende Feuersteinartefakt als Trapez mit konkaven Seiten angesprochen werden. Die große Schneide ist leicht konvex gestaltet und das Zentrum der Dorsalseite weist Flächenretuschen auf. Die Nachbarschaft zu vielen anderen schneidenden Pfeilspitzen, sowie die schlanke Form lassen die Vermutung, dass auch dieses Exemplar als Bewehrung genutzt worden ist, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0002 – 007   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit gewellter, leicht konvexer Schneide ist aus braun – grauem, durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Der Stiel ist beidseitig bearbeitet. Außer den Kantenretuschen der Ränder sind weitere Modifikationen nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 037   Länge = 17mm ; Breite = 15*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Honiggelber, gut durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese langgestreckte, schneidende Pfeilspitze. Die Schneide ist gestuft und die Schwingenenden sind gekappt, ob zufällig oder mit Intention ist an den Flächen nur schwer zu erkennen. Der Stiel endet rechtwinklig zur Längsachse und ist kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 005   Länge = 19mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze mit konvexer Schneide weist auf der dorsalen Seite Flächenretuschen auf, der spitz zulaufende Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das Material besteht aus einem leicht durchscheinendem Feuerstein von grau – brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 079   Länge = 16mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material dieser asymmetrischen Pfeilspitze besteht aus einem hellbraun und grau geflecktem Feuerstein. Die Schneide ist konvex, die Abschlag- oder Klingenoberfläche scheint auf der dorsalen Seite nachgearbeitet zu sein. Der Stiel ist etwas gerundet und weist kontinuierliche Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 012   Länge = 19mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine große, mit konvexer Schneide versehene Pfeilspitze aus graubraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein. Korrektive Retuschen sind weder auf der dorsalen noch auf der ventralen Seite vorhanden. Die Kantenretuschen reichen von Schwingenende über den gerundeten Stiel zu Schwingenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 024   Länge = 15mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Seiten dieser kleinen Pfeilspitze bestehen aus einer einzigen Spaltfläche, Grate sind nicht vorhanden. Die konvexe Schneide weist Gebrauchsspuren auf. Das schlanke Stielende ist abgebrochen. Der Rohstoff aus dem das Artefakt gearbeitet wurde ist brauner Hornstein, der nur an der Schneide durchscheinend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 053   Länge = 18mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Im Gegenlicht blutrot durchscheinender Karneol wurde zur Herstellung der Pfeilspitze benutzt. Die Schneide ist konvex ausgebildet, die linke Schwinge ist abgebrochen. Ein auf dem ursprünglichem Werkstück existierender Grat ist durch flächige Retuschen abgetragen worden. Der Stiel ist auf der Dorsalseite mit Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 073   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die stark asymmetrische Pfeilspitze ist aus durchscheinendem, grau – braunem Feuerstein hergestellt. Die Schneide ist konvex ausgelegt, der Stiel läuft in einer Spitze aus, er ist komplett kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0030 – 171/30   Länge = 18,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist die Konkavität der Ränder weniger stark ausgeprägt. Die große Schneide verläuft in einer konvexen Linie, die kleine Schneide des Trapezes weist winzige Bearbeitungsspuren auf. Das Material ist grau – brauner, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 023   Länge = 17,5mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der benutzte Hornstein scheint nur leicht an der konvexen Schneide durch, er ist von dunkler, grau – brauner Farbe. Die linke Schwinge weist eine Bruchfläche auf. Der gerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert, im unteren Bereich wurde er auch auf der Ventralseite modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0002 – 034   Länge = 13mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das kleine Artefakt stellt typologisch ein Trapez mit konkaven Ränder und einer konvexen großen Schneide dar. Die kleine Schneide ist nur 2mm breit und ist bar jeglicher Bearbeitungsspuren. Die große Schneide zeigt Gebrauchsspuren. Das Material ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 0002 – 23/035   Länge = 21mm ; Breite = 19,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das hellgraue Gesteinsmaterial weist in seiner Masse kleine, dunkle Punkte auf, ist stark durchscheinend und an den Kanten opalartig schillernd, es könnte sich um ein wasserhaltiges Silikatgestein handeln. Das asymmetrische Artefakt besitzt eine stark konvex gewölbte Schneide. Der Stiel ist hakenförmig gebogen und endet in einer schräg zur Mittelachse verlaufenden, rund 3mm breiten Schneide. In streng typologischem Sinne handelt es sich hier um ein Trapez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 0002 – 057   Länge = 18mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner gefleckter, leicht durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser mit konvexer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der rundum kantenretuschierte Stiel hat an seinem unteren Ende auch auf der ventralen Seite Modifikationen erfahren. Beide Schwingen sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 021   Länge = 20mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie das der Nr. 26 dieser Tafel, nur dass außer den Punkten auch schlierige Bänder in der hellen Masse zu erkennen sind. Die gerundete Schneide weist deutliche Gebrauchsspuren auf. Der an seinem Ende abgerundete Stiel ist vollständig kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 0002 – 022   Länge = 17,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner Feuerstein, der im Gegenlicht gelblich – beige durchscheint, ist das Rohmaterial für diese mit stark konvex geformter Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Der Stiel ist vollständig kantenretuschiert. Auf der dorsalen Seite sind einige kleine, flächige Korrekturretuschen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 0002 – 131/033   Länge = 21mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist auf der Dorsalseite die Kruste des verwendeten grau – braunen, leicht durchscheinenden Feuersteins auf. Die Schneide verläuft in einer konvexen Linie. Retuschen sind auf die Ränder beschränkt. Das Stielende sowie die linke Schwinge sind abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 0002 – 98/17   Länge = 15mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner Hornstein, an der Schneide durchscheinend, fand Verwendung für diese Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Das Stielende wird durch eine kleine Schneide, die aber winzige Retuschen aufweist gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 0002 – 015   Länge = 16mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze mit konkaver Schneide weist neben den üblichen, auf die Ränder bezogenen Kantenretuschen, auch Modifikationen im unteren Bereich des Stiels auf der Dorsalseite auf. Der Werkstoff ist hellbrauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 0002 – 131/39   Länge = 17mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Brauner, an der Schneide durchscheinender Hornstein ist der Werkstoff für diese leicht asymmetrische Pfeilspitze mit gut ausgeprägter konkaver Schneide, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Die geradlinige Begrenzung des Stielendes ist nicht auf die kleine Schneide des Trapezes, sondern auf eine steile Retusche zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 0002 – 087   Länge = 17mm ; Breite = 16,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ähnliches Material wie bei Nr. 26 und Nr. 28 dieser Tafel kam bei dieser mit konkaver Schneide versehenen Pfeilspitze zur Anwendung. Doch hier weist die hellgraue Gesteinsmasse in der Nähe der Schneide eine weißliche Patina auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Das linke Schwingenende weist eine Bruchfläche auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 0002 – 003   Länge = 17mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grauer, opaker Hornstein wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Die Schneide verläuft leicht konkav, beide Schwingenenden sind abgebrochen. Neben den umlaufenden Kantenretuschen weist der Stiel Bearbeitungsspuren, auch flächige Retuschen, auf der Dorsalseite auf. Einige Retuschen am Stielende auf der Ventralseite vervollständigen die Modifikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 0002 – 014   Länge = 18mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Schneide dieser Pfeilspitze ist gewellt. Der schlanke Stiel ist auch an seinem Ende mit feinen Kantenretuschen versehen. Der Werkstoff ist ein dunkelbrauner an der Schneide durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 0002 – 018   Länge = 15mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Grau – brauner, leicht durchscheinender Feuerstein ist das Ausgangsmaterial dieser schönen asymmetrischen Pfeilspitze mit leicht konkaver Schneide. Außer an den Rändern weist der Stiel auf beiden Seiten, dorsal und ventral, weitere Retuschierungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 0002 – 050   Länge = 16mm ; Breite = 15,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial für diese Pfeilspitze mit konkaver Schneide ist ähnlich wie das der Nr. 26, 28 und 34 dieser Tafel. Die Dorsalseite wurde durch flächige Retuschen bearbeitet. Die Kantenretuschen der Ränder betreffen auch das gerundete Stielende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 0002 – 098   Länge = 15mm ; Breite = 17,5*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Material ist ähnlich wie bei Nr. 38 dieser Tafel, es weist aber eine stärkere Patina auf. Die Schneide verläuft konkav, die rechte Schwinge ist abgebrochen. Der spitz zulaufende Stiel ist gänzlich kantenretuschiert. Am Stielende auf der Ventralseite befindet sich eine weitere Retusche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.) 0002 – 017   Länge = 13,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, durchscheinendem Feuerstein weist eine konkave Schneide mit Gebrauchsspuren auf. Neben den Kantenretuschen an seinen Rändern wurde der Stiel auch auf der Dorsalseite durch Retuschen modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.) 0002 – 019   Länge = 13,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Hornstein, graubraun und an der Schneide leicht durchscheinend wurde zur Herstellung dieser Pfeilspitze benutzt. Das Artefakt ist asymmetrisch, die linke Schwinge ist wesentlich größer als die rechte. Die Schneide ist konkav, der Stiel ist an den Rändern steil kantenretuschiert und weist an der ehemaligen kleinen Schneide mehrere Stumpfungsretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42.) 0002 – 024   Länge = 12mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Obwohl auf der gesamten Oberfläche von einer cremefarbenen Patina überzogen, ist der hellgraue, durchscheinende Werkstoff wie er für Nr. 26, 28, 34 und 38 dieser Tafel verwendet wurde, zu erkennen. Die Schneide der Pfeilspitze ist leicht konkav geformt. Der Stiel ist sowohl an seinen Rändern als auch an seinem abgerundetem Ende kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* *geschätzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä25==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  0002 – 020   Länge = 15,5mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dunkelbrauner, nur an der Schneide durchscheinender Hornstein wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Die Schneide ist gewellt, liegt aber rechtwinklig zur Längsachse. Außer den Kantenretuschen an den konkav verlaufenden Rändern, werden noch feine Retuschen am abgeschrägtem Stielende beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  0002 – 110   Länge = 13,5mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Der graue Feuerstein dieser Pfeilspitze ist leicht durchscheinend. Das gerundete Ende des Stiels ist bearbeitet, die untere Partie des Stiels weist auf der Dorsalseite korrektive Flächenretuschen auf. Die Schneide ist mehr oder weniger geradlinig, die linke Schwinge ist abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  0002 – 109   Länge = 18mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische Pfeilspitze weist eine leicht konvexe Schneide, welche schräg zur Längsachse liegt, auf. Der linke Rand ist nahezu geradlinig, während rechts die Konkavität gut ausgeprägt ist. Der nach unten zugespitzte Stiel weist rundum Kantenretuschen auf. Das Material besteht aus fleckig braunem, nur leicht an der Schneide durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  0002 – 145   Länge = 16mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Rötlich brauner, mit hellen Patinaflecken bedeckter Feuerstein ist das Material dieses Artefakts. Das Gestein ist gut durchscheinend. Die Schneide ist nur leicht nach oben gewölbt, der Stiel ist stark bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  0002 – 097   Länge = 17mm ; Breite = 17mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Die Besonderheit dieser Pfeilspitze gegenüber den anderen hier vorgestellten Exemplaren besteht darin, dass der Dorsalgrat nicht quer zur Längsachse liegt sondern parallel zu dieser verläuft. Eine weitere Eigenheit stellen die korrektiven Flächenretuschen auf der Ventralseite dar, welche zur Schärfung der Schneide angebracht worden sind. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert, die Schneide ist leicht konkav. Der Rohstoff ist ein hellbeigefarbener gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  0002 – 025   Länge = 16mm ; Breite = 18*mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Graubrauner, durchscheinender Feuerstein ist der Werkstoff für diese schneidende Pfeilspitze. Die ansonsten geradlinige Schneide weist links in der Nähe der abgebrochenen Schwinge eine Ausstülpung auf. Der Stiel ist an seinem Ende kantenretuschiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  0002 – 114   Die Schneide dieses Artefakts besteht aus zwei ungefähr gleich langen, geraden Linien, die stufenförmig um rund 1,5mm von einander abgesetzt sind. Das spitze Stielende ist kantenretuschiert. Das Material, aus dem das Exemplar besteht, ist braunroter, nur an der Schneide durchscheinender Karneol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  0002 – 071   Länge = 15mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem sehr hellem, grauem und stark transluzentem Feuersteinmaterial. Die Schneide ist konvex, ausgezackt und zeigt auf der Rückseite starke Gebrauchsspuren. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert. Durch flächige Retuschen ist ein zentraler Grat auf der Dorsalseite entfernt worden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  0002 – 002   Länge = 13mm ; Breite = 17*mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Diese Karneolspitze besitzt eine geradlinige bis leicht konkave Schneide. Ihr Stielende verläuft schräg und ist durch Kantenretuschen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 0002 – 98/18   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schön asymmetrisch geformte Artefakt ist aus einem schwarzem, an der Schneide leicht bräunlich durchscheinendem Silikatgestein hergestellt. Die Schneide ist schwach konkav geformt, in der Nähe der rechten Schwinge ist ein Stück ausgebrochen. Der sehr feine Stiel weist an den Rändern und am Ende saubere Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 0002 – 124   Länge = 13mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ockerfarbener, durchscheinender Feuerstein ist das Material aus welchem das Artefakt gearbeitet wurde. Während der rechte Rand konkav verläuft, geht der linke zur Schneide hin in eine konvexe Linie über. Die Schneide selbst ist geradlinig bis leicht konkav. Der Stiel verdickt sich zu seinem Ende hin, er ist vollständig kantenretuschiert. Die Oberfläche der Dorsalseite weist einige flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 0002 – 032   Länge = 18,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Material, welches hier Verwendung fand ist identisch mit dem von Nr. 10 dieser Tafel. Die Schneide verläuft in einer konkav – konvexen Linie, der Stiel ist nicht nur an den Rändern sondern auch auf der Oberfläche der Vorderseite retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 0026 – 29   Länge = 22mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich dadurch aus, dass seine Schneide durch zwei gerade Linien, die in einem stumpfen Winkel aufeinander treffen, gebildet wird, so dass eine „Spitze“ entsteht. Ränder und Stiel sind vollständig kantenretuschiert. Das Material besteht aus braunem, fast opakem Hornstein. Das Stück ist unter F8 einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 0002 – 051   Länge = 13mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Diese Pfeilspitze ist ein echtes Trapez, da die kleine Schneide unmodifiziert geblieben ist. Die große Schneide weist drei Kerben auf, das linke Schwingenende ist abgebrochen. Durch eine flächige Retusche auf der Oberfläche der Dorsalseite wurde ein Grat entfernt. Das Artefakt besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 0030 – 171/40   Länge = 12,5mm ; Breite = 20mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Opaker, beigefarbener Hornstein ist der Rohstoff dieser mit gekerbter, großer Schneide ausgestatteten Pfeilspitze. Das Exemplar ist stark asymmetrisch, die rechte Schneide ist doppelt so lang wie die linke. Bei dem Artefakt handelt es sich um ein echtes Trapez, die kleine Schneide ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 0002 – 041   Länge = 10mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Es ist schwierig zu entscheiden ob die kleine Schneide des Artefakts modifiziert worden ist oder nicht. Bei den Spuren kann es sich um feine Retuschen aber auch durch Gebrauch verursachte Veränderungen handeln. Die große Schneide ist sinusförmig ausgelegt und das Gesteinsmaterial ist ein transluzider, hellbrauner Feuerstein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 0002 – 031   Länge = 15mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Dorsalseite zeigt eine gewellte, ältere Spaltfläche oder sogar die natürliche Kruste des hellbeigebraunen, durchscheinenden Feuersteins. Die Schneide verläuft in einer Wellenform und weist Kerben auf. Der Stiel ist rundum kantenretuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 0002 – 182/22   Länge = 11mm ; Breite = 18,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Trapez aus hellbraunem, durchscheinendem Feuerstein besitzt eine gewellte große und eine nahezu geradlinige, kurze Schneide. Der rechte Rand verläuft in einer konkav – konvexen Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 0002 – 086   Länge = 15mm ; Breite = 18mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Ein sehr helles, beigefarbenes, durchscheinendes Silikatgestein wurde für dieses Trapez benutzt. Das Artefakt ist sehr asymmetrisch, der Stiel weicht stark von der Längsachse ab. Beide Schneiden sind mehr oder weniger geradlinig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 0002 – 062   Länge = 19mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Schwarzer, bräunlich durchscheinender Feuerstein wurde für dieses Trapez verwendet. Ein Teil der großen, konvexen Schneide scheint abgebrochen zu sein, die kleine Schneide ist geradlinig. Der Stiel und die rechte Schwinge der Dorsalseite zeigen die Kruste des Gesteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 0002 – 059   Länge = 18mm ; Breite = 23mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses große, asymmetrische Trapez besitzt unregelmäßig geformte Schneiden. Der rechte Rand ist kantenretuschiert, während der linke nur im unteren Bereich harte Kantenretuschen aufweist, die zur Schneide hin in halbsteile Retuschen übergehen. Der Feuerstein ist von grau – brauner Farbe und durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 0002 – 122   Länge = 16mm ; Breite = 20,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Das Material dieses recht asymmetrischen Trapezes ist ein mit hellen Flecken versehener, honigfarbener Feuerstein. Während die große Schneide unregelmäßig gewölbt ist, verläuft die kleine Schneide in einer geradlinigen, schräg zur Längsachse gerichteten Linie. Eine Verwendung als Pfeilspitze ist technisch möglich, dies gilt im Prinzip für alle echten Trapeze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 0002 – 011   Länge = 15,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dieses fast „normale“ Trapez mit einem geraden und einem konkaven Rand ist eine Ausnahme in der hier vorgestellten Serie, da es von der Ventralseite her bearbeitet worden ist. Die Kantenretuschen der kleinen Schneide sind ebenfalls auf der nicht gezeichneten Seite angebracht. Die große Schneide ist leicht gewellt. Der Rohstoff ist grau – brauner, an den Rändern leicht transluzider Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 0002 – 084   Länge = 15mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Trapez besitzt eine geradlinige, große Schneide und eine schräg angesetzte, konvexe, durch flächige Retuschen charakterisierte, kleine Schneide. Der durchscheinende Feuerstein ist fleckig grau und teilweise mit cremefarbener Patina überzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 0007 – 110/54   Länge = 33,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Dieses scharfschneidige Klingenstück, der Stiel ist abgebrochen, ist aus nahezu opakem, grauem Hornstein gefertigt. Die Bearbeitungsspuren bestehen aus Kantenretuschen, die den Stiel geformt haben und zwei schmalen, flächigen Retuschen auf der dorsalen Seite. Am linken Rand ist eine Bruchstelle zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1048 – 38   Länge = 8mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze vom Typ F5 ist von der Typologie her ein Segment. Das Material ist opaker, hell beigefarben patinierter Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1023 – 67/140   Länge = 8,5mm ; Breite = 25mm ; Dicke = 4,5mm&lt;br /&gt;
Das Material des Artefakts vom Typ F9 ist ein weißlich, opalartiges, transluzentes Gestein. Das Exemplar scheint ein verunglücktes Segment zu sein, wie die Kantenretuschen zeigen. Die Kerbe könnte auf eine natürliche Unebenheit der Rohstoff – Oberfläche zurückzuführen sein. Die scharfe Schneide ist vorgewölbt. Eine Benutzung als Pfeilspitze ist zwar denkbar aber andere Verwendungszwecke sind nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 0002 – 182/24   Länge = 16,5mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm&lt;br /&gt;
Diese dreieckige Pfeilspitze vom Typ F4 besitzt eine geradlinige, scharfe Schneide. Die beiden geraden Ränder sind bis zur Spitze des Dreiecks kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial besteht aus grau – braunem, leicht an den Rändern durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) K 20   Länge = 24,5mm ; Breite = 19mm ; Dicke = 3,5mm&lt;br /&gt;
Die teilweise auf der Vorderseite flächenretuschierte Dreiecksspitze von Typ F4 zeigt eine gerade, scharfe und auf beiden Seiten unmodifizierte Schneide. Die Rückseite weist flächige Retuschen nur in der Nähe der Ränder auf. Die Farbe des patinierten Hornsteins ist beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) Z 34   Länge = 18,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Der Rohstoff zu dieser Pfeilspitze ist ein sehr heller, durchscheinender Feuerstein mit hellbeigefarbener Patina. Das Artefakt ist auf der Vorderseite flächig retuschiert, die Rückseite weist Flächenretuschen an einem Rand und an der Schneide auf. Während die Schneide geradlinig verläuft, sind beide Ränder konvex geformt wobei die Spitze des Dreiecks durch einen kurzen konkaven Abschnitt besonders betont wird. Vom technischen Standpunkt kann diese Bewehrung ihren aktiven Teil sowohl in der scharfen Schneide als auch in der gut herausgearbeiteten Spitze haben. Das Gleiche gilt für die fünf folgenden Exemplare dieser Serie. ( Nr. 31 bis Nr. 35 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) Z 33   Länge = 23,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Diese schwach durchscheinende Pfeilspitze aus Feuerstein mit hellbeiger Patina besitzt eine von beiden Seiten von Flächenretuschen geschärfte Schneide und eine ebenso fein herausgearbeitete Spitze. Die Vorderseite ist gänzlich, die Rückseite nur im Bereich der Schneide und am unteren Rand flächenretuschiert. Alle Begrenzungslinien verlaufen konvex. Zur Spitze hin wechselt die Linienführung zu konkav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) Z 32   Länge = 22mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich aus durch eine geradlinige, schräg zur Längsachse verlaufende Schneide und konvexe Ränder. Es ist einseitig flächenretuschiert, wenn auch im Zentrum der Vorderseite eine kleine Zone unbearbeitet geblieben ist. Die Rückseite weist nur minimale Bearbeitungsspuren auf, und zwar im Bereich der Schneide sowie der Spitze. Das Material ist ein an den Rändern gut durchscheinender beigefarbener, zur Spitze hin bräunlicher Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) Z 28   Länge = 18,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme der unmodifizierten Partie im Zentrum der Rückseite ist das Artefakt beidseitig flächenretuschiert. Die fein gearbeitete, scharfe Schneide verläuft geradlinig, beide Ränder sind konvex angelegt. Der Werkstoff ist ein Hornstein von der üblichen, beigefarbenen Art, er scheint leicht an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) Z 35   Länge = 17,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2mm&lt;br /&gt;
Auf der Vorderseite vollflächig, auf der Rückseite teilflächig retuschiert, zeigt diese Pfeilspitze eine leicht konvexe Schneide, einen konvexen linken Rand und einen geradlinigen rechten. Die weit ausgezogene Spitze scheint abgebrochen zu sein. Das Artefakt besteht aus nahezu opakem Hornstein beigebrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) AT 029   Länge = 18mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2,5mm&lt;br /&gt;
Das aus hellem, cremefarben patiniertem Feuerstein gefertigte Artefakt ist beidseitig flächenretuschiert und im Gegenlicht gut durchscheinend. Es wird begrenzt durch eine geradlinige Schneide und zwei leicht konvexen Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36.) 1005 – 201/11   Länge = 23,5mm ; Breite = 24,5mm ; Dicke = 6,5mm&lt;br /&gt;
Die folgende Serie von fünf Artefakten zeigt dreieckige Bruchstücke mit jeweils einer scharfen, retuschierten Schneide. Douglas R.Connor zeigt ein ähnliches Exemplar von E – 79 – 5 in Wendorf – Schild 1984 Seite 174, dort wird es als retuschiertes Stück eingeordnet. Über den Verwendungszweck soll hier nicht weiter spekuliert werden, die technische Möglichkeit diese Bruchstücke als Pfeilspitzen – Bewehrungen zu benutzen ist immerhin gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Material des Exemplars Nr. 36 ist milchig durchscheinender Quarz. Die Vorderseite ist bearbeitet, die Schneide weist deutliche Retuschen auf. Die Rückseite ist ebenfalls retuschiert. Der rechte Rand besteht aus einer natürlichen Begrenzungsfläche, während es sich beim linken Rand um einen herbeigeführten Bruch handelt. Die Vorderseite weist einen treppenförmigen Absatz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37.) 1005 – 130/4   Länge = 15mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Das Dreieck wird von einer beidseitig geschärften, geradlinigen Schneide und zwei geradlinigen Bruchkanten begrenzt. Weitere Retuschen sind nicht zu beobachten. Das Material ist hellbrauner, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38.) 1024 – 5/26   Länge = 24mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 6mm&lt;br /&gt;
Hellbrauner, opaker Hornstein ist auch das Material dieses Artefakts mit konkaver, beidseitig mit flachen Retuschen versehener Schneide. Die beiden geradlinigen Ränder sind Bruchkanten ohne jede weitere Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39.) 1005 – 201/13   Länge = 22,5mm ; Breite = 24mm ; Dicke = 3mm&lt;br /&gt;
Dünnplattiger Hornstein, beide Seiten zeigen auch hier die die natürliche Oberfläche des Rohstoffes, wurde zur Herstellung dieses Exemplars benutzt. Das Material ist von außen   hell- und an der Bruchkante dunkelbraun gefärbt. Das Dreieck wird begrenzt durch die einseitig retuschierte Schneide, einen Bruch und eine natürliche Kante, die die natürliche Oberfläche des Gesteins zeigt. Die Bruchkante verläuft konvex, die anderen Seiten sind geradlinig.&lt;br /&gt;
40.) 1005 – 201/12   Länge = 19mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 5mm&lt;br /&gt;
Die einseitig retuschierte Schneide scheint an der Kante leicht durch. Der Hornstein ist von einem mittlerem Braun. Alle Begrenzungslinien verlaufen nahezu geradlinig. Die Bruchflächen der Ränder zeigen keine Retuschen.   &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
==Tafel Ä26==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)  1023 – 13/92   Länge = 17,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,63&lt;br /&gt;
Eine durch die starke, beigefarbene Patinierung opak erscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser regelmäßigen, geradlinigen Dreieckspitze. Die Basis sowie beide Ränder sind durch halbsteile Retuschen modifiziert, weitere Bearbeitungsspuren sind nicht zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)  1005 – III/53   Länge = 14,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,72&lt;br /&gt;
Die Farbe des Artefakts, oder besser der äußeren Patina, ist von einem hellem Creme, der Feuerstein ist leicht transluzent. Der linke Rand ist konvex gestaltet, der rechte weist eine kleine Einbuchtung auf, die Basis ist geradlinig. Die Gesamtheit der Begrenzungslinien weist Kantenretuschen auf. Weitere Retuschen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)  1023 – 13/47   Länge = 14mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,68&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Dreieck mit leicht abgestumpfter Spitze ist aus durchscheinendem Feuerstein mit beigefarbener Patina hergestellt. Zur Reduzierung der Dicke ist von der Basis her ein Abspliss geschlagen worden. Sämtliche Begrenzungslinien verlaufen gerade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1023 – 13/79   Länge = 13mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,85&lt;br /&gt;
Gleichmäßig und geradlinig verlaufen Ränder und Basis dieser Dreiecksspitze. Außer den rundum zu beobachtenden Kantenretuschen, fallen eine flächige Retusche auf der Dorsalseite an der linken Schwinge, sowie einige Retuschen im Bereich der Spitze auf der Ventralseite auf. Das Material ist beige patinierter, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1023 – 13/96   Länge = 19mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Eine geradlinige Basis, ein leicht konvexer linker und ein gerader rechter Rand bestimmen die Form dieses Dreiecks. Außer der vollständigen Kantenretuschierung sind einige flächige Retuschen in der Nähe der Basis angebracht worden, um den unteren Teil des Grats der Dorsalseite zu entfernen. Das Gestein ist milchig – grau mit dunklen Einsprenglingen. Der wachsartige Glanz lässt auf Opal schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)  1005 – III/85   Länge = 16,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,58&lt;br /&gt;
Das Material dieses Exemplars ist identisch mit dem Gestein von Nr. 5 dieser Tafel. Das kantenretuschierte Dreieck weist einen konkaven und einen konvexen Rand, sowie eine &lt;br /&gt;
geradlinige Basis auf. An der linken Schwinge sind zwei flächige Retuschen angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)  1026 – 19/37   Länge = 17mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,71&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist die ventrale Seite gezeigt, da von ihr die Kantenretuschen der Basis und des linken Randes ausgehen. Außerdem sind so die flächenhaften Retuschen, die zur Reduzierung des Bulbus dienen, sichtbar. Der rechte Rand ist von der Dorsalseite aus kantenretuschiert. Die Begrenzungslinien des Dreiecks sind gerade. Das Material ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, dessen Patina von einem sehr hellem, fast weißem Creme ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1023 – 13/56   Länge = 17mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Hellbrauner, an den Rändern leicht durchscheinender Hornstein ist der Rohstoff dieser Dreiecksspitze. Alle Begrenzungslinien sind gerade. Während Basis und linker Rand vollständig kantenretuschiert sind, fehlen am rechten Rand Bearbeitungsspuren. Durch flächige Retuschen wurden Unebenheiten im Bereich der Schwinge entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)  1023 – 73/116   Länge = 15mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit konvexen Rändern und gerader Basis weist keine Kantenretuschen auf, vielmehr wurde die Form durch sparsame flächige und halbsteile Retuschen auf beiden Seiten herausgearbeitet. Der Rohstoff ist ein durchscheinender Feuerstein. Die Patina ist cremefarben und weist rötlichbraune Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.) 1023 – 73/120   Länge = 14,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,76&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreiecksspitze ist aus grauem Feuerstein hergestellt. Das Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Einsprenglinge auf. Basis und Ränder sind geradlinig. Neben den Kantenretuschen an Basis und rechtem Rand sind auch weniger abrupte Retuschen am linken Rand zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.) 1023 – 13/91   Länge = 20,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch schwach konvexe Begrenzungslinien aus. Es ist vollständig kantenretuschiert und an der Basis in der Nähe des linken Randes sind zwei flächige Retuschen angebracht. Das verwendete Gestein ist ein leicht durchscheinender Feuerstein, die äußere Färbung, die der Patina, ist beige. Streifige, graue Einsprenglinge sind in der Masse erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.) 1023 – 13/86   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Das Material ist ein nur leicht durchscheinender, beigefarbener Feuerstein, er ist durchzogen von grauen Verunreinigungen, die auch die Unregelmäßigkeiten an der rechten Schwinge verursachen. Beide Ränder sind konvex. Der linke Rand ist durchgehend kantenretuschiert, der rechte ist unregelmäßig bearbeitet, im oberen Teil wechseln die Retuschen von der Dorsal- auf die Ventralseite. Die Basis hat eine leicht konkave Linienführung. Bedingt durch die Verunreinigungen ist die Retuschierung von geringer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.) 1023 – 30/8   Länge = 18,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Leicht durchscheinender, braun gestreifter Feuerstein wurde zur Herstellung dieser Dreieckspitze verwendet. Während die Ränder nahezu geradlinig sind, weist die Basis eine konvexe Linienführung auf. Die Kantenretuschen verteilen sich auf den oberen Bereich der Ränder und auf die Basis. Die oberen 5mm auf der Ventralseite sind flächig retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.) 1023 – 13/72   Länge = 16mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Wegen seines Wachsglanzes und seiner Reflexe könnte der stark durchscheinende Werkstoff dieser Dreieckspitze aus Opalmasse bestehen. Die Ränder des Artefakts sind konvex ausgebildet, die Basis weist eine schwache Auskehlung vom Typ A18 auf. Außer einer vollständigen Kantenretuschierung sind keine weiteren Bearbeitungsspuren vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.) 1023 – 30/9   Länge = 18mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Diese schlanke Dreiecksspitze ist aus einem dunklem, beigebraunem Hornstein, der an den Rändern leicht durchscheint, gefertigt worden. Basis und linker Rand verlaufen geradlinig, der rechte Rand ist konvex gestaltet. Außer der kompletten Kantenretuschierung werden keine weiteren Bearbeitungsspuren beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1026 – 19/36   Länge = 13mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,69&lt;br /&gt;
Ein opaker Hornstein in den Farben beige, rosa und grau diente zur Herstellung dieser kleinen Dreieckspitze. Die geradlinige Basis ist kantenretuschiert. Die konvexen Ränder sind nur in der oberen Hälfte retuschiert, links flächig, rechts abrupt. Die Richtungsänderung im Verlauf des rechten Randes geht auf die ursprüngliche Form des Abschlags zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.) 1005 – III/86   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Der durchscheinende Feuerstein ist mit beigefarbener Patina überzogen. Die geradlinige Basis und der konvex – konkave linke Rand sind vollständig kantenretuschiert. Der gerade rechte Rand ist nur im distalen Bereich mit abrupten Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.) 1005 – III/87   Länge = 17mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Auffällig an diesem Exemplar sind die beiden konvex – konkaven Ränder, welche das distale Ende des Artefakts besonders betonen. Wie auch die geradlinige Basis sind alle Begrenzungslinien kantenretuschiert. Das Ausgangsmaterial ist ein grauer mit beigefarbenen Patinaflecken bedeckter Feuerstein, der im Gegenlicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.) 1023 – 13/78   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus blass ockergelbem durchscheinendem Feuerstein, sie ist rundum kantenretuschiert. Der linke Rand verläuft geradlinig nahezu parallel zur Längsachse, der rechte Rand ist konvex – konkav geschwungen. Die Basis ist nicht rechtwinklig, sondern schräg zur Längsachse angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.) 1023 – 13/85   Länge = 15mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,67&lt;br /&gt;
Das kantenretuschierte Artefakt besteht aus grauem mit roten Einsprenglingen und beigefarbenen Patinaflecken versehenem, durchscheinendem Feuerstein. Beide Ränder verlaufen konvex, die Basis geradlinig. Einige Flächenretuschen sind an der linken Schwinge zur Reduzierung der Dicke angebracht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.) 1005 – 27/15   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Lediglich auf der Vorderseite und in der Nähe des linken Randes der dorsalen Seite sind keine Modifikationsspuren zu sehen. Neben den kompletten Kantenretuschen ist das Zentrum der Dorsalseite durch Flächenretuschen verschlankt worden. Der rechte Rand verläuft geradlinig, der linke besteht aus zwei geraden Teilstücken, die gegeneinander abgewickelt sind. Die Basis ist leicht konkav. Das Material ist gelblich – cremefarbener, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.) 1023 – 13/98   Länge = 13,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,70&lt;br /&gt;
Bräunlich durchscheinender Feuerstein mit cremefarbenen Patinaflecken ist für diese mit geradlinigen Begrenzungslinien ausgerüsteten Pfeilspitze zur Verwendung gekommen. Neben den rundum laufenden Kantenretuschen können oberhalb der Basis einige Flächenretuschen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.) 1023 – 13/82   Länge = 14mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,79&lt;br /&gt;
Nahezu geradlinig verlaufen die drei Begrenzungslinien dieses Exemplars, sie sind sämtlich mit Kantenretuschen versehen. Außerdem werden am linken Rand einige langgestreckte, flächige Retuschen sichtbar. Der Rohstoff ist transluzenter Feuerstein, bedeckt mit cremefarbener Patina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.) 1023 – 73/117   Länge = 15,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,77&lt;br /&gt;
Die durchscheinende, graue Masse des Feuersteins ist durchzogen von roten und cremefarbenen Streifen. Als Ausnahme ist die Tatsache zu werten, dass die Kantenretuschen der geraden Basis von der ventralen Seite geschlagen worden sind. Die Ränder, der linke geradlinig aber abgeknickt, der rechte aus einer geraden Linie bestehend, weisen halbsteile Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.) 1023 – 13/81   Länge = 20mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,65&lt;br /&gt;
Die Feuersteinspitze mit geraden Rändern und leicht konkaver Basis ist vollständig kantenretuschiert. Der rechte Rand weist eine leichte Ausbuchtung auf. Das graue Material ist durchscheinend und weist cremefarbene Patinaflecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.) 1005 – 27/16   Länge = 17,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Dreieckspitze aus grauem, transluzentem Feuerstein mit rötlichen Streifen ist im oberen Bereich cremefarben patiniert. Die Basis ist leicht konkav angelegt, während beide Ränder geradlinig, der rechte etwas wellenförmig, verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.) 1005 – 27/17   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke 2,5mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die leicht asymmetrische, ausgekehlte Dreieckspitze besitzt gerade Ränder mit fein gearbeiteten Kantenretuschen. Die Basis ist in der gleichen Art bearbeitet. Die linke Schwinge ist leicht ausgestellt. Die Farben des durchscheinenden Feuersteins sind Creme, Rotbraun und Gelb. Die Kehle an der Basis erinnert an den Typ A18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.) 1023 – 13/99   Länge = 22mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische Dreieckspitze weist eine konkave Basis, einen geraden linken und einen konvexen rechten Rand auf. Sämtliche Begrenzungslinien sind kantenretuschiert. Das Gesteinsmaterial ist durchscheinend und von hellgrauer Farbe mit einigen beigefarbenen Flecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.) 1005 – III/84   Länge = 16mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich um eine dreieckige kantenretuschierte Pfeilspitze mit ausgekehlter Basis vom Typ A18. Das Material ist ein milchiger, stark durchscheinender Feuerstein. Beide Ränder, nebst distalem Ende sowie die Basis sind vollständig mit steilen Retuschen versehen. Die zentrale Partie der Dorsalseite, sowie die gesamte Ventralseite sind unbearbeitet geblieben. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.) 1023 – 13/87   Länge = 17mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,62&lt;br /&gt;
Das Material dieser kantenretuschierten Dreieckspitze ist ein in den Farben Grau und Creme gesprenkelter, durchscheinender Feuerstein. Die steilen Retuschen betreffen den rechten Rand, die leicht ausgekehlte Basis und den proximalen Teil des linken Randes, dessen oberer Abschnitt eine unmodifizierte Bruchkante zeigt. (H8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.) 1023 – 13/88   Länge = 16,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,61&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Dreieckspitze besteht aus einem durchscheinendem Feuerstein, dessen ursprüngliche Färbung durch eine beigefarbene Patina verdeckt wird. Der gesamte Umfang ist kantenretuschiert. Basis und rechter Rand sind leicht konvex, der linke Rand andeutungsweise konkav ausgebildet. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32.) 1086 – 157/14   Länge = 20,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,51&lt;br /&gt;
Stark transluzenter beige – grauer, mit Flecken und Streifen durchzogener Feuerstein ist der Rohstoff dieser Spitze. Beide Ränder verlaufen in konvexen Linien, die Basis ist geradlinig und verläuft schräg zur Längsachse. Die Bearbeitung beschränkt sich auf einige zum Teil flächige Retuschen im distalem Bereich und zwei Abschläge, die von der Basis ausgehend eine Art „Stopper“ für den Pfeilschaft bilden. (H7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33.) 1026 – 19/38   Länge = 15mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,80&lt;br /&gt;
Sehr ähnlich im Material wie Nr. 32 dieser Tafel ist diese Dreieckspitze mit konvexen Begrenzungslinien und einem fein herausgearbeitetem distalem Ende. Die Retuschen sind bis auf den rechten Rand steil angeordnet. Am rechten Rand gehen sie auf beiden Seiten in halbsteile Retuschen über. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34.) 1044 – 120/31   Länge = 22mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,64&lt;br /&gt;
Ein helles Ocker ist die Farbe der Grundmasse dieses transluzenten Feuersteins, einige rote, streifenförmige Einsprenglinge ergänzen das Bild. Die Basis ist geradlinig und geht in einer Rundung in die konvexen Ränder über. Die Bearbeitung besteht aus Kantenretuschen, welche den Gesamtumfang betreffen. (H9)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35.) 1002 – 141/37   Länge = 19mm ; Breite = 17,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,92&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem vorbereitetem Abschlag mit deutlichem Bulbus auf der Ventralseite. Die Schlagfläche bildet in diesem Fall die Basis des leicht deformierten Dreiecks. Die Ränder verlaufen nahezu geradlinig und sind auf ihrer vollen Länge kantenretuschiert. Das Material ist ein durchscheinender Jaspis in den Farben Gelb, Braun und Rot. Der Verwendungszweck des Stückes als Pfeilspitze erscheint wahrscheinlich. (H18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä27==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1004 – 198/32   Länge = 34mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Ideal geformt, gleichmäßige Blattspitze aus grau – braunem, stark transluzidem Feuerstein. Die Dorsalseite weist sowohl Kanten- als auch Flächenretuschen auf. Auf der ventralen Seite ist der Bulbus wegretuschiert worden und der linke Rand weist auf seiner Gesamtlänge Kantenretuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/79   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Material ist schwarzer, grau gefleckter, nahezu opaker Hornstein. Die Dorsalseite ist stark modifiziert und zwar finden halbsteile und flächenhafte Retuschen Anwendung. Die Ventralseite ist lediglich im Bereich der distalen Spitze retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   0001 – A/1   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die Blattspitze ist von beiden Seiten mit Kantenretuschen versehen, wobei die beiden Extremitäten besondere Aufmerksamkeit erfahren haben. In der Seitenansicht erscheint die Achse in der Form ein „S“. Der verwendete opake Hornstein ist in der unteren Hälfte schwarz gefärbt, die obere Hälfte ist grau mit schwarzen Streifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)  1013 – 42/32   Länge = 32,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Das aus braun und beige gestreiftem, durchscheinendem Feuerstein bestehende Exemplar weist zwei gerundete Enden auf, von welchen die obere, die aktive, geschärft ist. Beide Ränder sind auf der Dorsalseite mit abrupt steilen und halbsteilen Retuschen versehen. Der Bulbus auf der Ventralseite ist durch Retuschen abgeflacht worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0007 – 80/110   Länge = 42mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der grau – beigefarbene Feuerstein ist leicht durchscheinend, in seiner Masse sind punktförmige, schwarze Einschlüsse zu erkennen. Die Pfeilspitze ist umkehrbar, besitzt also die typische C1 – Form. Neben den steilen, formgebenden Randretuschen finden sich auch flächige Retuschen. Die Ventralseite weist keinerlei Modifikationen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1004 – 198/39   Länge = 37mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus einem flachen, möglicherweise plattigem Feuerstein, welcher     beige – braun gefärbt und leicht durchscheinend ist. Die langgestreckte Blattform ist durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Weitere Modifikationen fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   Z 02   Länge = 32,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine hellbeigefarbene, leicht transluzente Feuersteinspitze. Die Ränder in der Nähe der Enden sind beidseitig durch flächige und halbsteile Retuschen geschärft. Der mediale Bereich ist nur sparsam modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)  1026 – 19/60   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze zeigt auf ihrer Vorderseite die natürliche Oberfläche eines plattigen, opaken Hornsteins. Auch der Grat scheint nicht bei der Herstellung des Rohlings, Klinge oder Abschlag, entstanden zu sein. Die Farbe des Artefakts ist braun, dort wo die umlaufenden Kantenretuschen angebracht sind und auf der Rückseite beige. Die Rückseite weist an der oberen Extremität flächige Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0010 – 102/16   Länge = 40mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Grauer, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser beidseitig verwendbaren Pfeilspitze. Das Artefakt ist lediglich von der Dorsalseite ausgehend kantenretuschiert worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1004 – 150/55   Länge = 31,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte Pfeilspitze ist aus hellgrauem, leicht transluzentem Feuerstein hergestellt. Außer der Bearbeitung der Ränder können auf der Ventralseite flächige Retuschen an der oberen Extremität  beobachtet werden. Das leicht stielartig ausgezogene untere Ende weist, ebenfalls auf der Ventralseite, weitere Kantenretuschen am rechten Rand auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0022 – 176/10   Länge = 41mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Das Artefakt besteht aus dem gleichen grau – beigefarbenen Feuerstein wie Nr. 5 dieser Tafel. Die nicht durchlaufenden Kantenretuschen betreffen hauptsächlich beide Enden der umkehrbaren Pfeilspitze. Ebenfalls wie bei Nr. 5 bleibt auch bei diesem Exemplar die ventrale Seite unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1086 – 157/7   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Bis auf ein kurzes Teilstück am linken Rand ist die H1 – Spitze vollständig kantenretuschiert. Auf der Ventralseite ist der Bulbus entfernt worden. Drei winzige Absplisse auf dem zentralen Grat der dorsalen Seite vervollständigen die Bearbeitungsspuren. Das Werkmaterial ist ein hell – beigebrauner, leicht durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1004 – 196/61   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei dieser teilweise kantenretuschierten Pfeilspitze fällt die intensive Bearbeitung der proximalen Extremität auf der Ventralseite auf. Der Bulbus wurde durch flächige Retuschen entfernt. Der Rohstoff, der zur Fertigung diente ist schwarzer, an den Rändern bräunlich durchschimmernder Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – 198/22   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die beigegraue Pfeilspitze ist zu 75% kantenretuschiert, nur der untere linke Rand ist ausgenommen. Die Bearbeitung wird auf der Ventralseite durch halbsteile Retuschen im Bereich der distalen Spitze komplementiert. Der verwendete Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1013 – 191/5   Länge = 33mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das windüberformte Exemplar ist von der Dorsalseite her zu drei Vierteln kantenretuschiert, auf der Ventralseite befinden sich Ouchtata ähnliche Retuschen und zwar dort wo die Dorsalseite keine Bearbeitung aufweist, außerdem weisen die Extremitäten unregelmäßige Modifikationsspuren auf. Das Rohmaterial ist ein patinierter, ockergelber Hornstein, der an den Rändern nur leicht durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0056 – 12   Länge = 26mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist von grauer Farbe mit leichten beigefarbenen Reflexen. Der verwendete Hornstein scheint stark an den Rändern durch. Die Bearbeitung des Artefakts besteht aus Kantenretuschen in der unteren Hälfte sowie einigen wenigen steilen Retuschen an der distalen Spitze. Auf der Ventralseite sind nur zwei kleine, flächige Retuschen an der proximalen, schneidenartigen Extremität festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 140/57   Länge = 38,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Umkehrbar ist diese teilweise kantenretuschierte Pfeilspitze aus grauem, fleckigem und leicht durchscheinendem Feuerstein. Die distale Extremität weist wenige steile Bearbeitungsspuren auf der dorsalen Seite auf. Zur Glättung des Bulbus auf der ventralen Seite wurden flächige Retuschen appliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 30/113   Länge = 39mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die H1 – Spitze weist die typische C3 – Form auf. Die untere Partie ist stark flächig behandelt worden, die distale Spitze weist feine Kantenretuschen auf und auch auf der Ventralseite sind in diesem Bereich feine Ouchtata – Retuschen zu erkennen. Der Rohstoff ist ein leicht durchscheinender, patinierter Feuerstein von heller Ockerfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1004 – 140/56   Länge = 34,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Deutlich zu erkennen ist die Asymmetrie dieser kantenretuschierten Pfeilspitze. Die Ventralseite weist lediglich an der oberen Spitze einige Korrekturretuschen auf sowie an der unteren Spitze zwei flächige Retuschen zur Bulbusreduzierung. Der verwendete Feuerstein ist von grau – beiger Farbe und er scheint im Gegenlicht leicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1013 – 42/23   Länge = 36,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Sehr sparsam ist die Bearbeitung dieser Pfeilspitze. Die beidseitige Kantenretuschierung beschränkt sich auf die stielartige proximale Partie des Artefakts. Die distale Spitze scheint, wie eine unmodifizierte Bruchstelle zeigt, abgebrochen zu sein. Die Patina des Feuersteins ist von hellbrauner Farbe, das Material ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 7/13   Länge = 28mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 1,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Die sehr dünne Pfeilspitze aus hellem, karamellfarbenem, transluzidem Feuerstein ist alternierend kantenretuschiert, am linken Rand auf der Dorsal- und am rechten Rand auf der Ventralseite. Die Retuschen betreffen die Gesamtlänge der Ränder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/27   Länge = 27mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist aus schwarz – braunem, an den Rändern transluzentem Hornstein gefertigt. Auf der dorsalen Seite bedecken halbsteile Retuschen die Ränder, ausgenommen davon ist lediglich die Mitte des rechten Randes. Die abgerundete proximale Begrenzung ist auf der ventralen Seite flächenretuschiert, hier wurde der Bulbus abgetragen. Weitere flächige Korrekturretuschen finden sich am distalen Ende und vereinzelt an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 30/116   Länge = 26mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Streifiger, brauner Feuerstein wurde zur Herstellung der Blattspitze verwendet. Das Material scheint im Gegenlicht durch. Der gesamte rechte Rand und der obere Teil des linken Randes sind mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des unteren Endes und in der Nähe der distalen Extremität auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0056 – 7   Länge =  30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Die Ränder des Artefakts sind gänzlich mit Kantenretuschen bedeckt, der Bulbus auf der Ventralseite wurde durch einige wenige, flächige Retuschen reduziert. Der hellgraue Feuerstein ist leicht durchscheinend. Die Silhouette der H1 – Pfeilspitze ist vom Typ C3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1021 – 92/30   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Das Material dieser Pfeilspitze ist ein mehrfarbiger Hornstein in den Tönen rotbraun, braungelb und grau, er ist opak. Die Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Exemplar ist umkehrbar und trotz der leichten Asymmetrie eine H1 – Spitze vom C1 – Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä28==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   0006 – 107/28   Länge = 31,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Pfeilspitze ist vollständig, der linke teilweise und zwar in der Nähe der Extremitäten, mit Kantenretuschen bedeckt. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, schwarz – brauner Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0006 – 133/37   Länge = 29,5mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Bis auf den Bereich des distalen Endes ist die Pfeilspitze an beiden Rändern mit sehr steilen Kantenretuschen versehen. Die Dorsalseite weist am proximalen Ende außerdem einige flächige Retuschen auf. Die Ventralseite ist nicht bearbeitet. Der Rohstoff ist ein dunkelgrauer an den Rändern durchscheinender Hornstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1002 – 141/29   Länge = 43mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Von der Dorsalseite her sind Kantenretuschen am gesamten rechten Rand und am oberen Viertel des linken Randes zusehen. Die Modifikationen auf der Ventralseite beziehen sich auf die distale Extremität, die flächig retuschiert ist, auf den oberen rechten Rand mit halbsteilen Retuschen und den unteren linken Rand mit ebenfalls halbsteilen Retuschen. Das Material der Pfeilspitze besteht aus beige – grauem, plattigem Hornstein, der nur schwach lichtdurchlässig ist. (H811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1016 – 41/22   Länge = 45,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der gesamte rechte Rand und das obere Drittel des linken Randes sind kantenretuschiert. Die Ventralseite weist lediglich im Bereich des proximalen Endes einige Retuschen zur Reduzierung der Dicke auf. Der opake Hornstein, aus dem das Artefakt besteht, ist von hellbeiger Farbe. Ebenso wie bei Nr. 3 dieser Tafel dürfte das Rohmaterial von plattiger Struktur gewesen sein, wie an der natürlichen Kante des linken Randes gesehen werden kann. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   0009 – 123/21   Länge = 45,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Die sparsame Modifizierung dieser grauen Pfeilspitze beschränkt sich auf sehr feine Ouchtata – Retuschen im Bereich der gebogenen, distalen Spitze und einigen Kantenretuschen am proximalen Ende. Die Ventralseite ist frei von Bearbeitungsspuren. Der verwendete Hornstein scheint an den Rändern leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0009 – 123/34   Länge = 35mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus hellbraunem, opakem Hornstein ist teilweise kantenretuschiert und weist auf der Ventralseite an beiden Enden, vor allem aber am unteren, flächige Retuschen auf. Beide Extremitäten können die aktive Spitze dieser Geschossbewehrung bilden. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 110/44   Länge = 29mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Eine sehr leichte Ouchtataretuschierung in der Nähe des distalen Endes und intensive Bearbeitung des Bulbus auf der Ventralseite zeichnen diese Pfeilspitze aus. Das braun – schwarz getigerte Material könnte als opaker Hornstein angesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/42   Länge = 28,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert, wenn auch die Bearbeitungsspuren der oberen Hälfte des rechten Randes nur sehr schlecht ausgeprägt sind. Weitere Modifikationen fehlen. Der Rohstoff ist ein zweifarbiger, opaker Hornstein, zum größten Teil grau, nur oben links beigefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   0008 – 83   Länge = 21,5mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf den Rohstoff stellt diese Pfeilspitze für Abu Tartur eine Seltenheit dar. Sie besteht aus Sandstein, der durch Eisen- und / oder Manganverbindungen verhärtet und schwarzbraun gefärbt worden ist. Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert und erinnert durch eine Einbuchtung am rechten Rand ein wenig an eine gestielte Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0001 A – 9   Länge = 28,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, rhomboide Pfeilspitze aus grauem, weiß geflecktem Feuerstein ist an allen vier Rand -–Teilstücken kantenretuschiert. Die Ventralseite ist in der oberen Hälfte flächig retuschiert, die untere Hälfte ist unbearbeitet geblieben. Der Rohstoff ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0001 A – 4   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen bestimmen diese H1 – Spitze vom C3 – Typus. Die gesamte Randzone ist retuschiert, hinzu kommen beidseitige Retuschen der Extremitäten. In der Seitenansicht verläuft die Längsachse S – förmig. Der Werkstoff ist ein schwarzgrauer Hornstein, der an den Rändern gelblich durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0009 – 108/51   Länge = 35mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Bis auf den oberen Teil des rechten Randes ist die schlanke Pfeilspitze vollständig kantenretuschiert, weitere Retuschen sind nicht vorhanden. Das Exemplar ist aus grauem, leicht transluzentem Feuerstein gefertigt. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1074 – 161/10   Länge = 43mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung der Dorsalseite beschränkt sich auf wenige Ouchtataretuschen im Bereich des distalen Endes. Die Ventralseite weist flächige Retuschen im Bereich des Bulbus und halbsteile Randretuschen bis zur halben Höhe des Artefakts auf. Die Pfeilspitze ist gefertigt aus einem hellem, fleckig braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  0009 – 123/35   Länge = 37mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Einige wenige Ouchtataretuschen an der Spitze und Kantenretuschen zur Glättung des Bulbus sind die einzigem Modifikationen, die an dieser schlanken Pfeilspitze zu beobachten sind. Das Exemplar ist aus einem braunem, durchscheinendem Feuerstein gearbeitet. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1025 – 11/14   Länge = 34,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Bräunlicher, hellbeige patinierter, durchscheinender Feuerstein wurde für diese Pfeilspitze verwendet. Das Artefakt ist auf dem Gesamtumfang kantenretuschiert. Die Ventralseite weist am unteren Ende flächige Retuschen zur Reduzierung des Bulbus auf. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  0050 – 168/10   Länge = 35,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Retuschen dieses Exemplars sind halbsteil, sie brechen nicht die Ränder wie Kantenretuschen sondern schärfen sie. Die Ränder sind nicht vollständig bearbeitet, zwei Stellen sind unmodifiziert geblieben. Desgleichen ist die Ventralseite unbehandelt belassen worden. Der Rohstoff ist ein fleckig grauer, durchscheinender Feuerstein. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/50   Länge = 34mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Dieses umkehrbare Exemplar ist komplett kantenretuschiert, beide Extremitäten weisen flächige, ventrale Retuschen auf. Der transluzente Feuerstein ist von beige – grauer Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0006 – 107/49   Länge = 37mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Das Artefakt wurde durch sehr steile, abrupte Retuschen in Form gebracht. Die untere stielartige Partie ist beidseitig flächig bearbeitet wobei das proximale Ende eine Rundung erhalten hat. Der hellbraune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0011 – 86   Länge = 36,5mm ; Breite = 6,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Nur an den Rändern durchscheinend ist diese schlanke, braune Pfeilspitze aus Hornstein. Der gesamte linke Rand sowie der untere Teil des rechten Randes sind mit steilen Kantenretuschen versehen, während der obere rechte Rand sehr feine Ouchtataretuschen aufweist. Der mediale Bereich des rechten Randes ist unbearbeitet geblieben. Auf der Ventralseite sind am proximalen Ende zwei flächige Retuschen zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1086 – 157/2   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Außer einigen feinen Schärfungsretuschen an den Rändern sind Kantenretuschen an der proximalen Extremität zu beobachten. Sie sind beidseitig alternierend angebracht, links von der Dorsal-, rechts von der Ventralseite her. Der transluzente Feuerstein ist von einem dunklen Beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1024 – 5/11   Länge = 32mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Der linke Rand und das untere Drittel der Dorsalseite sind bei dieser Pfeilspitze flächig retuschiert ebenso wie das proximale Ende der Ventralseite. Der obere rechte Rand ist dagegen kantenretuschiert. Das Material weist eine beigefarbene Patina auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend, es könnte einer dieser hellbraunen Feuersteine sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1073 – 12/19   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus grauem, fleckigem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite. Das Material ist an den Rändern durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 7/731   Länge = 31mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die Ränder dieses Artefakts sind nahezu vollständig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Auf der Ventralseite ist der Bulbus durch flächige Retuschen entfernt worden und beide Ränder weisen unterbrochene Schärfungsretuschen auf. Der Rohstoff ist ein grau –brauner, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0011 – 88   Länge = 35mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Das graue Material, aus dem dieses Exemplar gefertigt ist, scheint im Gegenlicht durch. In der Masse sind dunkle Punkte erkennbar. Die Pfeilspitze ist fast vollständig kantenretuschiert, weitere Modifikationen fehlen. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1044 – 120/28   Länge = 51mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Die schlanke Spitze weist auf der Dorsalseite sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen auf. Besonders betroffen sind die Enden, sowie der rechte Rand. Auf der Ventralseite ist der Bulbus flächig wegretuschiert worden. Der hellbeigefarbene Hornstein scheint an den Rändern nur leicht durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0006 – 107/27   Länge = 53,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,17&lt;br /&gt;
Diese sehr schlanke Pfeilspitze mit abgerundetem proximalem Ende ist komplett kantenretuschiert. Außerdem sind am oberen rechten Rand einige flächige Retuschen zu erkennen. Weitere Modifikationen fehlen. Der verwendete Hornstein ist von hellbeiger Farbe, weist rotbraune Einsprenglinge auf und ist an den Rändern leicht durchscheinend. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1074 – 1   Länge = 55,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Während der proximale, stielartige Teil und der gesamte linke Rand kantenretuschiert sind, weist der rechte distale Rand halbsteile Retuschen auf. Die Ventralseite zeigt flächige Retuschen am unteren Ende und einige unregelmäßige Bearbeitungsspuren an den Rändern. Der braune Hornstein, aus dem die Pfeilspitze hergestellt wurde, ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 93/3   Länge = 49mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,15&lt;br /&gt;
Die schlanke Pfeilspitze aus grauem, nur an den Rändern durchscheinendem Hornstein ist vollständig kantenretuschiert. Weitere Modifikationen sind nicht zu beobachten. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1013 – 39/7   Länge = 48,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,19&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist hauptsächlich kantenretuschiert, weist aber auch halbsteile Retuschen auf. Die Gesamtheit der Bearbeitungsspuren bedeckt den Umfang des Artefakts. Auf der Ventralseite finden sich einige kleine, unzusammenhängende Retuschen. Der streifig braune Hornstein ist opak. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 15/13   Länge = 48,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,23&lt;br /&gt;
Halbsteile bis flächige Retuschen bedecken den rechten Rand der Dorsalseite. Die ventrale Seite zeigt flächige Retuschen im distalem Bereich sowie weitere am oberen Abschnitt des linken Randes. Der hellbraune, leicht streifige Hornstein scheint leicht an den Rändern durch. (H11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä29==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 131/17   Länge = 34mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese H – Spitze mit der Silhouette von C3 weist an Rändern, distalem und proximalem Ende sehr flache z.T. auch große Retuschen auf. Die Bearbeitung der Ventralseite ist ähnlich wenn auch hier die Flächenretuschen hauptsächlich zur Abtragung des Bulbus gedient haben. Der Rohstoff ist ein stark durchscheinender Feuerstein von mittelbrauner Farbe. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 110/53   Länge = 25,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt bildet einen Übergang von der H – Spitze zur vollflächig bearbeiteten Pfeilspitze. Während die ventrale Seite zur Gänze retuschiert ist, bleibt auf der Dorsalseite ein geringer Teil unbearbeitet. Das gebogene, asymmetrische Exemplar stellt ebenfalls einen Übergang zur gestielten Spitze dar. Das Material ist ein fast schwarzer, gut durchscheinender Feuerstein. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 7/47   Länge = 29mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material der stark flächig retuschierten H – Spitze ist ein schwarzer, opaker Hornstein. Die nicht modifizierten Teile auf der Dorsalseite liegen im zentralen Bereich. Auf der ventralen Seite sind nur die beiden Extremitäten mit wenigen Retuschen versehen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 7/22   Länge = 34mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Hellbraun patinierter Hornstein wurde zur Herstellung dieser schlanken C3 ähnlichen Pfeilspitze verwendet. Bis auf eine geringe Fläche ist die Dorsalseite komplett flächenretuschiert, während die Ventralseite sehr spärliche Bearbeitungsspuren an den Enden aufweist. Einzelne Retuschen oder auch Gebrauchsspuren sind an den Rändern zu erkennen. (H10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1048 – 155/29   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Bis auf den medialen Bereich des rechten Randes ist das Artefakt kantenretuschiert. An den Extremitäten werden die Retuschen halbsteil. Die ventrale Seite weist zwei Flächenretuschen am unteren, stielartigem Ende auf, kleine unregelmäßige Bearbeitungsspuren sind an den Rändern zu beobachten. Der Werkstoff ist ein beige – braun patinierter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   0056 – 15   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Durch sehr feine, Ouchtata ähnliche, aber auch größere, flächige Retuschen sind die Ränder dieser Pfeilspitze bearbeitet. Die Randretuschen der Ventralseite beschränkten sich auf die untere Hälfte des Artefakts. Als Rohmaterial benutzte der Hersteller einen fleckigen, grau – braunen Feuerstein. Er ist transluzent, dunkle punktförmige Einschlüsse treten im Gegenlicht deutlich hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   0007 – 75/2   Länge = 22,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Bei diesem Abschlag aus hellbraunem, leicht durchscheinendem Feuerstein wurde die Basis an beiden Rändern kantenretuschiert. Weitere Modifikationen beschränken sich auf wenige Retuschen an den distalen Randteilen. Das obere, aktive Ende ist abgeschrägt und erinnert an eine schneidende Pfeilspitze. Das Stück ist schwierig in die existierende Klassifizierung von Hugot einzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 140/53   Länge = 42,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Ausgenommen einen großen Teil des linken Randes, der durch eine steile, natürliche Kante gebildet wird, ist das Exemplar kantenretuschiert. Interessant sind die asymmetrischen Extremitäten. Der beige – graue Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 7/52   Länge = 24mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Die versetzt zur Mittelachse angesetzten Enden sind auf der Dorsalseite mit feinen Retuschen versehen, auf der Ventralseite ist nur das proximale Ende z.T. flächig retuschiert. Der linke Rand besteht aus der scharfen Lamellenkante, der rechte besteht aus einer natürlichen, stumpfen Kante. Das Material ist hell- und dunkelbraun gestreifter, transluzenter Feuerstein. Die Klassierung konnte H2 sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  0007 – 75/62   Länge = 28mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das parallelrandige Artefakt mit abgeschrägten Enden ist an diesen kantenretuschiert. Der linke Rand ist scharf, der rechte besteht aus einer Bruchkante. Die Pfeilspitze konnte als H2 bezeichnet werden. Das Rohmaterial ist streifiger, brauner Hornstein, der an den Rändern gut durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 50/58   Länge = 30,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese klassische H2 – Spitze besteht aus einem interessanten Material. In eine grau – braune Grundmasse sind helle Streifen eingebettet, das Gestein ist gut durchscheinend. Die Basis und die unteren Partien der Ränder sind kantenretuschiert. Auf der Ventralseite wurde der Bulbus entfernt, auch wurde der linke Rand leicht retuschiert. Der obere rechte Rand wurde nicht modifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1026 – 14   Länge = 38mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Ohne die Retuschen am distalen Ende des rechten Randes könnte das Artefakt typologisch als Endretusche bezeichnet werden. So aber ist es eine an der Basis unmodifizierte H2 – Spitze. Der honigfarbene Feuerstein weist in der Gesteinsmasse feine, helle Punkte auf, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1026 – 15/7   Länge = 48mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das Artefakt hat die für den Fundplatz 1026 typische hellbeige Farbe. Der Feuerstein ist schwach transluzent. Das Exemplar gehört in die Gruppe 3 der Familie H ist also eine „ar -mature a ecusson“. Außer kantenretuschierten Extremitäten weist das Stück flächige Retuschen am rechten Rand der Ventralseite auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1023 – 30/83   Länge = 28,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist insofern problematisch, als die Dorsalseite stark windüberformt ist. Die intakte Ventralseite weist grobe, untypische Flächenretuschen auf, die aber nicht den distalen Bereich betreffen. Es könnte von der Silhouette her eine mit ungewöhnlich zahlreichen, flächigen Retuschen ausgestattete H3 – Spitze sein. Das Material ist beigefarbener, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1072 – 79/37   Länge = 51,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Ähnlich wie bei Nr. 13 dieser Tafel handelt es sich um eine schlanke H3 – Spitze mit den zwei kantenretuschierten Extremitäten. Die Ränder im medialen Bereich sind nicht retuschiert worden, sieht man von sporadischen Einzelretuschen auf der Vorderseite ab. Als Rohstoff wurde brauner, opaker Hornstein verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1075 – 13   Länge = 33,5 ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist eine H3 – Spitze oder auch ein Doppelbohrer mit extrem kurzen, unretuschierten Randabschnitten. Beide Enden sind durch Kantenretuschen herausgearbeitet worden, das obere ist spitz, das untere gerundet. Weitere Retuschen werden nicht beobachtet. Gefertigt wurde das Artefakt aus leicht durchscheinendem, braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  0001 A – 10   Länge = 32mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Die beige – graue, an den Rändern gut durchscheinende Hornsteinspitze ist an ihrem Ende alternierend auf der Dorsal- und Ventralseite kantenretuschiert wobei am linken Rand der dorsalen Seite die Retuschen ebenfalls den oberen Abschnitt betreffen. Die Basis ist auf der Dorsalseite rechts, auf der Ventralseite links und rechts mit halbsteilen Retuschen versehen. Das Stück wird unter H3 klassiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  0001 A – 11   Länge = 24mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Das schöne, leider abgebrochene Exemplar einer H3 – Spitze besteht aus opakem, braunem Hornstein. Lediglich die beiden Extremitäten sind durch kantige Retuschen herausgearbeitet worden. Weitere Bearbeitungsspuren sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 –    /     Länge = 33mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Leicht an den Rändern durchscheinender Hornstein von grau – brauner Farbe wurde zur Herstellung dieser H3 – Spitze benutzt. Beide Enden sind stark flächig und halbsteil bearbeitet, das proximale beidseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1024 – 5/25   Länge = 39mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das hellgraue, opake Hornsteinmaterial wurde zu einer klassischen H3 – Spitze verarbeitet. Beide Extremitäten sind kantenretuschiert. Während das distale Ende einen Winkel von rund 50° Grad bildet, ist das proximale stielartig herausgearbeitet worden. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1026 – 19/29   Länge = 30,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Diese schmale H3 – Pfeilspitze ist mit flächigen und halbsteilen Retuschen versehen und zwar beidseitig an beiden Enden. Die Linienführung am distalen Ende ist konvex, am proximalen konkav, stielartig. Der Rohstoff ist ein beige – grauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein mit punktförmigen, hellen Einschlüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)   0019 – 7/177   Länge = 39mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,31&lt;br /&gt;
Beide Extremitäten dieser H3 – Pfeilspitze sind beidseitig flächig retuschiert. Das Artefakt wurde hergestellt aus einem dunkelgrau – braunem Hornstein, welcher an den Rändern gelblich – braun durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  0001 A – 14   Länge = 31mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Der schwarze Hornstein, welcher zur Herstellung der H3 – Spitze diente, ist an seinen Rändern leicht transluzent. Die distale Spitze ist einseitig und nur schwach mit feinen Retuschen versehen. Die proximale Spitze ist beidseitig kantenretuschiert. Die Kerbe im rechten Rand ist auf eine Unregelmäßigkeit im Gestein zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1005 – 27/35   Länge = 29,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Diese asymmetrische gestaltete H3 – Spitze ist aus hellbeige – grauem, leicht durchscheinendem Feuerstein gefertigt. Auf der Dorsalseite sind neben den Kantenretuschen an den Enden auch flächige Retuschen am rechten Rand appliziert. Auf der Ventralseite sind lediglich der Stiel und die rechte Schwinge, welche einen Widerhaken aufweist, retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1024 – 74/72   Länge = 27,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,47&lt;br /&gt;
Diese H4 – Spitze aus gut durchscheinendem, braunem Feuerstein ist beidseitig teilflächenretuschiert. Die Bearbeitung dehnt sich vom linken Rand bis zur Mittelachse aus, außerdem ist der rechte, obere Rand der Dorsalseite betroffen. Auf der Ventralseite sind lediglich die distale Extremität sowie Teile des linken Randes retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  0008 – 86/66   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 6mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
 Die Dorsalseite dieser Feuersteinspitze ist vollflächig retuschiert, die ventrale Seite weist zwei flächige Retuschen an der Basis, am Bulbus, auf sowie flächige Retuschen im oberen Viertel des Artefakts. Das Material ist von mittelbrauner Farbe und scheint schwach durch. Die zu intensive Bearbeitung des Stücks macht es schwer es in die H – Familie zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  0050 – 168/22   Länge = 42mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das aus einer Klinge geformte Exemplar weist sowohl Kantenretuschen als auch Flächenretuschen auf. Die Bearbeitung konzentriert sich, bis auf zwei flächige Retuschen in der Nähe des Bulbus, auf die Dorsalseite und hier vor allem auf den distalen Bereich sowie auf die gerundete Basis. Der dunkle, grau – braune Rohstoff weist Unreinheiten auf, die sich im Gegenlicht als dunkle Punkte von der sie umgebenden, durchscheinenden Masse abheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1013 – 39/26   Länge = 29,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Trotz einer fortgeschrittenen Windüberformung sind die regelmäßigen, flächigen Retuschen, die einen Großteil der Dorsalseite bedecken, gut auszumachen. Die Ventralseite weist lediglich am linken Rand feine, flächige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist im oberen Abschnitt hellbeige und zur Basis hin grau – braun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1004 – 196/59   Länge = 31,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die Basis samt der unteren Hälfte dieser asymmetrischen Pfeilspitze vom H4 – Typus ist kantenretuschiert. Die obere Hälfte weist flachere Bearbeitungsspuren auf. Die Ventralseite ist nicht modifiziert worden. Verwendet wurde ein grauer, transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel 30==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1023 – 3/55   Länge = 21mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Die kantenretuschierte H5 – Spitze vom Typus D1 ist aus dunklem, beige – grauem Hornstein gefertigt, das Material ist opak. Die abrupten Retuschen betreffen den Gesamtumfang des Artefakts, auf der Ventralseite ist außerdem der Stiel durch flächige Modifikationen gekennzeichnet. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1023 – 3/32   Länge = 20,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auf der Dorsalseite sind lediglich die linke Schwinge und der Übergang zum Stiel retuschiert. Die Ventralseite weist Modifikationen an der rechten Schwinge, am Stiel und stellenweise an den Rändern auf. Das Material, ein beige – grauer Feuerstein, ist im Gegenlicht schwach durchscheinend. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1005 – I/18   Länge = 25,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem stark windüberformten Exemplar sind an den Rändern auf der Dorsalseite Retuschen nur noch erahnbar. Auf der Ventralseite finden sich flächige Retuschen am Stiel, an den Schwingen und den Rändern. Das hellbeige – graue Artefakt ist aus opakem Hornstein gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1005 – 27/68   Länge = 23mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Vorder- und Rückseite dieser Pfeilspitze sind, mit Ausnahme der zentralen Partien, flächig retuschiert, wobei die Ventralseite einen größeren Anteil nicht modifizierter Oberfläche aufweist. Der leicht durchscheinende Feuerstein ist von dunkelgrauer Farbe und weist punktförmige, helle Einsprenglinge auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1023 – 3/44   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Während die Ventralseite keinerlei Bearbeitungsspuren aufweist, ist der Gesamtumfang auf der Dorsalseite mit steilen Kantenretuschen versehen. Die chalzedonartige, sehr helle, gänzliche Masse wird teilweise durch eine cremefarbene Patina überdeckt. Das Material ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1023 – 13/40   Länge = 20,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,59&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Exemplars ist beidseitig flächig retuschiert, weitere flächige Retuschen beschränken sich auf die Ränder und Schwingen der Dorsalseite. Das Rohmaterial ist ein wahrscheinlich patinierter, hellbrauner Hornstein, der nur an den Rändern etwas durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1023 – 73/98   Länge = 17,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,60&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten ist der Umfang dieses Artefakts mit flachen Retuschen versehen. Eine Ausnahme bildet der rechte Rand des Stiels auf der Ventralseite, welcher unbearbeitet geblieben ist. Der fleckig hell- und dunkelbraun gefärbte Hornstein ist opak. (H17)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   0021 – 176/6   Länge = 22mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Am rechten Stielrand der Dorsalseite sind einige halbsteile Retuschen angebracht, die weitergehende Bearbeitung auf der Ventralseite besteht aus halbsteilen Retuschen an den Begrenzungslinien des Stiels, des distalen Endes und an beiden Rändern mit Ausnahme des proximalen Teiles des linken Randes. Der durchscheinende Feuerstein ist von grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1046 – 83/17   Länge = 24mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Dieses Artefakt stellt einen Übergang von der Blatt- zur Stielspitze dar. Der Stiel weist auf beiden Seiten Bearbeitungsspuren auf, während für den Rest der Pfeilspitze lediglich zwei flächige Retuschen auf der Dorsalseite zu beobachten sind. Die cremefarbene Patina verdeckt einen durchscheinenden, braunen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 27/27   Länge = 20mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze aus einem cremefarbenem, gut durchscheinendem Feuerstein ist auf der Dorsalseite rundum mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite weist Modifikationen am oberen linken Rand und an der linken Stielbegrenzung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1013 – 39/34   Länge = 23mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Halbsteile und flächige Retuschen charakterisieren diese Pfeilspitze mit knopfartigem Stiel. Die Bearbeitungsspuren verteilen sich auf den gesamten Umfang der Dorsalseite und auf den Stiel und rechten Rand auf der Ventralseite. Das Rohmaterial ist ein brauner, stark cremefarben patinierter, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0008 – 181/9   Länge = 25,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,53&lt;br /&gt;
Diese graue, opake Hornsteinspitze besitzt einen beidseitig retuschierten Stiel, außerdem sind beide Ränder der Dorsal- sowie der linke Rand der Ventralseite bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1023 – 3/50   Länge = 29mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des linken Randes der Ventralseite ist dieses Exemplar beidseitig an seinem Gesamtumfang mit flächigen bis halbsteilen Retuschen bedeckt. Der rötlich braune Hornstein weist gelbliche Partien auf und scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1021 – 19/33   Länge = 31mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Das Artefakt ist von der Dorsalseite aus komplett kantenretuschiert. Zusätzlich sind rechts zwischen Stiel und unterem Rand Flächenretuschen zu beobachten. Auf der Ventralseite hat das proximale Stielende einige Bearbeitungsspuren aufzuweisen. Das hellgraue Material mit cremefarbenen Patinaresten ist ein transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 30/793   Länge = 28mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Das Exemplar scheint aus einem verfestigtem, schwach sandigem Schieferton von hellbrauner Farbe zu bestehen, die Ränder lassen etwas Licht durch. Die linke Hälfte der Dorsalseite ist vollflächig bearbeitet, während die rechte nur am Stiel und am oberen Rand Retuschen aufweist. Auf der Ventralseite sind die Retuschen auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.) 1020  Länge = 30mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Rohstoff, ein plattiger, opaker Hornstein, ist von hellbrauner Farbe. Die Form der Pfeilspitze ist recht ungewöhnlich, da die breiteste Stelle in der mittleren Querachse, wie bei Blattspitzen üblich, und nicht an den Schwingen liegt. Die konvexen Ränder sind beidseitig mit halbsteilen Retuschen versehen. Stiel und Schwingen sind in der gleichen Art bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 3/48   Länge = 27,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist lediglich der durch zwei konkave Linien gebildete Stiel mittels flacher Retuschen herausgearbeitet worden. Der Rest der dünnen Klinge ist unmodifiziert geblieben. Das Material ist ein durchscheinender, grauer Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1021 – 92/28   Länge = 30,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Der obere Teil des verarbeiteten Feuersteins ist grau und lichtdurchlässig, der untere beige und opak. Halbsteile Retuschen betreffen vor allem den kurzen, breiten Stiel sowie die obere Extremität. Die Ränder weisen einzelne, vielleicht zufällige Bearbeitungs- oder Gebrauchsspuren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  0009 – 108/36   Länge = 32,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der angedeutete Stiel wurde durch flächige Retuschen, besonders auf der Ventralseite zur Beseitigung des Bulbus, herausgearbeitet, die ebenfalls flächigen Retuschen am distalen Ende der Dorsalseite haben den zentralen Klingengrat entfernt. Kantenretuschen am linken Rand der Dorsal- und am rechten Rand der Ventralseite vervollkommen die Bearbeitung. Der gut durchscheinende Feuerstein ist beige - grau gefärbt und enthält Einschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  0006 – 118/61   Länge = 33,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Sparsam ist die Bearbeitung dieser braunen, stark transluzenten Feuersteinspitze. Sie beschränkt sich auf nahezu rechtwinklig zur Oberfläche angebrachte Kantenretuschen im Bereich des angedeuteten Stiels. Am distalen Ende ist der Klingensteg wegretuschiert worden. Die Ventralseite ist unbearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – II/100   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Hornstein von beige – brauner Farbe scheint an den Rändern leicht durch. Das Artefakt ist an den Rändern der Dorsalseite fast gänzlich mit flächigen Retuschen versehen, die Ventralseite zeigt nur einige wenige Retuschen auf der rechten Seite. Der Stiel ist beidseitig retuschiert, einmal vollflächig, wie in der Zeichnung dargestellt, einmal, auf der Ventralseite, lediglich an den Rändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1026 – 19/12   Länge = 37mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Fleckig grau und leicht durchscheinend ist der Feuerstein, aus welchem diese teilflächig retuschierte H5 -–Spitze besteht. Die Bearbeitungsspuren betreffen beidseitig den abgerundeten Stiel sowie einen Großteil der Ränder der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1004 – 198/40   Länge = 36,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Der langgezogene Stiel der Feuersteinspitze ist beidseitig durch halbsteile Retuschen bearbeitet worden. Die Ränder der Dorsalseite sind mit halbsteilen und teilweise mit steilen Kantenretuschen versehen. An den ventralen Rändern finden sich nur wenige Bearbeitungsspuren. Das Material von beige – brauner Farbe ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0006 – 107/729   Länge = 37mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Die Pfeilspitze ist komplett kantenretuschiert. Außer den steilen Randretuschen sind keine weiteren Modifikationen zu beobachten. Der Werkstoff ist ein verhärteter Sandstein, fleckig in den Farben rot – braun, beige und grau gemustert. An den Rändern scheint das selten benutzte Material durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1005 – I/55   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke =  4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Das Artefakt mit breitem und ungewöhnlich langem Stiel ist von der Dorsalseite her rundum kantenretuschiert. Die Ventralseite weist einige flächige Retuschen im Bereich des distalen Endes, sowie wenige steile Retuschen am rechten, unteren Stielrand auf. Das Rohmaterial ist ein dunkelgrauer, an den Rändern durchscheinender Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1018 – 183/16   Länge = 27mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses Exemplar mit kurzem, nur angedeutetem Stiel ist im proximalen Bereich der Dorsalseite flächig und an den oberen Randabschnitten steil retuschiert. Die Ventralseite ist unmodifiziert geblieben. Der Werkstoff ist ein schmutzig weißer, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1017 – 131/60   Länge = 28mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der Gesamtumfang dieser Pfeilspitze ist kantenretuschiert, weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Der Stiel ist lediglich angedeutet und die Verwandtschaft mit Blattspitzen des H – Typus ist deutlich erkennbar. Das Material ist ein beige – grauer, leicht transluzenter Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 30/122   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der kurze Stiel des Artefakts ist auf der Ventralseite von beiden Begrenzungslinien her, auf der Dorsalseite lediglich von rechts kantenretuschiert. Auf letzterer Seite befinden sich auch halbsteile Retuschen im distalen Randbereich. Die Pfeilspitze ist aus hellbraunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  0009 – 108/42   Länge = 36.5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Diese grob anmutende Pfeilspitze besitzt einen kantenretuschierten Stiel. Auf der Dorsalseite sind an den Rändern und an der aktiven Spitze sowohl halbsteile als auch flächige Retuschen zu beobachten. Die Ventralseite weist flache Retuschen im Bereich der beiden Extremitäten auf. Der braun und beige gestreifte Feuerstein zeigt teilweise seine natürliche Kruste, er ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1026 – 19/54   Länge = 39,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Die helle, beigefarbene Tönung der Pfeilspitze ist typisch für patinierte Stücke des Fundplatzes 1026. Der Hornstein ist nicht lichtdurchlässig. Von beiden Seiten sind sowohl steile Kantenretuschen als auch halbsteile Retuschen angewandt worden, um die wenig elegante, gestielte Spitze aus einer relativ dicken Klinge herauszuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä31==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   D 09   Länge = 38mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Pfeilspitze ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächig sind die wenigen feinen Retuschen an der distalen Extremität. Das Material ist ein Fossilien führender, durchscheinender Feuerstein von grau – brauner Farbe. Interessant ist ein radialstrahliger Einschluss am oberen Ende. Das Exemplar zeigt Verwandtschaft einerseits mit den „armatures a ecusson“, anderseits mit den Ounanspitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   K 26   Länge = 44mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Dieses, aus einem qualitativ hochstehendem, sehr gut durchscheinendem Feuerstein von brauner Farbe hergestellte Artefakt könnte schon als Ounanspitze bezeichnet werden. Eine Zuordnung zu H3, „armature a ecusson“ wäre auch möglich. Der Stiel ist kantenretuschiert, das distale Ende weist flächige Retuschen auf. Die ventrale Seite blieb unmodifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1046 – 83/27   Länge = 35,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Die beidseitige flächenhafte Bearbeitung des Stiels wird ergänzt durch einige wenige Retuschen, ebenfalls beidseitig, in der Nähe des distalen Endes und durch halbsteile, nicht kontinuierliche Retuschen an den Rändern der Ventralseite. Der grau – braune Hornstein scheint an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1023 – 3/39   Länge = 36,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht windüberformte Spitze aus an den Rändern durchscheinendem, grau – braunem Hornstein ist auf der Dorsalseite am rechten Rand halbsteil, am Stiel rechts steil und links flächig retuschiert. Die Ventralseite zeigt am Stiel links Kantenretuschen und ansonsten einige gröbere Retuschen sporadisch über die Ränder verteilt. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)  1026 – 19/32   Länge = 31mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,50&lt;br /&gt;
Der Stiel dieses Artefakts ist beidseitig sowohl mit flächigen als auch mit halbsteilen Retuschen versehen. Der rechte obere Rand der Dorsalseite ist flächig bearbeitet, beide Ränder der Ventralseite und der linke obere Rand der Dorsalseite sind mit steilen bzw. halbsteilen Retuschen bedeckt. Das Material scheint im Gegenlicht gut durch, es handelt sich um einen Fossilien führenden Feuerstein. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1072 – 79/34   Länge = 41mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der kantenretuschierte Stiel dieser Ounanspitze ist abgebrochen. Die distale Extremität ist steil retuschiert. Der in der Masse braune Feuerstein ist von einer hellbeigen Patina überzogen. (H12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1042 – 191/5   Länge = 36mm ; Breite = 16mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,44&lt;br /&gt;
Auch bei diesem Exemplar könnte von einer Ounanspitze gesprochen werden, trotz des relativ hohen Koeffizienten B/L. Außer den steilen Kantenretuschen, durch welche der Stiel herausgearbeitet worden ist, sind keinerlei Bearbeitungsspuren zu beobachten. Der Rohstoff ist ein dunkler Feuerstein, der von einer hellbeigefarbenen Patina überzogen ist. Das Material ist gut durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1046 – 83/21   Länge = 31,5mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Durch einige beidseitige, steile Retuschen wurde der Stiel dieses Exemplars geformt, der endgültige Habitus kam dann durch flächige Ergänzungsbearbeitungen zustande. Weitere flächige Retuschen finden sich lediglich auf der Dorsalseite und zwar am oberen rechten Rand sowie auf einer geringen Länge im medialen Bereich des linken Randes. Der fleckige, grau – braune Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1023 – 3/47   Länge = 31,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts ist beidseitig flächig retuschiert, ebenfalls flächenhaft sind beide Ränder der Dorsalseite bearbeitet. Auf der Ventralseite weisen beide Ränder kleine, halbsteile Retuschen auf. Die Pfeilspitze ist aus grau – braunem Hornstein, der an den Rändern durchscheint, hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 3/49   Länge = 34mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Bei der rötlich – gelben Ockerfarbe des Exemplars dürfte es sich um eine Patina handeln, das verwendete Hornsteinmaterial enthält Mikrofossilien und ist an den Rändern durchscheinend. Die Bearbeitung beschränkt sich auf Kantenretuschen am Stiel und Ouchtataretuschen im distalen Bereich der Ränder. Die Ventralseite zeigt keine Modifikationen, auch der Bulbus ist intakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1023 – 3/38   Länge = 37mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,45&lt;br /&gt;
Das Artefakt zeichnet sich durch seine verschiedenartigen Retuschen aus. So sind dorsal der Stiel flächig, der linke Rand steil und der rechte Rand halbsteil bearbeitet. Auf der Ventralseite ist der Stiel durch Kantenretuschen geprägt. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von grau – brauner Farbe er ist außerdem von helleren Bändern und Schlieren durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  1035 – 7/7128   Länge = 36,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auffallend ist bei diesem Stück die asymmetrische Form. Der gedrungene, gerundete Stiel ist beidseitig flächenretuschiert ebenso sind beidseitig Teile der distalen Randpartie mit flächigen Retuschen versehen. Das Gesteinsmaterial ist grau – braun, weist aber hellbeigefarbene Randstreifen auf, die auf Nähe zur äußeren Kruste hinweisen. Der Feuerstein ist stark transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1017 – 35/29   Länge = 25,5mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schwarzen, opaken Hornsteinspitze ist von der Dorsalseite aus durch Kantenretuschen geformt worden, auch ist auf dieser Seite das distale Ende durch grobe Flächenretuschen geschärft worden. Die Ventralseite ist nur am äußersten Stielende mit zwei Retuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/27   Länge = 27,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Bei dieser grauen, transluzenten Feuersteinspitze sind beidseitig beide Extremitäten mit flächigen, am Stiel auch mit halbsteilen Retuschen versehen. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/74   Länge = 36,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Beidseitig ist bei dieser Pfeilspitze nur der Stiel, und zwar durch halbsteile Retuschen, modifiziert. Flächige Retuschen finden sich am oberen Ende, sie ziehen sich bis zu etwa einem Drittel der Gesamtlänge des Artefakts am linken Rand hin. Das Material ist brauner, gut durchscheinender Feuerstein von hoher Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/40   Länge = 34mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Die stark windüberformte, gestielte Spitze ist recht schwierig zu beurteilen. Es scheint, dass der Stiel beidseitig und die Dorsalseite an den Rändern bis zum zentralen Klingengrat hin flächig bearbeitet worden sind. Die Ventralseite weist am rechten Rand eine kontinuierliche, halbsteile Retuschierung und am linken Rand einige wenige Retuschen auf. Der gut durchscheinende Feuerstein ist von dunkel grau -–brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1023 – 67/95   Länge = 38mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Die sparsame Bearbeitung dieser Pfeilspitze beschränkt sich auf die beiden Seiten des Stiels, wo flächige und halbsteile Retuschen gefunden werden, und auf das äußerste distale Ende, welches, wie die ventralen Ränder, unregelmäßige, kleinste Modifikationen erkennen lässt. Das Material, aus dem das Artefakt gearbeitet worden ist, besteht aus transluzentem, dunkel grau – braunem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1026 – 19/52   Länge = 36mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Lediglich der Stiel dieser Feuersteinspitze ist bearbeitet worden und zwar mit flächigen Retuschen. Der Bulbus ist bei dieser Gelegenheit abgetragen worden. Die Spitze des Artefakts ist abgebrochen. Der Rohstoff ist leicht durchscheinend, er ist mehrfarbig, die Palette reicht von dunkelgrau bis beige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 73/64   Länge = 28mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser stark transluzenten, zweifarbig beige und brauner Feuersteinspitze ist beidseitig flächig retuschiert. Die obere Extremität weist ebenfalls flächige Retuschen, jedoch nur auf der Dorsalseite, auf. Der Stiel existiert lediglich ansatzweise, der Übergang von oder zu Blattspitzen ist augenscheinlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1023 – 13/62   Länge = 24,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,49&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel deutlich herausgearbeitet und zwar beidseitig durch halbsteile Retuschen. Die wenigen Bearbeitungsspuren am distalen Ende der Dorsalseite sind flächig ausgeführt, die Ventralseite ist frei von Modifikationen. Das Rohmaterial ist ein hell ockerfarbener, gut durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1005 – I/103   Länge = 26mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Die asymmetrische Pfeilspitze weist einen beidseitig flächig bearbeiteten Stiel auf. Weitere Modifikationen sind auf beiden Seiten am distalen Ende und an den Rändern vorgenommen worden. Der Werkstoff ist ein transluzenter, grau – brauner Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1021 – 191/3   Länge = 35mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Seiten des Stiels sind halbsteil retuschiert, außerdem ist die distale Extremität der Dorsalseite am linken Rand durch Flächenretuschen geschärft. Auf der Ventralseite sind Ouchtata ähnliche Retuschen an den Rändern zu bemerken. Das Material ist ein hellbrauner Feuerstein, der im Gegenlicht stark durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1023 – 13/29   Länge = 25mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Die Retuschen an diesem Artefakt sind halbsteil bis flächig. Sie befinden sich beidseitig am Stiel und dorsalseitig am unteren, linken sowie am oberen, rechten Rand. Der opake Hornstein, der zur Herstellung der Pfeilspitze diente, ist von dunkelgrauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1017 – 35/28   Länge = 27mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,48&lt;br /&gt;
Steile Kantenretuschen haben den gedrungenen, kurzen Stiel gebildet, sie sind von der Dorsalseite aus geführt worden. Eine einzige Retusche auf der Ventralseite hat den Bulbus abgeflacht. Weitere Bearbeitungsspuren können nicht beobachtet werden. Der hellbraune Hornstein scheint nur an den Rändern durch. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1023 – 3/35   Länge = 26mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die flächige und zuweilen auch halbsteile Retuschierung erstreckt sich auf beide Seiten des Stiels sowie auf die Gesamtheit der Ränder und Schwingen der dorsalen Seite. Das Material, aus dem das Exemplar gefertigt wurde, ist ein zweifarbiger Hornstein von einem sehr dunklem Grau und einem schmutzigem Beige. Die Ränder lassen etwas Licht durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1026 – 19/58   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Die Hornsteinspitze ist recht grob bearbeitet. Wie bei vielen anderen Exemplaren der H5 Gruppe ist der Stiel beidseitig und die übrigen Partien auf der Dorsalseite modifiziert worden. Flächige Retuschen sind am oberen, rechten Rand zu beobachten, nach unten schließen sich Ouchtataretuschen an. Stiel und linker Rand weisen halbsteile Retuschen auf. Das Rohmaterial ist opak und von fleckig brauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1024 – 74/44   Länge = 30mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,35&lt;br /&gt;
Auch dieses Artefakt weist verschiedenartige Retuschen auf. Der Stiel ist auf der Dorsalseite flächig, auf der Ventralseite halbsteil retuschiert. Das distale Ende ist einseitig dorsal sowohl flächig als auch abrupt, steil retuschiert. Das Material mit hellbeiger Patina scheint leicht durch, an den Rändern kräftiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1023 – 13/14   Länge = 29mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Das Rohmaterial könnte ein wasserhaltiges Silikatgestein, also Opal, sein, es ist an den Rändern durchsichtig. An den Bearbeitungsspuren des sehr hellen, rötlich gelben Materials treten interessante Lichtreflexe auf. Bearbeitet ist das Artefakt beidseitig an Spitze und Stiel. Die Retuschen sind flächig bis halbsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 73/84   Länge = 23,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,43&lt;br /&gt;
Der beidseitig halbsteil retuschierte Stiel und das vorwiegend flächig bearbeitete distale Ende entsprechen dem Schema einer H5 – Untergruppe. Bei diesem Exemplar kommen noch einige Perlretuschen an den ventralen Rändern hinzu. Gefertigt wurde die Pfeilspitze aus beige – grauem, fossilienführendem und transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1046 – 83/16   Länge = 28,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,46&lt;br /&gt;
Die mit hellbeiger Patina überzogene, im Kern dunkelbraune Pfeilspitze aus durchscheinendem Feuerstein fällt durch einen breiten Stiel mit parallelen Seitenbegrenzungen auf. In ihrer Formgebung entspricht sie dem Schema der D2 – Spitzen. Die Bearbeitung beschränkt sich weitestgehend auf beide Seiten des Stiels. Es kommen &lt;br /&gt;
flächige und halbsteile Retuschen vor. (H5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32 und Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ounanspitzen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tixier schreibt, 1963 Seite 149, eine Ounanspitze sei eine kleine Klinge oder Lamelle mit natürlich zugespitztem oder auch durch leichte Retuschierung verändertem, distalem Ende, deren Basis durch abrupte Retuschen, seltener durch flächige, so bearbeitet wurde, dass ein feiner stielartiger Bohrer*, sehr häufig gebogen, entstünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Abu Tartur gefundenen Exemplare entsprechen dieser Beschreibung, wenn auch eine Krümmung des Stiels nur sehr selten beobachtet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den Tafeln 32 und 33 gezeigten Artefakte verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Fundplätze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                              Anzahl der              Anzahl der Spitzen              % der Ounanspitzen am&lt;br /&gt;
  Fundplatz   gezeichneten Spitzen       des Fundplatzes                   am Gesamtinventar&lt;br /&gt;
   1017                        12                              53                                             7,27&lt;br /&gt;
   1023                          9                              32                                             1,30&lt;br /&gt;
   1004                          8                              23                                             3,66&lt;br /&gt;
   1072                          6                              20                                           16,00&lt;br /&gt;
   K                               5                              --                                                --&lt;br /&gt;
   1075                          2                               2                                               --&lt;br /&gt;
   1005                          1                             10                                              1,11&lt;br /&gt;
   1048                          2                               3                                               --&lt;br /&gt;
   1013                          2                             14                                              4,44&lt;br /&gt;
   1026                          2                               8                                               --&lt;br /&gt;
   1046                          2                               3                                              3,49&lt;br /&gt;
   0007                          1                             15                                              2,46&lt;br /&gt;
   D                               1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1074                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   0026                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   AT                             1                              --                                               --&lt;br /&gt;
   1009                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0022                          1                               2                                               --&lt;br /&gt;
   0046                          1                               1                                               --&lt;br /&gt;
   1045                          1                               1                                             1,06&lt;br /&gt;
   Total                        60                           191**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* * Bohrer im typologischem Sinn.                &lt;br /&gt;
* ** ohne Fundstellen der Sammlung Ulbrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind die Stiele mittig angesetzt und verlaufen geradlinig, ihre Länge beträgt rund ein Drittel der Gesamtlänge des Artefakts.&lt;br /&gt;
Abweichungen von diesem Schema werden in der individuellen Kurzbeschreibung berücksichtigt, die Standarteigenschaften werden in diesen Beschreibungen nicht wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwingen der Ounanspitze sind durchweg vom Typ D2, der Winkel zwischen Stielachse und unterer Schwingenbegrenzung ist stumpf, also größer als 90°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä32==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   1017 – 31/38   Länge = 39,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Das Material ist ein mittelbrauner Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, der von einer hellbraunen, streifigen Patina überzogen ist. Weitere Bearbeitungsspuren fehlen. Die Unebenheiten an den Rändern der Ventralseite dürften auf mechanische Bearbeitungsspuren nach der Herstellung zurückzuführen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   0007 – 75/126   Länge = 40mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser Spitze ist gegenüber der Mittelachse leicht versetzt und weist außerdem eine Krümmung auf. Beide Ränder, sowie das distale Ende sind mit feinen flachen bis halbsteilen Retuschen versehen. Das Rohmaterial ist ein braungrauer, schwach durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1004 – 140/7   Länge = 38,5mm ; Breite = 9,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der rechte Rand dieser Ounanspitze ist gewellt ausgearbeitet, feine Retuschen auf der Ventralseite belegt die Absicht dieser Gestaltung. Die wenigen Retuschen auf der Dorsalseite befinden sich am linken Rand und rechts am distalen Ende. Der verwendete Feuerstein ist stark transluzent und von schmutzig graubrauner Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)    1048 – 155/28   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Das Material dieser Spitze ist ein dunkelgrauer, an den Rändern bräunlich durchscheinender Hornstein. Der rechte Rand weist auf beiden Seiten Retuschen auf, welche auf der dorsalen Seite am distalen Ende konzentriert sind. Der linke Rand zeigt nur zwei Retuschen, diese ebenfalls am distalen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1013 – 66/43   Länge = 36mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Vom Material her bildet dieses Exemplar eine Ausnahme, es besteht aus quarzitischem Sandstein von einem sehr hellem Beige mit verschiedenfarbenen, auch roten Flecken. Außer den typischen Kantenretuschen am Stiel sind keine Bearbeitungsspuren vorhanden. In seiner Seitenansicht zeigt das Artefakt eine starke Krümmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1026 – 19/3   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Der linke Rand des Artefakts ist stark windüberformt, weitere Streifen in der Hornsteinmasse sind tief eingekerbt. Das Stück weist keine weiteren Retuschen auf. Die Patina ist von der typischen hellbraunen oder karamellartigen Farbe. Das Material ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/46   Länge = 34,5mm ; Breite = 8,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nach rechts gebogen, während das distale Ende nach links abweicht. Einige wenige Kantenretuschen befinden sich am oberen Ende der Dorsalseite, die Ventralseite zeigt leichte Ouchtataretuschen, vor allem am linken Rand. Der braune Hornstein scheint an den Rändern schwach durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 150/42   Länge = 29mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Diese leicht asymmetrische, breite Ounanspitze weist einige ventrale Retuschen am rechten Rand auf, sie besteht aus braunem, am Rand nur schwach durchscheinendem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1017 – 35/99   Länge = 33mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Einige unregelmäßige Retuschen, auch auf der Ventralseite sind die einzigen zusätzlichen Bearbeitungsspuren dieses Exemplars. Der Stiel ist leicht gekrümmt. Der Rohstoff ist opaker, brauner Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1023 – 73/73   Länge = 28mm ; Breite = 7mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Der Stiel dieser schlanken Ounanspitze ist nur schwach ausgeprägt, er besitzt eine leichte Krümmung. Die wenigen zusätzlichen Modifikationen konzentrieren sich auf das distale Ende. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  0026 – 174/25   Länge = 22mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,57&lt;br /&gt;
Diese kurze Spitze besitzt ein gerundetes, geschärftes, nicht abgebrochenes distales Ende. Weitere Retuschen fehlen. Der fleckig braune Hornstein ist an den Rändern leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  AT 068   Länge = 29mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,34&lt;br /&gt;
Dieses kleine, asymmetrische Artefakt erinnert an die Ounanspitzen von Agorass n´ Essoui im Tenere, Republique du Niger. Außer einigen wenigen, feinen Retuschen am distalen Ende werden keine weiteren Bearbeitungsspuren bemerkt. Das Material besteht aus nahezu unverwittertem, braunem, leicht transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1072 – 79/51   Länge = 43,5mm ; Breite = 8mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,18&lt;br /&gt;
Die Kantenretuschen am proximalen Ende bewirken bei diesem sehr schlankem Exemplar keine Ausbildung von Schwingen. Nur durch die Tatsache, dass das Artefakt von einem unvermischtem Fundplatz stammt und in Gesellschaft weiterer Ounanspitze gefunden worden ist, lässt es zu, es ebenfalls als eine solche einzuordnen. Einige Kantenretuschen am distalen Ende des linken Randes vervollständigen die Bearbeitung des untypischen Stückes. Das Material besteht aus braunem, opakem Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1017 – 35/92   Länge = 50mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der graue Hornstein, an den Rändern leicht durchscheinend, führt kleine Fossilienreste in seiner Masse. Das Ende ist abgerundet und weist schlecht zu definierende Bearbeitungsspuren auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit Ouchtataretuschen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 73/70   Länge = 37mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Außer dem Stiel sind bei diesem Artefakt der linke Rand und der distale Bereich des rechten Randes retuschiert. In der Seitenansicht weicht der Stiel stark von der Mittelachse ab. Der grau – braune Hornstein ist an den Rändern transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1017 – 31/36   Länge = 43mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,29&lt;br /&gt;
Der lange Stiel dieses Artefakts verdickt sich an seinem Ende. Randretuschen finden sich links im distalem Bereich. Der hellbeige patinierte Feuerstein ist leicht durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1004 – 198/34   Länge = 38mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Dunkelbraun und opak ist diese Hornsteinspitze. Die zusätzliche Retuschierung beschränkt sich auf den oberen linken Rand über eine Länge von nicht mehr als rund 4mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1023 – 7/18   Länge = 43mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Abgesehen von unregelmäßigen, minimalen Bearbeitungsspuren an den Rändern der ventralen Seite ist diese Ounanspitze ohne weitere Modifikationen geblieben. Der Hornstein ist hellbraun patiniert und scheint nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1017 – 35/97   Länge = 45mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,22&lt;br /&gt;
Der Stiel des Artefakts befindet sich nicht in der Mittelachse und ist außerdem asymmetrisch gearbeitet ( siehe Nr. 12 dieser Tafel ). Die einzigen zusätzlichen Retuschen interessieren das distale Ende, welches links und rechts über eine Länge von 4mm kantenretuschiert ist. Der Rohstoff ist der häufige braune und opake Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/37   Länge = 49mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Fleckig hellgrau patinierter, durchscheinender Feuerstein diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Retuschen bleiben auf den Stiel beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  1023 – 30/125   Länge = 47,5mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Neben dem Stiel sind auch die oberen Ränder über eine Länge von rund 4mm mit Kantenretuschen versehen. Der linke Rand zeigt die natürliche Kruste des leicht durchscheinenden, braun fleckigen Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  1072 – 79/38   Länge = 47,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Aus dieser wellenförmigen Klinge ist durch steile Kantenretuschen am proximalen Ende eine Ounanspitze geworden. Weitere Modifikationen fehlen. Das Material scheint an den Rändern leicht durch, es ist ein Hornstein in verschiedenen hellen Braun- und Beigetönen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1026 – 19/1   Länge = 53,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,21&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Retuschierungen des Artefakts beziehen sich auf die Kerben des rechten Randes, welche sowohl auf der Dorsal- als auch auf der Ventralseite durch sehr feine Retuschen herausgebildet worden sind, sowie auf den distalen Bereich ebenfalls des rechten Randes, welcher hier feine Kantenretuschen über eine Länge von 3mm aufweist. Die große Kerbe rechts oben ist nicht retuschiert worden sondern stellt einen Bruch dar, der entweder akzidentel oder bewusst herbeigeführt worden ist. Das Material besteht aus hellbeige patiniertem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  1009 – 142/25   Länge = 56mm ; Breite = 9mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,16&lt;br /&gt;
Die sehr schlanke Ounanspitze ist auf der Dorsalseite zur Hälfte mit Kortex bedeckt, außer am Stiel sind Modifikationen nicht zu beobachten. Das schwach durchscheinende Material ist ein beigefarbener Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  K 24   Länge = 43mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Nahezu achatartig gestreifter Feuerstein, gut durchscheinend und von braun – beiger Farbe, ist das Rohmaterial dieses Exemplares. Der obere, linke Rand weist auf beiden Seiten einige unregelmäßige, flache Retuschen auf. Die Kantenretuschen des Stiels sind sehr abrupt ausgebildet und nähern sich den 90° gegenüber der Seitenoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  1023 – 73/68   Länge = 31mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Aus beige – grauem, transluzentem Feuerstein ist dieses Artefakt hergestellt. Der linke Rand weist zwei einzelne Retuschen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1004 – 198/47   Länge = 40mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,41&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar ist der Stiel durch halbsteile und nicht durch die üblichen steilen Kantenretuschen herausgearbeitet worden. Einige sehr feine Retuschen, auch auf beiden Seiten, vervollständigen die Modifikationen. Der beige – graue Feuerstein ist leicht transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  K 22   Länge = 40,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,36&lt;br /&gt;
Ohne jede weitere Modifikation ist diese Ounanspitze. Sie ist hergestellt aus beige – grauem, schwach durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1017 – 35/88   Länge = 50mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Auf beiden Seiten weist das Exemplar unregelmäßig verteilte Retuschen an den Ränder auf. Der beige -–graue schwach transluzente Feuerstein ist mit kleinen Fossilien durchsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1017 – 35/98   Länge = 39mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 5,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das stark asymmetrische Artefakt ist die einzige vom Verfasser beachtete Ounanspitze, die als Querschneider ausgebildet ist. Als zusätzliche Modifikation ist nur eine kleine Kerbe am distalen Ende des linken Randes zu erkennen. Gewonnen wurde das Exemplar aus beige – grauem, fossilienreichem Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tafel Ä33==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.)   K 23   Länge = 49,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Streifiger, beigefarbener, gut durchscheinender Feuerstein mit rötlichen Reflexen diente zur Herstellung dieser Ounanspitze. Der gesamte linke Rand ist mit feinen halbsteilen Retuschen bedeckt, rechts sind die sehr feinen Retuschen auf den distalen Bereich beschränkt. In der Seitenansicht ist das Exemplar stark gebogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.)   1072 – 79/27   Länge = 53mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,25&lt;br /&gt;
Das distale Ende sowie beide Ränder der Dorsalseite sind modifiziert, letztere nur teilweise. Auch die ventrale Seite weist einzelne Retuschen auf. Der opake, streifige Hornstein ist in verschiedenen Brauntönen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.)   1023 – 156/12   Länge = 52mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Zusätzliche Modifikationen beschränken sich in der Hauptsache auf den rechten Rand des distalen Endes. In der Seitenansicht erscheint das Artefakt stark gekrümmt. Das Material ist ein an den Rändern durchscheinender Hornstein. In eine dunkelbeigefarbene Grundmasse sind schwarze Streifen schlierig und wolkig eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.)   1017 – 35/94   Länge = 49mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Vor allem der linke Rand dieser Ounanspitze ist stark kantenretuschiert, Retuschen am distalen Ende des rechten Randes sowie einige kerbenartige Retuschen im medialen Bereich vervollständigen die zusätzlichen Modifikationen. Ein Teil der Oberfläche zeigt eine Kruste. Die hellbraune Patina zeigt dunkle Flecken. Das Licht scheint wesentlich stärker durch diese Flecken als durch den Rest der Feuersteinmasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.)   1046 – 83/31   Länge = 56mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,20&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist mit feinen, abrupten Retuschen bedeckt, am rechten Rand finden sich steile Retuschen am distalen Ende über eine Länge von 3mm. Das Ausgangsmaterial ist ein in verschiedenen Brauntönen gestreifter, opaker Hornstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.)   1013 – 69/43   Länge = 49,5mm ; Breite = 13mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Nur das obere Ende des linken Randes trägt einige feine Retuschen über eine Länge von rund 4mm. Das rechte Randstück des distalen Endes ist ausgebrochen. Der Rohstoff ist brauner Hornstein, der an den Rändern durchscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.)   1072 – 79/26   Länge = 40,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über seine Gesamtlänge halbsteil retuschiert, der rechte nur auf einer Länge von 2mm und zwar am distalen Ende. Der Stiel ist für eine Ounanspitze ungewöhnlich breit. Der braune Hornstein, aus dem das Artefakt gefertigt wurde, scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.)   1004 – 198/45   Länge = 40mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Feinste Kantenretuschen sind über den linken Rand dieser Ounanspitze verteilt. Das flammenartig gestaltete Artefakt ist von beiger Farbe, das Hornsteinmaterial lässt das Licht gut an den Rändern durchscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.)   1072 – 79/33   Länge = 37,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,27&lt;br /&gt;
Der stark außermittig angebrachte Stiel lässt wie bei Artefakt Nr. 12 der Tafel 32 einen Vergleich mit Ounanspitzen aus dem Tenere´ zu. Der mittelbraune Hornstein, der zur Herstellung diente, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.)  1046 – 30/83   Länge = 40mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Bei diesem Artefakt ist der rechte Rand komplett kantenretuschiert, während am linken Rand der Dorsalseite lediglich die oberen 2mm modifiziert wurden. Das Exemplar besteht aus  beige – grauem, schwach transluzentem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.)  1048 – 155/27   Länge = 36mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Der rechte Rand der Dorsalseite ist über seine gesamte Länge, der linke nur über eine Distanz von 9mm am distalen Ende kantenretuschiert. Der Rohstoff, hellbrauner Hornstein, ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.)  0046 – 170/5   Länge = 37mm ; Breite = 12mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Das schwarz – braune Hornsteinmaterial schimmert an den Rändern bräunlich durch. Das Artefakt weist auf der Dorsalseite rechts oben Kantenretuschen über eine Länge von 10mm auf. Beide Ränder der Ventralseite sind unregelmäßig mit verschiedenartigen Retuschen oder auch akzidentellen Aussplitterungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13.)  1045 – 22/85   Länge = 46,5mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Beide Ränder sind im distalen Bereich kantenretuschiert, am linken Rand der Dorsalseite ziehen sich die Modifikationen tiefer hinab als am rechten. Der braune, streifige Hornstein scheint an den Rändern durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.)  1004 – I/3   Länge = 40mm ; Breite = 15,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,39&lt;br /&gt;
Die sehr kurvigen Ränder dieser Ounanspitze sind links im distalen Bereich über rund 10mm und rechts in einer Kerbe mit feinen, halbsteilen Retuschen versehen. Das transluzente Feuersteinmaterial ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15.)  1023 – 7/40   Länge = 43,5mm ; Breite = 16,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist vollständig, der rechte nur im oberen Drittel kantenretuschiert. In der Seitenansicht ist das Artefakt gebogen. Das braune, streifige Hornsteinmaterial ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.)  1004 – 198/44   Länge = 45,5mm ; Breite = 15mm ; Dicke = 6,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Der linke, konkave Rand der Dorsalseite ist vollständig retuschiert, es sind durchweg halbsteile Retuschen. Der rechte Rand ist konvex ausgebildet und nur im distalen Bereich finden sich über eine Länge  von 10mm Kantenretuschen. Der Stiel ist außermittig angebracht und links mit einem Knick versehen. Der schwach durchscheinende Feuerstein ist von beige – grauer Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.)  1017 – 33/36    Länge = 36,5mm ; Breite = 14,5mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Nur das distale Ende ist durch feine Kantenretuschen modifiziert, über 7mm rechts und über 4mm links. Die Ventralseite weist keine Modifikationsspuren auf. Der beige – graue Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.)  1075 – 161/4   Länge = 33mm ; Breite = 14mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Diese sehr kurzstielige Ounanspitze erinnert an Ounan – Harif – Spitzen mit einem durch zwei konkave Linien gebildetem, proximalem Ende. Das Artefakt weist einige Randretuschen auf, es ist aus schwach durchscheinendem beige – grauem Hornstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19.)  1023 – 7/39   Länge = 31mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,40&lt;br /&gt;
Dieser fleckige, graue Feuerstein ist von ausgezeichneter Transluzenz. Das distale Ende trägt an beiden Rändern der Dorsalseite feine Kantenretuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.)  1017 – 31/39   Länge = 31,5mm ; Breite = 10mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,32&lt;br /&gt;
Dieser opake Hornstein lässt unter seiner hellbraunen Patina dunkle Streifen erkennen. Der linke Rand der Dorsalseite ist steil retuschiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21.)  K 27   Länge = 33mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 3,5mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das distale Ende der dorsalen Seite ist an beiden Rändern mit sehr feinen Kantenretuschen versehen. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gebogen obwohl der Hersteller durch eine flache longitudinale Retusche auf der Ventralseite versucht hat diesen Fehler zu beseitigen. Das Material ist ein rötlich brauner, durchscheinender Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22.)  D 16   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Diese Ounanspitze bildet eine Ausnahme da sowohl der Stiel als auch die Ränder alternierend retuschiert sind. Die Ränder sind links dorsal und rechts ventral bearbeitet, der Stiel rechts dorsal und links ventral. Die rechte Schwinge ist leicht ausgestellt. Der streifig braune Feuerstein ist durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23.)  1017 – 35/93   Länge = 34,5mm ; Breite = 11,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,33&lt;br /&gt;
Das Exemplar ist rundum kantenretuschiert. Der grau – braune Feuerstein ist schwach transluzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24.)  0022 – 176/6   Länge = 45,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4,5mm ; B/L = 0,24&lt;br /&gt;
Das distale Ende dieser Ounanspitze ist auf der Dorsalseite käntig retuschiert, weitere zusätzliche Bearbeitungsspuren fehlen. In der Masse des braunen Hornsteins sind schwarze Punkte und Streifen eingelagert. Die Ränder lassen etwas Licht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.)  1074 – 161/1   Länge = 29mm ; Breite = 7,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,26&lt;br /&gt;
Retuschen am distalem Ende der Dorsalseite sind neben den obligatorischen Kantenretuschen des Stiels die einzigen Bearbeitungsspuren an diesem Artefakt. Der braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26.)  K 25   Länge = 35,5mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 2,5mm ; B/L = 0,30&lt;br /&gt;
Durch seine parallel verlaufenden Ränder rückt dieses Exemplar in die Nähe von H3 – Spitzen, den „armatures a ecusson“. Das distale Ende der Dorsalseite ist mit Sorgfalt kantenretuschiert. Der Stiel ist in der Seitenansicht stark gekrümmt. Das Artefakt ist aus einem schlierig beige – braunem, transluzentem Feuerstein hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.)  1075 – 161/2   Länge = 38mm ; Breite = 10,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,28&lt;br /&gt;
Die Spitze und die leicht gewellten Ränder der Dorsalseite sind bei diesem Exemplar kantenretuschiert, lediglich ein kurzes Stück des linken Randes oberhalb der Schwinge ist von den Modifikationen ausgenommen. Die Pfeilspitze besteht aus beige – braunem, durchscheinendem Feuerstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.)  1005 – 27/71   Länge = 34mm ; Breite = 12,5mm ; Dicke = 3mm ; B/L = 0,37&lt;br /&gt;
Das grau patinierte Artefakt war ursprünglich braun, das Gegenlicht scheint fleckig durch die Feuersteinmasse. Eine leichte Retuschierung konzentriert sich auf das distale Ende der Dorsalseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29.)  1023 – 7/25   Länge = 35,5mm ; Breite = 13,5mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,38&lt;br /&gt;
Der linke Rand der Dorsalseite ist über eine Distanz von 10mm vom oberen Ende her retuschiert. Der linke Rand ist über 17mm retuschiert, dadurch, dass die Kantenretuschen mit 90° angebracht worden sind, erscheinen sie nicht in der Darstellung. Der beigefarbene Feuerstein ist schwach durchscheinend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30.)  1004 – 150/44   Länge = 26,5mm ; Breite = 11mm ; Dicke = 4mm ; B/L = 0,42&lt;br /&gt;
Bei diesem Exemplar handelt es sich vermutlich um eine abgebrochene und später nachgearbeitete Ounanspitze. Von beiden Seiten ist versucht worden ein noch brauchbares Werkzeug herauszuarbeiten. Der streifig braune Hornstein ist opak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Tafel 34 und 35 fehlt.&lt;br /&gt;
 Beschreibung Sammlung Ulbricht fehlt&lt;/div&gt;</summary>
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